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		<title>Israelnetz: Aktuelle Meldungen</title>
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			<title>Israelnetz: Aktuelle Meldungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 17:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Israel und Japan feiern 60 Jahre Beziehungen</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////israel-und-japan-feiern-60-jahre-beziehungen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=6e70690f17</link>
			<description>JERUSALEM / TOKIO (inn) - Vor 60 Jahren haben Israel und Japan diplomatische Beziehungen aufgenommen. Daran erinnern beide Länder in diesem Jahr durch Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Hinzu kommen gegenseitige Besuche hochrangiger Vertreter.</description>
                       <content:encoded>JERUSALEM / TOKIO (inn) - Vor 60 Jahren haben Israel und Japan diplomatische Beziehungen aufgenommen. Daran erinnern beide Länder in diesem Jahr durch Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Hinzu kommen gegenseitige Besuche hochrangiger Vertreter.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Am 21. Mai lädt die israelische Botschaft in Tokio zu einem Galakonzert zu Ehren der 60-jährigen Beziehungen ein. Israelische Profimusiker gestalten in einer Zusammenarbeit mit dem &quot;Tokyo Philharmonic Orchestra&quot; den musikalischen Auftritt.<br /><br />Stetiges Wachstum und Stabilität zeichne die bilaterale Beziehung zwischen den beiden Ländern aus. Wie das israelische Außenministerium mitteilt, stehen Israel und Japan in einem ständigen politischen Dialog. Gute Beziehungen bestünden auf wirtschaftlicher, wissenschaftlich-technischer und kultureller Ebene.<br /><br />Israel schätze Japans Beitrag zur Stabilität in der Region, heißt es weiter. Das asiatische Land fördere Investitionsprogramme mit Israel und den Palästinensern. Das &quot;Peace Corridor&quot;-Projekt zwischen Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde, Jordanien und Japan nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Japanisches Militär wird in der internationalen Beobachtungstruppe UNDOF (United Nations Disengagement Observer Forces) auf den Golanhöhen eingesetzt. Zudem unterstützt Japan finanziell die Friedenstruppe MFO (Multinational Force &amp; Observers), die in der Sinai-Wüste im Einsatz ist.</p>]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:08:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Arno Lustiger ist gestorben</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////arno-lustiger-ist-gestorben/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=3a1cfa2a0b</link>
			<description>FRANKFURT/MAIN (inn) - Der jüdische Historiker und Publizist Arno Lustiger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er galt als Instanz für die Geschichte der Juden im Holocaust.</description>
                       <content:encoded>FRANKFURT/MAIN (inn) - Der jüdische Historiker und Publizist Arno Lustiger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er galt als Instanz für die Geschichte der Juden im Holocaust.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Die jüdische Gemeinde in Frankfurt teilte mit, Lustiger sei seit einiger Zeit krank gewesen und werde am kommenden Freitag in Frankfurt beigesetzt.<br /><br />Lustiger wurde am 7. Mai 1924 im oberschlesischen Bedzin in Polen geboren. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen ging er in den Widerstand und wurde verhaftet. Er überlebte sechs Konzentrationslager und zwei Todesmärsche. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieb er in Frankfurt und war maßgeblich am Aufbau der dortigen jüdischen Gemeinde beteiligt.<br /><br />Nicht zuletzt das eigene Schicksal hatte den einstigen Textilhändler dazu bewogen, sich wissenschaftlich mit der Geschichte des Holocaust und der Juden zu befassen. Erst im Alter entwickelte er sich trotz fehlender Hochschulbildung zu einem anerkannten Historiker. Er wollte unter anderem die These widerlegen, dass die Juden in der Nazi-Zeit willenlose Opfer waren. Bekannt wurde Lustiger mit Werken wie &quot;Zum Kampf auf Leben und Tod&quot; und &quot;Rotbuch - Stalin<br />und die Juden&quot;.<br /><br />In Lustigers letztem Buch &quot;Rettungswiderstand - Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit&quot; dokumentiert der Autor Rettungsaktionen in rund 30 Ländern.<br /><br />&quot;Seine größte Leistung war es, den jüdischen Widerstand während der Schoah dem Vergessen entrissen zu haben&quot;, sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. &quot;Ich habe sehr viel von ihm gelernt, er wird uns fehlen.&quot;<br /><br />Das Internationale Auschwitz-Komitee reagierte &quot;mit großem Schmerz&quot; auf die Nachricht vom Tod Lustigers. &quot;Arno Lustiger hat als Zeuge und als Mitbürger die Wahrheit über die Geschichte von Auschwitz und den Holocaust an die Menschen in Deutschland und Europa weitergegeben&quot;, sagte Vizepräsident Christoph Heubner laut Mitteilung.<br /><br />Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) würdigte Lustiger als einen bedeutenden Historiker, der sich um die Erinnerungskultur in Deutschland verdient gemacht habe. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Nakba: Keine Kompromisse bei Rückkehrrecht</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////nakba-keine-kompromisse-bei-rueckkehrrecht/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=80132bd58a</link>
			<description>RAMALLAH / JERUSALEM (inn) - Zehntausende Palästinenser und israelische Araber haben am Dienstag den Tag der &quot;Nakba&quot; begangen. Sie erinnerten an die &quot;Katastrophe&quot; der Vertreibung nach der israelischen Staatsgründung vor 64 Jahren. Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften wurden vier Israelis und 270 Palästinenser leicht verletzt.</description>
                       <content:encoded>RAMALLAH / JERUSALEM (inn) - Zehntausende Palästinenser und israelische Araber haben am Dienstag den Tag der &quot;Nakba&quot; begangen. Sie erinnerten an die &quot;Katastrophe&quot; der Vertreibung nach der israelischen Staatsgründung vor 64 Jahren. Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften wurden vier Israelis und 270 Palästinenser leicht verletzt.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">In Ramallah versammelten sich am Mittag zahlreiche Demonstranten auf dem Jasser-Arafat-Platz. Einige trugen im Gedenken an die im Unabhängigkeitskrieg zerstörten arabischen Ortschaften schwarze Fahnen bei sich. Auf Transparenten waren die Namen der Dörfer zu lesen. Plakate zeigten den in Israel inhaftierten Führer der &quot;Volksfront für die Befreiung Palästinas&quot; (PFLP), Ahmad Sa´adat. Er wird für den Mord am israelischen Tourismusminister Rehavam Se´evi im Oktober 2001 verantwortlich gemacht. Angehörige von Häftlingen saßen in einem Protestzelt - in der Nähe war eine riesige nachgeahmte blaue Gefängniszelle aufgebaut worden, berichtet die &quot;Jerusalem Post&quot;.<br /><br />Der Premierminister im Westjordanland, Salam Fajjad, leitete die Kundgebung in Ramallah mit weiteren Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Symbolisch war 64 Sekunden lang eine Sirene zu hören. &quot;Das Rückkehrrecht ist heilig, dabei kann kein Kompromiss geschlossen werden&quot;, sagte Fajjad mit Bezug auf die palästinensischen Flüchtlinge und deren Nachkommen. Zudem betonte er die Notwendigkeit eines vollständigen israelischen Rückzuges auf die Waffenstillstandslinien von 1949, die heute oft als &quot;Grenzen von 1967&quot; bezeichnet werden.<br /><br /><b>&quot;Ein Land wurde von der Landkarte gewischt&quot;</b><br /><br />Unterhändler Saeb Erekat rief zum &quot;Nakba-Tag&quot; die internationale Gemeinschaft auf, ihre &quot;historische Schuld&quot; zu begleichen: &quot;Al-Nakba ist eine düstere Gelegenheit, die die internationale Gemeinschaft nutzen muss, um das historische Unrecht zu korrigieren, das über das palästinensische Volk hergefallen ist&quot;, teilte er laut der palästinensischen Nachrichtenagentur &quot;Ma´an&quot; mit. &quot;Vor 64 Jahren wurde die blühende Gesellschaft und die reiche Kultur einer Nation ins Exil und in die Massenvertreibung gezwungen. Ein Land wurde von der Landkarte gewischt.&quot;<br /><br />Erekat fügte hinzu: &quot;Heute hat die internationale Gemeinschaft die moralische Verantwortung, zu reparieren, was getan wurde, indem sie Israels Straflosigkeit ein Ende setzt und die legitimen Bestrebungen der Palästinenser um Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Rückkehr, im Einklang mit internationalem Recht und relevanten UN-Resolutionen zur Kenntnis nimmt.&quot; Der Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) wandte sich auch an die Israelis: &quot;Wenn Israel wirklich an Frieden und einer Zweistaatenlösung interessiert ist, sollte es die Rechte und das Leiden unseres Volkes anerkennen.&quot;<br /><br />Demonstrationen wurden auch in der Nähe des Kalandija-Checkpoints südlich von Ramallah und beim Ofer-Gefängnis in Beitunija abgehalten. Dort warfen Palästinenser Steine auf israelische Sicherheitskräfte. Ein Soldat und drei Grenzpolizisten erlitten leichte Verletzungen. Militär und Polizei reagierten mit Tränengas und Gummigeschossen auf die Angriffe. Zahlreiche Palästinenser wurden verletzt. Auch in Bethlehem und nahe Hebron bewarfen Demonstranten Israelis mit Steinen. Verwundete gab es dort jedoch nicht.<br /><br />Auch im Gazastreifen gingen Tausende Palästinenser auf die Straße. Der Premierminister der Hamas-Regierung, Ismail Hanije, verkündete: &quot;Unsere Botschaft an die Flüchtlinge ist, dass wir nicht auf das Rückkehrrecht verzichten.&quot; Im Norden wurden etwa 25 Menschen in ein Krankenhaus eingeliefert. Offenbar hatten sie nahe der Stadt Beit Hanun israelisches Tränengas eingeatmet. Nach Angaben einer israelischen Militärsprecherin hatte die Armee eine Demonstration beim Eres-Grenzübergang aufgelöst.<br /><br /><b>&quot;Zug der Rückkehr&quot;</b><br /><br />In der Autonomiestadt Kalkilija im Westjordanland enthüllte Gouverneur Ribhi Chandakji den &quot;Zug der Rückkehr&quot;. Das Eisenbahnmodell symbolisiert das Recht der Flüchtlinge, aus dem Exil in ihre Heimat zurückzukehren. Der Zug sei nach Israel gerichtet, sagte der Gouverneur. Seine Stadt liege nicht weit entfernt von palästinensischen Ortschaften und Städten, die während der Nakba beschlagnahmt worden seien. &quot;Dieser Zug wird uns und unsere Kinder an das Rückkehrrecht erinnern.&quot;<br /><br />Eine weitere friedliche Kundgebung hielten Hunderte Palästinenser in Nablus ab. Sie marschierten zum Bürogebäude des UN-Hilfswerkes für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Dort gaben sie einen Brief ab, in dem sie die Organisation aufforderten, ihre Hilfe für die Flüchtlinge nicht zu verringern. Zudem warben sie um Unterstützung für den Kampf um eine Rückkehr in ihre ehemaligen Dörfer. Gouverneur Dschabarin al-Bakri sagte, die Palästinenser warteten seit 64 Jahren darauf, dass die internationale Gemeinschaft die UN-Resolution 194 umsetze. Diese fordere, dass palästinensische Flüchtlinge entschädigt und zu ihrer Heimstatt zurückgebracht würden.<br /><br />Auch in Ostjerusalem begingen Araber den Tag der Nakba. Es blieb weitgehend ruhig. Nur in der Nähe der Hebräischen Universität wurden fünf Personen festgenommen, die sich an Auseinandersetzungen beteiligt hatten. Später warfen Kinder, von denen einige erst fünf Jahre alt waren, Steine auf israelische Sicherheitskräfte. Vor dem Damaskustor zur Altstadt protestierten etwa 150 Menschen friedlich. Sie skandierten &quot;Wir opfern unser Leben und unsere Seelen für Palästina&quot; und &quot;Wir sind alle Häftlinge&quot; - damit nahmen sie Bezug auf den Hungerstreik palästinensischer Gefängnisinsassen, der durch ein Abkommen beendet wurde.<br /><br /><b>&quot;Nakba ist wie die Zerstörung der jüdischen Tempel&quot;</b><br /><br />Nahe der israelischen Stadt Umm el-Fahm nahmen mehrere arabische Knessetabgeordnete an einer Kundgebung teil. Am Veranstaltungsort wurden mehrere Zelte zu Ehren der Häftlinge errichtet, die an dem vierwöchigen Hungerstreik teilgenommen hatten, schreibt die Tageszeitung &quot;Yediot Aharonot&quot;.<br /><br />&quot;Ich empfinde eine Atmosphäre des Sieges&quot;, sagte Dschamal Sahalka (National-Demokratisches Bündnis). &quot;Sie haben eine Schlacht um ihre Rechte gewonnen, und wir haben es geschafft, die Nakba in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Wir werden weder vergeben noch vergessen.&quot;<br /><br />Ahmad Tibi (Hadasch) sprach ebenfalls bei der Kundgebung: &quot;Empathie gegenüber dem Leiden eines anderen Volkes ist ein erhabener menschlicher Wert auf dem Weg zur Versöhnung. Das kollektive Gedächtnis eines Volkes, das 1948 ethnisch gesäubert wurde, wird nicht unterdrückt, indem man 530 Ortschaften auslöscht.&quot;<br /><br />Tibis Parteigenosse Talab el-Sana bezeichnete die Leugnung der Nakba als &quot;ebenso großes Verbrechen wie die Nakba selbst&quot;. Israel habe die Pflicht, sie anzuerkennen. &quot;Was die Palästinenser betrifft, ist die Nakba gleichbedeutend mit der Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels. Es ist ein traumatisches Ereignis, das die Palästinenser von einem Volk, das in seinem Heimatland lebt, in Flüchtlinge verwandelt hat, die sich danach sehnen, in ihr Heimatland zurückzukehren.&quot;<br /><br /><b>Netanjahu-Sprecher: &quot;Palästinenser müssen gegen eigene Führung demonstrieren&quot;</b><br /><br />Der Sprecher des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu, Mark Regev, kritisierte die Protestaktionen. Die Demonstranten sollten sich lieber fragen, warum sie in diesem Jahr nicht wie Israel 64 Jahre Unabhängigkeit feierten. &quot;Die Antwort ist klar&quot;, zitiert ihn die &quot;Jerusalem Post&quot;. &quot;Die palästinensische Führung hat 1947 und 1948 eine extremistische und maximalistische Haltung übernommen. Anders als die jüdische Führung hat sie die Teilung abgelehnt und sich geweigert, einen jüdischen Staat selbst in gestutzten Grenzen zu akzeptieren.&quot;<br /><br />Nicht Israel, sondern die damalige eigene Führung müsse das Ziel des palästinensischen Ärgers sein, folgerte Regev. Diese habe seinerzeit proklamiert: &quot;Alles oder nichts&quot;. Dadurch habe sie die Palästinenser verraten. Er wolle die Demonstranten fragen, ob die aktuelle palästinensische Führung die Lektionen aus den &quot;extremistischen und maximalistischen&quot; Standpunkten gelernt habe. Immerhin habe sie immer noch ein Problem damit, &quot;die Legitimität des jüdischen Staates anzuerkennen&quot;. &quot;Ich würde sie fragen, ob sie nicht die Fehler der extremistischen Führung von 1947 und 1948 wiederholen.&quot;<br /><br /><b>&quot;Akko, Haifa und andere Teile von Palästina&quot;</b><br /><br />Auch in mehreren islamischen Ländern gab es Nakba-Kundgebungen. In der libanesischen Hauptstadt Beirut demonstrierten Palästinenser und Mitglieder der regierenden Zukunftsbewegung vor dem UN-Hauptquartier.<br /><br />Eine in der ägyptischen Hauptstadt Kairo geplante Versammlung wurde nicht verwirklicht. Doch der islamistische Präsidentschaftskandidat Abdel Moneim Abol Fotuh lobte die Gefangenen, die sich am Hungerstreik beteiligt hatten: &quot;Wir gratulieren unseren Brüdern, den palästinensischen Häftlingen in den Gefängnissen der zionistischen Besatzung, zu ihrer Standhaftigkeit in ihrem Sieg über den Feind in der Schlacht des leeren Darmes. Wir unterstützen den fortgesetzten, damit all ihre menschlichen Rechte erfüllt werden.&quot; Dasselbe gelte für die Selbstverteidigung und den Widerstand gegen die Besatzung.<br /><br />Ägypten habe sich seit den Tagen von Hosni Mubarak verändert, fügte Abol Fotuh laut der staatlichen ägyptischen Zeitung &quot;Al-Ahram&quot; hinzu. Damals sei es &quot;ein strategischer Schatz für den zionistischen Feind&quot; gewesen. Israel sei auf &quot;ethnischer Säuberung und Apartheid&quot; gegründet worden. Der Kandidat bekundete seine Unterstützung für die Rückkehr der Flüchtlinge an die Orte, von denen sie gewaltsam vertrieben worden seien - &quot;Akko, Haifa, Jaffa, Lod, Ramle und andere Teile von Palästina&quot;. Das frühere Mitglied der Muslimbruderschaft gilt neben dem ehemaligen Außenminister Amr Mussa als aussichtsreichster Bewerber um das Amt des Staatspräsidenten in dem nordafrikanischen Land.<br /><br />In der iranischen Hauptstadt Teheran versammelten sich Demonstranten mit palästinensischen Fahnen. Sie verbrannten 64 israelische Flaggen und trampelten darauf herum.</p>]]></content:encoded>
			<category>Arabische Welt</category>
			
			<author>hausen@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:04:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Fußball: Hapoel Tel Aviv ist Pokalsieger</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////fussball-hapoel-tel-aviv-ist-pokalsieger/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=b6579452c2</link>
			<description>RAMAT GAN (inn) - Zum dritten Mal in Folge hat Hapoel Tel Aviv am Dienstag den israelischen Fußballpokal gewonnen. Erst ein Tor in der Nachspielzeit führte zu dem knappen 2:1-Erfolg gegen Maccabi Haifa.</description>
                       <content:encoded>RAMAT GAN (inn) - Zum dritten Mal in Folge hat Hapoel Tel Aviv am Dienstag den israelischen Fußballpokal gewonnen. Erst ein Tor in der Nachspielzeit führte zu dem knappen 2:1-Erfolg gegen Maccabi Haifa.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Hapoel Tel Aviv ist damit die erste Mannschaft in der Geschichte des Wettbewerbs, die dreimal hintereinander den Pokal in den Händen halten kann. In dem Finale, das die Mannschaften in Ramat Gan austrugen, fielen die Tore erst in der zweiten Halbzeit. In der 58. Spielminute brachte der Kroate Mirko Oremus Hapoel Tel Aviv in Führung. Schon vier Minuten später konnte Maccabi Haifa durch Stürmer Dela Jampolsky per Kopfball jedoch ausgleichen.<br /><br />Da zunächst keine weiteren Tore fielen, richteten sich die 37.000 Zuschauer im Stadion auf die halbstündige Verlängerung des Spiels ein. Doch in der 2. Minute der Nachspielzeit hatte die Abwehr von Maccabi den Nigerianer Nosa Igiebor nicht auf der Rechnung, der nach Vorlage von Salim Toama das Netz zappeln ließ. Für Hapoel Tel Aviv ist es bereits der fünfte Pokalerfolg in sieben Jahren.<br /><br /><b>&quot;Verrückte Saison&quot; bei Hapoel Tel Aviv</b><br /><br />&quot;Das war eine verrückte Saison&quot;, sagte Nitzan Schirazi, der Trainer von Hapoel, laut der Tageszeitung &quot;Yediot Aharonot&quot;. Schirazi war erst im Januar anstelle des entlassenen Dror Kaschtan zu dem Klub gekommen. &quot;Ich konnte das Angebot von Hapoel nicht ablehnen. Ich wusste, dass ich in eine verrückte Situation kommen würde, ich wusste aber nicht, wie verrückt. Ich glaube nicht, dass irgendein anderer Verein in Israel dies gemeistert hätte.&quot;<br /><br />Damit spielte Schirazi auf die Querelen mit dem Besitzer des Vereins, Eli Tabib, an. Anhänger Hapoels hatten ihm Missmanagement vorgeworfen, das ihrer Ansicht nach die Zukunft des Vereins gefährdet. Nach zahlreichen Demonstrationen hatte Tabib Ende April schließlich nachgegeben und angekündigt, den Klub zum Ende der Saison zu verkaufen.<br /><br />Hapoel Tel Aviv hat seine Ursprünge in der Arbeiterbewegung &quot;Histadrut&quot;. Das Wort &quot;Hapoel&quot; bedeutet &quot;der Arbeiter&quot;. Der Klub pflegt Beziehungen mit dem Hamburger Fußballverein FC St. Pauli, dessen Anhänger ebenfalls überwiegend dem linken politischen Spektrum zuzuordnen sind.<br /><br />Für Maccabi Haifa war es bereits die dritte Finalniederlage in vier Jahren. Trainer Elischa Levy wird den Klub nun nach vier Jahren verlassen, ohne diesen Titel mitnehmen zu können. 2009 und 2011 wurde er mit Maccabi israelischer Meister. Die Niederlage bedeutet auch, dass Haifa nicht in der Europaliga spielen wird, da die Mannschaft in der Liga nur Fünfter wurde.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sport</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Platz 19 für Israel in der Hochschulrangliste</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////platz-19-fuer-israel-in-der-hochschulrangliste/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=ed35bff96c</link>
			<description>MELBOURNE (inn) - In einem Ranking zur Hochschulbildung ist Israel auf Rang 19 von 48 Ländern platziert. Die drei führenden Länder sind die Vereinigten Staaten, Schweden und Kanada.</description>
                       <content:encoded>MELBOURNE (inn) - In einem Ranking zur Hochschulbildung ist Israel auf Rang 19 von 48 Ländern platziert. Die drei führenden Länder sind die Vereinigten Staaten, Schweden und Kanada.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Eine Organisation namens &quot;Universitas 21&quot; entwickelte mit Forschern der &quot;Melbourne Institute of Applied Economics and Social Research&quot; aus Australien eine neue Version der Untersuchungen, um die besten Hochschulausbildungen in der Welt zu identifizieren. <br /><br />Die 48 Länder wurden nach 20 Kriterien in vier Kategorien analysiert. Dazu gehören die Investition der Regierungen in die Hochschulen, Forschung, ausgebildete Arbeitskräfte im Einklang mit den Marktbedürfnissen, internationale Zusammenarbeit und Umwelt.<br /><br />Auf den Plätzen 4 bis 10 liegen Finnland, Dänemark, die Schweiz, Norwegen, Australien, die Niederlande und Großbritannien. Laut der österreischischen Nachrichtenagentur &quot;Die Presse&quot; schafft es Österreich auf Platz 12, Deutschland landet auf Rang 17.<br /><br />Wie die israelische Zeitung &quot;Ha´aretz&quot; berichtet, belegt Israel den dritten Platz hinter Russland und Kanada bei dem Kriterium: Prozentsatz der Arbeitskräfte mit einem Universitätsabschluss.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Israel möchte Überwachung an jordanischer Grenze ausbauen</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////israel-moechte-ueberwachung-an-jordanischer-grenze-ausbauen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=2d9b32a804</link>
			<description>JERUSALEM (inn) - Israel befürchtet eine steigende Zahl von Eindringlingen aus Jordanien. Dem möchte das Land ein verbessertes Grenzüberwachungssystem entgegensetzen. Außerdem sollen dadurch Einsatzkräfte für die Überwachung von Einrichtungen im Inland frei werden.</description>
                       <content:encoded>JERUSALEM (inn) - Israel befürchtet eine steigende Zahl von Eindringlingen aus Jordanien. Dem möchte das Land ein verbessertes Grenzüberwachungssystem entgegensetzen. Außerdem sollen dadurch Einsatzkräfte für die Überwachung von Einrichtungen im Inland frei werden.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Das System sei mit mehreren Sensoren, darunter Photographie und Radar, ausgestattet. Es werde eine Beobachtung bis weit in das jordanische Gebiet zulassen, meldet die Tageszeitung &quot;Yediot Aharonot&quot;. Damit würden gleich mehrere Ziele verfolgt. Zum einen gehe es Israel darum, den Terrorschmuggel zu unterbinden. Da das Land derzeit ein ähnliches System an der ägyptischen Grenze aufbaue, gebe es die Befürchtung, dass Schmuggler den Weg über die jordanische Grenze versuchen.<br /><br />Mit dem besseren Überwachungssystem könne die Armee außerdem die Zahl ihrer Streitkräfte am Jordantal reduzieren. Das Ziel sei es, diese zur Überwachung von Hotels und dem staatlichen Unternehmen &quot;Dead Sea Works&quot;, dem weltweit viertgrößten Hersteller von Produkten aus Pottasche, einzusetzen.<br /><br />Noch gibt es dem Bericht zufolge kein grünes Licht und damit finanzielle Mittel für den Ausbau der Grenzüberwachung, der im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. In der Vergangenheit seien Gelder, die für das Westjordanland bestimmt waren, für die Grenze nach Ägypten eingesetzt worden, um den dortigen Terrorbedrohungen zu begegnen.<br /><br />Israels Militärhaushalt belief sich im Jahr 2010 laut Zahlen des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts auf 13 Milliarden US-Dollar oder 6,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Deutschland gibt für die Verteidigung 38,2 Milliarden US-Dollar (1,8 Prozent) aus. Weltweit haben die USA mit 687 Milliarden US-Dollar (4,7 Prozent) den größten Verteidigungshaushalt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sicherheit</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN-Untersuchungen nach Gaza-Foto-Veröffentlichung</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////un-untersuchungen-nach-gaza-foto-veroeffentlichung-1/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=5d74f08a24</link>
			<description>JERUSALEM (inn) - Der Fall sorgte im März für Furore: Eine UN-Mitarbeiterin hatte ein Foto  eines blutüberströmten Mädchens in den Armen ihres Vaters auf ihrer Twitter-Seite veröffentlicht.  Dabei hatte sie falsche Angaben gemacht. Jetzt ist die stellvertretende UN-Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Catherine Bragg, nach Israel gereist, um die Geschehnisse zu untersuchen.</description>
                       <content:encoded>JERUSALEM (inn) - Der Fall sorgte im März für Furore: Eine UN-Mitarbeiterin hatte ein Foto  eines blutüberströmten Mädchens in den Armen ihres Vaters auf ihrer Twitter-Seite veröffentlicht.  Dabei hatte sie falsche Angaben gemacht. Jetzt ist die stellvertretende UN-Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Catherine Bragg, nach Israel gereist, um die Geschehnisse zu untersuchen.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Bragg traf am Sonntag in Israel ein. Sie wollte sich ein Bild machen von der Arbeit des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), einer Abteilung des UN-Sekretariats. Dort arbeitet Khulood Badawi, die das Foto veröffentlicht hatte. Bragg informierte sich zudem über Konsequenzen der Veröffentlichung des Gaza-Fotos unter falschen Angaben. Badawi hatte das Foto mit einer aktuellen Eskalation im Gazastreifen in Verbindung gebracht. Tatsächlich stammte das Bild aus dem Jahr 2006.<br /><br />Am Dienstag reiste Bragg laut der Tageszeitung &quot;Jerusalem Post&quot; wieder ab. Sie traf sich nicht mit Israels Außenminister. In Jerusalem werde noch auf eine Antwort des OCHA gewartet, wie es mit der Angelegenheit umgeht. Unterdessen demonstrierte vor dem UN-Büro in der israelischen Hauptstadt am Dienstag eine kleine Personengruppe, um die UN-Mitarbeiterin zu unterstützen. &nbsp;<br /><br />Im März hatte Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, in einem Brief an Valerie Amos, die Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, die Entlassung von Khulood Badawi gefordert (<a href="themen/aussenpolitik/artikel-aussenpolitik/datum/2012/03/16/un-vertreterin-veroeffentlicht-gaza-foto-unter-falschen-angaben/" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Israelnetz berichtete</a>). Später äußerte er sich erneut vor der UNO und verwies darauf, dass Badawi eine anti-israelische Vergangenheit habe (<a href="themen/aussenpolitik/artikel-aussenpolitik/datum/2012/03/23/prosor-un-vertreterin-mit-anti-israelischer-vergangenheit/" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Israelnetz berichtete</a>).</p>]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			<author>schubert@kep.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Expo in Südkorea: Israelische Unterwasser-Reise</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////expo-in-suedkorea-israelische-unterwasser-reise/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=c6996981b6</link>
			<description>YEOSU (inn) - In einem Pavillon auf der Expo 2012 lädt Israel zu einer Unterwasser-Reise ein. &quot;Sea of Inspiration&quot; (Meer der Inspiration) ist das israelische Motto bei der Weltausstellung im südkoreanischen Yeosu.</description>
                       <content:encoded>YEOSU (inn) - In einem Pavillon auf der Expo 2012 lädt Israel zu einer Unterwasser-Reise ein. &quot;Sea of Inspiration&quot; (Meer der Inspiration) ist das israelische Motto bei der Weltausstellung im südkoreanischen Yeosu.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Der Pavillon zeigt die Errungenschaften von Israels Marine in den Bereichen Technik, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Umwelt. <br /><br />Die Fassade hat die israelische Lichtkünstlerin Ayala Serfaty entworfen, um die Besucher in einem ästhetisch ansprechenden Stil zu begrüßen. Die Gäste betreten zu Beginn einen beleuchteten Flur, in dem Bilder gezeigt werden von Aktivitäten entlang der vier Meere: Wandern an der Küste des Mittelmeers, Surfen auf dem See Genezareth, Schwimmen auf dem Toten Meer und Tauchen im Roten Meer. So werden die Besucher in die Tiefe des Meeres geführt. <br /><br />Im anliegenden Raum wird eine imaginäre Welt der Mikro-Organismen auf 18 Lichtsäulen präsentiert, die jeweils acht Meter lang sind. Dies soll das grundlegende Fundament des Lebens und die Verantwortung für die Bewahrung unserer natürlichen Ressourcen zeigen.<br /><br />Die israelische Vertretung bietet neben dem Pavillon eine Ausstellungshalle an. Dort informiert sie auf Tafeln unter anderem über Israels führende Rolle in den Meereswissenschaften und Technologien, über Kosmetik, Entsalzung und Wasserkultur.<br /><br />&quot;Das Meer der Inspiration bietet den Besuchern ein magisches Abenteuer&quot;, sagte Jaffa Ben-Ari, Generalkommissarin von Israel. &quot;Die Besucher begegnen exquisiten israelischen Entdeckungen und Innovationen.&quot;<br /><br />Allen Gästen steht eine kostenlose App zur Verfügung. Sie bietet einen virtuellen Rundgang durch den <a href="http://www.expo2012israel.com/expo2012israel-en/pages/default.aspx#p" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Pavillon</a> und den Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund um Israels Expo-Ausstellung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Türkischer Journalist: Israelischer Knast gleicht Luxushotel</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////tuerkischer-journalist-israelischer-knast-gleicht-luxushotel/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=eec0dccf66</link>
			<description>ANKARA (inn) - Im Vergleich zur Haft in Syrien ist ein israelisches Gefängnis ein Luxushotel. Diese Ansicht äußerte ein türkischer Journalist, der nach zwei Monaten aus einer syrischen Haftanstalt entlassen wurde - vor knapp zwei Jahren war er für kurze Zeit in Israel inhaftiert.</description>
                       <content:encoded>ANKARA (inn) - Im Vergleich zur Haft in Syrien ist ein israelisches Gefängnis ein Luxushotel. Diese Ansicht äußerte ein türkischer Journalist, der nach zwei Monaten aus einer syrischen Haftanstalt entlassen wurde - vor knapp zwei Jahren war er für kurze Zeit in Israel inhaftiert.<![CDATA[<br /><p class="bodytext">In Syrien hätten Häftlinge auf dem Boden geschlafen, teilte der Journalist Adam Özköse laut der israelischen Zeitung &quot;Yediot Aharonot&quot; mit. Er habe bisweilen Leute schreien gehört - &quot;entweder vor Schmerz oder wegen ihrer eigenen tragischen Umstände&quot;. Weil er der Spionage verdächtigt wurde, sei der Türke mit verbundenen Augen verhört worden. &quot;Während der ganzen Verhöre haben sie die türkischen Führer verflucht, sie als US-Kollaborateure bezeichnet und sie beschuldigt, Syrien zu betrügen.&quot;<br /><br />Özköse hat auch israelische Haftbedingungen erlebt. Im Juni 2010 wurde er mit anderen Aktivisten vom Schiff &quot;Mavi Marmara&quot; für ein paar Tage inhaftiert. Das Schiff gehörte zu einer Flottille, die Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen wollte. Als israelische Soldaten dort nach Waffen suchen wollten und auf Widerstand stießen, kamen neun Aktivisten ums Leben.<br /><br />In diesem Jahr verbrachte der Journalist zwei Monate in syrischer Haft. Nach Angaben arabischer Medien wurde er mit seinem Kollegen Hamid Coskun verschleppt, nachdem sie syrisches Gebiet betreten hatten. Sie wurden durch Anhänger von Präsident Baschar al-Assad inhaftiert und per Hubschrauber in die Hauptstadt Damaskus gebracht. <br /><br />Am Tag vor der Entlassung erhielten die beiden Türken Besuch von einem iranischen Vertreter. Am Flughafen wurden sie an die Iraner übergeben und nach Teheran geflogen, bevor sie ein Privatflugzeug in die Türkei brachte. Ein ranghoher Vertreter der iranischen Botschaft in Ankara bestätigte, dass der Iran in diesem Falle eine Vermittlerrolle eingenommen habe.<br /><br />Özköse kehrte Montag in die Türkei zurück. Sein Fazit nach zwei Gefängnisaufenthalten: &quot;Verglichen mit Syrien sind israelische Gefängnisse Fünf-Sterne-Hotels.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			<author>hausen@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Literaturpreis für Aharon Appelfeld</title>
			<link>http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum////literaturpreis-fuer-aharon-appelfeld/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&#38;cHash=05434ae3de</link>
			<description>LONDON (inn) - Der israelische Schriftsteller Aharon Appelfeld hat den britischen &quot;Independent foreign fiction prize&quot; gewonnen. Ausgezeichnet wurde er für seinen Holocaust-Roman &quot;Blumen der Finsternis.&quot;</description>
                       <content:encoded>LONDON (inn) - Der israelische Schriftsteller Aharon Appelfeld hat den britischen &quot;Independent foreign fiction prize&quot; gewonnen. Ausgezeichnet wurde er für seinen Holocaust-Roman &quot;Blumen der Finsternis.&quot;<![CDATA[<br /><p class="bodytext">Der Literaturpreis wird einmal im Jahr für einen nicht-englischsprachigen Roman und seine englische Übersetzung verliehen. In diesem Jahr wurden der jüdische Autor Appelfeld und der Übersetzer Jeffrey M. Green in London geehrt. Beide bekamen ein Preisgeld von 5.000 Pfund (etwa 6.250 Euro).<br />&nbsp;<br />Der Roman &quot;Blumen der Finsternis&quot; ist schon vor sechs Jahren auf Hebräisch erschienen. Er erzählt die Geschichte des elfjährigen jüdischen Jungen Hugo, der sich während des Zweiten Weltkrieges in einem Bordell versteckte.<br /><br />Die Geschichte basiert auf dem Leben des heute 80-jährigen Autors. Appelfeld kam im Alter von sieben Jahren in ein Arbeitslager. Er überlebte den Holocaust und gelangte 1946 ins britische Mandatsgebiet Palästina. Seitdem spricht und schreibt er auf Hebräisch. Die deutsche Sprache, die er als Kind sprach, bezeichnet der israelische Autor als &quot;die Sprache der Mörder&quot;, wie die britische Zeitung &quot;The Guardian&quot; berichtet.<br /><br />Die Juroren lobten das preisgekrönte Werk für die Kombination von &quot;tiefer Sinnlichkeit&quot; und &quot;unergründlicher Brutalität&quot;. Appelfeld sagte bei seinem Besuch in London: &quot;Ich wollte die dunkelsten Orte des menschlichen Verhaltens erkunden und zeigen, dass selbst dort Großzügigkeit und Liebe überleben kann, dass Menschlichkeit und Liebe Grausamkeit und Brutalität überwinden kann.&quot;<br /><br />Der Preis wurde 1990 von der britischen Tageszeitung &quot;The Independent&quot; ins Leben gerufen. Seit 2002 wird er von der Wohltätigkeitsorganisation &quot;Booktrust&quot; verwaltet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			<author>editor@israelnetz.com</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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