Wenn es um Israel geht, funktioniert ein uralter Mechanismus immer noch erstaunlich reibungslos: erst die Anklage, dann die Prüfung – meint Daniel Neumann.
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Wenn es um Israel geht, funktioniert ein uralter Mechanismus immer noch erstaunlich reibungslos: erst die Anklage, dann die Prüfung – meint Daniel Neumann.
Sowohl Sonja Bohl-Dencker als auch Ricarda Louk trauern um eine Tochter, die am 7. Oktober 2023 ermordet wurde. Im Gespräch mit der „Jüdischen Allgemeinen“ erzählen sie von ihrer Freundschaft – und von ihrer Verwunderung darüber, wie schnell die meisten deutschen Medien nach dem Massaker gegen Israel und für Gaza waren.
Der Applaus zum Film „Nasa“ erinnert an stalinistische Zeiten. Allerdings mussten damals diejenigen, die nicht klatschten, mit Verhaftung rechnen.
Der Israeli Lahav Shani hat seinen Einstand als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker gegeben. BR-Kritiker Robert Jungwirth ist begeistert: „Shani kann das Orchester sehr gut motivieren und führen. Auch das Münchner Publikum hat eine Beziehung zu Shani aufgebaut und trotz seines verhältnismäßig jungen Alters von 37 Jahren gut angenommen.“
Das israelische Wahlsystem in Israel unterscheidet sich von dem in Deutschland, die Parteienlandschaft ist komplex. Guy Katz klärt auf.
Offener Brief: Rita Knobel-Ulrich kritisiert die Entscheidung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau, die ehemalige Nahost-Korrespondentin Sophie von der Tann auszuzeichnen. Einen „mutigen und unerschrockenen Einsatz“ hat die langjährige ARD-Autorin bei ihr nicht wahrgenommen.
Falls der Islam missbraucht wurde, als während des Massakers vom 7. Oktober Allah als eine Art Schirmherr angerufen wurde – wo bleibt dann der von Muslimen geäußerte Protest?, fragt der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel
Israel hätte schon längst von dem pauschalen Vorwurf freigesprochen werden müssen, es habe versucht, die Zivilbevölkerung im Gazastreifen auszurotten, meint der ehemalige britische Fallschirmjäger Andrew Fox
Nach Lob seines Verhandlungstalents erwähnt der „Spiegel“, dass der neue Hamas-Chef die Massaker vom 7. Oktober 2023 mitorganisiert hat. Offenbar gehe es darum, den Leser so für Al-Hajja einzunehmen, dass seine Auslöschungsfantasien niemanden mehr interessieren, meint Sophie Albers Ben Chamo in der „Jüdischen Allgemeinen“
„Meinen Kritikern und auch den Kritikern Israels sage ich: Bevor ihr urteilt, kommt nach Israel. Schaut euch das Land mit eigenen Augen an.“
Im Kern gehe es bei dem Konflikt um die Weigerung vieler Palästinenser sowie des Iran, die Existenz Israels innerhalb irgendwelcher Grenzen anzuerkennen, meint der arabische Muslim Bassam Tawil. Europäer, die auf einen offen kriegstreiberischen palästinensischen Staat drängten, stimmten dem offenbar zu.
Die anhaltende Debatte über die künftige Rolle der Hamas im Gazastreifen verfehlt den entscheidenden Punkt. Die Hamas hat nicht die Absicht, ihre Waffen niederzulegen.
Journalismus wird zur Verzerrung, wenn Israel fast nur noch dort stattfindet, wo es ins Täterbild passt – meint Guy Katz in seiner Kritik an der ARD
„Modernität und Erfolg des Judenstaates kränken nicht nur die islamischen Nachbarnationen. Modernität und Erfolg des Judenstaates provozieren die westlichen Kapitalismus-Feinde in aller Welt.“
Seit dem 7. Oktober 2023 erleben wir eine globale Explosion des Judenhasses. Warum Antizionismus Rassismus ist und er selbst Zionist ist, erklärt Springer-Vorstandschef Döpfner in der „Jüdischen Allgemeinen“.
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