Zwischen den Fronten

Auch Israel beobachtet, was sich in der Ukraine-Krise tut. Das Land steht mit seinen Interessen zwischen den Fronten und ist bemüht, es sich mit keiner Seite zu verscherzen.
Israelische Bürger sollen Ukraine verlassen
Die Lage zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich zu. Deshalb fordert Israel seine Staatsbürger auf, das osteuropäische Land zu verlassen.
Israelisches Wirtschaftspaket gegen hohe Lebenshaltungskosten

Lebensmittel werden teurer, Heiz- und Spritpreise steigen. Nun möchte die Regierung Bennett der Bevölkerung ein Angebot machen: Rund 1,2 Milliarden Euro soll das neue Wirtschaftspaket fassen und vorrangig Familien mit Kindern helfen.
Ein ungewöhnlicher Blick auf Yad Vashem
In seinem neuen Buch über Yad Vashem erklärt der Deutsch-Israeli Georg Rößler das Wesen der Gedenkstätte. Er wirbt dafür, sich als deutscher Beobachter zurückzunehmen und sich auf das israelische Narrativ einzulassen.
WLAN, Wolkenkratzer und gemeinsame Werte
Vor 30 Jahren: Mit dem Zerfall des Ostblocks änderte sich auch die Außenpolitik Israels gegenüber China. Der jüdische Staat nahm 1992 diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik auf.
Gutachten legt Israel-Problem bei der „Deutschen Welle“ offen
Punktuelle Probleme mit Antisemitismus, aber nicht systematisch: Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten über Mitarbeiter und Arbeit der „Deutschen Welle“. Der steuerfinanzierte Auslandssender zieht Konsequenzen.
Holocaustüberlebende infolge eines Raketenangriffes gestorben
Als Kind überlebt sie den Holocaust in Usbekistan. Nach dem Krieg wird Israel zum Zufluchtsort. Doch dann wird Naomi Perlman bei einem Raketenangriff verwundet – und stirbt.
„Wie eine Decke über dem Land“
Vor 25 Jahren starben 73 israelische Soldaten beim Zusammenprall zweier Hubschrauber. Das Unglück löste eine Protestbewegung gegen die Militärpräsenz im Libanon aus.
Wörterbuch für israelische Abgeordnete
Weil sich jüdische Abgeordnete über Reden auf Arabisch von Parlamentskollegen beschweren, verteilt der Generaldirektor der Knesset Hefte mit politischen Grundbegriffen in beiden Sprachen. Als Anlass nutzt er den Tag der arabischen Sprache.
USA und Deutschland kritisieren „Amnesty“-Bericht
Die USA und Deutschland weisen den neuen Bericht von „Amnesty International“ über „Apartheid“ in Israel zurück. Die Palästinenser reagieren hingegen erfreut.
Weiter Hass in palästinensischen Schulbüchern

Trotz Vereinbarungen mit der Europäischen Union hat die Palästinensische Autonomiebehörde den Hass in Schulbüchern nicht entfernt, sondern befeuert. Ein Bericht zeigt das Ausmaß der feindlichen Bildungsmaterialien.
Gedenkstunde: „Nie wieder“ und „Israel verlässt sich auf Sie“
Ein israelischer Politiker und eine Überlebende sind Hauptredner beim Holocaust-Gedenken im Deutschen Bundestag. Der Israeli betont die Brücken zwischen Deutschland und dem jüdischen Staat.
„Nie wieder!“ aus israelischer und deutscher Perspektive
Am 20. Januar 1942 kamen in einer Villa am Großen Wannsee in Berlin 15 NS-Funktionäre zusammen, um Details der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“ zu erörtern. 80 Jahre später haben Deutsche und Israelis unterschiedliche Lehren gezogen.
Gedenken an Judenretter
Der 27. Januar ist der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Eine neue Initiative bietet nun einen anderen Aspekt der Erinnerung. Sie konzentriert sich auf Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um Juden zu retten.
„Korruption ist im Nahen Osten systemisch“
Im alljährlichen Korruptionswahrnehmungsindex von „Transparency International“ schneidet Israel zwar besser ab als viele andere Länder, aber schlechter als die Emirate oder Katar. Doch der Index ist mit Vorsicht zu genießen.