Weiter Hass in palästinensischen Schulbüchern

Trotz Vereinbarungen mit der Europäischen Union hat die Palästinensische Autonomiebehörde den Hass in Schulbüchern nicht entfernt, sondern befeuert. Ein Bericht zeigt das Ausmaß der feindlichen Bildungsmaterialien.
Von Israelnetz
Im Fokus der Kritik stehen Schulbücher, die in den Bildungseinrichtungen der palästinensischen Autonomiegebiete von den Vereinten Nationen gefördert werden

Foto: UN Photo/Shareef Sarhan

In diversen Fächern finden sich hasserfüllte Inhalte in palästinensischen Schulbüchern wieder

RAMAT GAN (inn) – In der Vergangenheit schon ein Problem, nun erneut: Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat zum wiederholten Mal hasserfüllte und feindliche Inhalte, besonders gegenüber Israel, in Schulbüchern nicht entfernt. Stattdessen wurden mehr Bücher mit feindlichem Inhalt herausgegeben. Die Europäische Union hatte zuvor mit der PA Vereinbarungen geschlossen, dass mittels eines Fahrplans die Hass-Inhalte reduziert und aus den Büchern verbannt werden. Dies geht aus einem Bericht des „Instituts zur Überwachung von Frieden und kultureller Toleranz in der Schulbildung“ (IMPACT-SE) mit Sitz in Ramat Gan hervor.

Der Fahrplan zwischen der EU und den Palästinensern sah vor, dass im Jahr 2021 keine Schulbücher mit israelfeindlichem Hass produziert werden sollten. Trotzdem entdeckt eine von der EU finanzierte Studie in den palästinensischen Lehrbüchern Antisemitismus und gewalttätige Äußerungen. Weiter wurden Bücher, die vor 2021 herausgegeben wurden, nicht zurückgenommen, auch wenn sie Hass enthielten.

Breit angelegter Hass

Das Institut stellt fest, dass die mit Hass erfüllten Bücher in jedem Schulfach zu finden waren. Manche Bücher sprachen beispielsweise von angeblichen jüdischen Eigenschaften: Sie seien „hinterhältig“ und „verräterisch“. Israelis werden etwa als „Satans Helfer“ bezeichnet.

Um Energieübertragung zu illustrieren, zeigen naturwissenschaftliche Schulbücher einen Jungen mit einer Steinschleuder. Ein Erdkundebuch bildet Karten ohne Erwähnungen Israels ab. Anders ist es im Geschichtsunterricht: In den Büchern wird versucht, den Eindruck zu vermitteln, dass Juden die globale Kontrolle über Geld und Macht hätten. Weit verbreitet ist laut IMPACT-SE außerdem der Lehrinhalt, dass es eine jüdische Übernahme Palästinas und seither der „zionistische Einfluss“ die Palästinenser unterdrücke.

Indirekter Aufruf zum Dschihad

Die Schulbücher inspirieren Kinder dazu, den Dschihad zu verfolgen, also den Heiligen Krieg des islamischen Glaubens. Zudem rufen die Schulbücher dazu auf, die Juden aus „Palästina“ zu entfernen. Der Dschihad sei die „private Pflicht für jeden Muslim“ und es lohne sich, als „Märtyrer“ zu sterben und „Ungläubige“ zu töten.

Die Organisatoren der Studie zeigten sich besorgt über ihre Ergebnisse. Der Geschäftsführer von IMPACT-SE, Marcus Sheff, vermutet, dass die Härte des Hasses in Schulbüchern der PA der EU „offenbar nicht bekannt“ ist. Der Hass könne von der EU nicht weiter toleriert werden, bekräftigt Sheff gegenüber der „Jerusalem Post“.

Vertreter der EU sprachen von besorgniserregenden Ergebnissen der IMPACT-SE-Studie. Der stellvertretende Generaldirektor für Nachbarschaft, Maciej Popowski, sieht durch den Bericht die problematischen Inhalte der palästinensischen Schulbücher nochmals offenbart. Weiter erklärt Popowski, dass die Europäische Union „nicht nachlassen wird, bis zu sehen ist, dass Veränderungen eintreten und die EU die Zusicherung erhält, dass keine fragwürdigen Inhalte in Büchern verwendet werden“. Auf die Frage, ob die Nichteinhaltung an den Fahrplan zwischen der EU und der PA Konsequenzen nach sich ziehen, machte die EU bisher keine Angaben. (joh)

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7 Antworten

  1. Einfach die Zahlungen einstellen, solange entgegen den Vereinbarungen obig Geschildertes Realität ist.

    Es könnte so einfach sein, wenn man wollte… .

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  2. Offensichtlich wird auf palästinensischer Seite versucht mit leugnen, aussitzen, nichts ändern bzw. noch mehr Schmutz zu erzeugen – weiterhin durchzukommen. Während die Unterstützer_innen weder in der Lage zu sein scheinen, sich zu informieren wie dumm dreist über Schulmaterial Kinder manipuliert und geschädigt werden, noch gar, ihre Standpunkte – nach zur Kenntnisnahme dieser Fakten – zu korrigieren.
    Es geht um Zeit gewinnen und weiter kassieren.

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  3. Wie werden denn die Palästinenser in israelischen Schulbüchern dargestellt? Ist die Nakba ein Thema? Vielleicht sollte Deutschland auch keine israelischen U-Boote mehr subventionieren, solange die Bücher nicht überarbeitet wurden.

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    1. Kennen Sie die Schulbücher? Bringen Sie mal ein paar Beispiele. Es geht hier um Hetze und Aufruf zum Judenmord in den pal. Schulbüchern. Finden Sie diese in pal. Schulbüchern? Nachweisen, Birgit.

      Und was die Nakba angeht, die wäre im Kontext mit der Vertreibung der Juden aus arabischen Ländern zu sehen. Findet sich diese in pal. Schulbüchern. Ich kann es auch gleich beantworten: Nein, findet sich nicht.

      Wie wäre es mit mit den Zahlungen für Judenmord einzustellen? Die U-Boote haben noch keinen Pal. getötet. Aber die zweckentfremdeten Zahlungen an die PA tausende von Israelis und Palästinenser. Stört Sie das?

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      1. Korrektur:

        Es geht hier um Hetze und Aufruf zum Judenmord in den pal. Schulbüchern. Finden Sie diese in pal. Schulbüchern? Nachweisen, Birgit.

        Muss natürlich: finden Sie diese in israelischen Schullbüchern heißen

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  4. In der BRD ruft der sogen. Präsident aD Gauck auf Zitat : frieren für die Freiheit. Scheinbar ist einem Gauck egal, ob deutsche Babys erfrieren. Als nächstes kommt: Hungern für die Freiheit.
    Im Gegensatz zu Terroristen die mit Milliarden unterstützt werden, um weiterhin Anschläge auf Israel durchführen zu können.

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