Scho’ah-Überlebender feiert Religionsmündigkeit

Ein 82-jähriger Israeli hat am Donnerstag in Haifa seine Bar Mitzva nachgeholt. Als Junge leistete Jakov Edelstein, ein gebürtiger Rumäne, unter der Naziherrschaft Zwangsarbeit in der Landwirtschaft. Mit 13 Jahren konnte er den Beginn der jüdischen Religionsmündigkeit nicht feiern. Bis heute benötigt Edelstein nach eigenen Angaben psychiatrische Behandlung, weil ihn die Bilder und Schmerzen der […]

Antiquitäten-Schmuggelring aufgedeckt

Ermittler der Israelischen Altertumsbehörde haben den bislang größten Antiquitäten-Schmuggelring im Norden Israels aufgedeckt. Die Täter wurden auf frischer Tat in Untergaliläa ertappt, als sie Ausgrabungen in den Ruinen der biblischen Stadt Mischkana durchführten. Die Gruppe bestand aus elf Männern, die alle unter Hausarrest gestellt wurden. Mischkana war ein jüdisches Dorf in der Römerzeit, das auch […]

Mehrheit für Annektierung der Siedlungsblöcke

Zwei Drittel der jüdischen Israelis wünschen sich, dass die großen Siedlungsblöcke offiziell dem Staatsgebiet angefügt werden. Ein Drittel lehnt einen solchen Schritt ab. Dies geht aus einer Umfrage vom 1. Januar hervor. Anlass für die Veröffentlichung ist die bevorstehende Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Bei der Zeremonie am Freitag werden auch drei Kommunalpolitiker aus […]

Israelische Hilfe für syrische Flüchtlinge

Vertreter jüdischer und israelischer Nichtregierungsorganisationen sind am Donnerstag auf der griechischen Insel Lesbos eingetroffen. Sie verteilten dort rund 1,5 Tonnen Hilfsgüter an Flüchtlinge. Bei unerwartetem Schnee und Minustemperaturen sitzen diese auf der Insel fest. Die Hilfsgüter wurden innerhalb von fünf Tagen in Israel gesammelt und für den Transport gepackt. Es handelt sich vor allem um […]

Armenische Christen feiern Weihnachten

Tausende Armenische Christen haben am Mittwoch in der Stadt Bethlehem das Weihnachtsfest gefeiert. Sie folgten einer Prozession, die vom armenischen Patriarchen Jerusalems, Nurhan Manugian, angeführt wurde. Die Christen feierten Gottesdienst in der Geburtskirche. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderen Vertreter des Palästinensischen Legislativrats sowie die Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Babun, teil. Armenische Christen in den […]

Rechnungsprüfer Schapira kritisiert Jüdischen Nationalfonds

Der israelische Rechnungsprüfer Josef Schapira sieht „ernsthafte, tiefgehende und vollständige Mängel“ beim Jüdischen Nationalfonds (KKL). In einem Bericht spricht er von Millionenprojekten ohne klare Vorgaben, finanziellen Unregelmäßigkeiten und fehlender Abstimmung mit Regierungsbehörden. Die Ergebnisse hat er dem Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit übergeben. Der KKL gelobte in einer ersten Stellungnahme Besserung. Von: df

Indonesische Muslime besuchen Rivlin

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat am Mittwoch eine Delegation muslimischer Führer aus Indonesien empfangen. Bei dem Treffen äußerte er die Überzeugung, in Jerusalem könne jeder seine Religion ausüben – „egal, was die Anti-Israel-Propaganda sagt“. Er hoffe auf eine größere Zusammenarbeit zwischen Israel und Indonesien. Die Gäste hoben die Bedeutung des Dialoges zwischen Religionen und […]

Höhere Strafen für Verkehrssünder

Die Strafen für Verkehrsdelikte werden erhöht. Das hat der Wirtschaftsausschuss der Knesset am Dienstag bestätigt. Das Überqueren einer roten Ampel wird in Zukunft mit umgerechnet 370 Euro geahndet. Für Geschwindigkeitsübertretungen von 31 bis 40 Stundenkilometern in Städten und 41 bis 50 Stundenkilometern auf Bundesstraßen und Autobahnen werden 370 Euro fällig. Die neuen Regelungen gelten ab […]

Gericht in Kairo erklärt umstrittene Inseln für ägyptisch

Ägypten darf die unbewohnten Inseln Sanafir and Tiran im Roten Meer nicht an Saudi-Arabien übergeben. Das hat das Oberste Verwaltungsgericht in Kairo am Montag verfügt. Die Regierung habe keine Beweise dafür erbracht, dass die beiden Inseln den Saudis zustehen. Sanafir und Tiran liegen am Golf von Akaba. Die Schiffspassagen zu zwei wichtigen Hafenstädten – dem […]

50 Millionen Dollar teures Kulturzentrum geplant

Jerusalem erhält ein neues Kultur- und Kunstzentrum. Das hat die Stadt zusammen mit der „Jüdischen Vereinigung New Yorks“ bekannt gegeben. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 50 Millionen Dollar. 2020 soll das Zentrum eröffnet werden. Es ist Teil eines Programmes, Jerusalem in eine Weltkulturhauptstadt zu verwandeln. Von: dn

Mehr Schmuggel vereitelt

Die israelischen Sicherheitskräfte haben im vergangenen Jahr 1.226 Schmuggelversuche in den Gazastreifen verhindert. Das hat das Verteidigungsministerium am Sonntag mitgeteilt. Es handele sich um einen Anstieg um 165 Prozent im Vergleich zu 2015. Die Zahl der israelischen Warentransporter, die über den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen fuhren, erhöhte sich 2016 um 13 Prozent auf […]

Israel wirbt 500 Fachkräfte aus Ausland an

Israel hat am Sonntag beschlossen, 500 Hightech-Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Das meldet die Onlinezeitung „Times of Israel“. Damit will die Regierung gegen den Mangel an qualifizierten Programmierern und Internetexperten vorgehen. Mehr als umgerechnet 222 Millionen Euro möchte Israel in dieses Programm investieren. Es zielt auch darauf ab, in den kommenden sechs Jahren die Anzahl […]

Erstmals palästinensische Botschaft im Vatikan

Präsident Mahmud Abbas hat am Samstag die erste palästinensische Botschaft im Vatikan eingeweiht. Sie befindet sich in einem Gebäude mit den diplomatischen Vertretungen von Peru, Ecuador und Burkina Faso. Vor der Zeremonie hatte Abbas eine kurze Audienz bei Papst Franziskus. „Wir haben betont, wie wichtig es ist, Terror und Extremismus überall in der Welt zu […]

Israelis helfen syrischen Flüchtlingen

Israelis haben zahlreiche Hilfsgüter für syrische Flüchtlinge gesammelt, denen es am Notwendigsten mangelt. In 15 Zentren sortierten landesweit jüdische, arabische und drusische Ehrenamtliche die Spenden, darunter Decken und warme Kleidung. Die Aktion stand unter dem Motto „Chom Enoschi“ (Menschliche Wärme). Initiatoren waren zwei Jugendverbände und das Komitee für den Kampf gegen Völkermord. Bereits vor drei […]

Naziverbrecher starb in Syrien

Der NS-Kriegsverbrecher Alois Brunner soll 2001 unter elenden Bedingungen in Syrien gestorben sein. Das berichtet das französische Magazin „Revue XXI“ und beruft sich dabei auf syrische Agenten. Demnach war der SS-Offizier 1954 über Ägypten nach Damaskus gelangt. Dort habe er den Geheimdienst mit aufgebaut, der ihm als Gegenleistung Schutz gewährte. Brunner wurde 1912 in Österreich […]

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