Der Dichter der Nationalhymne
Die israelische Nationalhymne hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ihr Verfasser führte ein Wanderleben. Er starb 1909 in New York. Vor 70 Jahren wurden seine Gebeine nach Jerusalem umgebettet.
Aus Unzufriedenheit wird Frustration
Die Proteste gegen die Justizreform haben zugenommen. Israels Wirtschaft verzeichnet Einschnitte. In diesen bewegten Zeiten stellen sich weitere ungeahnte Entwicklungen ein, die neue Weichen stellen.
Cohen und Baerbock betonen iranische Bedrohung
Bei einem Außenministertreffen in Berlin demonstrieren Israel und Deutschland Einigkeit mit Bezug auf den Iran. Kritik übt Bundesaußenministerin Baerbock an aktuellen Plänen der israelischen Regierung.
Ein Israeli übernimmt den Stab an der Staatsoper
Die Hamburger Staatsoper erhält einen Generalmusikdirektor aus Israel. Dieser führt gern Werke jüdischer Komponisten auf, die in der NS-Zeit verbannt wurden.
Iranischer Außenminister spricht vor UN-Menschenrechtsrat
Während das iranische Regime die Proteste niederschlägt, spricht der Außenminister vor dem Menschenrechtsrat. Aktivisten kritisieren die Einladung, Delegierte verlassen den Saal.
Israeli bei Anschlag erschossen
Israel kommt nicht zur Ruhe. Am Montag wurde ein Israeli bei einem Anschlag getötet. Der 27-Jährige besaß auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Derweil sprechen die USA eine Reisewarnung für Israel aus.
Kinderschuhe zum Erinnern
Um nicht als Ausstellungsstücke zu verschwinden, sollen 8.000 Kinderschuhe restauriert werden. Ihre kleinen Besitzer wurden während des Holocausts in Auschwitz ermordet. Ein Überlebender des Todesmarsches fährt zu der KZ-Gedenkstätte, um für das Projekt zu werben.
Schwere Ausschreitungen israelischer Siedler
Während sich Israelis und Palästinenser in Jordanien zu sicherheitspolitischen Gesprächen treffen, kommt es zu einem tödlichen Anschlag auf zwei Israelis. Daraufhin gibt es schwere Ausschreitungen. Und die USA warnen vor einer weiteren Eskalation.
Roger-Waters-Konzert in Frankfurt abgesagt
Der britische Sänger Roger Waters darf nicht in Frankfurt am Main auftreten. Grund sind antisemitische und anti-israelische Äußerungen.
Der erste Knall des Terrors
Wer die einstigen Zwillingstürme des World Trade Center auf Bildern oder in Filmen sieht, denkt unmittelbar an den 11. September. Doch siebeneinhalb Jahre zuvor hatte es bereits einen Anschlag gegeben – wegen der „israelfreundlichen“ Politik der USA.
Hebräische Universität: Dozentin trauert um „Märtyrer“
Nach dem Tod mehrerer Terroristen bei einer Razzia in Nablus würdigt eine Dozentin der Hebräischen Universität die „Märtyrer“. Eine Organisation fordert ein Ende der Hetze im akademischen Bereich.
Israel und die Emirate zeigen sich erstmals gemeinsam bei einer Marineausstellung
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel haben erstmals ein gemeinsames Marineprojekt vorgeführt: Ein autonomes Schiff für den militärischen und zivilen Einsatz.
Schülerinnen verherrlichen Angriff auf jüdische Beter
Eine palästinensische Schule verherrlicht den Anschlag auf betende Juden vor einer Synagoge in Jerusalem. Die Schule wird von der amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID finanziert.
Teilgesetz der Justizreform nimmt erste Hürde
Israels Parlament beschließt ein erstes Teilgesetz der umstrittenen Justizreform. Während die Abgeordneten sich in der Knesset zur Abstimmung treffen, formiert sich außerhalb des Parlaments großer Protest.
Golda Meir-Film: Eine Frau, eine Zigarette, ein Krieg
Auf der Berlinale feiert am Montag ein Film über Golda Meir Premiere. „Golda“ mit Weltstar Helen Mirren in der Hauptrolle zeigt die erste israelische Premierministerin unerwartet nahbar und emotional.