Netanjahu entlässt Innenminister Deri

Arje Deri (61), Innenminister, Schass. Deri ist in Marokko geboren. Er diente bereits in der vorhergehenden Regierung als Innenminister, zudem schon einmal unter Jitzchak Schamir in derselben Position. Er ist Mitbegründer der ultra-orthodoxen, sephardischen Schass-Partei. Im Jahr 2000 wurde er zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Korruption verurteilt. Auch in den vergangenen Jahren gab es wieder Betrugsvorwürfe gegen ihn, zu einer Anklage kam es jedoch bislang nicht.

Israels Premier Netanjahu beugt sich einem Urteil des Obersten Gerichts und entlässt seinen Gesundheits- und Innenminister Deri. Geschlagen geben will sich Netanjahu aber noch nicht. Derweil wirft der israelische Botschafter in Kanada das Handtuch.

Wenig Regen in Nordisrael

Der trockenste Winter seit etwa 60 Jahren macht Israel zu schaffen. Mit Blick auf die zweite Hälfte der Regenzeit besteht allerdings noch Anlass zur Hoffnung.

Eindrücke aus dem Internierungslager

In Internierungslagern hielten die Briten während des Zweiten Weltkrieges Menschen fest, die sie des Terrors oder der Rebellion verdächtigten. Dazu gehörten auch Juden aus dem Mandatsgebiet Palästina.

Palästinenser beim Weltwirtschaftsforum geehrt

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums kommen nicht nur politische und andere Führungskräfte zusammen. Es gibt auch Auszeichnungen für soziales Engagement. Einen der Preise erhält ein Palästinenser.

Jesus als Juden verstehen

Woher kommt das Wort Jude? Bild: Jüdische Männer mit Gebetsschal (Tallit) in der Jerusalemer Altstadt Die hebräische Bezeichnung für einen Juden lautet „jehudi“. Dieses Wort leitet sich vom Namen des vierten Sohnes vom Stammvater Jakob ab – Jehuda. Die Bezeichnung „jehudi“ bezog sich zunächst nur auf dessen Nachkommen, also Mitglieder des Stammes Juda. Nach der Teilung des zuvor von König Salomo regierten Staatsgebietes hieß das Nordreich Israel – ein Beiname Jakobs – und das Südreich Juda. Später wurde das Gebiet südlich von Jerusalem als „Jehuda“ bekannt, die deutsche Übersetzung ist „Judäa“. Die Bezeichnung „Palästina“ führte der römische Kaiser Hadrian im Jahr 135 ein. Der Begriff „Jude“ bezeichnet einerseits eine ethnische Abstammung, die seit der römischen Zeit über die Mutter bestimmt wird. Andererseits bezieht er sich auf eine Glaubensrichtung. Ein Übertritt zum Judentum geschieht bei Männern durch Beschneidung, das Untertauchen im rituellen Tauchbad und ein Glaubensbekenntnis. Frauen reinigen sich nur im Tauchbad und bekennen ihren neuen Glauben. Ihre Kinder sind ebenfalls Juden.

In der Bibelkolumne veröffentlichen wir biblische Impulse von verschiedenen Autoren. Anatoli Uschomirski erklärt, warum die jüdische Identität Jesu wichtig für den christlichen Glauben ist.

Vertrauen in öffentliche Einrichtungen sinkt

Der Demokratie-Index für 2022 zeigt ein mangelndes Vertrauen in öffentliche Einrichtungen. Bei der Analyse nimmt das Israelische Demokratie-Institut Bezug auf die geplante Justizreform.

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