Deutschland erhöht Unterstützung für Schoah-Opfer

JERUSALEM / BERLIN (inn) – Die Bundesregierung hat das Budget für Holocaust-Überlebende im Jahr 2011 auf 110 Millionen Euro erhöht. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende der „Conference on Jewish Material Claims against Germany“, Schlomo Gur, am Dienstag in Jerusalem mit. Bislang war eine Summe von 55 Millionen Euro vorgesehen.

Kampf gegen schlechtes Image: Europäische PR-Firmen sollen helfen

JERUSALEM (inn) – Die israelische Regierung will eine Kampagne starten, mit der sie gegen das schlechte Image des jüdischen Staates in Europa vorgehen will. Außenminister Avigdor Lieberman kündigte am Wochenende an, er wolle zu diesem Zwecke europäische PR-Firmen anheuern.

Häufigste Todesursache: Krebs

JERUSALEM (inn) – Krebs ist die häufigste Todesursache in Israel. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des israelischen Gesundheitsministeriums hervor.

Surinam erkennt „Palästina“ an

PARAMARIBO (inn) – Surinam hat am Dienstag als weiteres südamerikanisches Land seine Anerkennung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 erklärt. Wie der palästinensische Außenminister im Westjordanland, Riad al-Malki, bekannt gab, hat der Präsident des Landes einen entsprechenden Brief an seinen palästinensischen Amtskollegen Mahmud Abbas geschrieben.

Merkel trifft Livni

JERUSALEM (inn) – Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Dienstag in Jerusalem mit der israelischen Oppositionsführerin Zippi Livni zusammengetroffen. Diese warnte davor, dass der Iran die aktuelle Entwicklung in Ägypten womöglich antreiben und für seine Zwecke nutzen könnte.

Rund 150.000 illegale Einwanderer im Land

JERUSALEM (inn) – Derzeit leben schätzungsweise rund 150.000 illegale Einwanderer in Israel. Das gab das Innenministerium jetzt bekannt. Allein im vergangenen Jahr seien mehr als 14.000 Afrikaner illegal über die ägyptische Sinaihalbinsel in den jüdischen Staat gekommen – im Jahr 2009 waren es 9.000.

Palästinenserführung in Ramallah will Kommunalwahlen

RAMALLAH (inn) – Die Palästinenserführung im Westjordanland hat am Dienstag überraschend Kommunalwahlen angekündigt. Premierminister Salam Fajjad gab bekannt, sein Kabinett werde voraussichtlich bei seiner nächsten Sitzung einen Termin festlegen.

Im Tal der bösen israelischen Wölfe

Der türkische Kinofilm „Im Tal der Wölfe“ hätte es fast nicht in die deutschen Kinos geschafft. Zu brutal und zu antisemitisch, sagten Kritiker. Vergangene Woche startete er dann doch deutschlandweit. Eines ist sicher: Der Film ist so antiisraelisch, wie ein Film nur sein kann. Aber ist er auch antisemitisch?

Kommentar: Peinliche Absetzung

JERUSALEM (inn) – Israels Premier, der Verteidigungsminister und der Generalstabschef haben sich mit ihrer Ernennung eines neuen Generalstabschefs in eine höchstnotpeinliche Situation begeben: Die Ernennung des verdienten Generals Joav Galant zum Nachfolger des derzeitigen Oberbefehlshabers der israelischen Armee, Gabi Aschkenasi, musste kurzfristig zurückgenommen werden.

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