Türkei verwechselt Jerusalem und Tel Aviv
ANKARA (inn) – Für Verwirrung hat ein Schreiben des türkischen Parlamentes an die israelische Knesset gesorgt. Der Brief war an den „Vorsitzenden des israelischen Parlaments“ Reuven Rivlin adressiert – allerdings mit der Ortsanagabe Tel Aviv und nicht mit Jerusalem, dem eigentlichen Sitz der Knesset.
Libanon: Zwei Hisbollah-Minister in neuem Kabinett
BEIRUT (inn) – Die neue libanesische Regierung hat am Dienstag ihre erste Sitzung abgehalten. Zwei der 30 Kabinettsmitglieder gehören der radikal-islamischen Hisbollah an. Diese hatte im Sommer 2006 durch einen Überfall auf einen israelischen Grenzposten den Zweiten Libanonkrieg ausgelöst.
Tel Aviv im Mittelpunkt der Jüdischen Kulturtage
MÜNCHEN (inn) – Vom 14. bis 26. November finden in München die „23. Jüdischen Kulturtage“ statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen „100 Jahre Tel Aviv“ und die „Jekkes“, die deutschen Juden in Israel.
WM-Bewerbung Katars: Israel wäre willkommen
DOHA (inn) – Die Verantwortlichen aus Katar hätten keine Probleme damit, Israel an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen lassen, obwohl sie den jüdischen Staat bisher nicht anerkennen. Das Land bewirbt sich um die Ausrichtung des Großereignisses im Jahr 2022.
Gedenken an Jasser Arafat
RAMALLAH (inn) – Zehntausende Palästinenser gedenken am heutigen Mittwoch in Ramallah ihres vor fünf Jahren verstorbenen Führers Jasser Arafat. Die Hamas-Führung im Gazastreifen ließ alle Gedenkveranstaltungen verbieten, sie würdigte den Fatah-Mitbegründer jedoch als ein „Symbol des Kampfes“.
Nach Öffnung von Grenzübergang: Hoffnung auf palästinensischen Aufschwung
DSCHENIN (inn) – Israels Regierung hat einen weiteren Schritt zur Erleichterung des Alltagslebens der Palästinenser im Westjordanland unternommen. Am Dienstag öffnete sie den Dschalama-Grenzübergang nördlich der Stadt Dschenin wieder für den Verkehr. Dieser war im Jahr 2000 nach Beginn der sogenannten „Intifada“ geschlossen worden – lediglich Fußgänger durften ihn passieren.
ZDF zeigt Krimi aus Jerusalem

Sie ist Krimi-Fans in Deutschland wohl bekannt: die israelische Autorin Batya Gur. Jetzt wird ihr Werk auch für Fernsehzuschauer zugänglich. Am Montag strahlt das ZDF den Krimi „Die Seele eines Mörders“ aus. Dieser basiert auf dem Roman „Denn die Seele ist in deiner Hand“ von der im Jahr 2005 verstorbenen Schriftstellerin.
Palästinensische Organisationen kritisieren Einschränkung der Pressefreiheit
GAZA / RAMALLAH (inn) – Zwei palästinensische Menschenrechtsgruppen haben den Regierungen in Gaza und Ramallah Verletzung der Pressefreiheit vorgeworfen. Sie verurteilten die Absage einer Konferenz der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) in Gaza sowie die Festnahmen mehrerer Journalisten.
USA kritisieren Iran wegen Waffenschiff

NEW YORK (inn) – Die USA haben den Iran für das Waffenschmuggelschiff verantwortlich gemacht, das die israelische Marine vor einer Woche im Mittelmeer aufgebracht hatte. Die für Syrien und die Hisbollah bestimmte Ladung sei ein Verstoß gegen das internationale Gesetz, sagte der US-Botschafter Alejandro Wolff am Dienstag in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.
Peres auf Staatsbesuch in Brasilien
BRASILIA (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hält sich derzeit in Brasilien auf. Der Besuch soll die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Staaten festigen. In einer Rede vor dem brasilianischen Parlament am Dienstag bezeichnete Peres Palästinenserpräsident Mahmud Abbas als „alten Freund“ und forderte diesen auf, die Verhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen.