USA kritisieren Iran wegen Waffenschiff

NEW YORK (inn) - Die USA haben den Iran für das Waffenschmuggelschiff verantwortlich gemacht, das die israelische Marine vor einer Woche im Mittelmeer aufgebracht hatte. Die für Syrien und die Hisbollah bestimmte Ladung sei ein Verstoß gegen das internationale Gesetz, sagte der US-Botschafter Alejandro Wolff am Dienstag in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

“Die geschmuggelten und versteckten Waffen, die auf dem Schiff waren, sollten vom Iran nach Syrien gelangen”, sagte Wolff laut einem Bericht der israelischen Zeitung “Ma´ariv”. “Der Schmuggel liefert einen klaren Beweis für die mangelnde Stabilität in der Region, was die Verbreitung von Atomwaffen angeht.” Er rief den Iran und Syrien auf, “die gegenseitige materielle Unterstützung bei allem, was mit Waffen zu tun hat”, zu beenden.

Der stellvertretende britische Botschafter, Philip Parham, bekundete “eine äußerst ernsthafte Sorge bezüglich des Themas”. Er fügte hinzu: “Großbritannien wartet auf weitere Informationen und kann Israels Beschuldigungen noch nicht bestätigen.”

Syrien leugnet Beteiligung

Der syrische Vertreter Baschar Dscha´afari dementierte, dass sein Land an dem Vorfall beteiligt gewesen sei. “Israel hat sich wie ein Pirat verhalten und muss dafür bestraft werden. Viele Staaten unterstützen Syrien darin, dass es sich um das übliche israelische Lügengericht handelt, das den seeräuberischen Schritt rechtfertigen soll.”

An Bord des Frachters “Francop” hatten die Israelis 60 Tonnen Waffen gefunden, darunter mindestens 3.000 Raketen. Sie waren in Containern versteckt und als zivile Ladung getarnt.

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