Israeli erstellt Antisemitismus-Karte mit Reisewarnungen

Eine in Israel erstellte „Antisemitismus-Karte“ markiert sichere Länder für reisende Juden. In Osteuropa stoßen sie auf mehr Gastfreundschaft als im Westen. Als gefährlich gelten einige muslimisch geprägte Länder.
Von Israelnetz
Karte sichere Reiseländer für Juden

PARDES HANNAH (inn) – Welche Orte sind heute noch sicher für reisefreudige Juden? Der Israeli Schai Jaisch hat eine Online-Plattform entwickelt, die dabei helfen will, diese Frage zu beantworten. „Safe for Jews“ (Sicher für Juden) sammelt Informationen über antisemitische Vorfälle weltweit und formuliert Empfehlungen für Reiseländer.

Dafür nutzt die Plattform eine vierstufige Rangliste, die auf einer Karte farbig markiert sind. Dabei steht dunkelgrün für „sicher“. In hellgrün markierten Ländern ist eine gewisse Vorsicht angebracht. Für orange markierte Länder liegt eine Warnung wegen einer erhöhten Anzahl antisemitischer Vorfälle vor, während rote Länder als „gefährlich“ gelten.

Die Idee kam ihm, als er selbst eine Reise plante, erklärte Jaisch gegenüber der israelischen Nachrichtenseite „Times of Israel“. Auf der Suche nach einem für Juden sicheren Reiseland habe er sich eine nutzerfreundliche Seite gewünscht, die alle relevanten Informationen vereine. Damit war die Idee für „Safe for Jews“ geboren.

Im vergangenen Jahr ging die Plattform online. Damit sie möglichst aktuell bleibt, setzt Jaisch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Mit ihrer Hilfe wertet er nicht nur Israels offizielle Reisewarnungen und -hinweise aus, sondern auch Meldungen über antisemitische Vorfälle, die von aktiven Nutzern eingebracht werden. 

So entsteht zu jedem Land ein Bericht, der wiederum die Basis für die Kategorisierung liefert. Dennoch weist Jaisch die Nutzer darauf hin, sich nicht ausschließlich auf die vorliegenden Informationen zu verlassen. „Die Menschen müssen immer noch selbst nachforschen und den gesunden Menschenverstand nutzen“, sagte der 34-Jährige, der derzeit in Pardes Hannah lebt und von dort aus die Seite betreibt.

Deutschland: Kein sicheres Reiseland für Juden

Eine gute Wertung erhalten unter anderem die Länder Albanien, Litauen und Tschechien. Für Deutschland spricht die Seite indes eine Warnung aus. Damit fällt die Bundesrepublik in die dritte der vier Kategorien. 

In die Bewertung floss zum einen der RIAS-Bericht ein, den die Organisation im Juni veröffentlichte. Demnach gab es in Deutschland 2025 mehr als 8.700 dokumentierte antisemitische Vorfälle, eine erhebliche Steigerung zum Vorjahr. Zum anderen hat der Staat Israel im vergangenen Jahr eine mittlere Bedrohungslage für Juden in Deutschland ausgemacht. Unter anderem empfiehlt er israelischen Reisenden, ihre Herkunft und etwaige jüdische Symbole zu verstecken.

Darüber hinaus greift „Safe for Jews“ auch aktuelle Vorfälle auf, wie etwa den tätlichen Übergriff auf ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der im Juli durch die Presse ging.

Als „gefährlich“ gelten insgesamt 23 Länder, von denen die meisten muslimisch geprägt sind. Darunter befinden sich Staaten wie Bangladesch, die keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhalten. Doch auch Länder wie die Türkei mit formellen, jedoch schlechten Beziehungen zu Israel stehen auf dieser Liste. (mw)

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103 Kommentare

  1. Ich schäme mich für mein Land, das als antisemitisch gegen Juden gilt. Ich weiß ja um die Vorfälle, aber es tut mir unendlich weh und ich kann gar nicht so viel fressen, wir ich ko….. möchte. Den wahren Verbrechern hingegen bieten wir eine Heimat, zahlen ihnen Schul- und Ausbildung, bieten Wohnung an und lassen uns auf offener Straße von ihnen abmurksen. Sie bekommen Therapiestunden, die sie gar nicht wollen, wir bauen ihnen Moscheen, wir lehren sie die deutsche Sprache und schauen zu, wie sie sich radikalisieren. Aber ja, jeder ist willkommen, ausser Israelis. Das ist doch nicht mehr normal.

    1. @ Ella, das ist auch nicht normal. Es ist furchteinflößend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hier in unserer Ecke habe ich noch nicht von diesen hässlichen Vorfällen gehört, oder gelesen. Auch keine Schmierereien in der nahegelegenen Großstadt. Aber, in Niedersachsen gibt es antisemitische Straftaten, sie sind ebenfalls angestiegen.

      Juden und Iraner haben friedlich und störungsfrei protestiert in der nahegelegenen Großstadt, als der Terror im Iran thematisiert wurde. Es gibt dort eine kleine jüdische Gemeinde.

      Judenhass, warum? Mich macht das unendlich traurig, und ich verstehe es einfach auch nicht. Die Israelis, die reisen, das sind doch Privatpersonen.

      Liebe Grüße
      Eleonora

      PS: In ein überwiegend muslimisches Land würde ich auch selber nicht mehr reisen.

    2. Ella, da kann ich Dir leider nur zustimmen! Unser Land befindet sich insgesamt auf einem sehr bösen Weg und die Konsequenzen zeichnen sich deutlich ab. Wenn das nicht Fluch und Gericht (Gottes) ist, was dann?

      1. Gut verstanden 👍
        Gott lässt seinen Augapfel nicht antasten. Auch wenn das nach seinem Zeitplan dauern kann, die Reaktion ist auf dem Weg.

      2. @Jürgen
        Gott ist nicht unberührt von dem Bösen dieser Welt. Maleachi sagt es z.B. ganz deutlich: Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen! Da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein, und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heerscharen, so dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt.“ (Mal 3,19)
        Sie haben Recht, der Zorn Gottes lastet über diese Welt, in der wir uns von ihm angewandt haben und sündig sind. Aber wir leben noch in der Gnadenzeit. Also jeder kann und darf sich entscheiden, einen anderen Weg einzuschlagen. Es ist mir ein Trost, dass der Herr seine Verheißung nicht hinauszögert, sondern langmütig ist.

    3. 2. Antwort
      @ Ella, ich schäme mich nicht für Deutschland. Wahrlich, es könnte manches besser laufen, aber optimal ging es noch nie, das liegt in der Natur von offenen Gesellschaften.
      Und solange wir keine faschistoide Regierung hier haben oder um ihre Vermeidung ringen, schäme ich mich nicht! Aber wäre ich Israelin und müsste Touristen auf einen Aussichtshügel führen, der einen freien Blick auf Gaza gibt, würde ich mich abwenden.

      1. @Brigitte
        Der Kommentar ging zwar an Ella,aber ich muss mich mal einklinken.
        „Aber wäre ich Israelin und müsste Touristen auf einen Aussichtshügel führen,der einen freien Blick auf Gaza gibt,würde ich mich abwenden.“ Sie wissen aber schon,wer diesen Zustand in Gaza ausgelöst hat,oder? Was würden Sie den Touristen über den 7.10. erzählen? Würden Sie das relativieren? Was würden Sie überhaupt als Israelin über Gaza denken? Wenn einer Ihrer Angehöriger von der Hamas brutal getötet,vergewaltigt und verschleppt worden wäre? Und die palästinensischen Zivilisten,die in Ihrem Kibuz gearbeitet haben und Sie Ihnen Freundschaft angeboten hatten,nach dem Überfall der Hamas dann Ihr Haus plünderten? Wie würden Sie sich so fühlen? Ganz ehrliche Frage!
        Viele Grüße Manu

        1. Es ist wirklich unbegreiflich, dass dieses himmelschreiende Unrecht von den meisten so schnell vergessen wurde und die feigen, hinterhältigen Täter von gewissenlosen Berichterstattern in eine rechtliche Position gehoben werden. Und noch schlimmer ist, dass von politisch Veratwortlichen nichts, bzw. nur sehr schwach etwas dagen unternommen wird.
          Ich schäme mich, ein Mensch zu sein.

          1. @Erika: „Ich schäme mich, ein Mensch zu sein.“
            Mit dieser Aussage beleidigst Du aber den, der Dich gemacht hat.
            Irgendwelche Scham hilft niemandem. Du kannst mindestens für Deutschland beten, dass es sich ändert. Gebet (Reden mit Gott) bewirkt viel, wenn es ernstlich ist und nicht nur leeres Geplapper ist.

        1. @Manu
          Danke dir liebe Manu. Fürchte nur, Brigitte ändert ihre Sichtweise nicht. Der 7.10.ist schon lange vorbei, leider nicht mehr so sichtbar wie Gaza. Ich will ihr nicht die Fähigkeit abschreiben, sich in andere hineinzuversetzen. Aber Israel gegenüber können das wohl nur die wenigsten.
          Ist dein Urlaub schon wieder vorbei? Wird nochmal heiß. Ganz liebe Grüße Ella🌻😘

          1. @Ella
            Ja,Arbeite schon die 2. Woche. Heiß wird es wohl ab Freitag bei uns. Langsam reicht es. Sommer ist schön,aber das ist zuviel.
            Wir werden Brigitte nicht ändern. Deswegen hab ich ihr auch mal Youtube empfohlen. Aber das wird sie sich nicht antun. Glaube ich nicht.
            Viele Grüße Manu

      2. @Brigitte
        Es liegt also in der Natur offener Gesellschaften, dass man Juden hasst und dass es „DOCH WIEDER“ heißt, statt „NIE WIEDER“? Die offenen Gesellschaften haben selber noch keinen Krieg mitgemacht, haben selber nie Hass zu spüren bekommen, sie wollen von Gott und seiner Liebe nichts wissen.

        Brigitte, wäre ich Israelin und müsste Touristen auf einen Aussichtshügel bringen, den Blick auf Gaza, würde ich ihnen sagen: Seht, wir wollten Frieden mit den Gazanern, haben sie nie grundlos angegriffen. Sie aber kamen zu Tausenden in unsere Kibuzzine, haben uns masakriert, hingerichtet, unsere Häuser angezündet. Schon Jahrzehnte zuvor kamen die Selbstmordattentäter, haben unschuldige Zivilisten ermordet, sie, die kein Friedensangebot annahmen, einen eigenen Staat bisher ablehnten, uns aber ins Meer treiben wollten und Geiseln nahmen, die sie entwedwr hungern ließen oder töteten, dabei viele kleine Kinder, uns aber Kindermörder nennen. Jahrelang schickten sie Raketen rüber zu uns. Was hättet ihr gemacht? Hättet ihr sie weitermachen lassen? Hättet ihr euch gewehrt? Oder hättet ihr sie mit Essen versorgt und ihnen gesagt: „macht ruhig weiter, wir haben nichts gegen euch?“ Seht ihr die Trümmer da drüben? Ihre gewählte Hamas hätte jederzeit zugunsten ihres Volkes aufhören können mit dem Krieg. Es wurde ihren Anführern freies Geleit geboten. Dem, der verrät wo Geiseln sind, wurde Geld geboten. Nichts nahmen sie an, ihrem Wahn der Al Aksa Flut verfallen. Im Gegenteil, sie drohten, das Massaker zu wiederholen. Aber uns wird Unverhältnismäßigkeit vorgeworfen. —

      3. @Brigitte,
        Mit dem Start ihrer ausgedachten Touristenführung fangen sie am Ende des Konflikts an, die bekannte Umkehrung und einseitige Betrachtung.
        Ihre Touristenführung müßte ganz woanders beginnen. Gaza wäre der traurige Abschluß. Aber nicht mit der von ihnen hier suggerierten Verantwortung.

      4. @Brigitte Fortsetzung
        Was ist eurer Meinung Verhältnismäßigkeit, würde ich die Touristen fragen. Ein Baby Il gegen ein Baby Gaza? Ein Soldat gegen ein Terrorist? Wie würdet ihr kämpfen zwischen Kommandolagern in Schulen, Sprenggranaten an Häusern? Und da vorn sind hunderte Kilometer Tunnel aus denen die Ratten kriechen. Würdet ihr die Ratten ernähren? Würdet ihr? Da wo zwei sind, sitzen Hunderte. Sie scheuen sich nicht auf alles zu schießen, was aus Israel kommt. Und wir sollen uns ergeben, zurückziehen, sie füttern? Echt jetzt?
        Ja Brigitte, das würde ich den Touris sagen und noch einiges mehr. Und dann ich selbst schon Touri in Israel war und auf Gaza rüberschaute, würde ich antworten: „Ihr habt jedes Recht, euer Land und Leute zu verteidigen. Und wenn es nicht anders geht, dann müsst ihr so brutal sein, wie sie zu euch seit Jahrzehnten sind. Und sie werden euch niemals in Ruhe lassen, wenn ihr sie nicht vernichtet.“
        Und Brigitte, ich schäme mich nicht, so zu antworten.
        Warum würden Sie sich abwenden, Brigitte? Weil sie sich als Israelin schuldig fühlen würden? Meinen Sie, die Palästinenser fühlen sich schuldig, geschweige denn Hamas? Da können sie lange warten. Möchten Sie denen einen Staat schenken, deren Charta noch immer zum Tod der Juden aufruft? Fühlen Sie sich dann nicht auch schuldig? Ach nein, wir müssen zuerst das Leid Gazas sehen. Ich bin diese Litanei so leid. Dieses Volk, diese Terroristen, haben ihre Chancen verspielt. Mögen sie sich jetzt selber helfen oder helfe ihnen ihr Allahu akbar.
        AM ISRAEL CHAI 🇮🇱🇮🇱💙🙏

        1. Die Rattenplage hat offenbar in der ganzen Welt die Pest verbreitet. Und die Folge ist Sinnverwirrung, also Verdrehung von Tatsachen. Denn wer möchte denn wirklich unter ein muslimisches Regime geknechtet werden? Sicherlich keiner mit Verstand.
          Gott behüte uns.

      5. @Brigitte
        „ Wahrlich, es könnte manches besser laufen, aber optimal ging es noch nie, das liegt in der Natur von offenen Gesellschaften.“
        Hmhmhm, für mich hat Ihre Aussage den Anschein, dass es „natürlich“ ist, dass
        – offen zu Hass gegen andere aufgerufen wird
        – offen ein Kalifat gefordert wird
        – islamistische Straftäter sehr oft als schuldunfähig eingestuft werden
        – etc.
        Könnte es sein, dass Sie auf einem Auge blind sind?

        Sie würden sich als Israelitin also schämen für die Trümmer im Gazastreifen? Sie würden sich nicht schämen, wenn Sie die zerstörten Kibbuzim sähen? Sie würden sich nicht schämen, wie grausam am 7.10.2023 die Juden „behandelt“ worden sind? Sie würden sich lieber schämen, weil die IDF Kinder getötet hat, weil diesen nicht erlaubt worden ist, trotz Warnung das Zielobjekt zu verlassen? Und so weiter.

        Nein, Brigitte. Sie sehen die Wahrheit nicht. Wollen Sie sie nicht sehen?

        1. @Rts
          Ich hatte Sie schon mal klüger eingeschätzt. Entschuldigen Sie bitte die Abkürzung über eine KI-Aussage, die fasst oft prägnant zusammen:
          Offene Gesellschaft
          Kritisches Denken: Menschen nutzen ihre Vernunft und hinterfragen Traditionen oder Regeln.
          Demokratie: Eine Regierung kann friedlich und ohne Gewalt abgewählt werden.
          Pluralismus: Verschiedene Meinungen, Lebensweisen und Kulturen existieren gleichberechtigt nebeneinander.
          Gegenmodell: Sie steht im Gegensatz zur „geschlossenen Gesellschaft“, die dogmatisch, autoritär oder totalitär geprägt ist und dem Einzelnen vorschreibt, wie er zu denken und zu leben hat.
          Rts, zu fragen, in welcher Form Sie leben möchten, ist ja überflüssig.
          Ihr übriger Text mit Sachen, die ich in keinem Kommentar behauptete, das Wort „schämen“ fiel nicht, behandeln Sie wie eine geschriebene Tatsache.

          1. @Brigitte
            Dann erklären Sie doch mal, warum Sie sich „abwenden“ würden. WARUM? Ist das nicht gleichzusetzen mit schämen oder schuldig fühlen?
            Und Ihre „offene Gesellschaft“ nutzt Ihre Vernunft, indem sie WAS hinterfragt? Demokratie ohne Gewalt! Häh? Mit Terroristen? Ich frage wie @Rts: Sind Sie auf einem Auge blind?

          2. @Brigitte
            „Ich hatte Sie schon mal klüger eingeschätzt.“ Danke. Vielleicht setzt bei mir langsam die Altersweisheit ein. 🤣 Und danke, dass Sie statt nur sachlich zu bleiben, auch auf die persönliche Ebene gehen. Das lockert auf. 😉
            „… würde ich mich abwenden“ und vorher ist von „schämen“ die Rede. Es ist richtig, dass die Begriffe nicht deckungsgleich sind. Aber erklären Sie mir bitte, aus welchem Grund Sie sich abwenden würden.

            Bitte erläutern Sie die KI-Antwort bezogen auf die Beispiele, die ich genannt habe. Mir erschließt sich der Zusammenhang nicht.

      6. Das Problem ist, dass der Faschismus selbst seinen Ursprung beim Sozialisten Mussolini hat und jene wie Sie, die sich gegen eine AfD aufhetzen lassen dies im Ansatz nicht verstehen wollen oder können. Wenn man Antisemitismus einer Partei näherbringen möchte (was man im Normalfall nicht kann), finden Sie die Mehrheiten im linken Pro-Palästina Spektrum, wobei sie Antisemitismus überall haben. Egal welche Partei. Konservative Parteien waren noch nie faschistisch. Es wird ihnen immer nur nachgesagt und das Leid des Krieges und des jüdischen Volkes wird für diese Hetze instrumentalisiert. Schon die Sondergesandte des Israelischen Außenministeriums Fleur Hassan Nahoum erwähnte 2025 vor der Bundestagswahl, dass die AfD im Grunde auf der Seite Israels stünden, da man einen gemeinsamen Feind bekämpfe und damit hat Sie 100% Recht. Solange Sie an Ihrer Einstellung festhalten und die AfD „bekämpfen“, wird der Antisemitismus in Deutschland exorbitant ansteigen bis hin zur ersten Islamistischen Partei. Millionen Wählerstimmen bekommen diese schon durch die beschleunigte Einbürgerung. Was das für Folgen für Frauenrechte und Schutz für Homosexuelle und Queere Menschen bedeutet, können sie in den Geschichtsbüchern des Jemen, Iran, Afghanistan usw. nachlesen. Die AfD ist im Grunde Pro-Israelisch, kann es aber nicht so kommunizieren weil auch dort viele Wähler etwas gegen Israel haben. Das ist bei den eine persönliche, keine parteiliche Einstellung der Menschen. Ich persönlich wähle AfD und stehe zu 100% zu Israel.

        1. Ihr Kommentar ist sehr interessant. Ich war bisher nie ein AfD-Fan, vermutlich werde ich es auch nicht. Meine Haupptsorge war, dass sie unter anderem „massiv antisemitisch“, es gab da auch diesbezüglich entsprechende Aussagen… aber, ich bin auch schon länger am Zweifeln, und kann stückweit verstehen, dass
          Menschen die AfD wählen. Beatrix Storch ehemalige CDUlerin hat sich aus ihrem christlichen Verständnis heraus, ganz klar „Pro-Israel“ positioniert, das hat mich beeindruckt.
          Die sogenannte „Brandmauer“ fand ich allerdings bereits zuvor einen Fehler.
          Eine Koalition zwischen CDU/CSU hätte ich interessant gefunden. Zumindest gehe ich davon aus, daß diese einen „effektiveren Weg“ in die richtige Richtung gehen hätten können.
          Zum Artikel, es ist eine absolute Schande, dass Juden nach der Shoa ein 2tes Mal in Deutschland unter „massiver Verfolgung“ zu leiden haben. Längst werden ebenso Personen die sich Pro-Israel äußern massiv angegriffen…
          Ich bezweifle sehr, ob Brigitte wirklich Brigitte heißt, und vermutlich auch nicht weiblich ist, wobei das Geschlecht bei Antisemiten definitiv keine Rolle spielt. Mein Eindruck ist, dass sie sich hier nur als „Provokateurin, Störenfried“ einmischt, vor allem, um Personen zu diskreditieren, frustieren… mit einer sächlichen Ebene haben ihre Kommentare nicht wirklich zu tun… ich bin dankbar für jene Foristen, die wichtige, interessante Infos weitergeben, ehrliche, wohlwollende Kommentare formulieren, und ein echtes Interesse an Israel und den Juden haben. Danke den vielen Personen, die sich auf konstruktive Weise hier beteiligen.

          1. @Ana
            Sie wählen eine Umschreibung, die Ihnen noch gestattet, mir Antisemitismus unterzujubeln.
            Sind aber sicher, behaupten Sie das in einem vollständigen Satz, begründen das bitte nach der IHRA-Deklaration öffentlich.

      7. Tut mir leid, Brigitte, aber die durch Medien verzerrte Sicht auf Gaza ist nur eine Medienhetze. Wer sich die Mühe macht nach sauberen Quellen zu graben, wird neben einem feigen unterirdischen Widerstand finden, dass die gezeigten Bilder die heuchlerische Zurschaustellung einer ganz anderen Realität ist. Was zum Beispiel den so groß beschrieenen Hunger angeht, steht Gaza im Vergleich mit einigen anderen Nationen – um die sich niemand schert – als weit besser ernährt und versorgt da. Doch der Mensch fällt lieber auf die sensationelleren Berichte herein, weil er sich dann selbstgerecht aufblähen kann.

      8. @Brigitte
        Im Übrigen empfehle ich Ihnen mal ein paar Videos auf Youtube zu sehen. Mit eigens gedrehten Bodycams der Hamas. Das sind Bilder,da wird vorher gewarnt,da sie sehr brutal sind. Was die mit den Menschen gemacht haben. Gucken Sie sich das ruhig einmal an. Besonders den armen alten Zivilisten an Krücken. Wie schnell er doch durch den Grenzzaun laufen konnte um zu plündern. Mit einem Lächeln im Gesicht. Schauen Sie sich das an. Und dann sagen Sie mir,würden Sie sich immer noch umdrehen beim freien Blick auf Gaza? Und wenn ja,warum? Weil es unendlich schmerzt,was Israel angetan wurde? Gibt’s zu sehen mit dem Titel „Kein Kommentar Israel“.

    4. @Ella
      Wenn die Israelis möchten, sie sind bei uns willkommen: Marina kocht, meine Ehefrau deckt den Tisch.

        1. @Erika Moyses
          Dann gehen wir alle in die Kirche und hören uns an mit Tränen in den Augen die Predigt von unserem Bischof, bester Redner von allen.

    5. Es ist absolut krank wie du verallgemeinerst. Du bist genau so radikal wie all die Menschen, die gegen Juden/Israel sind – nur in die andere Richtung. Das kannst du doch nicht wirklich als sinnig empfinden.

      1. Ich stimme Eli zu. Es ist entwürdigend, Menschen, die ihre eigene Existenz bewahren wollen, wie Bettler abzuspeisen.

      2. @Eli
        Es wäre wünschenswert, dass man bei Antworten auf Kommentare immer dazuschreiben, wem man antwortet. Ich konnte jetzt nicht eindeutig ausmachen, wem Ihr Tadel gilt und wen Sie krank nennen.
        Ella

    6. Da stimme ich dir in allem ausnahmslos zu. Was können wir dazu tun, daß wir uns nicht mehr schämen müssen, in dem „Nie wieder ist jetzt Land“ zu leben und hilflos daneben zu stehen. In Israel hatte ich nie das Gefühl, nicht willkommen zu sein.
      Wirklich wahre Aufklärung und Berichterstattung in den Medien wäre wohl ein Anfang; aber das wird wohl nicht geschehen, weil nicht gewollt!

      1. @Guzzimerci
        Lustiger Name.😀 Ich habe mich in Israel auch noch nie unwillkommen gefühlt. Während hierzulande fast niemand mehr etwas über den Holocaust etwas wissen will, habe ich mehr als einmal erlebt, dass dies in Israel u.a. Yad Vashem omnipräsent ist. Was wir tun können? Aufklären, auch wenn wir uns unbeliebt machen, zu Israel stehen, uns gescheit über Israel informieren und auf Gott vertrauen. Einen anderen Rat habe ich da auch nicht. Lg Ella

    7. Danke für deine ehrliche Stellungnahme zum Thema Judenhass, Ella 👍

      Man muss sich wirklich fragen – warum?
      Und wen oder was hassen die (meisten) Menschen eigentlich? Denn obwohl jüdische Menschen normalerweise keine politischen Aggressionen gegenüber anderen Kulturen zeigen oder gar grundlos ausleben, werden sie auf der ganzen Welt mit Hass verfolgt. Man spricht ihnen sogar das Recht auf Verteidigung ab und dreht es in den Medien unzensiert als Angriff herum. Was für eine schlangenhafte Einstellung, die offensichtlich vom Kopf ausgeht.
      Ich denke, dass ein Grund dieser niederträchtigen Verfolgungen auch der ist, dass Juden als Minderheit in fremden Ländern ein bequemes Opfer sind. Man kann sich feige als überlegen fühlen.
      Auf jeden Fall ist dieses wunderbare tapfere Volk ein Spiegel für den zerstörerischen, egoistischen Charakter einer gewissenlosen, menschlich ungeschulten tierischen Natur.
      P

      1. @Erika Moyses
        Danke Erika. Ich stehe und verteidige Israel zu 100% und so erlaube ich mir zu 100% gegen Judenhass zu protestieren, auch wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Demos gehe. Man kann aber auch so viel im eigenen Umfeld tun. Israel ist zu einer Projektionsfläche im Nahen Osten geworden für Ideologien, Schuld, Ängste, Hoffnungen und Hass. Es passt nicht ins Weltbild, einerseits demokratisch, andererseits hochmilitärisch. Es ist liberal und gleichzeitig ausdrücklich nationalistisch. Diese Mischung ist uns Deutschen nicht geheuer. Israel muss wie kein anderes Land sich vom 1. Tag seines Bestehens gegen Vernichtung verteidigen. Und Deutschland wollte zur Vernichtung beitragen. Und wenn aus Israelkritik, manchmal durchaus angebracht, ein offener Hass wird, seine Existenz in Frage gestellt wird, sein Recht auf Verteidigung abgesprochen wird, während die Terroristen frei herumlaufen und gestreichelt werden, sind wir gefragt, unsere Stimme für die Juden zu erheben. Sie haben vollkommen Recht Erika, die Israelis sind ein wunderbares, tapferes Volk. Sie sind der Augapfel Gottes. In diesem Sinne liebe Grüße, Ella

  2. Toscana besser als Deutschland, das kein sicheres Reiseland für Juden geworden ist.

  3. Ich weiss nicht, ob ich die Karte richtig lese, aber auf jeden Fall gehört Frankreich in die Kategorie ‚warning‘, wenn nicht mehr, da es schon mehrere Tote bei antisemitischen Angriffen gegeben hat. Der den Foristen inzwischen bekannte Analyst Francis Morris hat dazu geschrieben, dass es in Frankreich zwar zahlenmässig weniger antisemitische Vorfälle gebe, aber dafür mehr Gewalttaten. Die französische Polizei und Justiz sind allerdings, höflich ausgedrückt, zurückhaltend mit der Bewertung antisemitisch. So musste, um nur ein Beispiel zu nennen, die Familie von Sarah Halimi darum kämpfen, dass der Mord an dieser älteren Dame als antisemitisch eingestuft wurde. Der Mörder hatte Allah akbar gegrölt, aber das reichte nicht. So dürfte es bei unzähligen anderen Fällen sein. Mein Mann wurde während eines Krankenhaus-Aufenthalts (!) als „sale juif“ beschimpft. Eine entsprechende Beschwerde ist im Sand verlaufen.

    1. Liebe Antonia, eine jüdische Israelin, die beruflich nach Frankreich reisen musste, hat mir schon vor etwa 20 Jahren erzählt, wie sehr sie sich vor dem Aufenthalt in Frankreich fürchtet.

  4. @ Ella
    So antworten die Deutschen bei aktuellen Befragungen:
    Antisemitismus in D sehen 7,3% gar nicht, 18,3 % weniger stark
    Umgang mit der NS-Zeit in D sehen 34 % übertrieben, 32% angemessen
    Aufarbeitung der NS-Zeit in D sehen 34 % als zu viel, 30% als angemessen
    Da ist bei den Deutschen m.E. noch sehr viel Aufklärung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um als Vorbilder für „wahre Verbrecher“ zu gelten.

    1. @Manfred W.
      Die Zahlen kenne ich auch.
      Bedenken Sie bitte, diesen Artikel hat k e i n Deutscher verfasst!
      Dann hoffe ich auch fest, dass kein israelischer Tourist nach Kiel zu einer Werft reist.
      Oder nach Düsseldorf Rheinmetall oder nach Osnabrück ins alte VW-Werk.

      1. @Brigitte
        Nein, in der Tat, der israelische Tourist soll in die Toscana kommen. In Kiel, Düsseldorf, Osnabrück wäre kein Vergnügen.

      2. @Wissen Sie Brigitte,ich denke,Schai Jaisch hat sich das nicht ausgedacht. Das werden Erkenntnisse aus Erfahrungen von Betroffenen sein. Und das wird schon stimmen. Gehen Sie doch mal mit einem Davidstern als Halskette durch Berlin. Freu……

    2. @manfred westphal
      Ich weiß nicht, ob diese Zahlen verlässlich sind. Aber ich gebe Ihnen Recht, dass viele Deutschen kein freundliches Gefühl für Israel hegen, obwohl das israelische Volk nichts verbrochen hat. Viele wissen immernoch nicht, was für ein Erbe wir mit uns herumtragen. Viele schämen sich nicht einmal für ein Land, das 6 Millionen Juden umbrachte und viele wollen davon noch immer nichts wissen. Kein Bergen-Belsen u.a. besuchen. Das ist so lange her und betrifft uns doch gar nicht. Aber man schämt sich für ein Israel, das 35000 Terroristen tötete und leider auch 35.000 Zivilisten und ja, leider auch Kinder, alles nur circa. Aber dass man Kinder auch operierte, impfte und ausreisen ließ und Hamas ihnen Hilfsgüter stahlen, kein Thema. Und wir sind die Guten? Mitnichten.
      Grüße von Ella

    1. @Moti
      Wir auch. In Irland kommt der Judenhass von der Regierung, in Frankreich vom Volk.

      1. Albert Nola @ Die französische Regierung und ganz speziell unser président tragen sehr viel zum Antisemitismus bei. Das beständige Israel-Bashing hat Methode und ist perfide. Wenn F wirklich hellgrün gezeichnet ist (ich habe Schwierigkeiten mit meinen müden Augen) Dann kann man das Ganze vergessen. Wie das in Irland bei der Bevölkerung ist, kann ich nicht beurteilen. Aber F würde ich rot kennzeichnen.

        1. @Antonia
          Verschärfung des Antisemitismus-Gesetzes. Macrons Lager will härter gegen antisemitische Äußerungen vorgehen. Frankfurter Rundschau 16.04.2026

        2. Also ist jetzt Israel-Bashing bzw. Israel Kritik antisemitisch? Interessante Ansicht.

          1. @Blub
            Schon wieder Verdrehung der Tatsachen. Wer sagt, dass man Israel nicht kritisieren darf, soll. In einem obigen Kommentar von mir schrieb ich, dass Kritik durchaus angebracht ist. Das aber ist nicht gleichzusetzen mit Antisemitismus. Unter Israel-Bashing verstehe ich, dass Israel oft als das personifizierte Böse und meist absolut illegitim dargestellt wird, übermäßig hart angegriffen und verurteilt wird. Wenn die Grenze zwischen Kritik und Hass überschritten wird, Juden verunglimpft und nicht mehr ohne Angst bei uns über die Straße gehen können, nenne ich es offenen Antisemitismus. Der israelische Politiker Natan Scharanski sagt dazu: Es gilt die
            3 -Regel. Sie stehen für Doppelstandards, Dämonisierung und Delegitimierung. Wenn Israelkritik eins dieser drei Merkmale enthält, dann gilt sie nach dieser Regel als antisemitisch.

          2. Israel-Bashing ja, weil es pauschal ist. Bei Kritik an Israel kommts drauf an, was gemeint ist, Kritik an der Politik der jetzigen Regierung oder generell an Israel, der Existenz dieses Staates und seiner Bewohner. Die Generalisierung von letzteren Punkten ist in jedem Falle antisemitisch.

  5. Es ist wirklich traurig, daß es soweit kommen muß! Daß Juden in muslimischen Ländern nicht sicher sind ist klar. Dort sind auch Christen nicht sicher, in Afrika um die Sahel Zone herum, werden jeden Tag neue Märtyrer geschaffen. Das interessiert im Westen kaum jemanden. Für die Juden haben erneut Zeiten begonnen, die denen in vorigen Jahrhunderten in nichts nachstehen. Aber wir sind im Westen ja soooo aufgeklärt und vom Humanismus (der übrigens nichts Christliches in sich trägt) geprägt. Wenn es nicht so traurig wäre…..

    1. @ Nicole, ja dort, wo der Islam militant und extremistisch geworden ist, da sind Christen in Gefahr, werden schikaniert, wandern ins Gefängnis und werden auch ermordet. Open Doors berichtet über sie. Und die Christen, die hierher flüchten konnten, die berichten auch.

      Liebe Grüße
      Eleonora

  6. Das ist mehr als sinnvoll, ich freue mich über so viel Realismus – auch wenn es weh tut! Deutschland kommt nicht so gut weg …

  7. Es ist leider fakt, dass wir als gefährliches Land zählen, während Ost-Europa noch gut aussieht.
    Wir Deutschen sollten versuchen, die Israel-freundlichen Kräfte an die Macht zu bekommen und das Land zu ändern, aber das geschieht nicht. Die AFD geht leider vielfach den falschen Weg, aber man sollte das GRUNDGESETZ mit der AFD ändern, um Islamisten und arbeitsunwillige Araber rausschmeißen zu können.
    Dänemark hat gezeigt, wie es geht, Italien auch, aber in Deutschland gelingt fast garnichts mehr.

    1. M. Sechting
      Ihr Zitat: “….um Islamisten und arbeitsunwillige Araber rausschmeißen zu können“.
      Ich glaube, dass Ihnen nicht klar ist, dass Ihre zitierte Aussage sehr gut in eine
      Zeitung von 1933 gepaßt hätte, bzw. genau so geschah, wenn es um die damalige Jüdische Bevölkerung ging!
      Die AfD meint das selbe „rausschmeißen“ wie Sie, hat ihre Zielgruppe nur verändert, mehr nicht, der Gedanke ist haarscharf der gleiche. Als nächstes sind anders denkende dran! Dass Sie Deutschland gar nicht mögen, haben Sie oft genug bewiesen. Dass uns Deutschen nach 1945 der kranke Patriotismus ausgeblieben ist, den Sie favorisieren, finde ich richtig.

      1. @Brigitte
        M. Sechting spricht von Islamisten und arbeitsunwillige Araber. Die AFD spricht nicht davon sämtliche Leute aus anderen Ländern rauszuschmeissen. Sondern die,die sich hier nicht integrieren wollen. Alle anderen sind willkommen. Wir haben genug aufgenommen,die dann Anschläge auf ihr Asylland machen,wo sie angeblich Sicherheit wollten. Obwohl ich bis jetzt die AFD nicht gewählt habe,dieses mal ist es das erste mal. Hier muss sich was ändern. Und mit den üblichen Kandidaten wird das nie was.

      2. @ Brigitte

        Mal wieder pauschalieren und polemisieren Sie in altbekannter Weise. Differenzierung und Analyse der Zusammenhänge scheint Ihnen unmöglich zu sein.

        Es gibt einen Unterschied zwischen dem Wunsch, “ Islamisten und arbeitsunwillige Araber“ rauszuschmeißen und dem Ruf nach „Ausländer raus“, was Sie aber bewusst gleichsetzen.

        Um dann noch Parallelen zu ziehen mit Judenhetze im Dritten Reich! Sie machen es sich schön einfach!

        Haben Juden damals auch nur im Entferntesten dazu beigetragen, dass sie als unerwünscht verhetzt wurden? Wann haben sie Attentate auf deutsche Bürger mit unzähligen Toten und schwer Verletzten begangen? Wann haben sie damals versucht, durch Gewalt, subversive Unterwanderung und Propaganda den deutschen Staat und seine Gesellschafts- und Rechtsordnung auszuhöhlen und damit die bestehende verfassungsmäßige Grundordnung durch eine Rechtsordnung wie Scharia (Stichwort „Kalifat“) zu ersetzen? Wann haben Juden damals etwa Sozialbetrug verübt und parasitär die Staatskasse geplündert? Oder sich auf den Straßen der Hauptstadt zusammengerottet, um „Clan-Streitigkeiten“ auszutragen?

        Mit Ihren unerträglichen Gleichsetzungen kommen Sie in diesem Forum nicht durch. Dazu sind wir zu gut informiert und können Ihnen Schranken aufzeigen. Mir graut allerdings vor dem Schaden, den Sie außerhalb dieses Forums in unserer Gesellschaft mit Ihren Halbwahrheiten und -weisheiten anrichten.

        Und noch eins: Unverschämt Ihre Unterstellung, M.S. würde D. „nicht mögen“. Das tut er wohl mehr als Sie, bemängelt aber die zunehmende, falsche Toleranz gegenüber Intoleranz!

    2. Also noch mehr als jetzt schon können und sollten sich die Politiker gegenüber Israel nicht beugen. Die kann man jetzt schon nicht mehr „rausziehen“.

      1. @Blub
        Das ist nur die halbe Wahrheit. Im Moment beugen sich „die Politiker“, „die Juristen“, … und „die Blubs“ vor allem gegenüber dem Islam(Ismus). „Beugen“ tun sich „die Politiker“ viel zu wenig, um zu erkennen und dann anzuerkennen, dass die Freiheit Deutschlands „am Hindukusch“, in der Ukraine, in Nahost verteidigt wird. Das ist leider bittere Wahrheit. Ich habe ein Buch aus den 70-er Jahren von einem Islamkenner. Erstaunlich finde ich, dass die Situation, die er als Gefahr beschreibt, heute Tatsache ist; und das nicht in groben Zügen, sondern detailliert!

  8. Nachtrag @ Nicole. Ich hoffe, dass über den beiden kleinen christlichen Gemeinden im Gazastreifen, die dort mit vielen Muslimen in ihren Gebäuden ausharren, Gott auch seine Hände schützend hält.

  9. Zwei Fragen dazu:
    Was sind wohl die Ursachen dieser schlimmen Tendenz?
    @Nicole
    Wie lange sind wohl die Christen in Israel nich sicher, wenn die Orthodoxen etc. immer mehr werden, was sie ja tun und immer mächtiger, woran sie arbeiten?

  10. Diese Karte zeigt mir Gebiete in denen Israelis nicht gern gesehen sind. Mit Antisemitismus hat das nichts zu tun.

    1. @Blub
      Nee, gar nicht. 🙈 Wenn ein Israeli von einem Spanier niedergeschlagen wird, hat das mit Antisemitismus nichts zu tun. So zeigt man doch nur, das er in Spanien nicht gern gesehen wird? Und wenn in einem Laden bei uns ein Schild steht: Juden dürfen hier nicht einkaufen, zeigt es nur, dass sie nicht gern gesehen werden? Und wenn ein Würzburger wegen seiner Israelflagge am Revers das Rückgrat gebrochen wird, zeigt das nur, dass solche Anstecknadeln nicht erwünscht sind?
      In diesem Forum sind Sie Blub eindeutig nicht gern gesehen. Aber Sie haben zweifellos das Recht, hier zu sein, obwohl sie nicht erwünscht sind.

      1. @Ella
        Sie haben kein Hausrecht u. nicht das Recht auf offene Ausladung.
        Ich spüre so deutlich, dass mit Ihnen etwas in Aufruhr ist. Zeigt sich bei dem heutigen Thema.
        Hier ist keine geschlossene Gesellschaft, auf mich wirken Sie dogmatisch, autoritär, Sie können doch dem Einzelnen nicht vorschreiben, wie er/sie zu denken hat und es muss sich doch nicht in allen Frage nur um Ihre persönl. Symmetrie drehen.
        Einer meiner jüdischen Freunde war neulich in Jaffa zu Besuch und schilderte, wie lebhaft, auch laut, konträr, friedlich in Jaffas Bars, Märkten, Restaurants usw. miteinander diskutiert wird! Gerade angesichts der Wahlen ringen viele Menschen um das vermeintlich richtige. Mein Freund hat einen völlig anderen Eindruck von der Offenheit der isr. Gesellschaft, teilweise tabulos, als Sie das hier den ganzen Tag versuchen einzudämmen.

        1. Meine Rede, Brigitte, Ich bin oft genug Zeuge und mache sogar mit, wenn diskutiert wird und mich das Thema interessiert,obwohl ich des Ivrit nur eingeschränkt mächtig bin, heftig und intensiv wie politische Menschen wie die Israelis nun mal diskutieren. Und das überall in Israel von den Großstädten bis in den kleinsten Moshav. Innerhalb und ausserhalb der Mishpocha ,überall. Da ist abseits der hohen Politik nichts dogmatisch, es gibt keine Nogos in der Argumentation und jede Diskussion ist ergebnisoffen.

          1. @ Klaus

            Tit mir leid, aber ich verstehe nicht, wie du auf den fahrenden Zug von Brigitte aufspringen kannst. Sie hat Ella Intoleranz vorgeworfen und persönlich angegriffen.

            Mit Leichtigkeit hättest du die Sache drehen können, indem du eingeräumt hättest, dass innerhalb des Judentums eine durchaus kontroverse und bisweilen äußerst streitbare Debattenkultur gepflegt und gelebt wird, bezogen auf alle Themen dieser Welt, ohne Tabus und No-Go-Areas. Dies allerdings auch bedeutet, dass Framing, das Entwerfen verdrehender Narrative, unzulässige Kontextualisierungen und Relativierungen, wie Brigitte das immer wieder praktiziert, nicht im geringsten damit gleichzusetzen sind. Schade.

            Ich weiß, du verbittest dir irgendwelche Vorschriften, wie und was du zu schreiben hast. Will ich auch gar nicht tun. Aber das hättest du besser hinbekommen können, ohne Brigitte in ihrer Angriffslust noch das Gefühl zu geben, das Richtige gesagt zu haben.

        2. @Brigitte
          Hat Blub denn Hausrecht? Hatte er nicht die Plattform-Redaktion hier als „rechts“ dargestellt und veröffentliche Artikel als deligitim angesehen („Wow. Sowas geht hier durch?“)?
          Sie packen hier also ein heißes Eisen an. Blub hat sich hier oft aggressiv und beleidigend gezeigt. Zuletzt hat er über den eh schon vorhandenen Antisemitismus noch die rote Linie zur Hamassympathie überschritten. Wenn Sie also eine angenehmere Diskussionskultur haben möchten – wie ich übrigens auch – dann sollten Sie bitte bei Blub, der eine Eskalation häufig provoziert, nicht Halt machen, besser gesagt dort anfangen.
          Spätestens bei der offenkundigen Hamassympathie hätten Sie m. E. mit dagen einschreiten müssen.

          Auch wenn ich persönlich Ihren Diskussionsstil im Vergleich zu Blub deutlich angenehmer empfinde, auch wenn ich in vielen Dingen mit Ihnen nicht einig bin, so war @Ellas Reaktion in obigem Fall und angesichts der antisemitischen Vorfälle in immer mehr Ländern durchaus angemessen und überfällig. Das hat nichts mit „Hausrecht“ zu tun.

        3. @ Brigitte

          Und wieder musste ich beim Weiterlesen der eingestellten Kommentare feststellen, dass Sie munter weiter verdrehen!

          Sie schreiben an @ Ella “ Sie haben kein Hausrecht u. nicht das Recht auf offene Ausladung.“ Hat Ella das in ihrem, an @ Blub gerichteten Kommentar getan? Lesen Sie bitte mal die letzten Zeilen von Ellas Kommentar! Gerade das tat sie nicht! Toleranter kann man nicht mit Gegenspielern der eigenen Meinung umgehen, das ist nicht zu toppen! Aber Ihre Versuche der Verdrehung sind es auch nicht.

          Und wenn´s Ihnen zu eng wird, werden wieder Ihre „jüdischen Freunde“ aus der Kiste gezerrt. Nur um Ihre angeblich vorurteilsfreie Haltung und lupenreine Gesinnung zu untermauern. Diese Masche wiederholt sich inflationär bei allen Leuten aus Ihrer Fraktion. Der „Alibi-Jude“ als Freund. Alte Geschichte und beliebte Methode aller Antisemiten, derer Sie sich da bedienen.

          1. @Caja
            Sie benutzen mich nur für I h r e eigene Darstellung Ihrer Person! Ich unterstelle, dass Sie das sehr genau wissen!

            Ihr gesamter Wörterschwall in 3.420 Zeichen ist nicht als Einladung zu irgendeiner Art von Gesprächen zu verstehen: mal wieder ziehen Sie alle Tore nach oben zu, verbarrikadieren sich unbewusst – und mit Ihrer Aggressivität möchten Sie mich mundtot schalten.

            Obendrein äußern Sie sich auch noch rechtslastig. Den Begriff Pluralismus kennen Sie nur als Wort aus dem Duden und leider trifft auf Sie der Begriff „geschlossene Gesellschaft“ nur zu gut zu.
            Sie besitzen keine Spur von Ausstrahlung – Manu besitzt sie im Gegensatz zu Ihnen in höherem Maß – und wieder frage ich mich, wie Sie eigentlich sonst so durchs Leben kommen??

          2. @Brigitte
            (14.08.2026 um 12:49 Uhr)
            Ich bin wieder irritiert. Haben Sie keine sachlichen Argumente (mehr), dass Sie persönlich werden müssen? Caja hat im Gegensatz zu Ihnen tatsächlich sachlich argumentiert und Ihre Argumente hinterfragt bzw. versucht, sie ad absurdum zu führen. (Ja, der „Alibi-Jude“ taucht bei Ihnen tatsächlich immer wieder mal auf. 😉)
            Siehe auch mein Kommentar an Sie von 14.08.2026 um 0:11 Uhr.

          3. @ Brigitte

            Danke der Nachfrage, ich komme eigentlich sehr gut durch mein Leben.

            Und Ihr hilfloser Versuch der Spaltung durch den Vergleich meiner Person mit Manu beweist, dass Ihnen stichhaltige Argumente zur Vertretung eines glaubwürdigen Standpunktes in der Sache fehlen.

            Warum sollte ich übrigens Leute wie Sie „zum Gespräch einladen“? Seit Sie in diesem Forum schreiben, geben Sie Statements zum Besten, die stets einseitig gegen Israel und sein Volk gerichtet sind. Und trotz eifrigster, und geduldigster Bemühungen vieler User hier beharren Sie unbelehrbar auf Ihren widersinnigen Verlautbarungen.

            Meine Intention, Ihnen und Ihren gesendeten Botschaften überhaupt Beachtung zu schenken, ist allein meinem Bestreben geschuldet, Leute wie Ihnen die Möglichkeit zu nehmen, Ihre giftigen Narrative in der Welt zu verbreiten.

            Diese Art von Gift ist leider schon bei zu vielen nur schlecht Informierten auf fruchtbaren Boden gefallen und hat viel Schaden angerichtet. Und ich werde alles tun, um dieser Art des Framings und Gaslightings entgegenzutreten. Antisemitismus, egal in welche Gewänder er sich auch von manchen (ver)kleiden lässt, muss aufgezeigt werden, wo auch immer er sich offenbart.

            Außerdem: Ich verbarrikadiere mich nie unbewusst!

        4. @Brigitte
          „… als Sie das hier den ganzen Tag versuchen einzudämmen.“ Das irritiert mich sehr. Wenn sachlich etwas von „Israelfreunden“ korrigiert wird, wenn Lügen von „Israelkritikern“ offen gelegt werden, und und und … nennen Sie das „Offenheit … eindämmen“ / „vorschreiben, wie jemand zu denken hat“? Sie fordern Offenheit von anderen, wenn diese aber anderer Meinung sind, … (ich zensiere mich). Das erinnert mich an die so genannten Palästinenser-Demos, die Meinungsfreiheit vehement einfordern, aber jemanden mit Israelfahne zusammenschlagen.

          Nein, Ihren Post halte ich für nicht angemessen. Ist das tatsächlich Ihre Anschauung?

    2. Es hat sehr wohl mit Antisemitismus zu tun, Blub, nicht umsonst heißt das Projekt ,,SAFE FOR JEWS“ und nicht Safe for Israelis.
      Ist schon ein Unterschied.

  11. Es ist schon spannend, dass Polen als „safe“ gilt – ich beschäftige mich gerade mit dem Antisemitimus gestern und heute in Polen. Bin noch nicht weit gekommen (englischsprachige wissenschaftliche Ausgabe), aber traditionell haben sich strenggläubige Katholiken, zumal in der PIS-Ära nicht mit Ruhm bekleckert, sobald es um Menschen ging, die ihrem Wertesystem nicht entsprachen.
    Also – bitte – die Karte kritisch anschauen und prüfen.

  12. @Blub
    Neeeiiiin,hat natürlich nichts mit Antisemitismus zu tun. Wie kommt man nur darauf? Und mein Vater war der Kaiser von China.

  13. @Caja
    @Rts
    Danke euch beiden, dass ihr mir zur Seite springen wolltet zum Post von Brigitte. Ich habe nicht mehr geantwortet, weil es für mich Wichtigeres gibt, als mich vor Brigitte zu rechtfertigen. Kurz war ich, liebe Caja, auch perplex und etwas enttäuscht vom Post von Klaus. Auch ich dachte, er hätte besser formulieren können, da ihn Brigittes Kommentare auch des öfteren schon aufgestoßen sind. Ich bin dankbar, dass ich in vielen Mitforisten hier Geschwister im Geist sehe und kann das einfach mal alles so ad acta legen. Brigitte hat ja bis jetzt keine Antwort auf meine Frage gegeben, warum sie sich als Israelin auf dem Aussichtshügel abwenden würde. Scham, Schuld…?? Es ist mir aber auch egal.
    Schönes Wochenende euch. Ella

    1. @ Ella

      Ja, leg es ad acta. Das ist manchmal am Vernünftigsten, zumal alles gesagt ist. Und dass Klaus nur die Art der jüdischen Debattenkultur aufgegriffen hat und den Rest aus Brigittes Kommentar ausgeklammert hat, liegt sicher nicht daran, dass er Brigitte zustimmen würde. So weit, meine ich, kennen wir ihn mittlerweile.

      1. @Caja
        Hast Brigitte gut geantwortet. Ich hab auch keine Ahnung,wieso sie mich als Vergleich genommen hat. Und welche Ausstrahlung? Aber es ist egal. Und antworten werde ich ihr auch nicht. Obwohl mich der Kommentar etwas gewundert hat. Aber habe im Moment andere Sorgen,wie du sicher gelesen haben wirst. Und da sind Leute wie Brigitte eh unwichtig.
        Sei lieb gegrüßt!😘 Manu

  14. @Caja

    Ich unterschätze Ihren techn. Einfluss, Antwortfunktionen auszuschalten, schon länger nicht mehr, ich nenne es Manipulation. Cui bono?
    Selbstverständlich verbarrikadieren Sie sich, wenn Sie es bewusst tun, um so schlimmer: Sie ignorieren Geschehnisse außerhalb Ihrer Gedankenblase, was nicht sein darf, darf eben so nicht genannt werden. Wie oft haben Sie sich über den ÖRR beschwert? Das dürfen Sie heute wieder tun: Deutschlandfunk läßt
    Libanesische Staatsmedien zu Wort kommen: Sieben Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon.
    Außerdem gebe es drei Verletzte. Getroffen worden sei ein Wohnhaus am Ortsrand von Ansar. Es handele sich um den Angriff mit den meisten Todesopfern seit der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Israel und dem Libanon im Juni.
    Antisemitischer deutscher Rundfunk?? Aber bestimmt „lügnerische“ Brigitte, sowas muss gleich gelöscht werden.

    1. @Brigitte
      Irgendwie verstehe ich Sie in letzter Zeit nicht mehr. Erst meinen Sie,ich hätte mehr Ausstrahlung als Caja. Und nun bezichtigen Sie Caja,die Antwortfunktion ausgeschaltet zu haben? Was ist denn los mit Ihnen?

    2. @Brigitte

      Liebe Brigitte. Und warum regen Sie sich nicht über die Hinrichtungen im Iran auf?
      Das Regime hat seit Jahresbeginn mindestens 920 Hinrichtungen durchgeführt. Im Jahr 2025 waren es mindestens 2113, wie hier in einem Artikel vom 14. August zu lesen ist. Ich denke, Sie haben den gesichtet.

      Das sind 3033 (!!!) ermordete Menschen.
      (Offiziell. Die wirklichen Zahlen könnten noch deutlich höher liegen)

      Aber das scheint Sie und „Ihren“ Blub, die Sie hier wie zwei physikalisch miteinander verschränkte Photonen in Erscheinung treten, nicht weiter zu interessieren.

    3. @Brigitte
      Was Deutschlandfunk NICHT schreibt, dass Ali Samir Al-Haj Hassan, ein Bataillonskommandeur der Eliteeinheit Radwan der Hisbollah seine Familie in diesem Wohnhaus untergebracht, also wissentlich dem Kampf ausgesetzt hat. Der Angriff galt gezielt dem Terroristen Hassan, der nach internationalem Recht ein legitimes Ziel war. Der Terrorist benutzte seine Familie als menschliche Schutzschilde und versteckte sich mit ihr im Militärhauptquartier. (TOI)

      1. @Ella, was erwarten Sie von den Nachrichten des DLF. Die sind kurz ohne detailierte Hintergrundbeschreibung.
        So, wie Sie es schildern, müssen die isr. Angreifer sehr wohl von den Unterbringungsplänen, bzw. von den vollendeten Plänen gewusst haben.
        Wenn ich Ihnen glaube: Sie wußten dass dort eine Anzahl von Familienmitgliedern einschl. ihrer Kinder in dem Haus lebten, möglicherweise ohne ein Wissen der Gefahr, unschuldige Menschen im Libanon, die sich keines Vergehens schuldig gemacht hatten.
        Über die ein Todesurteil gefällt und vollstreckt wurde.
        Falls ein libanesischer Richter nach genauer Prüfung zu der gleichen Auffassung einer Terroristengefahr durch Hassan gekommen wäre (wäre) so ist es seine rechtsstaatliche Pflicht einer Befragung u. evtl. Verhaftung.
        Diese „Arbeit“ hat ihm das israelische Militär ungefragt völkerrechtswidrig abgenommen u. sich in die Gewaltenteilung des Libanons eingemischt.

        1. @Brigitte
          Nachrichten ohne Hintergrundbeschreibung ist genau die Art, auf die alle hereinfallen, die anti-israelisch denken und nichts hinterfragen.
          Wie immer sind bei Ihnen alle Gazaner und alle Libanesen unschuldig und nur Istael schuldig. Wer mit einem Hisbollah-oder Hamas-Terroristen verheiratet ist, bringt sich und seine nicht, höchstens unter Zwang, in die Gefahr und lebt mit ihm unter „einem Dach“. Wenn doch gilt diese Frau für mich nicht als unschuldig, sondern als unverantwortlich. Sie können mir nicht weismachen, dass eine Frau nichts von den Taten ihres Mannes weiß. Was die IDF wusste und was nicht, können weder Sie noch ich beurteilen. Wer aber wie Sie auch noch einen Terroristen verteidigt (Hasan war ein Elite Hisbollah Kommandant) und ihn erst mal befragen und verhaften lassen will, dem ist nicht zu helfen.🙈 Wenn man das bei allen Terroristen so machen würde, gäbe es Israel nicht mehr. Wie nett, dass Sie sich Gedanken um einen libanesischen Richter machen, er hat sicher noch genügend andere Aufgaben. Vielleicht ist er auch froh, dass Israel ihm diese Aufgabe entzogen hat.😅
          Wie @Lothar schrieb, frage ich mich, warum Ihnen die unschuldigen Iraner und ihre Hinrichtungen keine Zeile wert sind. Sagen Sie doch gleich ehrlich, Israel ist immer an allem Schuld. Was wäre es Ihnen zu schreiben wert gewesen, wenn nicht Hassan und seine Familie, sondern israelische Soldaten durch Hisbollah-Angriffe getötet worden wären? Ich weiß die Antwort.

          1. @Ella
            Ihr Zitat: Wie immer sind bei Ihnen alle Gazaner und alle Libanesen unschuldig und nur Istael schuldig“
            Nein, kein Mensch ist nur unschuldig. Während Sie genau das Gegenteil tun, für Sie sind alle Terroristen.
            Was die israelische Regierung betrifft, denke ich an das 10. Gebot.
            Jetzt wird‘s aber sehr schräg, Ella, seien Sie bitte i. d. Formulierung vorsichtig „wer aber wie Sie auch noch einen Terroristen verteidigt…“ – bis gestern kannte ich den Namen nicht. Bitte beachten Sie das 9. Gebot.
            Wenn Sie vom Völkerrecht keinen Schimmer haben, rate ich zum Schweigen.
            @Lothar u. iranische Opfer: Was wissen Sie zwei denn schon, was ich denke, das wird mir hier zu skurril.

    4. @ Brigitte

      Eigentlich müssten Sie wissen, dass nicht ich die Antwortfunktion ausgeschaltet habe, sondern der Algorithmus von IN. Das passiert wohl automatisch spätestens nach der dritten Einrückung. Wurde von uns Usern schon einige Male bedauert, weil so eine vernünftige Fortsetzung der Kommentierung nicht ordentlich funktioniert.

      Abgesehen davon, ich ignoriere nicht „Geschehnisse außerhalb meiner Gedankenblase“, ich bewerte und ordne sie aber anders ein als Sie. Wie so oft gibt es zu zwei Ereignissen drei Meinungen, je nachdem, wie man sich entsprechend der vorhandenen Hintergrundinformationen und den eigenen Überzeugungen positioniert.

      So auch jetzt bei der von Ihnen eingebrachten Meldung zum Libanon. Sie ignorieren, dass die liban. Regierung Frieden mit Israel möchte, ihr dies aber durch den Druck und das Ränkespiel der Hisbollah nicht gelingt.

      Sie benennen keine Hintergrundinformationen, etwa wie es zu den Auseinandersetzungen gekommen ist, wie der Verlauf war etc. Hat Hisbollah sich mal wieder in dem betreffenden Wohnhaus verschanzt, erfolgten von dort aus Angriffe etc? All das gehört doch mit zu den Infos, die ich brauche, um ein Geschehen ordentlich einordnen zu können! Offenbar gilt das nicht für Sie. Sie geben sich mit Schlagzeilen zufrieden, streuen diese ungefiltert in die Welt. Und genau das werfe ich Ihnen vor!

      Also insinuieren Sie sich nicht als Opfer, Sie sind selbst verantwortlich für die Reaktionen auf Ihre die Wirklichkeit verfremdenden Kommentierungen.

      1. Caja
        Gut, dann nehme ich meinen Verdacht zurück; Nun stehe ich wieder vor dem Problem, Ihre Menge an Sätzen zu sortieren was gehört zum Thema u. was wird durch selektives Weglassen der Realität passend gemacht. Zu Ihrem Ansatz: „Ich benenne keine Hintergrundinformationen“. Das sollte ich wohl den Nachrichtenagenturen vorwerfen – u. so lange, wie sie niemand besitzt, halten wir alle den Mund? Woher besaß „Ella“ ihre Infos und überhaupt, stimmen die denn? Die taz berichtet, Die israelischen Streitkräfte teilten mit, sie hätten in der Nacht zum Samstag in einer von ihnen als Sicherheitszone bezeichneten Region im Südlibanon Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz attackiert.
        Das kommt der Meinung Ellas schon etwas näher (Infrastruktur), wirft aber die Frage auf, mit „wessen“ Recht definiert Israel seine Sicherheitszonen innerhalb eines benachbarten Staates? Wer erlaubt Israel neue Checkpoints in einem Land, das für sie völkerrechtlich tabu ist?
        Ich höre hier auf, ich bin die Friedenstaube und Sie der Falke. Aber Tauben vermehren sich häufiger.

  15. @Brigitte
    Sie wissen schon, das Israel ständig beschossen wird? Wurde das auch gesagt? Von Hisbollah. Soll Israel sich das gefallen lassen? Wieviel Tote gab es in Israel am 7.10.? Und schon vorher? Das ist ok? Von Terrorismus wissen Sie wenig,oder?
    Im Übrigen,wieviel Tote gibt es in der Ukraine dank PutinWieviel Tote im Iran?
    Es gibt einen Spruch: Nur Prinzessinen rücken ihr Krönchen zurecht. Königinnen ziehen ihr Schwert. Und genau das macht Israel. Es zieht das Schwert zur Verteidigung!

    1. @Manu
      Zum Schluss werde ich auf die „Ausstrahlung“ kurz eingehen, das ist Ihnen wichtig und sehr verständlich. Wenn eine Kommentatorin wie Sie den Mut aufbringt, sich in persönlichen Äußerungen verletzlich, sich verletzbar, sich angreifbar zu zeigen, nahbar ist und sich innerhalb dieser Kommentatoren-Familie auch Verständnis und vllt. auch Trost, Bestätigung, sucht, nenne ich das menschliche Ausstrahlung.
      Ihre politischen Meinungen, ähm, schrööööcklich.
      Alles gute

      1. @Brigitte
        Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hatte das nicht so recht verstanden. Und ich weiß, meine Meinung zur Wahl. Ich war nie ein AFD Fan. War immer gegen die Partei. Bin auch nicht mit allem konform,was die so wollen. Aber ganz ehrlich, unsere anderen Parteien haben uns angelogen. Von A-Z. Alle,aber auch wirklich alle Wahlversprechen gebrochen. Und gerade die CDU. Olle Merz. Eine Witzfigur. Von der SPD und den Linken will ich gar nicht erst anfangen. Und soll der deutsche Michel immer so weiter wählen? Ne,die Parteien brauchen mal einen gehörigen Schuss vor den Bug. Damit sie mal aufwachen. Die meisten der AFD Wähler sind Frustwähler. Glauben Sie mir das.
        Und ich bin das auch.
        Viele Grüße Manu

        1. Manu, gerne.
          ICH würde die AfD nicht wählen mir aber mal die Partei von Wagenknecht ansehen, vielleicht ist da mehr f. die Menschen herauszuholen? Ja, das Berliner Establishment mit seiner harten Spar- aber Kriegsaufrüstung hat dazu beigetragen, das wissen viele.
          Dass die AfD nun aber plötzlich viele dringend! nötige Sozialwohnungen bauen würde oder den Kampf gegen viel zu hohe Mieten? Abwarten.
          Nicht aus jeder sehnlichst erwarteten Wolke fällt erlösender Regen.
          Viele Grüße aus dem kühlen Norden (22 Grad) Freitag waren es hier noch 39 Grad, ab Samstagnachmittag hatten wir ordentlich Wind. Wie ist es in Berlin?

          1. @Brigitte
            Ich nehme an,Sie möchten mehr von mir wissen? Wo ich politisch stehe? Interessante Kommunikation. Ok,also BSW ist keine Option für mich. Schmusen zuviel mit Russland. Aber wichtig ist mir die Asylpolik. Das muss aufhören. Und ich wäre für Pflicht bei der Bundeswehr. Und in Anbetracht von Russland ist aufrüsten eine späte,aber gute Idee. Aber da ich das aus Sicht der Bibel sehe,wird alles so kommen wie es soll. Ob ich dies oder das wähle. Genauso wie ich denke,in Gaza wird es keinen Aufbau geben. Aber das ist nur meine Meinung aufgrund der Bibel. Auch wenn Sie mich in diesem Punkt nicht ernst nehmen.aber der Glaube ist mir sehr wichtig. Es wird noch viel Schlimmes passieren.
            Im Moment bin ich eh etwas durch den Wind wegen meiner Schwester. Aber ich will Sie nicht damit „belagern“.
            Übrigens ist es schön mal ohne böse Worte zu schreiben. Auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Das geht mir irgendwie auch in letzter Zeit auf den Keks. Und da soll sich die ganze Welt verstehen!😱 Ich antworte auch nicht mehr auf Blub oder Ludovico. Jeder hat seinen Standpunkt. Und bei Untertan versuche ich mich auch zurück zu nehmen. Ach,das Leben ist schon eine Wundertüte.

            Wetter ist hier ähnlich wie bei Ihnen.
            So,nun genug. Viele Grüße Manu

  16. @Brigitte

    Ich weiß nicht, was Sie bei den Hinrichtungen denken. Aber Betroffenheit vermisse ich schon bei gewissen Foristen. Ich habe mir verwandte Artikel und Kommentare angesehen. Da kommt nichts.

    Noch zu Medien-Informationen:

    Sie hatten auch die taz erwähnt. Ich denke, Sie meinten den Artikel „Sieben Tote bei israelischem Luftangriff“ vom 15.8.26. Folgende Abschnitte daraus sollten aber nicht unterschlagen werden:

    „Das israelische Militär sprach von einer Reaktion auf Aktionen gegen seine Soldaten“
    und
    „Die Vereinbarung (des Rahmenabkommens USA/Libanon, mein Hinweis) sieht vor, dass israelische Truppen im von ihnen besetzten Südlibanon bleiben, bis die Hisbollah entwaffnet ist und die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt. Die radikalislamische Miliz lehnt die Bedingungen ab. Hisbollah-Chef Naim Kassem sagte am Freitag in einer Rede, das Rahmenabkommen sei „ein israelischer Befehl, geschrieben mit israelischer Tinte, den die libanesischen Behörden ‌unterzeichnet haben“.

    => „…, bis die Hisbollah entwaffnet ist“ (!!!)

    Und das passiert offensichtlich nicht, weder für die Hisbollah im Libanon, noch für Hamas im Gazastreifen Daran liegt es, dass es zu keiner Befriedung kommt, nicht an Israel. Wir dürfen hier kein Verständnis für die Strategie von Terrororganisationen entwickeln bzw. denen auf den Leim gehen.

    BSW: Bitte nicht. Wahplakate in Berlin „Kritik an Israel ist kein Antisemitismus“. Darunter ein Kind mit Tränen, im Hintergrund des Plakats Häuserruinen.
    Genau das suggeriert, dass Israel daran Schuld ist. Nein!
    Klage Hamas an, die hat es getan.

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