Palästinenser besiegeln Versöhnung

KAIRO (inn) – Nach der palästinensischen Versöhnung muss Israel zwischen Siedlungsbau und Frieden wählen. Dies sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Mittwoch bei der Zeremonie zur offiziellen Unterzeichnung des Versöhnungsabkommens in Kairo. Dabei waren 14 palästinensische Fraktionen vertreten.

Kollaborateur in Gaza hingerichtet

GAZA (inn) – Ein Palästinenser ist im Gazastreifen wegen Kollaboration mit Israel hingerichtet worden. Dies gab das dortige Innenministerium am Mittwoch bekannt. Ein Fatah-Vertreter kritisierte die Exekution als „falsch und voreilig“.

Studie: Hohe Anwaltsquote in Israel

BNEI BRAK (inn) – Im Verhältnis zu seiner Bevölkerung hat Israel eine der höchsten Anwaltsquoten weltweit. Derzeit gibt es im jüdischen Staat einen Rechtsanwalt pro 170 Einwohner.

Barenboim gibt erstmals Konzert in Gaza

GAZA (inn) – Der israelische Dirigent Daniel Barenboim hat am Dienstag erstmals ein Konzert im Gazastreifen gegeben. Die Veranstaltung fand auf Einladung der Vereinten Nationen statt. Zahlreiche internationale Musiker beteiligten sich daran, um ihre Solidarität mit den Palästinensern in dem abgeriegelten Gebiet zu bekunden.

Katzav geht gegen Verurteilung vor

TEL AVIV (inn) – Der frühere israelische Staatspräsident Mosche Katzav hat eine Aufschiebung seines Haftantrittes erwirkt. Die Anwälte des wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung verurteilten Ex-Präsidenten hatten am Montag Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Mussa trifft israelische Abgeordnete

KAIRO (inn) – Die aktuelle palästinensische Versöhnung ist auch durch die Revolten in der arabischen Welt beeinflusst. Diese Ansicht äußerte der Vorsitzende der Arabischen Liga, Amr Mussa, am Dienstag bei einem Gespräch mit drei arabischen Knessetabgeordneten in Kairo.

Abbas-Berater: „Stoppt Forderungen nach Israels Anerkennung“

JERUSALEM (inn) – Internationale Vermittler im Nahostkonflikt sollten aufhören, von der Hamas zu verlangen, Israel anzuerkennen – das sagte Nabil Scha´at, ein hochrangiger Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. Solche Forderungen seien „unlauter, nicht praktikabel und nicht sinnvoll“, so Scha´at am Mittwoch gegenüber dem israelischen Armeesender.

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