Mussa trifft israelische Abgeordnete

KAIRO (inn) - Die aktuelle palästinensische Versöhnung ist auch durch die Revolten in der arabischen Welt beeinflusst. Diese Ansicht äußerte der Vorsitzende der Arabischen Liga, Amr Mussa, am Dienstag bei einem Gespräch mit drei arabischen Knessetabgeordneten in Kairo.

"Die neue Atmosphäre in der arabischen Welt hat einen Beitrag zur Versöhnung zwischen den Organisationen geleistet", so Mussa laut einem Bericht der Tageszeitung "Ma´ariv". Die israelischen Politiker Mohammed Barakeh, Ahmed Tibi und Taleb a-Sana waren wegen einer Konferenz des "Arafat-Zentrums" in die ägyptische Hauptstadt gereist. Sie betonten, dass sie keine Einladung für die Zeremonie erhalten hätten, bei der am heutigen Mittwoch das palästinensische Versöhnungsabkommen offiziell unterzeichnet werden soll.

Mussa hob die Bedeutung der Aufstände in verschiedenen arabischen Staaten hervor: "Der Umsturz, der in Tunesien und in Ägypten begonnen hat, wird die gesamte arabische Welt erfassen, er wird keinen Staat auslassen. Und nichts wird mehr so sein, wie es war."

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