Katzav geht gegen Verurteilung vor

TEL AVIV (inn) - Der frühere israelische Staatspräsident Mosche Katzav hat eine Aufschiebung seines Haftantrittes erwirkt. Die Anwälte des wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung verurteilten Ex-Präsidenten hatten am Montag Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Am heutigen Dienstag gaben die Richter einem Antrag auf Aufschiebung seines Haftantritts statt. Katzav muss somit nicht, wie vorgesehen, am 8. Mai seine siebenjährige Gefängnisstrafe antreten. Das Gericht will nach einer Anhörung am 11. Mai entscheiden, ob Katzav bis zum Ende des Berufungsprozesses auf freiem Fuß bleiben darf.

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