Mehrheit der Türken will Israel-Beziehungen einfrieren

ANKARA (inn) – Fast zwei Drittel der Türken befürworten eine Aussetzung der Beziehungen mit Israel. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Strategische und Soziale Forschung „MetroPOLL“ mit Sitz in der Hauptstadt Ankara hervor.

„Laptop-Botschafter“ als Sparmaßnahme

JERUSALEM (inn) – Das israelische Außenministerium will in 20 zusätzliche Länder Botschafter entsenden. Damit es nicht zu teuer wird, sollen sie jedoch ohne Botschaftsgebäude und ohne Personal auskommen.

Säkularer Kibbutz baut Synagoge

BEIT HASCHITAH (inn) – Vor 80 Jahren wurde Beit HaSchitah im Jordantal ausdrücklich als weltlicher Kibbutz gegründet – doch nun wollen die Genossen eine Synagoge errichten. Denn seit dem Jom-Kippur-Krieg 1973 hat der jüdische Versöhnungstag für die Bewohner eine besondere Bedeutung.

PFLP-Mitgründer „Abu Maher“ gestorben

BEIRUT (inn) – Ahmad al-Dschamani, Mitbegründer der linksgerichteten Terrorgruppe „Palästinensische Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP), ist tot. Er erlag am Dienstag im Alter von 86 Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut einem Schlaganfall.

Netanjahu fordert Freilassung von Spion Pollard

JERUSALEM / WASHINGTON (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Dienstag wegen des inhaftierten Spions Jonathan Pollard an die US-Regierung appelliert. In einem Brief an Präsident Barack Obama bat er um die Freilassung des 56-Jährigen aus humanitären Gründen – dieser befindet sich seit 25 Jahren in Haft.

Streik im Außenministerium gefährdet deutsch-israelische Regierungskonsultationen

JERUSALEM (inn) – Nachdem der Streik der Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums bereits zur Absage des Besuchs des russischen Präsidenten Dimitri Medwedew geführt hat, sind nun auch die bevorstehenden deutsch-israelischen Regierungskonsultationen gefährdet. Unterdessen stimmte Medwedew einem Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres am Rande des Weltwirtschaftsforums Ende Januar im schweizerischen Davos zu.

Netanjahu kondoliert Abbas

JERUSALEM / RAMALLAH (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas zum Ableben seines Bruders kondoliert. In dem Telefongespräch vom Dienstag äußerte der israelische Regierungschef zudem die Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten.

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