Studentenwahlen im Westjordanland: Fatah zweimal stärkste Fraktion
RAMALLAH / HEBRON (inn) – Die Fatah hat die Studentenwahlen an zwei Hochschulen im Westjordanland gewonnen. Am Mittwoch erhielt sie an der Bir-Seit-Universität nahe Ramallah und an der Polytechnischen Universität in Hebron jeweils die meisten Sitze im Studentenrat.
Drogen- und Diamantenhandel als Einnahmequelle der Hisbollah
BEIRUT (inn) – Mit der Zerschlagung eines Netzwerkes der Hisbollah in Ägypten musste der Chef der schiitischen Miliz, Scheich Hassan Nasrallah, erstmals eingestehen, dass er in einem anderen arabischen Staat aktiv ist. Darüber, dass die Hisbollah bereits seit langem geschäftlich international aktiv ist, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe.
UN will „Hassreden“ auf Anti-Rassismuskonferenz verhindern
GENF (inn) – Die Vereinten Nationen wollen sich bei der am kommenden Montag beginnenden UN-Konferenz gegen Rassismus in Genf dafür einsetzen, dass keine „Hassreden“ gegen einzelne Staaten oder Menschengruppen gehalten werden. Das kündigte UN-Sprecherin Marie Heuze am Mittwoch an.
Pessach 2009: Mehr Ausflügler, weniger Müll in Wäldern
JERUSALEM (inn) – In diesem Jahr haben 10 Prozent mehr Israelis das Pessach-Fest für Ausflüge in Wälder und Parks genutzt als 2008. Dabei hinterließen sie allerdings weniger Abfall. Das gab der Jüdische Nationalfonds am Mittwoch bekannt.
Rückblick: Demjanjuk in Israel

Der mutmaßliche ukrainische Massenmörder aus Treblinka, John Iwan Demjanjuk, sollte von den USA nach Deutschland ausgewiesen werden. In letzter Minute verhinderte jetzt ein amerikanisches Gericht die Auslieferung. Doch vor 23 Jahren wurde Demjanjuk schon einmal ausgeliefert. Ein israelisches Gericht verurteilte ihn zum Tode. Bei der Revision 1993 befanden die Richter jedoch, dass die Identität des Angeklagten mit „Iwan dem Schrecklichen“ aus dem Vernichtungslager Treblinka nicht einwandfrei erwiesen sei. Demjanjuk wurde freigelassen. Ulrich W. Sahm erinnert an den damaligen Prozess.
Namensänderung: Aus „Palästinensische Gebiete“ wird „Besetztes Palästina“
RAMALLAH (inn) – Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) will in Zukunft die Bezeichnung „Besetztes Palästina“ statt wie bisher „Palästinensische Gebiete“ benutzen. Das beschloss das Kabinett im Westjordanland unter Premierminister Salam Fajjad am Dienstag in Ramallah.
Raketenangriff auf Südisrael – Sprengstoffversteck entdeckt
GAZA (inn) – Palästinenser aus dem Gazastreifen haben am Mittwochabend erneut eine Rakete auf Südisrael abgefeuert. Damit unterbrachen sie eine Feuerpause von mehr als zwei Wochen. Bei dem Angriff wurde jedoch niemand verletzt, auch Sachschaden entstand nicht.
Syrer gräbt sich unter Sicherheitszaun durch
DAMASKUS / JERUSALEM (inn) – Ein Syrer ist am Mittwoch unter dem Grenzzaun hindurch nach Israel eingedrungen. Nach ersten Ermittlungen ging von dem unbewaffneten Mann keine Gefahr aus.