Rotes Kreuz: Keine humanitäre Krise im Gazastreifen

GAZA (inn) – Die Menschen im Gazastreifen leiden nicht unter einer humanitären Krise. Dies betonte die stellvertretende Leiterin des Internationalen Roten Kreuzes in dem palästinensischen Gebiet, Mathilde Redmatn, in einem Gespräch mit dem israelischen Militär. Die Raketenangriffe auf Israel bezeichnete sie als „Verstoß gegen internationales Recht“.

Brandstätte und Raketenabwehrsystem beliebte Ausflugsziele

JERUSALEM (inn) – Etwa 450.000 Israelis haben am Mittwoch den ersten Werktag der Pessach-Festwoche für Ausflüge in die Natur genutzt. Besonders beliebte Ziele waren die Wälder des Karmelgebirges, wo Anfang Dezember ein verheerender Brand gewütet hatte, und das neue Raketenabwehrsystem in Südisrael.

Fatah: Direkte Beteiligung an Flottillen möglich

RAMALLAH (inn) – Ranghohe Vertreter der Fatah sollen in Zukunft an Hilfsflottillen für den Gazastreifen teilnehmen dürfen. Dies sagte Nabil Scha´ath, der in der Partei für Außenpolitik zuständig ist, am Donnerstag der in Nazareth erscheinenden Zeitung „A-Schams“.

Netanjahu plant regelmäßige YouTube-Interviews

JERUSALEM (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu will einen ständigen Interview-Kanal auf dem Videoportal YouTube einrichten. Damit wolle er den Kontakt zur „Facebook-Generation“ wahren – vor allem in der arabischen Welt, sagte der Regierungschef am Mittwoch.

Clinton drängt auf Wiederaufnahme der Friedensgespräche

WASHINGTON (inn) – US-Außenministerin Hillary Clinton hat Palästinenser und Israelis am Mittwoch zur umgehenden Wiederaufnahme der Friedensgespräche aufgerufen. In einem Interview mit dem US-Sender PBS betonte sie zudem, dass ihre Regierung die Bestrebungen der Palästinenser ablehne, bei den Vereinten Nationen um die Anerkennung eines einseitig ausgerufenen Staates zu bitten.

Studie: Jeder siebte Palästinenser arbeitet in Israel oder den Siedlungen

RAMALLAH (inn) – Seit Anfang 2010 wirbt die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) für einen „Siedlungsboykott“ und ruft Palästinenser dazu auf, ihre Arbeit in den israelischen Ortschaften im Westjordanland aufzugeben. Allerdings scheint sie in dieser Hinsicht keinen Erfolg zu haben: Einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des „Palästinensischen Zentralbüros für Statistik“ PCBS zufolge arbeiteten im vergangenen Jahr 14,2 Prozent der Palästinenser in Israel oder den Siedlungen – 2009 waren es 13,9 Prozent.

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