Siedlung zahlt Entschädigung für getöteten Palästinenser

NABLUS (inn) – Eine israelische Siedlung zahlt rund 150.000 Euro Entschädigung an die Angehörigen eines Palästinensers, der von ihrem Sicherheitskoordinator erschossen wurde. Darauf einigten sich die beiden Parteien in einem Zivilverfahren.

Sudan beschuldigt Israel nach Luftangriff

KHARTUM / JERUSALEM (inn) – Der sudanesische Außenminister Ali Karti hat Israel für einen Luftangriff auf ein Fahrzeug nahe der Hafenstadt Port Sudan verantwortlich gemacht. Dabei waren am Dienstag zwei Menschen getötet worden.

Zerschlagenes Porzellan

TOKIO (inn) – Der israelische Botschafter in Tokio hat vergebens seit Monaten versucht, vom Jerusalemer Außenministerium neues Tafelgeschirr für offizielle Dinner in der Residenz zu erhalten. Jeder israelische Botschafter verfügt über zwei sündhafte teure Service aus Porzellan, Teller und Tassen mitsamt Staatswappen. Wegen der Koscher-Gesetze wird ein Set für „fleischige“ Speisen benötigt und ein weiteres für „Milchiges“, da bei Juden Fleisch und Milch nicht vom gleichen Geschirr gegessen werden darf.

„Picasso“ kommt ins Westjordanland

RAMALLAH (inn) – Picassos Gemälde „Buste de Femme“ soll in diesem Sommer im Westjordanland ausgestellt werden. Das Kunstwerk im Wert von rund sieben Millionen Dollar wurde vom niederländischen Van Abbe Museum in Eindhoven an die „Internationale Akademie der Künste“ in Ramallah verliehen.

Goldstone will umstrittenen Bericht nicht zurücknehmen lassen

JERUSALEM (inn) – Richard Goldstone hat Äußerungen zurückgewiesen, nach denen er sich um die Annullierung des nach ihm benannten „Goldstone-Berichtes“ zum Gaza-Krieg bemühen werde. Unterdessen teilte ein weiteres Mitglied der damals für den UN-Bericht zuständigen Kommission mit, eine Rücknahme des Reportes sei nicht erforderlich.

Botschaft in Neuseeland eingeweiht

WELLINGTON (inn) – Knessetsprecher Reuven Rivlin hat am Dienstag ein neues Botschaftsgebäude in Neuseeland eingeweiht. Die bisherige israelische Vertretung in der Hauptstadt Wellington war 2002 geschlossen worden.

Obama empfängt Peres

WASHINGTON (inn) – Angesichts der Veränderungen in der arabischen Welt sei es drängender als je zuvor, die Möglichkeit zu nutzen und eine friedliche Lösung des Nahostkonfliktes zu erzielen. Das betonte US-Präsident Barack Obama nach einem Treffen mit Israels Staatspräsident Schimon Peres am Dienstag in Washington.

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