Weltgemeinschaft sagt UNRWA 4 Millionen US-Dollar zu

Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) erhält gewaltige Finanzmittel, bleibt aber in Geldnot. Indes fordert die Organisation UN Watch eine Untersuchung wegen Terrorverwicklungen.
Von Israelnetz
Die Weltgemeinschaft fand sich im Sitzungsraum des Treuhandrats am UN-Hauptsitz in New York zu einer Geberkonferenz für die UNRWA ein

NEW YORK (inn) – Bei einer Geberkonferenz in New York hat die Weltgemeinschaft am Dienstag dem UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) rund 4 Millionen US-Dollar zugesagt. Das Werk bedankte sich für die Zuwendung, sieht seinen Bedarf jedoch noch nicht gedeckt: Das Defizit von 100 Millionen US-Dollar für das Jahr 2026 werde damit nur unerheblich reduziert.

Nach eigener Auskunft kümmert sich die UNRWA um 5,9 Millionen „Palästina-Flüchtlinge“. Sie betreibt unter anderem Schulen und Krankenhäuser und die Versorgung in „Flüchtlingslagern“. Ihre Arbeit beschreibt sie als unabdingbar für den Schutz und die Unterstützung der „Palästina-Flüchtlinge“.

Im Jahr 2025 belief sich das Kernbudget auf rund 840 Millionen US-Dollar, hinzu kommen diverse Nothilfe-Gelder, die die UNRWA etwa durch Geberkonferenzen erhält.

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Aufhebung der Immunität gefordert

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, warb bei der Geberkonferenz für Spenden: „Bis eine Zwei-Staaten-Lösung erreicht ist, bedeutet die Unterstützung der UNRWA die Unterstützung eines gerechten und dauerhaften Friedens.“ UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich ähnlich und sprach dabei von „internationaler Verantwortung“.

Kritiker werfen der UNRWA jedoch vor, das Flüchtlingsproblem zu verstetigen, anstatt Betroffene zu integrieren. Anders als bei allen anderen Personengruppen ist der Flüchtlingsstatus bei den palästinensischen Arabern vererbbar. Organisationen wie UN Watch bescheinigen der UNRWA zudem Verwicklung in Terror gegen Israel. Das Werk verbreite in seinen Schulen außerdem Hetze gegen den jüdischen Staat.

UN Watch hat am Dienstag in diesem Zusammenhang UN-Generalsekretär Guterres aufgefordert, die Immunität für den bisherigen Generalleiter Philippe Lazzarini aufzuheben. Ende Juni endete die Amtszeit des Schweizers. Trotz Warnhinweisen habe die UNRWA unter Lazzarini zahlreiche Personen angestellt, die tiefe Verbindungen zu Terror-Organisationen wie der Hamas aufwiesen.

Betätigungsverbot in Israel

Das israelische Parlament hatte der UNRWA bereits Ende Oktober 2024 ein Betätigungsverbot erteilt und dies mit den Verwicklungen in Terrorismus begründet. Im Januar ließen die Behörden Gebäude des Hauptquartiers in Jerusalem abreißen.

Zuletzt zeigte eine vom israelischen Sender „Kan“ entwickelte Dokumentation die Terrorverwicklungen der UNRWA auf. Entgegen der ursprünglichen Pläne verzichteten die Öffentlich-Rechtlichen Sender in Deutschland auf eine Ausstrahlung, angeblich wegen einer „Überbuchung des Sendeplatzes“. Die „Bild“-Zeitung zeigte den Film daraufhin zwei Wochen lang. (df)

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels war die Rede von 4 Milliarden statt 4 Millionen Dollar an Zusagen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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39 Kommentare

  1. „Zuletzt zeigte eine vom israelischen Sender „Kan“ entwickelte Dokumentation die Terrorverwicklungen der UNRWA auf.„

    Eine Studie aus Nordkorea bestätigte, das nordkoreanische Bürger die glücklichsten Menschen der Welt seien und Ihren freien Willen ausleben konnten wie kein anderes Land.

    1. @Blub
      Sie vergleichen Israel mit Nordkorea? Im Ernst???? Ihre Kommentare werden immer merkwürdiger. Liegt es an der langen Hitzewelle? Oder gehen Ihnen jetzt die sachlichen Argumente aus?

    2. @Blub
      Nordkoreanische Studie, aha. Mal wieder voll daneben. Propaganda des Regimes, hätte wohl gerne Glück im Land, deshalb zeigt es auch immer wieder staatlich inszenierte Jubelfeiern. Tatsächlich leidet das Land unter starker politischer Unterdrückung, Armut und kämpft mit wirtschaftlichen Problemen. Ein Regime wie im Iran, deshalb verstehen die sich auch so gut.

  2. War ja klar, Baerbock und Guterres mal wieder in Action und sagt UNRWA 4 Milliarden Dollar zu, der Sudan hingegen erhält 1,5 Milliarden. Wo bleibt da Gerechtigkeit? DieWeltgemeinschaft hält die Terrorunterstützer UNRWA am Leben und damit auch die Flüchtlingsdefinition der Palästinenser. Ich werde nie verstehen, dass DE eine Organisation unterstützt, die Hass und antisemitische Inhalte in ihren Schulbüchern verbreitet und am Massaker beteiligt waren, zumal von Reformen bisher keine Rede sein kann. Die Sicherheitsüberprüfungen für UNRWA Mitarbeiter ist auch immernoch unerlässlich, denn Hamas lebt. Und sie lebt nicht von Brot allein.

    1. @ Ella
      UNRWA erhält nicht 4 Milliarden $, sondern lediglich 4 Millionen! Selbstverständlich sind das 4 Millionen zu viel. Allerdings sind auch die 1,5 Mrd. für den Sudan verschleuderte unnötige Gelder, die nichts bewirken werden !

      1. @manfred westphal
        Danke. Und sorry, die Hitze hat zwar nachgelassen, aber das Denken hinkt hinterher. 4 Millionen, viel zu viel!
        🤗🤓

    2. Das Annalena Baerbock hier selbst einen Bock geschossen hat und sich selbst ins Abseits.
      Wie lange kann denn die UNWRA noch Terrorristen unterstützen und in ihren Reihen dulden ?

  3. Die Terrororganisation UNRWA, genannt UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge, erhält 4 Milliarden US-Dollar.

  4. Tut mir leid für Sie, Blub, aber Israel ist keine Diktatur wie Nordkorea sondern eine Demokratie.
    Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie Sie sich immer wieder solch bizarre und geradezu lächerliche Vergleiche zusammenbasteln.

    1. Klaus
      Blub meint wahrscheinlich diese Studie:
      Der Democracy Perception Index 2026 ist eine globale Erhebung, die mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung abdeckt.
      Darin kommt auch Nordkorea vor. Also nicht verkehrt.

      1. Mag sein, Brigitte, aber was hat das, diesen
        Artikel betreffend mit Israel und dessen Beziehungen zu UNRWA zu schaffen ?
        Um mich kurz, nur ganz kurz darauf ein zulassen, wie demokratisch ist denn Nordkorea ?

        1. Klaus
          Nordkorea ist nicht demokratisch, das habe ich nie behauptet. Aber ich wollte dem Kommentator Blub, der hier ständig verfolgt wird, nicht in den Rücken fallen indem ich ihm einen Fehler unterstelle; Warum haben Sie Blub nicht nach dieser Studie selber befragt, vllt. hätte er sie ja genannt.
          Diese von mir genannte Studie: Democracy Perception Index 2026 bezeichnet Nordkorea nicht als glücklichen Staat, im Gegenteil.
          Ich gebe zu bedenken: vllt. hat Blub persönlich eine bessere Erfahrung mit Nordkoreanern gehabt und weiß von daher, worüber er redet? Niemand geht in den Schuhen des anderen.

          1. @Brigitte
            Sie haben mal wieder zu meiner Erheiterung beigetragen. 🤣🤣🤣Blub soll mit Nordkoreanern bessere Erfahrungen gehabt haben? Weil er in Nordkorea war? Einfach so einreisen darf und mit Einheimischen sprechen darf? Und die ja auch wissen,was Freiheit ist,die armen Menschen dort? Manchmal frage ich mich,ob Sie das alles wirklich ernst meinen.

          2. @Christin
            Sehe ich ebenfalls so. Aber den Spruch fand ich so etwas von daneben!🙈🙈🙈
            Was für ein Bild gibt sie den anderen von sich ab? Was müssen die denken? Peinlich!🙉🙉🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️

  5. Wohin die Gelder der UNRWA fliessen werden, wissen wir alle. Millionen Flüchtlinge in der Welt, vor allem in Afrika, krepieren (pardon für dieses hässliche Wort, aber es ist doch so), in echten Flüchlingslagern ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Medikamente. Ein junger Mann aus Haïti, der hier in Paris einen Zeitungskiosk betreibt und damit seine Familie zu Hause unterstützt, hat neulich zu mir gesagt : „wenn uns die Israelis besetzt hätten, ging es uns viel besser“. Mitforisten : lasst Euch nicht von Blub und seinen dümmlichen Kommentaren provozieren, der will die Debatte in eine andere Richtung lenken, damit er nicht ernsthaft argumentieren muss.

  6. @ Redaktion
    Die Headline wurde, wie in der Anmerkung am Ende des Artikels zu lesen, geändert – im ersten Absatz ist allerdings noch immer von 4 Milliarden! die Rede … .One

  7. Der komplette Saftladen der UN kann man in die Tonne stampfen. Gut, dass Deutschland nicht mehr dabei ist.

    1. @Ronald Hörstmann
      Dass Deutschland nicht mehr in der UN ist, ist mir neu??? 🤔🤔🤔🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️
      Deutschland ist der zweitgrößte Geldgeber an das UN-System insgesamt nach den USA und der viertgrößte Beitragszahler für den UN-Haushalt nach den USA, China und Japan. Zwischen fünf und sechs Milliarden US-Dollar überweist die Bundesrepublik jährlich insgesamt an das UN-System.

  8. Es ist vollkommen berechtigt, dass bei diesem Thema Zorn aufsteigt. Das betrifft sowohl Blub als auch UNRWA. Allerdings sollten wir uns bei aller Unsachlichkeit der Israelfeinde als Israelfreunde um eine sprachliche Kultur bemühen, die zwar scharf in der Sache aber nicht verletzend zur Person ist.

  9. UN watch ist sicher so einiges, aber keine verbundene Gruppe der Vereinten Nationen! Und besitzt keinerlei Rechte, die Vereinten Nationen zu „beobachten“ oder zu beraten oder zu kontrollieren, lachhaft.
    UN Watch wurde von der Times of Israel als eine pro-israelische Lobbygruppe charakterisiert.

    1. Nein, das ist nicht ganz richtig, Brigitte.
      Als offiziell anerkannte Nichtregierungsorganisation (NGO) verfügt UN Watch über formelle Rechte zur Teilnahme an der Arbeit der Vereinten Nationen und zur beratenden Mitwirkung. Die Organisation kann Missstände innerhalb des UN-Systems öffentlich anprangern, Berichte veröffentlichen oder über die Medien Druck ausüben. Zwar hat sie aufgrund ihres NGO-Status das Recht zur Teilnahme, zur Wortmeldung und zur Beratung, doch beschränkt sich ihre Rolle bei der „Überwachung“ der UN strikt auf die einer zivilgesellschaftlichen Kontrollinstanz ohne jegliche Befugnis zur rechtlichen Durchsetzung.

    2. @Brigitte
      Sie sollten sich den Rat von @Alida wirklich zu Herzen nehmen. Besser recherchieren um das Halbwissen besser zu kaschieren.
      Der Rat erfolgte im Beitrag vom 26.06.26 zu Kilometer lange Tunnel unter Kontrolle.
      Im Internet ist alles erklärt! Kurzer Klick.

        1. @Brigitte
          Ich weiß nicht,was das jetzt mit Ihrem Kommentar vom 03.07.26 um 1.33 Uhr zu tun hat. Gideon hat es doch erklärt. Alles andere ist jetzt schon wieder ein verwischen Ihrerseits.
          Im Übrigen hab ich keine Zeit,da Pizzen im Ofen. Bzw. ich muss jetzt mit dem Hund raus……

        2. Nach einer Nacht drüber schlafen,möchte ich Sie auch fragen: Haben Sie das gelesen? Nein? Warum nicht? Diese Organisation gibt es nicht. Es gibt UNRIC,und nicht UNRCI! Und da steht alles,was @Gideon Lahav schon meinte. Merken Sie eigentlich nicht,das Ihre Kommentare sehr oft daneben sind? Ich verweise wieder auf @Alida! Die ich hiermit herzlich grüße!

  10. @Brigitte
    UN Watch ist eine der Wahrheit verpflichteten wunderbare Organisation. Der UN-Menschenrechtsrat ist eine Schande und Sie wissen warum: Im Juni 2018 erklärte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, man ziehe sich aus dem Rat für Menschenrechte zurück. US-Außenminister Mike Pompeo konkretisierte den Vorwurf, die schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt säßen als Mitgliedsstaaten im Rat.

    1. Albert Nola,
      Ja klar, wer kennt Nikki Haleys Parallelwelt nicht, sie findet für sich u. für alles eine Erklärung.
      Haley in einem Interview mit Israel HaYom. „Israel solle in Gaza nun ohne Rücksicht auf Verluste durchgreifen und sich nicht um das Völkerrecht oder internationale Proteste kümmern“ Die Dame gehört in keinen wunderbaren Menschenrechtsrat.

  11. Jeder Cent, der in diese UN-Terrororganisation gesteckt wird, ist ein Cent zuviel.

    1. @Christin
      Volle Zustimmung! Und vor allem,wo wir doch alle sparen müssen!!!! Das Geld kann man sinnvoller einsetzen. Für Länder/Menschen,die auch etwas draus machen.

      1. Genau…kleine Ergänzung, passt ebenfalls auf den staat Israel solange die aktuelle Regierung im Sattel sitzt

  12. Aufhören von „Palästina-Flüchtlingen“ zu reden! Es gibt sie so wenig wie „Königsberg-Flüchtlinge“ oder „Südtirol-Flüchtlinge“ oder „Elsässer-Flüchtlinge“ ! Die „Vererbung“ dieses Status dient Schmarotzern auf Kosten div. Steuerzahler! Im osman. Reich hatten die Araber der Region 400 Jahre lang Zeit sich gegen die Türkendominanz zu erheben um einen eigenen Staat zu errichten – sie taten nichts! Sie waren mit Ziegen und Schafe hüten zufrieden und heute sollten sie Hilfe von der Umma fordern, nicht von den Kuffar!

    1. @Jean Roth
      Stimmt! Aus der Perspektive habe ich das noch gar nicht gesehen. Muss ich mir unbedingt merken!!!! Danke!👍👍👍🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱

  13. Habe gerade wieder einen Bericht aus dem Kibbuz in Be’eri gesehen. Es ist Wahnsinn,wie die Bewohner alles wieder aufbauen. Größer und schöner. Die 4 Millionen sollte man Israel geben. Denn sie sind auf private Spenden angewiesen und setzen diese auch richtig ein. Nicht nur in Be’eri. Das wäre gerecht. Ich kaufe meine Avocados und Kartoffeln auch nur noch aus Israel! Und mein Spenden-Spezial gilt dem Seniorenheim in Haifa. Manchmal auch für etwas anderes. Aber am meisten für die Holocaust-Überlebenden. So etwas ein 2. mal durchleben zu müssen ist grausam!🇮🇱🇮🇱💙💙❣️🥰

    1. Finde ich gut, solange sie nicht eine de über 200 illegalen Siedlungen unterstützen

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