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UNRWA-Angestellte verbreiten Hass

Schon lange steht die UNRWA wegen ihrer Schulbücher in Kritik. Eine Studie hat nun Belege zusammengetragen, wie auch Lehrer und andere Angestellte Hass verbreiten – auch in Schulen.
Von Israelnetz
Mahmoud Khalil

LONDON / RAMAT GAN (inn) – Lehrer, die für das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge in Nahost (UNRWA) arbeiten, verbreiten Hass in Schulen und in den sozialen Netzwerken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der israelischen Organisation „IMPACT-se“ und der Beobachterorganisation „UN Watch“ mit Sitz in Genf.

Demnach verbreiten UNRWA-Angestellte auf ihren Social-Media-Profilen Hass gegen Israel, rufen zur Ermordung von Juden auf und ermutigen zum Märtyrertod. In dem 100-seitigen Bericht werden insgesamt 133 Lehrer und Mitarbeiter genannt, die auf ihren Profilen zu Hass und Gewalt aufrufen oder diese verteidigen. Weitere 82 Mitarbeitern werden aufgeführt, die an der Erstellung antisemitischer Lehrmaterialien beteiligt sind.

„IMPACT-se“ weist zudem darauf hin, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Denn für den Bericht wurden nur Accounts untersucht, die sich eindeutig UNRWA-Mitarbeitern zuweisen ließen.

Lehrer glorifizieren Terrorismus

Der Bericht führt zu vielen Personen Screenshots ihrer Postings in den sozialen Netzwerken an. Ein Beispiel ist der Mathematik-Lehrer Andan Schteiwi, der an einer UNRWA-Schule in Syrien unterrichtet. Am 20. Oktober teilte er auf Facebook ein Bild von dem Terroristen Udai Tamimi. In einem Text glorifiziert Schteiwi dessen „Märtyrertum“ als „ein Opfer für Allah“. Tamimi erschoss zehn Tage zuvor die israelische Grenzschützerin No’a Lasar.

Mahmud Chalil, ebenfalls Lehrer und Übersetzer für die UNRWA in Syrien, lobte auf Twitter die Raketenangriffe der Hamas auf Israel im Mai 2021. In anderen Beiträgen freute er sich über die Taten palästinensischer Terroristen gegen Israelis.

In dem Bericht kommen aber auch UNRWA-Schulen und deren Bildungsinhalte vor, in denen Israel das Existenzrecht abgesprochen wird oder ebenfalls Terroristen verherrlicht werden. In einem Klassenraum der Al-Sajtun-Schule im Gazastreifen befindet sich beispielsweise ein großes Bild der Fatah-Terroristin Dalal Mughrabi, die 1978 an der Ermordung 38 israelischer Zivilisten beteiligt war.  

Konsequenzen gefordert

„IMPACT-se“ und „UN Watch“ fordern aufgrund ihres Berichts Konsequenzen der Geberländer. Diese müssten eine „Null-Toleranz“-Politik gegenüber den Angestellten fahren und die Entfernung aller antisemitischen Inhalte aus den UNRWA-Schulen fordern.

Der Geschäftsführer von „IMPACT-se“, Marcus Sheff, wirft der UNRWA Desinteresse im Kampf gegen Hass und Antisemitismus vor. Eine Mitschuld an Hass und Gewalt sieht der Direktor von „UN Watch“, Hillel Neuer, bei der UNRWA. Das Hilfswerk trage die Verantwortung, wenn Angestellte Lehrer öffentlich zu Hass aufrufen oder Israel dämonisieren. Entsprechende Lehrer müssten „lebenslang“ aus den Klassenzimmern verbannt werden.

Bereits im Sommer 2021 hatte eine Studie von „UN Watch“ Hass-Kommentare von UNRWA-Mitarbeitern zutage gefördert. (mas)

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13 Antworten

  1. Das ist doch himmelschreiend, was die UNWRA-Lehrer durch die antisemitischen Lehrbücher verbreiten. Und dies wird noch unterstützt! Nicht zu begreifen! DieseHandhabung durch die UNRWA beschäftigt mich schon länger. Die Verantwortlichen haben doch alle kein klares Urteilsvermögen mehr. Das ist eine lückenlose Fortsetzung von dem, was die Kinder schon von der Muttermilch an eingeflößt bekommen. Sieht man hier nicht, wie der Widersacher und Feind JHWHs und Israels durch solche Menschen arbeitet? Hier kann man nur rufen: „Maranatha, komme bald, Herr JESU“!

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  2. In einem Artikel der WELT (einer sehr israelfreundlichen Zeitung) ist über den „Schulbuchkrieg“ zwischen Israelis und Arabern folgendes zu lesen:

    „In Wahrheit sind die Ergebnisse der Studie nämlich viel differenzierter, als es das israelische Bildungsministerium und viele Medien wahrhaben wollen. Der wichtigste Befund sollte ein Grund zur Freude sein: Entmenschlichende oder den anderen dämonisierende Darstellungen seien in den Büchern beider Konfliktparteien „sehr selten“, schreiben die Autoren. Das ist besonders erstaunlich, da es zum festen Repertoire der israelischen Regierung gehört, ein Ende der Hetze und jener Erziehung zum Terror zu fordern, die in palästinensischen Schulen angeblich vorherrsche.“

    Weiter heisst es dann dort:

    „Letztlich seien die israelischen und palästinensischen Bücher typisch für Gesellschaften im Konfliktzustand, heißt es in der Studie. Und wirklich dürfte es niemanden überraschen, dass das Selbstbild der jeweiligen Gesellschaften nicht objektiv ist und der andere vor allem als Feind wahrgenommen wird.“

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    1. Der Welt-Beitrag eiert rum. Das gleiche erlebt man auch, wenn Leute von UNRWA-Schulen in Deutschland im Anschluss an deren Vorträge konkret befragt werden. Es gibt NIE eine konkrete Antwort zu Hass und Hetze gegen Israel in den Schulbüchern und von UN-Leuten!.
      Ob man die Palästinenser in das normale UNHCR-Programm aufnehmen kann, weiß ich nicht. Ob die Mehrheit der UNO-Mitglieder dafür wäre, bezweifle ich wohlweislich. Schwerer aber wiegt: UNRWA führt deshalb zur großzügigen Finanzierung palästinensischer Flüchtlinge und zur Unterstützung vieler Arten von Korruption und Fehlallokation – da mit diesem Programm berücksichtigt wird, dass das palästinensische Flüchtlingsschicksal letztlich dadurch entstand, da ein UNO-Beschlusses zur Gründung des Staates Israel führte, und damit zu palästinensischen Flüchtlingen.
      Das ist nun mal so – egal was man davon hält.

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  3. Und deswegen gehört die UNRWA abgeschafft und die pal. Flüchtlinge in das offizielle Flüchtlingsprogramm der UN aufgenommen. Denn die tun wenigstens etwas dafür, dass Flüchtlinge weniger werden und nicht kunstvoll mehr.

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      1. Sie möchten also, dass die Palästinenser weiter in ihrem Elend leben sollen? Dass sie weiter von ihren angeblichen Freunden für deren Hassausleben Israel gegenüber instrumentalisiert werden?

        Aber was will man erwarten von Zeitgenossen, die zielgenau Bomben auf Tel Aviv fordern oder die Forderung von Hamas und Dschihad zur neuen Intifada – also die Auslöschung von Israel mit „good news“ kommentieren .

        Die Palästinenser haben eine Chance, wenn die UNRWA keinen Hetze mehr betreiben kann. 30.000 Mitarbeiter, davon29.000 Palästinenser hat die UNRWA und die meisten davon im Gazastreifen. Die UN hat eine Organisation geschaffen, die unfähig ist auch nur irgend etwas zu schaffen. Die UNHCR macht einen guten Job und diesen haben die Palästinenser verdient. Wer die UNRWA verteidigt, der will, dass es den Palästinensern weiter schlecht geht, aus ideologischen Gründen, die einfach nur erbärmlich sind. Wie arm sind die Palästinenser, dass sie solche „Freunde“ haben.

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    1. Die bloße Existenz der UNRWA dokumentiert doch, dass die so gen. Palästinenser-Flüchtlinge lediglich ein politisches Faustpfand gegen Israel sind. Und von dem größten Teil der Welt gehegt und gepflegt werden. Die UNRWA abschaffen und den „Palis“ den Zahn auf ein Rückkehrrecht in „ihre Häuser“ ziehen. Wie kann es sein, dass der Flüchtlingsstatus vererbt wird?

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      1. So ist es, Jesaja. Die Palästinenser werden einfach nur instrumentalisiert. Es ist ja nicht nur die Vererbung. Wenn eine Deutsche einen Palästinenser heiratet mit Flüchtlingsstatus, bekommt auch sie diesen und die Kinder, Enkelkinder, Urenkel. Auch wenn sie längst in Deutschland, den USA oder wo auch immer im Ausland wohnend ihren Platz gefunden haben und ihre Lebensunterhalt bestreiten können. Wie krank ist das?

        Glaubt wirklich jemand, dass Dr. Sowiso mit einer eigener Praxis in den USA mit seiner Familie nach Gaza zurückkehrt und seinen Wohlstand gegen von der Hamas und der UNRWA gesteuerte Armut eintauscht – wenn er nicht gerade Hamasmitglied ist? Wohl kaum, aber auf der Flüchtlingsliste steht er. Und da sind die, die auch hier so „Palästina einzigartig“ so unterstützen, nicht im geringsten bereit darüber nachzudenken, was sie den Palästinensern eigentlich antun. Aber die sind ihnen ja ohnehin egal, es ist einzig und allein der Judenhass, der sie antreibt.

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  4. Lieber Peter, auch selten ist noch viel zu viel!
    Hass-Erziehung gehört nicht in die Schulbildung!
    Nicht Hier und nicht in den umstrittenen Gebieten!

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  5. liebe Userin @christin…Ich habe keinesfalls „ziegenaue Bobenangriffe auf Tel Aviv “ gefor-
    dert, meines Wissens auch andere nicht. Es gibt aber User, die ziemlich deutlich den Trans-
    fer oder Abschiebung der Palästinenser aus ihrer Heimat hier fordern. DAZU sagen sie nie
    was. Ich habe jedenfalls klargemacht, das die Juden NICHT ausgewiesen werden sollen.
    Sie sollen nur keine Gefahr für die Palästinenser mehr bilden dürfen. Das ist ein kleiner, je-
    doch wichtiger Unterschied. SIE wollen ersichtlich, um auf die UNWRA zurückzukommen,
    die “ Entpolitisierung“ der Flüchtlinge. Was sie hier betreiben, ist ein “ Herunterrechnen“
    der Palästinenser. Es ist dieselbe Strategie, die Israel seit 1949 -erfolglos- betreibt. Es ist
    der Ärger, das die Flüchtlinge nicht endlich verschwinden der sie motiviert, nichts Anderes

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    1. Flüchtling ist wer geflohen ist. Das ist die UN-Definition. Möchten Sie erklären, warum die UNRWA diese Definition, die weltwelt gilt, nicht auf die Pal. anwendet?

      Welches Recht hat die UNRWA die Pal. als Tiere zu behandeln? Sind dies good news?

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