Sephardischer Oberrabbiner tadelt Ben-Gvir

Von Israelnetz

Der sephardische Oberrabbiner Jitzchak Josef hat den israelischen Knessetabgeordneten Itamar Ben-Gvir für dessen Besuche auf dem Tempelberg kritisiert. Er bezeichnete den Rechts-Außen-Politiker am Samstag in einer Predigt als „Dummkopf“ und sein Verhalten als „blasphemisch“. Ben-Gvir besuchte den Tempelberg zuletzt anlässlich des Jerusalem-Tages Ende Mai. Ultra-Orthodoxe lehnen das Betreten des Heiligtums aus religiösen Gründen ab. Laut der Nachrichtenseite „Walla“ könnte der Tadel auch Auswirkungen auf das Wahlverhalten religiöser Wähler haben, sollte es zu Neuwahlen kommen. (cs)

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5 Antworten

  1. Ultra-Orthodoxe lehnen den Besuch des heidnisch gewordenen Tempelbergs ab.
    Das ist ihr gutes Recht, wobei sie andere nicht kritisieren sollten.
    Ich gehe nicht mehr zum Tempelberg, wo Al Aqsa als Waffenlager dient, arabische Kinder vor dem
    angeblichen Heiligtum, im Koran nicht namentlich erwähnt, Fußball spielen und mit Holzgewehren ” rumballern” und Männer seitlich auf den Wiesen liegen.
    War Anblick beim letzten Besuch dort. ( Insider wissen Bescheid, was geschah)
    Touristen rennen dort rum, weil sie die goldene Kuppel fotografieren möchten, wobei den meisten Besuchern die ursprüngliche Bedeutung weder bekannt noch bewusst ist.

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  2. Jerusalem, auch die Altstadt mit ihren heiligen Stätten, steht der ganzen Welt, ohne Unterschied der Religionen, offen.
    Aber die radikalen Moslems nehmen sich das Recht heraus den Tempelberg für Juden und den Moslems nicht angenehme Menschen zu sperren.
    Mit welcher Begründung?
    Wir Christen schliessen doch Andersgläubige, auch Moslems, nicht aus den Kirchen aus.
    Das verbieten sie sich nur selbst.

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  3. Neuwahlen stehen fest, vermutlich im Oktober.

    Neverending Story.
    Wie der Streit um den Tempelberg, es wird nie eine Lösung geben, den Knoten wird der Messias lösen.
    YESHUAH.

    In der Angelegenheit Tempelberg bin ich persönlich auch eher auf der Seite der Ultras.

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  4. Es scheint, dass der Tempelberg für viele jüdische Bewohner nicht mehr von Bedeutung ist. Wie froh war man, als 1967 die Altstadt wieder zugänglich war. Schon vergessen?
    Es spitzt sich zu, Laststein und Taumelbecher !

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