Mit Wundermünzen gegen Missionierung

Auch Christen unterstützen in Polen jüdische Flüchtlinge aus der Ukraine. Eine israelische Organisation wittert Missionsbestrebungen hinter der Hilfsbereitschaft – und bittet um Spenden.
Von Ulrich W. Sahm

Foto: Yad L'Achim, Screenshot Israelnetz

Mit diesem Bild wirbt die Organisation im Internet für Spenden

JERUSALEM (inn) – Die „wohltätige“ israelische Organisation „Yad L’Achim“ (Brüdern die Hand reichen) ist bekannt für ihren unerbittlichen und gelegentlich gewalttätigen Kampf gegen christliche Mission unter Juden. Jetzt startete sie im Internet eine Kampagne, um mit 10-Schekel-Münzen (2,84 Euro) Millionen zu scheffeln. Das eingenommene Geld soll nicht etwa den Opfern des Krieges in der Ukraine oder den zahlreichen Flüchtlingen zugutekommen, sondern ihrem „Krieg“ gegen Missionare in Osteuropa.

Auf der Webseite ist der kürzlich verstorbene 94 Jahre alte „heilige“ „Prinz der Tora“ Rabbi Chaim Kanievsky zu sehen, dessen Massenbegräbnis kürzlich der israelischen Volkswirtschaft einen Schaden in Millionenhöhe beigefügt hat. Auf dem mitgelieferten Bild liegt auf dem Tisch vor dem Rabbi ein Silbertablett mit dutzenden 10-Schekel-Münzen. Die seien vom Rabbi „gesegnet“ worden und werden jetzt einzeln als Talisman und wundertätige Glücksbringer verkauft.

Sendbote soll Münze überbringen

Wenn jemand dort den entsprechenden Knopf anklickt, erscheint ein vorbereiteter Spendenplan für jede einzelne Münze. Es seien nur noch wenige solcher Münzen verfügbar. Da sie nicht gekennzeichnet sind, dürften die Betreiber dieser lukrativen Aktion Nachschub bei einer Bank besorgen. Ein besonderer Sendbote werde die erworbene kostbare gesegnete Münze überbringen.

Angeblich nutzen „gewissenlose“ christliche Missionare die Not der nach Polen geflohenen jüdischen Ukrainer aus, um sie von ihrem Glauben abzubringen und zum Christentum zu bekehren. Selbstverständlich ist alles vorbereitet, um andere größere Summen per Kreditkarte, Dauerauftrag oder Banküberweisung zu spenden.

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7 Antworten

  1. Und selbst verständlich muß man eine solche Aktion nicht unter Stützen. Vom biblischen Verständnis heißt es: Da ist nicht Jude, da ist nicht Christ sondern durch Jesus Christus sind wir alle vereint. Diese ewig gestrigen sollten einmal im ersten Buch Mose, die Geschichte mit Abraham, auf den sich diese Personen berufen, lesen was Gott dem Abraham sagt.

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  2. Die Bibel, besser gesagt das NT, hat eine Erklärung, wie es dazu kommen kann, dass gewisse Tora-Leser und Tora-Gelehrte abergläubisches Verhalten praktizieren können.
    2 KOR 3..15 sondern bis zum heutigen Tage, so oft Mose gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen.
    16 Sobald sich der Lesende aber zum Herrn Jesus bekehrt, wird die Decke weggenommen.
    17 Denn der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

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  3. Die „wohltätige“ israelische Organisation „Yad L’Achim“ (Brüdern die Hand reichen) ist bekannt für ihren unerbittlichen und gelegentlich gewalttätigen Kampf gegen christliche Mission unter Juden.
    Wie traurig Sie wissen nicht was sie tun. Noch immer lehnen sie das Gesprächsangebot Gottes an die Menschen ab, wie es bei Jesaja 1,18-20 geschrieben steht. “So kommt denn und lasst und miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen. Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des Herrn sagt es”
    Diese Wahrheit muss unseren jüdischen Geschwistern ganz dringend nahegebracht werden.
    L.G. Martin

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  4. Dutzenden 10-Schekel-Münzen. Die seien vom Rabbi „gesegnet“ worden und werden jetzt einzeln als Talisman und wundertätige Glücksbringer verkauft.
    (Verwundert) Lernt man dies in den Talmudhochschulen???

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  5. Das Gnadenjahr des HERRN
    Lk. 4, 18-19

    Das „Gnadenjahr des HERRN“, die „Apostelgeschichte des Apostels und Hohenpriesters unseres Bekenntnisses“, ist noch nicht zu Ende, auch nicht für Israel, denn der HERR JESUS hat gesagt:
    „Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen sein wird.“ Mt. 10, 23

    Somit sind noch nicht zu Ende die „Gütigkeiten des HERRN“. Seine mächtigen Zeichen und Wunder der „Rechten seiner Barmherzigkeit“, durch sein Haus, durch seine bevollmächtigten Arbeiter, Männer und Frauen, die er eingesetzt hat und weiter einsetzen wird, zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner Gnade, zur Wiederherstellung, Aufrichtung und Vollendung des „Tempels des HEILIGEN GEISTES“, seiner „jungfräulichen Braut“, zur vollständigen Ernteeinbringung des Himmels und „Ganzerrettung Israels“.
    Hebr. 3, 1-2/Eph. 1, 5/2, 13-22/4, 11-16/Kl. 3, 22-23/Apg. 13, 34b/Gal. 3, 28/1. Kor. 12, 27-31/ Ps. 85/Hebr. 12, 2/Hoh. 4, 7;12/6, 9/8,5-7/2. Kor. 11,2/Joh. 6, 37/Apg. 2, 47/Röm. 11, 25-32

    Denn: „Das Königreich GOTTES besteht nicht in Worten, sondern in Kraft; in Erweisung des GEISTES und der Kraft; durch Zeichen wie auch Wunder und Machttaten“.
    „Damit der VATER verherrlicht werde im SOHN!“
    1. Kor. 4, 20/2, 4/2. Kor. 12,12/Joh. 14, 12-14/Joh. 20, 21 ff./Joh. 3,17

    Schriftstellen: EBF 1982 und KNT 1995 KaRo

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