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Meinung

Mit hartnäckiger Schlagseite

Die öffentlich-rechtlichen Medien zeigen sich bei der Berichtserstattung über Israel nicht immer von ihrer besten Seite. Das ist an kleineren und größeren Vorfällen in den vergangenen Jahren ersichtlich. Ein Einwurf
Von Daniel Frick
Anschlagsort Synagoge: Im Jahr 2014 töteten zwei palästinensische Brüder mehrere Juden beim Gebet. Der Vater der Terroristen durfte im ZDF die Tat rechtfertigen.

Am frühen Morgen des 18. November 2014 ermordeten zwei Araber aus Ostjerusalem in einer Synagoge im Westteil der Stadt vier Juden. Sie verwendeten dazu Äxte, Messer und eine Pistole. Ein weiterer Jude starb nach elf Monaten im Koma an seinen Verletzungen. Die Terroristen erschossen außerdem einen drusischen Polizisten, der zur Hilfe geeilt war. Der Anschlag war damals einer der schwersten seit vielen Jahren.

Das „Heute-Journal“ des ZDF berichtete darüber am Abend. Der Beitrag von der damaligen Korrespondentin Nicole Diekmann begann mit einem Besuch bei der Familie der Opfer. Allerdings nicht der jüdischen Opfer, sondern der arabischen „Opfer“. Ein Polizist hatte es gewagt, die beiden Angreifer im Gefecht zu töten.

Der Vater der beiden Brüder erzählte in die Kamera, dies sei der „schlimmste Tag meines Lebens“. Indes halte er den Anschlag für eine natürliche Reaktion angesichts des Leids von Palästinensern. „Jeder, der sieht, wie wir Palästinenser leiden, kann verstehen, wie Menschen so reagieren.“

Es ist nicht überliefert, wie viele Zuschauer bei diesem Satz genickt haben. Der Bericht beklagte zwar noch die „Verrohung“ in der palästinensischen Gesellschaft. Mit seinem Einstieg betrieb er aber eine Täter-Opfer-Umkehr – die Tageszeitung „Welt“ sprach im Nachhinein von einer „Parodie des Journalismus“. Seine Wirkung wird der Bericht nicht verfehlt haben: Irgendwie ist Israel doch schuld an dem ganzen Terror!

Verzerrte Wahrnehmung

Auch zehn Jahre später ist diese Episode noch erwähnenswert. Denn sie zeigt: Wenn es Menschen gibt, die das Terrormassaker vom 7. Oktober 2023 als gerechtfertigten Widerstand ansonsten unschuldiger Palästinenser einstufen, dann haben auch Berichte wie der erwähnte dieser Wahrnehmung Vorschub geleistet. Er ist ein Beispiel für eine über die Jahre konstant schräge Berichterstattung der öffentlich­rechtlichen Medien über Israel.

Wer so eine Einschätzung für übertrieben hält, mag sich die Dokumentation zum 75-­jährigen Staatsjubiläum ansehen, die das ZDF im Frühjahr vergangenen Jahres zeigte. Der halbstündige Film enthält zwei eigentlich schon klassische Auslassungen, bei denen Israel zu Unrecht als Unterdrücker und die Palästinenser als Unterdrückte wegkommen:

Fast unvermeidlich beginnt der Beitrag mit den Siedlungen. Diese stünden in Gebieten, „die nach dem UN-Teilungsplan von 1947 größtenteils den Palästinensern zustehen“. Keine Rede davon, dass die Araber damals den Teilungsplan ablehnten. Dass sich die Israelis 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen und dafür Terror bekommen haben, bleibt ebenfalls unerwähnt – eine Fehlinformation durch Auslassung. Im Zusammenhang mit dem Thema Siedlungen wäre dieser Aspekt erwähnenswert gewesen.

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Diese Lücken mögen banal erscheinen. Aber im Lichte der aktuellen anti-israelischen Proteste­ auf den Straßen und in den Universitäten der westlichen Welt ist ersichtlich, wie fahrlässig die Redakteure agieren, wenn sie diese Informationen weglassen. Protestler verfluchen Israel und rufen zu einer „globalen Intifada“ auf; doch zum Teil wissen sie nicht einmal, dass sich Israel 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen hat.

Eifer ohne Einsicht

Dabei ist es nicht so, dass dies mit einem Versehen zu erklären wäre. Die Öffentlich-Rechtlichen erhalten immer wieder Hinweise auf derartige „Fehlgriffe“, seit Neuestem auch durch den emsigen Account „ÖRR Antisemitismus Watch“ auf der Plattform X. Die Sender wiederholen sie unbeirrt und lassen damit eine Schlagseite erkennen.

Das zeigt sich auch in kleineren Vorfällen: Im Mai 2021 postete das ARD-„Morgenmagazin“ in der Berichterstattung über den Hamas-­Raketenangriff auf Israel und die israelische Reaktion einen Tweet mit dem Hashtag #Gaza­UnderAttack. Damit schlug sich die Redaktion auf die Seite von Aktivisten, die Israel ein Selbstverteidigungsrecht absprechen. Erst nach Hinweisen durch Nutzer löschte sie den Tweet. Im November 2021 betrieb das ZDF eine weitere­ Täter-Opfer-Umkehr: Der Sender titelte „Ein Palästinenser erschossen“, obwohl dieser ein Terrorist war und auf dem Tempelberg in Jerusalem einen Israeli getötet hatte.

Offen für Israel-Boykott

Hinweise von außen spielten auch bei dem Vorfall um Helen Fares eine Rolle: Die SWR-­Moderatorin, laut Selbstauskunft eine „syrische Menschenrechtsaktivistin“, hatte im April dieses Jahres auf ihrem privaten Instagram-Account für Israel-Boykott im Supermarkt geworben. Es war nicht ihr erster anti-israelischer Ausfall. Erst durch die große Aufmerksamkeit entschied sich der SWR für ein Ende der Zusammenarbeit.

Der ÖRR in Umfragen

Die Öffentlich-Rechtlichen stehen auch jenseits des Themas Israel in der Kritik. Eine INSA-­Umfrage vom Juli 2023 ergab, dass nur 34 Prozent die Berichterstattung für ideologisch ausgewogen hält. Laut einer im Dezember 2023 durchgeführten Civey-Umfrage halten 75 Prozent den Pflichtbeitrag für zu hoch. Zugleich genießen die Fernsehsender des ÖRR mehrheitlich das Vertrauen der Bevölkerung: 60 Prozent gaben bei einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im April 2024 sehr großes oder großes Vertrauen an. Im Oktober 2020 taten dies allerdings noch 74 Prozent.

Dass Fares schon länger mit einschlägigem Aktivismus auftrumpft, wusste das Sendehaus indes selbst. In einer Pressemitteilung anlässlich der Entlassung hieß es, dass Fares „wiederholt auf ihrem privaten Social-Media-Account extreme politische Positionen geäußert hat“.

Gegenüber Israelnetz erklärte der Sender, dass extreme politische Positionen an sich kein Kündigungsgrund seien, weil von der Meinungsfreiheit gedeckt. Nur wenn die „berechtigten Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt“ seien, liege ein Entlassungsgrund vor. Diese Antwort lässt den Eindruck aufkommen, dass nicht die Haltung von Fares gegen die Interessen des SWR verstößt, sondern der Umstand, dass es jemandem aufgefallen ist.

Anlässlich dieses Vorfalls bescheinigte eine jüdische Mitarbeiterin dem ÖRR ein „Antisemitismus-Problem“. Im Falle von Fares habe es der Aufmerksamkeit anderer Medien bedurft, damit der SWR dagegen vorgehe. „Denn einen eigenen Kompass lässt der Sender leider vermissen“, schrieb die Autorin unter einem Pseudonym in der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“.

Weniger ist mehr

Ob man nun mit dem Antisemitismus-Vorwurf vorpreschen muss, sei dahingestellt. Die Fallbeispiele über die Jahre lassen aber eine Schlagseite erkennen, und noch mehr: Eine Besserung ist schlicht nicht zu erkennen und auch nicht in Sicht.

Das verstärkt den Ruf nach Reformen der anderen Art, die derzeit aufgrund diverser Skandale rund um Kungelei und immense Vergütungen ohnehin im Gespräch sind. Der ÖRR hat zwar seine Berechtigung, denn er bietet viel sehens- und hörenswertes Material. Dennoch ist eine Einschränkung von Macht und Breite keine abwegige, vielmehr eine nachvollziehbare Forderung. Der ÖRR arbeitet mit ARD und ZDF ohnehin in Doppelstrukturen. Hier findet sich sicher ein Ansatz für eine Reform, die die deutsche Medienlandschaft vielfältiger erscheinen lassen würde.

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Israelnetz Magazin

Dieser Artikel ist in einer Ausgabe des Israelnetz Magazins erschienen. Sie können die Zeitschrift hier kostenlos und unverbindlich bestellen. Gern können Sie auch mehrere Exemplare zum Weitergeben oder Auslegen anfordern.

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21 Responses

  1. Danke für den Bericht. Das spiegelt auch meine Wahrnehmung der letzten Jahre wieder.
    Das deutsche Fernsehen ist weitestgehend Israel-feindlich gleichgeschaltet.
    Wir brauchen einen Israel-International TV, insbesondere für Deutschland, ausgestrahlt sonntags bis freitags nachmittags, mit allen News aus Israel, Jüdischen Festtage, Israel-Armeefunk usw.
    Irgendwann wird sich das Blatt zu Gunsten Israels wenden, die Frage ist nur, ob Deutschland es irgendwann schafft, dass das Böse nicht länger gegen das Gute gewinnt.
    Denn so war es seit dem Beginn der ersten Kreuzzüge 1096, in Deutschland gewann stets das Böse gegen das Gute, auch nach 1990 setzten sich die Skinheads durch, es regierte der rechte Mob auf den deutschen Straßen, heute regieren linke Judenhasser, miserable Politiker, das Gute bleibt im Fernsehen auf der Strecke.

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  2. Leider ist diese verquere Sichtweise auch in den französischen öffentlich-rechtlichen Sendern – France-Info, France-Inter, France-Culture, Radio France – festzustellen, wo zum Beispiel unmittelbar nach dem 7. Oktober hauptsächlich Palästinenser zu Wort kamen. Ich habe selbst lange bei einem grossen französischen Pressemedium gearbeitet und konnte das Abgleiten hin zu einer antiisraelischen Grundstimmung beobachten.

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    1. Stimmt, die Islamo-Linken mit Mélenchon stellen sich – ohne Scham – öfftl. auf die Seite der Palästinenser, die für den Alt-Marxisten-Kommunisten-Sozialisten,LFI isten-Nupes isten-Neue Volks Front isten, keine Terrorbande ist ! Mélenchon ist ein Apparatschik ersten Ranges, redet, rudert mit den Armen in der Luft rum, schwatzt und hat nie mit eigenen Händen Geld verdient!

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  3. Wer sich nur über die ÖRR informiert und informieren lässt, wird in vielerlei Hinsicht manipuliert (ohne es zu merken). Aus meinem näheren Umfeld habe ich div. Beispiele.
    Wer Halbwahrheiten formuliert und weitergibt (durch Auslassungen), manipuliert bewusst und gewollt. Es gibt so viele Beispiele – auch in Bezug auf Israel.
    Halbwahrheiten sind Lügen, die nur ein Ziel haben: die Massen in eine falsche Richtung zu lenken.
    Die Nachrichten der ÖRR sehe ich nur noch ganz selten und wenn dann nur um zu erfahren, wie der Sachverhalt (Geschehnisse in und um Israel) dem Publikum vermittelt wird. Und fast immer wurde meine Befürchtung bestätigt. Auslassungen zerstören die Wahrheit, verändern das Bild, schränkt das Blickfeld ein.

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  4. Ja, viele Berichte über Israel haben eine hartnäckige Schlagseite, das beschreibt der Artikel und meine „Vor-Kommentatoren“ richtig. Hierbei handelt es sich um Berichte der öffentlich-rechtlichen Medien, viel menschliche Weisheit.
    Liebe Leser, diese hartnäckige Schlagseite setzt sich aber leider auch im christlichen Bereich fort. Wo die biblische Wahrheit nicht formuliert werden darf, auch hier oft nicht veröffentlicht wird. Wobei sich doch Kinder Gottes darin einig sein sollten, dass die Bibel, das Kursbuch für Israel und die Nationen ist.
    Nachdenkliche Grüße, ich bin gespannt, ob dieser Kommentar hier erscheint.
    In der Liebe des allmächtigen Gottes grüße ich herzlich, Martin

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  5. Dem Beitrag ist nichts mehr zuzufügen, ausser: ARD/ZDF sind genauso unmöglich! Zu einseitig und oft wird das nur so „nebenher“ erwähnt. Zwischen Sport und Wetterbericht. Aber ganz ausgiebig über die toten Palästinenser. Ich habe nichts großartiges z. B. über die Geiseln gehört,die frei gekommen sind. Nur,wieviele bei der Rettungsaktion von der anderen Seite getötet bzw. verletzt wurden. Auch hinterher ist nie wieder etwas darüber groß berichtet worden. Als wenn nie etwas gewesen wäre( 7.10.).Sehr traurig!!!@

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  6. Die ÖRR berichten oftmals gegen Israel, eher fast ausschließlich gegen Israel.
    Hatte es mehrmals eingestellt: 2015 war ich, auf Bitte eines arab. Kollegen in der Klinik, für ihn ein Foto am Tempelberg machen. Plötzlich knallte es. Aus Al Aksa Moschee flogen Molotow Cocktails. Isrsel. Soldaten brachten blitzschnell Besucher in Sicherheit bevor sie Al
    Aksa stürmten. Lt. Telefonat mit Zuhause berichtete ZDF n u r, dass Isrselis die Moschee stürmten, nichts von Molotow Cocktails.
    OT: Was hat Kath. Kirche gestern gegen IL pro Gaza veröffentlicht? Im Laufband unter WELT Nachrichten. IL Regierung erzürnt.

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    1. Die kath. Kirche hat verlauten lassen, dass sie empört sind, dass politische Akteure in Israel und im Ausland die Theorie des gerechten Krieges nutzen, um den Konflikt in Gaza aufrecht zu erhalten und zu legitimieren.

      Und da sagt Israel, dass es von Anfang an das Ziel Israels war, der Herrschaft der Hamas ein Ende zu setzen.

      Es ging dann noch die Unterscheidung von Zivilisten und Kämpfern, hier würden beide Seiten den Grundsatz der Unterscheidung ignorieren.

      Bei der Website Domradio findet sich der Artikel dazu.

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  7. @Am Israel chai,
    Ich bezeichne mich zwar als Christin, aber glaube nicht an die Kirche. An die Katholische schonmal gar nicht. Das ist ja mein Dilemma. Die Suche nach einer Gemeinde, die sich an der Bibel orientiert und nicht an irgendwelchen alten Männern. Wie gesagt,Weihnachten,Ostern und so feiere ich auch nicht. Es ist für mich dann immer eher eine Zeit der Ruhe. Wo mal 2 Tage Stille herrscht. Da kann man gut mal in sich selbst reinhören. Und viel nachdenken und z. B. in der Bibel lesen. Ohne einen Pastor, der einem sagt , was man glauben soll und was nicht. Oder was denn nun die Wahrheit ist. Jetzt am Sonntag gehen mein Mann und ich auf’s Streetfood Festival Israel. Darauf freue ich mich schon seit Wochen. Lecker Essen und andere tolle Sachen!😊🥧

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      1. Da stimme ich dir zu. Manu ist eine Bereicherung fürs Forum, ein paar andere auch noch, die in den letzten Wochen und Monaten dazu gestoßen sind.

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        1. @ Christin
          Ich danke dir herzlich für das Kompliment!😘 Ich schreibe immer,was mir mein Herz sagt. Und das sehr direkt. Passt nicht immer jedem. L.G. Manu

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    1. @Manu
      Sie sprechen mir aus der Seele, Kirche kann schlecht sein. Jesus sprach, man solle die Schafe von den Böcken unterscheiden. Und das ist wichtig. Allerdings ist mir auch wichtig zu betonen, dass der Hass untereinander (Kath.- Luther-Kirche usw) auch ein Thema ist, das es aufzuarbeiten gilt. Ich bin sehr dafür, dass Augsburger Friedensfest und Westfälischer Friede in jede Schule kommt. Ein Katholik kann gut oder schlecht sein, ein Protestant desgleichen. Der Polnische Papst Johannes Paul der Zweite hat viel zur Versöhnung beigetragen, wir haben in der gesamten Welt das Gegenteil von Versöhnung, nicht nur in den Kirchen. Mehr Ronald Reagan weniger Donald Trump, mehr Martin Luther King weniger Martin Luther, mehr Jan Hus weniger deutsche „Pfaffen“ usw.
      Viel Spaß am Sonntag auf Streetfood Festival Israel !

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      1. @ Martin Sechting
        Vielen Dank für Ihren Kommentar. Schön,daß es noch andere gibt, die so denken. Das ist nicht oft der Fall. Und am Sonntag hoffe ich,es wird friedlich. Keine Menschen die „Stress“ machen. Ich gehe sonst schon auf keine Veranstaltung mehr. Zuviel komische Leute,so sage ich mal. Aber das Streetfood Festival lasse ich mir nicht nehmen. Wie gesagt,da freue ich mich schon seit Wochen drauf. Haben Sie noch eine schöne Restwoche!!! L.G. Manu

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    2. @Hallo Manu,
      Nach anstrengender letzter Woche 😜 freut es mich, wieder von dir zu lesen. Ich denke in Bezug auf die Kirche so wie du. Ich möchte in einer Gemeinde vorankommen und nicht auf der Stelle treten. Ich brauche nicht sämtliche Traditionen, sondern einen Glauben aus tiefstem Herzen, der mich meinem Herrn Jesus ähnlicher werden lässt und ich wachsen kann. Wir profitieren von Bibel TV und einem Hauskreis.
      Dir wünsche ich ein schönes Streetfood Festival und ein erholsames Wochenende.

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      1. @Ella,
        Vielen Dank für dein Feedback! So ähnlich geht es bei mir auch. Wichtig ist wirklich der Glaube aus tiefstem Herzen. Alles andere ist nur Schau in meinen Augen. Das man sagen kann,“ ich war in der Kirche“ und anschließend geht man dann zum Alltag über,ohne etwas mitgenommen zu haben. Ich bete z. B. auch bei der Arbeit. Da spreche ich in Gedanken auf den Treppen mit dem H’rrn. 🤭 Klingt albern,aber mir tut das immer gut. Bin ja dankbar,daß ich arbeiten kann und darf. Denn eigentlich gehe ich gern zur Arbeit. Und dann bedanke ich mich,das ich die Arbeit habe. Und noch andere Dinge.L.G. Manu

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  8. Auch hierzulande ist die ‚Berichterstattung‘, nach dem kurzzeitigen Schock des 7. Oktobers wieder zur ‚Israelkritik‘ zurückgekehrt. Wenn hier von einer ‚humanitären Katastrophe‘ die Rede ist weiß Otto Normalantisemit und sein muslimbrüderischer Nachbar sofort das damit das Leiden der Palästinenser gemeint ist…der verstorbene Herausgeber der Konkret bezeichnete den Sender ARTE als Radio Ramallah…

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  9. Ich saß 2014 auch völlig fassungslos vor dem Fernseher und sah den ZDF-Beitrag. Arme pal. Opfer. Um die Familien der jüdischen Opfer hat sich das ZDF nicht gekümmert. Ein paar Wochen war ich in Jerusalem und bin auch mal in die Große Synagoge rein. Eine lasche Kontrolle, sie haben in den Rucksack geschaut und das war es. Keine großen Sicherheitsvorkehrungen. Man lebt mit dieser Bedrohung. Und doch kann an dieser Synagoge jeder vorbei laufen. Ohne dass man sich um ihn kümmert, ihn im Auge hat. Und das ist die Freiheit, die in Jerusalem, in Israel praktiziert wird. Und die auch den pal. Mördern Freiheit geben ihr Werk zu vollenden. Aber das kommt nicht in den Medien. So was von einem schändlichen Beitrag an diesem Abend nach der Ermordung der Rabbiner, habe ich selten erlebt.

    Aber: die Älteren unter uns informieren sich vorwiegend über ARD und ZDF. Die Jüngeren über die Social Medien. Und was in beiden Schienen verbreitet wird, erleben wir ja täglich.

    Ich bin dankbar, dass wir mit Welt und n-tv wenigstens zwei dt. Nachrichtensender haben, die auch mit Journalisten vor Ort arbeiten, die sich dort auskennen, teilweise schon lange dort sind. Die auch Sondersendungen anbieten und aufarbeiten. Hintergründe darstellen. Aber wer nimmt sich schon die Zeit dazu, da reinzuschauen? Es ist doch viel leichter 15 Min. Tagesschau am Tag.

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  10. Das deutsche Fernsehen, stets auch mit Nachrichten im Internet, ist milde ausgedrückt, nicht mehr objetiver seriöser Journalismus.
    Allzu gerne werden so Nachrichten übernommen, die das von Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium herausgibt. So aktuell:
    38.000 durch Israel getötete Palästinenser in Gaza und 84.000 !! Verwundete. Nachsatz: Vermutlich dürfte die Zahl noch höher liegen, da viele noch unter den Trümmern verschüttet sind. Von den getöteten Hamas Terroristen darunter- kein Wort.
    Und stets gross in den Schlagzeilen vorne an:
    Die Massenproteste gegen Netanjahu und der orthodoxen Juden. So kann man halt die Nachrichten entsprechend “ ausrichten“.

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