LOD (inn) – Das Bezirksgericht in Lod hat am Mittwoch einen jüdischen Extremisten wegen eines terroristisch motivierten Totschlags zu dreizehn Jahren Haft verurteilt. Im Oktober 2018 warf der damals 15-Jährige Steine auf ein Fahrzeug, in dem die 47-jährige Aischa Rabi saß. Eines der Geschosse durchschlug die Windschutzscheibe und tötete die neunfache Mutter.
Zusätzlich zu der Haftstrafe muss der Täter Rabis Familie eine Entschädigung in Höhe von etwa 73.400 Euro zahlen. Das ist der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag. Da er zum Zeitpunkt der Tat noch minderjährig war, hält das Gericht den Namen des Mannes unter Verschluss.
Das Urteil fiel bereits im März dieses Jahres. Am Mittwoch wurde nun das Strafmaß festgelegt. Die Richter werteten die Tötung von Aischa Rabi, die Steinwürfe auf das Fahrzeug und die vorsätzliche Sachbeschädigung als terroristische Straftaten. Die Einstufung der Handlungen als Terrorismus wirkte sich strafverschärfend aus.
Hingegen kommt sein Alter zum Tatzeitpunkt dem Angeklagten zugute. Das israelische Recht unterscheidet, ähnlich wie das deutsche, zwischen Erwachsenen und Minderjährigen.
Von DNA-Spuren überführt
Nach Angaben der israelischen Nachrichtenseite „Times of Israel“ lebte der Täter in der Siedlung Rechelim im Norden Samarias. Am 12. Oktober 2018 positionierte er sich mit einer Gruppe Jugendlicher auf einem Hügel oberhalb einer Straßenkreuzung. Von dort aus schleuderte er einen etwa 2 Kilogramm schweren Stein auf ein herannahendes palästinensisches Fahrzeug und verursachte damit Rabis Tod.
Der inzwischen 23-Jährige hat nach Angaben des Gerichts Reue über den Vorfall gezeigt, seine Täterschaft jedoch wiederholt bestritten. Angeklagt und verurteilt wurde er, weil die Ermittler seine DNA-Spuren an dem Stein fanden. Während der Untersuchung soll sich der Verdächtige auch „auffällig“ verhalten haben, berichtete die „Jerusalem Post“. Zudem machte er widersprüchliche Angaben.
Der Angeklagte habe aus nationalistischen Motiven gehandelt und das Leben einer Frau und Mutter vorzeitig beendet, erklärte das Gericht in seiner Urteilsverkündung. „Das war eine terroristische Tat“. Die langjährige Haftstrafe spiegele die Schwere der Tat wider.
Die Anwälte des nun verurteilten Täters erklärten umgehend, vor dem Obersten Gericht Berufung gegen Urteil und Strafmaß einlegen zu wollen. (mw)
49 Kommentare
Anwälte haben einen miesen Job. Sie verteidigen oft Mörder, ohne dass diese ihre Taten einsehen und Reue zeigen. Der Täter hat erst Reue gezeigt, nachdem die Tat mittels DNA bewiesen war. Steinewerfen ist seit Jahrzehnten „beliebt“ in Judäa/Samaria. Hoffentlich dient das Urteil zur Abschreckung der Extremisten. Den neun Waisen der getöteten Mutter wünsche ich eine gute Versorgung und ein Leben ohne Hass.
Das ist eine schlimme Tat.
Ob er absichtlich eine Mutter für die Mordtat ausgesucht hat, ist nicht belegt.
Auch ist nicht dargelegt, aus welcher Motivation heraus ein n Jugendicher so eine Tat begeht.
Es steht nirgends beschrieben, ich als ihn dazu bewegt hat. Das ist sehr auffällig.
Er muss sich meiner Ansicht nach in einem psychischen AusnahmeZustand befunden haben .
All das ist von erheblicher Relevanz, was aber keine Rechtfertigung zu der Tat bedeutet.
Die Geschichte,die dieser Tat vorausgegangen ist, werden wir wohl nicht erfahren. Und das hat auch
mit der Oberflächlichkeit von Israelnetz zutun.
Mit fatalen Folgen, z. B. der Meinungsbildung der Öffentlichkeit.
Möchten Sie sich zu Baruch Goldstein äußern?
@Gina
Bitte begründen Sie „Oberflächlichkeit von Israelnetz“.
@Gina
Natürlich hat er sich die Mutter nicht ausgesucht, hätte genau so gut ihre Tochter, ebenfalls im Auto, treffen können. Es ehrt Sie, dass Ihnen der heute Erwachsene leidtut. Mir tun indessen die 9 pal. Halbwaisen mehr leid. Wenn Sie ein bisschen nachforschen (Google, Datum) können Sie mit Hilfe von KI Aussagen finden, dass der Schin Bet ermittelte und dies eine israel. Terrortat von mehreren Jugendlichen war. Damit fällt m. E. ein psychischer Ausnahmezustand weg. Da seine DNA an dem Stein gefunden wurde, wird er verurteilt. In der Anklageschrift hieß es, der Verurteilte sei „von einer rassistischen Ideologie und Feindseligkeit gegenüber Arabern getrieben“ gewesen. Warum halten Sie dies für ausgeschlossen?
Ich finde ja ganz schön, dass Sie hier fleißig mitschreiben, trotz dass Sie Israelnetz der Oberflächlichkeit bezichtigen, die Vorgeschichte des jungen Mannes wurde wegen seines jugendlichen Alters unter Verschluss gehalten. Der Foristin Christin jedoch persönliche Anfeindung (wo hat sie das gemacht?) und niederes Niveau vorzuwerfen, geht zu weit. Da achten Sie mal lieber auf Ihres. Wir brauchen hier Leute, die für Israel einstehen, aber nicht für jede Tat eines Israelis.
Ella
Liebe Ella, genau das was du in deinem letzten Satz geschrieben hast ist das, was Gina-Ute-Dina+X nicht gefällt. Und wenn man sich dem verweigert wird es wohl persönlich für sie.
Der Israeli beteuert nach wie vor seine Unschuld. Er meint, er wollte nicht töten.
Ist das Ihr Ernst, Albert ? Als was würden Sie es denn bezeichnen, gezielt mit einem so großen Stein beworfen zu werden?
Ich würde Ihren Schädel lieber nicht betrachten wollen, wenn der von einem zwei Kg schweren Stein getroffen würde.
Das war gezielter Mord an einer Frau, einer Mutter von neun Kindern.
Der Typ fährt zu Recht ein, und wenn er ein Gewissen hat, soll es ihn auffressen.
SHALOM
Okay, Klaus, du hast Recht, aber von „Jüdischem Terror“ zu reden, ist absolut übertrieben: Juden können gewalttätig oder extrem gewalttätig werden, aber sie sind keine Terroristen.
Albert, wenn Sie in der Geschichte seit der ersten Aliya blättern,sollten Sie eigentlich wissen ,daß Juden wie andere Menschen auch Terroristen sein können.
Deir Yassin, King David Hotel,Hebron,
Rabins Ermordung sind Beispiele dafür.
Wir sind keine Heiligen, wir sind Menschen, vielleicht auserwählt, aber eben doch nur Menschen.
SHALOM
Das mag ja sein, dass er nicht töten wollte. Aber er hat es getan. Und dass Steine töten können, das wusste er, es starben viele Israelis durch genau solche Steinwürfe.
Aber wir haben ja vor ein paar Tagen gelernt, dass dies in Ordnung ist. Ein Jude darf einen Pal. töten. Wie tief muss man für eine solche Aussage sinken. Es ist das gleiche Niveau wie derjenigen, die sagen, Siedler oder jeder Jude darf getötet werden.
Ihre persönlichen Anfeindungen lassen Sie besser, liebe Christin.
Wenn man nicht verstehen will wie Sie, hat es keinen Zweck zu diskutieren.
Sie sollten prüfen, für wen Ihr Herz schlägt.
Ich sehe diese Rat als Verzweiflungstat an.
Und das müsste jeder hier nachvollziehen können. Ihr Niveau, liebe Christin lässt zu wünschen übrig.
Ich verstehe vor allem, dass Sie Mord verteidigen. Sie sehen es als Verzweiflungstat an. was hat diese Frau ihm getan. Wenn Sie es wissen, teilen Sie es uns mit.
Es mag Ihnen widerstreben, dass hier bei Israelnetz in der Mehrheit Menschen schreiben und nicht Mörderbejubler, egal von welcher Seite.
Sie haben sicher eine Bibelstelle in der Gott sein Volk auffordert die Palästinenser zu töten. Und was ist mit dem Gebot, du sollst nicht morden. Wo stehen denn die Ausnahmen.
Gina-Ute-Dina. Drei Namen. Ich denke es ist mind. noch einer mehr, denn kein Unterstützer des jüd. Volkes handelt wie Sie. Aber unsere Gegenspieler hier so. Für mich sind diese Kommentare nur der Versuch weiter zu provozieren und herauszufordern.
@Gina
Ich klinke mich hier mal ein.
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Christin ist seit sehr langer Zeit hier im Forum aktiv und zeigt ihre Liebe zu Israel sehr deutlich. Ihre Kritik an ihr ist nicht akzeptabel.
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Von Ihnen lese ich erst seit sehr kurzer Zeit. Sie tun sich hervor mit Aussagen, die Handlungen rechtfertigen, die gegen geltendes Recht verstoßen. Auch in alt-testamentlicher Zeit gab es Rahmenbedingungen, an die sich die Israeliten zu halten hatten.
Wollen Sie etwa erlauben, dass sich jeder beliebige Jude irgendwo in Galiläa/Samaria/Judäa niederlassen darf? Es gibt auch in den „umstrittenen Gebieten“ Gesetze, die zu beachten sind.
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Und wenn Sie schon G‘ttes Zusage für das Land erwähnen, sollten Sie auch beachten, dass es die „10 Gebote“ und Handlungsanweisungen für Israelis gibt in Bezug auf „den Fremdling in deiner Mitte“.
Wenn Sie alles gegeneinander abwägen, sollten Sie leicht erkennen können, dass diese kleine Menge von so genannten Siedlern nicht einfach Terror gegenüber den so genannten Palästinensern ausüben dürfen.
Ich meine damit nicht die Selbstverteidigung, ich meine das, was über Selbstjustiz weit hinaus geht.
Sie sollten mal das Interview mit dem Siedlerpionier Katzover lesen. Da redet einer, der mitten drin ist. https://www.israelnetz.com/siedlergewalt-ein-pionier-nimmt-stellung/
Ein Satz daraus: er verurteilt die Gewalt.
Welche Christin sind Sie eigentlich?
Sie können sich ruhig einen Namen zulegen.
Andere machen das auch hier.
Mit Ihrer Aussage: das haben wir ja gelernt in der Vergangenheit, sagen Sie viel über sich selbst aus. Gehen sie immer davon aus, das alle anderen ihrer Meinung sind.
Und, sie beweisen damit, einen Kommentator separieren zu wollen , weil die Ansicht dessen Ihnen nicht passt. Das erinnert mich an dunkle DDR- Zeiten, liebe sogenannte Christin.
@Gina
Ich glaube,Sie verstehen Christin nicht. Sie hat doch Recht. Das wird schon keine Verzweiflungstat gewesen sein. Das muss bestraft werden. Weil ich mit Steinen beworfen werde,habe ich das Recht andere,Unbeteiligte mal einfach so mit Steinen zu bewerfen?
Noch eins,man muss auch mal nachdenken. Dann fällt einem auch was zu dem Namen ein. War für mich von Anfang an klar. Manchmal liegt es an der Aussprache der Worte!
@ Gina
Ich kann die Vehemenz Ihrer auf persönliche Herabsetzung Christins zielenden Attacken nicht im Geringsten nachvollziehen und verurteile sie entschieden.
Christin ist eine der engagiertesten und treuesten Israel-Freundinnen in diesem Forum. Sie hat ein immenses Hintergrundwissen über Nahost und untermauert ihre Positionen stets mit faktenbasierten Argumenten.
Einsatz und Rechtfertigung von gezielter Tötung unbeteiligter Zivilisten ist grundsätzlich zu ächten, egal durch wen und an wem.
Wir leben nicht mehr auf den Bäumen, sondern in einer Welt, in der sich zivilisierte Menschen darum bemühen, einer wertebasierten Ordnung zu entsprechen, die das Faustrecht als oberstes Prinzip ablehnt. Israel hat, wie alle Rechtsstaaten dieser Welt, auf die Einhaltung dieses Grundsatzes zu achten und tut es auch, Gott sei Dank.
Ich halte es für absurd, darüber zu diskutieren, ob Mord an unbeteiligten Zivilisten einer bestimmten Bevölkerungsgruppe gerechtfertigt sein könnte.
Wer dies tut, zumal als vermeintlicher „Israelfreund“, schadet der Sache Israels. Von daher kann ich nur vermuten, dass es sich bei Ihrer Person um einen Provokateur handelt, der versucht, uns User in diesem Forum zu extremistischen, rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen zu verleiten.
Ich freue mich zu sehen, dass Ihnen das hier nicht gelingt.
Danke an alle, die wie ich der Meinung sind, dass Mord nicht akzeptiert werden kann und darf, egal von welcher Seite er kommt.
Und Gina: Christin, Kerstin, Christina usw. sind Vornamen, die aus der gleichen Wurzel stammen. Haben Sie ein Problem damit?
Sie haben übrigens meine Fragen nicht beantwortet:
Wie stehen Sie zu Baruch Goldstein
Mit wie vielen Siedlern haben Sie persönlich gesprochen?
Nee , er wollte bestimmt nur spielen.
Israel hat den Mörder verurteilt – zu Recht. Das ist der Unterschied zu den Mördern auf palästinesischer Seite, die noch belohnt werden.
@maria
Genau, Juden (Toskaner auch) können Mörder sein, aber keine Terroristen.
@Albert: Warum können Juden keine Terroristen sein ?
@Martin
Terroristen sind die Islamisten überall in der Welt (New York, Paris, London, Madrid) und die Palästinenser (München 1972, Rom-Fiumicino, Wien Dezember 1985), die Terroranschläge verüben mit vielen Toten und Verletzten. Von Juden als Terroristen hört man so gut wie nichts.
Sie schreiben so ein Quatsch. Das möchten Sie wohl glauben!
Da haben Sie vollkommen Recht.
Wobei ich persönlich sehr viel Mitleid für diesemnbJugendlichen empfinde.
Solange die Besiedelung im WJL weiter betrieben wird wie bisher, werden solche Dinge passieren, auf beiden Seiten. Tragisch…
Ich hoffe,daß sich das bald ändert oder unter einer hoffentlich anderen Regierung stark eingegrenzt wird.
Nein, das wird sich nicht ändern.
Und warum soll es eingegrenzt werden, wo es doch das rechtmäßige Erbe und Ein gentum des jüdischen Volkes ist.
,,,, Unglaublich,was Sie schreiben.
Haben Sie ein Haus und Grundstück? Vielleicht
wird man Sie mal belagern oder ihrem Haus und Grundstück verjagen oder gleich töten. Nur weil es ihren Nachbarn nicht passt, das Sie Ihr Erbe in Anspruch nehmen.
Was für einen yGerechtigkeitssinn haben Sie eigentlich???
Da hoffen Sie vergeblich. Und das ist auch gut so
Denn dem jüdischen Volk gehört Judäa und Samaria. Aber nicht nur das. Ihm gehört der Bibel nach auch der ganze Libanon.
Die islamischen Völker haben das jüdische Volk aus ihren angestammten Besitz vor Jahrhunderten vertrieben. Aber ursprünglich ist das alles jüdisches Gebiet.
@Gina
Sorry, was ist das für ein Quatsch. Der Libanon gehörte niemals zu dem Erbteil. Sie können das sehr einfach im Internet recherchieren.
Oder meinen Sie etwa die Stelle, wo es heißt: „… vom Nil bis zum Euphrat …“?
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Als das Volk Israel aus seinem Land vertrieben worden ist (etliche Jahrhunderte vor der Zeitenwende), gab es noch keinen Islam.
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Als es den Islam anfänglich gab, wohnten die 3 Religionen friedlich nebeneinander. Es gab definitiv keine Vertreibung. Das blieb so bis etwa Ende des 19. Jahrhunderts.
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Bitte informieren Sie sich richtig, ehe Sie irgendetwas hier posten, was den Fakten nicht entspricht!
@Reinhard: Dann die Palästinenser nach Jordanien umziehen, dass Ruhe wird?
Und falls Du meinst, dass Israel dort kein Recht hätte zu siedeln – so sei daran erinnert, dass es sich maximal um „umstrittenes Gebiet“, aber in keinem Fall um „besetztes Gebiet“ handelt, denn Israel hat 1967 lediglich Land eingenommen, was sich Jordanien angeeignet hat.
UND hätte Israel 1967 verloren und wäre ins Meer getrieben worden, würdest Du dich noch für einen Jüdischen Staat im Nahen Osten einsetzen?
@Martin
Die erste Frage „Palästinenser umsiedeln “ verstehe ich leider nicht, oder ist es ein Vorschlag?
Dass das WJL ein umstrittenes Gebiet ist sieht man, über mehr oder weniger wird gestritten. Die Frage ist wie man damit umgeht. Seit Netanjahu an der Macht ist bekämpft er die Möglichkeit eines eigenen Staates für die Palästinenser. Inzwischen geht es doch darum sich das ganze Land anzueignen, langsam aber stetig.
Nun die Frage an dich, wie sollen die Palästinenser damit umgehen?
@Reinhard
Die Palästinenser sollen sich vom Terror distanzieren und Israel als demokratischen Staat lieben.
Wenn die Palästinenser einen eigenen Staat hätten, wäre das das Ende Israels.
Da muß man nicht unbedingt sehr vorausschauend sein, um das einzusehen.
Aber warum sollen denn die Palästinenser einen eigenen Staat haben, den sie gar nicht wollen ?
Das Angebot hatten sie doch schon, und haben es abgelehnt.
Es kommt ja auch noch dazu, wie so ein Staat eigentlich funktionieren soll. Ein Ding der Unmöglichkeit, das man ja schon an und in Gaza sehen kann.
@Gina
Meine Ehefrau, Politologin, die besten Universitäten besucht, stimmt zu.
@Gina
In dieser Hinsicht gebe ich Ihnen Recht, Gina. Die Palästinenser wollten keinen Staat, solch eine Ansicht kann sich ändern. Aber die Voraussetzungen dafür müssten erst geschaffen werden und da sieht es mit Terroristen ziemlich MAU aus, dieses Ziel zu erreichen. Judäa und Samaria sind zudem jüdisches Kernland.
Ich möchte zunächst mal allen danken, die sich auf Israelnetz für Gerechtigkeit und das Leben einsetzen. Mein Dank gilt der Redaktion, die sowohl die eine Seite als auch die andere im Blick hat. Ich danke den Mitstreitern hier, die sich an Fakten halten und Menschlichkeit für beide Seiten haben. Dass wir hier näher am jüd. Volk sind, versteht sich von selbst, hängt auch mit dem Glauben zusammen. Wir haben unsere Antisemiten und Judenhasser hier ausgehalten, auch das der Holocaust nur das Gericht Gottes war, wie der Antisemitismus heute es auch ist.
Deutschland hat ein Strafgesetz, das sagt, wer zu Mord aufstachelt,ihn in Auftrag gibt wird genauso bestraft wie der, der ihn ausführt. Und nun haben wir hier seit ein paar Tagen einen Menschen, der es legitim findet, wenn ein Jude einen Palästinenser tötet. Und es ist dabei egal, ob es sich um einen Terroristen handelt, eine Mutter oder ein Baby im Kinderwagen. Der Pal. musss weg. Wobei man klar sagen muss, die jüd. Gruppe, die diese Morde begeht, geht sie an Zivilisten und nicht an Terroristen, denn diese sind denen ja eine Nummer zu groß. Und damit stellen sie sich auf die gleiche Stufe wie der pal. Terrorist, der sich an jüd. Zivilisten vergreift. Wir haben die zehn Gebote, eines davon sagt, du sollst nicht morden. Es steht nirgends dabei, Pal. sind ausgenommen.
Wenn man so handelt, kann man auch einem Schüler sagen, dass er bei einer schlechten Note seinen Lehrer umbringen darf oder der Schwarzfahrer den Kontrolleur, der die Fahrkarte sehen will.
Wie tief muss man sinken um Mord zu verteidigen.
@Christin
Au weia,jetzt hat man dich mal so richtig angemacht. Obwohl ich das nicht verstehe. Wo du Recht hast,hast du Recht. Bitte nicht aufregen. Bleib wie du bist. Das ist vollkommen ok. Ich hatte mich wohl ein wenig getäuscht bei Gina. Aber der erste Post klang ganz gut. War wohl zu früh gefreut auf eine Israel Freundin. Der Teufel steckt im Detail!
Liebe Grüße Manu 😘😘
Liebe Manu, ne angemacht hat sie mich nicht. Aber Mörder zu vereidigen ist für mich absolutes Fußsohlen-Niveau. D.h. tiefer geht es nicht mehr. Das lasse ich nicht stehen. Ist mir auch schon passiert, dass ich bei jemand gedacht habe, das hört sich gut an und nachher hat es sich heraus gestellt, dass es nicht so wahr. Ich habe daraus gelernt und warte lieber mal ein paar Kommentare ab.
Ich glaube, hier im Forum weiß jeder wie ich zu Israel stehe. Die Kommentare von Gina-Ute-Dina+X sind da Zeitverschwendung für den Schreiberling. Die Zeit könnte besser genützt werden. Vielleicht mit Bibellesen, die 10 Gebote wären schon mal hilfreich für fehlgeleitete Zeitgenossen. Ein Blick in das Strafgesetzbuch wäre auch hilfreich. Sage nur Verteidigung von Mord. Und diese Art der Verteidigung ist für mich auch Aufstachelung der ohnehin schon aufgeheizten Hügeljugend und ein paar anderer Siedler.
Hallo Christin
Da hab ich wieder was gelernt. Wie du schon geschrieben hast,erstmal ein paar Kommentare abwarten. Mach ich in Zukunft auch. Aber ich freue mich immer,wenn Israelfreunde sich melden. Das du absolut vertrauenswürdig bist weiß ich. Du hast mir schon oft weitergeholfen. Du kannst sehr gut erklären. Aber auch ich habe hier schon die eine oder andere Enttäuschung erlebt. Da gehe ich auch nicht mehr drauf ein.
So,nun hab noch einen schönen Abend! 😘🌟
Ich habe in der Vergangenheit immer wieder mal erwähnt, dass ich verstehen kann, wie ein Baruch Goldstein werden konnte, wie er wurde. Während der Intifada starben auf seinem OP-Tisch unzählige Menschen, die ermordet wurden, einfach weil sie Juden waren. Ja, das war schrecklich und wahrscheinlich ab einem gewissen Punkt nicht mehr ertragbar. Aber dann hätte er eine Auszeit nehmen müssen. Nein, er ging hin und erschoss 29 betende Menschen. Und wurde damit zum Mörder und Terroristen. Ein absolutes NO GO.
Und zwar auf beiden Seiten.
In Nigeria treibt Boko Haram Christen in Kirchen zusammen und zündet diese an. Wenn ein Goldstein darf – zumindest bei manchen absolut fehlgeleiteten Christen – muss man das Ermorden der nig. Christen als legitim bezeichnen? In Ägypten werden Kopten getötet, ist es legitim.
Ich glaube man sollte sich eines bewusst machen, Leben ist kostbar und es hat nicht aus Spaß am Morden genommen werden noch als Rechtfertigung für eine kranke Ideologie herhalten. Der Mörder muss sich vor Gott verantworten. Wer ihn verteidigt und dazu aufstachelt ebenso.
Ich habe es schon mal geschrieben, dass ich vor Jahren mal in einem Jerusalemer Hotel als Gast bei einer Gruppe teilnehmen durfte, die an dem Abend Johannes Gerloff zu Gast hatte. Diese Gruppe war super fromm und der Meinung, dass man die Pal. vertreiben müsse. Johannes Gerloff sagte, heute morgen wart ihr in Beit Jala bei Johnny Shawan, der als arab. Christ eine super tolle Arbeit in seinem Zentrum leistet, Kinder zu Frieden und nicht zu Hass erzogen werden. Gilt dies dann auch für ihn, muss er auch vertrieben werden? Die Mehrheit der Gruppe sagte ja.
Wir haben unsäglich viele Bibelstellen, die die Zeit beschreiben, in dem Gott sein Volk sammelt und zurückholt in sein Land, aber nirgend, wirklich nirgends steht dabei, dass man dabei die Pal. ausrotten soll.
Aber bei Sacharja steht etwas anders, nämlich dass die Philister ihr Blut aus dem Mund nehmen werden und als Stamm im Land leben werden. Also ein Geschehen wirklich am Ende der Zeit. Und dazu müssen sie da sein. Sollte auch Christen klar sein, die auf dem Tripp sind, wenn Gott doch nur wäre wie ich bin, dann wäre alles gut und sein Wort nur so nehmen, wie es in ihre Denke passt, Herausziehen, weglassen, hinzufügen, alles in Ordnung. Aber die Bibel sagt dazu: Unterlasst dies.
Was einen Staat Pal. angeht, ja der Versuch wird scheitern, schon allein deshalb weil die Pal. alles dafür tun ihn zu verhindern und dies seit 1948. Aber deswegen darf nicht jeder selbst das was er als Recht empfindet in die eigene Hand nehmen. Nicht die Zivilisten, verteidigen ja, morden nein.
@Christin
Alles was du schreibst ist richtig. Und ich vertraue dir. Du gibst mir sehr viel Unterstützung in Sachen „Bibel“. Bitte mach weiter so. Mein Mann musste lachen wegen des Namens von dir. Er meinte: Hat da nicht schon mal jemand sich verhaspelt,weil er /sie den Namen nicht richtig aussprechen konnte? Du bist genau richtig hier!😘😘😘
@Christin
👍 😊
@Albert
Das wäre sicher das einfachste und vielleicht kommt es irgendwann dazu, dass viele den Staat, wenn auch zähneknirschend, akzeptieren. Das mit die Liebe ist wunschdenken, zumal sich Irael ja als jüdischer Staat definiert, inzwischen auch lt. Gesetz. Die Palästinenser werden mehr aufgrund der Geburtenrate und die Orthodoxen auch.
Ich frage dich, wie soll das gut gehen?
@Gina
Warum wäre ein Palästinenserstaat das Ende Israels?
@Reinhard
Gina hat im Moment keine Zeit, sie hat viel zu tun. Meine Ehefrau, Politologin und Historikerin, sagt, einen demokratischen Palästinenserstaat wird es nie geben, dazu sind die Palästinenser nicht fähig und auch nicht bereit. Nach dem israelischen Abzug 2005 ist im Gazastreifen ein völlig autonomer palästinensischer Terrorstaat entstanden. Soll Israel noch mal riskieren?
Weil in der Charta der PLO und der der Hamas steht, dass das gesamte Gebiet judenrein sein muss. Was verstehen Sie daran nicht?
@Albert
Ich habe auch dir eine Frage gestellt. Du hast doch Zeit zu antworten.