Internationale Kritik an Ben-Gvir

Nach dem Besuch von Sicherheitsminister Ben-Gvir auf dem Tempelberg wird vor allem in der muslimischen Welt Kritik laut. Auch die USA äußern Besorgnis. Der Weltsicherheitsrat plant eine Sondersitzung.
Von Israelnetz

Foto: Itamar Ben-Gvir, Twitter

Ben-Gvir (l.) empfindet die Regeln für Besuche auf dem Tempelberg als „rassistisch“

JERUSALEM (inn) – Der Tempelberg-Besuch des israelischen Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir (Otzma Jehudit), stößt international auf Kritik. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, erklärte am Mittwoch: „Jegliche einseitige Aktion, die den Status quo gefährdet, ist inakzeptabel.“ Außenamtssprecher Ned Price teilte mit, die USA seien „zutiefst besorgt“. Der Schritt habe „das Potential, Spannungen zu verschärfen und Gewalt hervorzurufen“.

Kritik kam auch aus Großbritannien und Frankreich. Ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell äußerte Besorgnis wegen des möglicherweise gefährdeten Status quo. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es: „Der gestrige Besuch ist eine Provokation, und deshalb lehnen wir dieses Vorgehen ganz klar ab.“

Staaten in der islamischen Welt verurteilten die Aktion ebenfalls, wie die Onlinezeitung „Times of Israel“ berichtet. Dazu gehören Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait, die Türkei, Ägypten und Jordanien.

Die Vereinigten Arabischen Emirate verurteilten das „Stürmen“ der Moschee durch den israelischen Minister. Ein für die kommenden Tage geplanter Besuch von Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud) in dem Golfstaat wurde verschoben, schreibt die Zeitung „Yediot Aharonot“. Jordanien, das mittels der islamischen Behörde Waqf die Aufsicht über den Tempelberg ausübt, kritisierte das „Stürmen der Al-Aqsa-Moschee und das Verletzen ihrer Heiligkeit“.

PA: „Gefährliche Eskalation“

Der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mohammed Schtaje, sprach von einem Versuch, eine große Moschee in einen jüdischen Tempel zu verwandeln. Der Fatah-Politiker rief die Palästinenser auf, „sich Einfällen in die Al-Aqsa-Moschee entgegenzustellen“. Das PA-Außenministerium verurteilte scharf „das Stürmen der Al-Aqsa-Moschee durch den extremistischen Minister Ben-Gvir“. Es handele sich um eine „beispiellose Provokation und eine gefährliche Eskalation des Konfliktes“.

Die radikal-islamische Hamas hatte Ben-Gvir vor dem Besuch am frühen Dienstagmorgen vor möglichen Konsequenzen gewarnt. Nun drohte sie: „Eine Fortsetzung dieses Verhaltens wird alle Parteien einem großen Zusammenstoß näher bringen.“

Aus Netanjahus Büro hieß es indes, Ben-Gvir habe den Status quo nicht verletzt. „Die Behauptung, dass es eine Veränderung im Status quo gegeben habe, ist haltlos.“

Ben-Gvir kritisiert „rassistische Diskriminierung“

Der Minister selbst veröffentlichte ein Video und kündigte an, weitere Besuche würden folgen. Er beklagte eine „rassistische Diskriminierung“, weil Nicht-Muslime und damit auch Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen. Als Reaktion auf die Drohungen der Hamas äußerte er: „Die israelische Regierung wird sich nicht einer mörderischen Organisation unterwerfen, einer widerwärtigen Terror-Organisation.“

Als Minister für nationale Sicherheit ist Ben-Gvir für die Polizei in Israel verantwortlich. Diese ist aus Sicherheitsgründen auf dem Tempelberg präsent, während für jüdische Zivilisten Einschränkungen gelten: Der Zugang ist nur durch einen Eingang und in bestimmten Zeitfenstern auf einer festgelegten Route möglich. Seine Partei der „Jüdischen Stärke“ strebt nach Angaben des Abgeordneten Almog Cohen an, dass „alle Religionen auf dem Tempelberg beten können“.

Der Besuch am Dienstag unter Polizeischutz dauerte etwa 15 Minuten und verlief ohne Zwischenfall. Ben-Gvir hatte den 10. Tag des jüdischen Monats Tevet gewählt. Es ist ein Fastentag – wegen der Trauer um Ereignisse, die der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 nach Christus vorangingen. Dazu zählt die Zerstrittenheit der jüdischen Gruppen vor der Eroberung Jerusalems durch die Römer.

Der Tempelberg ist für Juden die heiligste und für Muslime die drittheiligste Stätte. Ben-Gvir hat sich wiederholt für eine Änderung des Status quo ausgesprochen.

Ultra-orthodoxe Kritik

Kritik kam auch von einem Koalitionspartner. Die ultra-orthodoxe Zeitung „Jated Ne’eman“ ist das Organ der Partei des Vereinigten Torah-Judentums. Sie bezeichnete am Mittwoch laut der Zeitung „Ha’aretz“ den Besuch als „unnötige und gefährliche Provokation“. Ben-Gvir habe „die arabische Welt wütend gemacht, die Welt verärgert und eine scharfe amerikanische Verurteilung auf sich gezogen“.

Weiter hieß es in dem Beitrag, der Besuch „veranschaulicht, dass der Tempelberg nicht wirklich in den Händen des Staates Israel ist“. Viele Rabbiner verbieten ihren Anhängern Besuche auf dem Tempelberg, weil die rituelle Reinheit nicht gewährleistet ist.

Mit Ben-Gvirs Aktion will sich unterdessen der Weltsicherheitsrat befassen. Den Antrag haben die Vereinigten Arabischen Emirate und China im Namen der palästinensischen und jordanischen UN-Vertretungen eingereicht. Ein Diplomat sagte der „Times of Israel“, eine Sitzung zu dem Thema sei frühestens am Dienstag möglich. Konkrete Folgen oder eine formelle Verurteilung sind nicht zu erwarten. (eh)

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51 Antworten

  1. Eine völlig überflüssige Provokation kurz nach Ernennung.

    Möge „Bibi“ noch viel Freude an seinen rechtsextremen Koalitionsfreunden haben… .

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    1. Seit wann ist es eine Prvokation, wenn Juden auf den Templeberg gehen? Israel als Apartheitsstaat bezeichnen – und den nichtmuslimischen Menschen das Beten auf dem Tempelberg verbieten – welch ein Hohn!!!
      Endlich hat Israel eine Regierung, die nach biblischen Maßstäben regieren wird, wenn es auch schwer wird.

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      1. Das eigentliche Problem ist die Gottlosigkeit der Menschen. Auch säkulare Juden und liberale Juden halten diesen „Besuch“ für provokant und überflüssig. Das Problem ist, dass auch die aktuelle Regierung nicht wirklich nach biblischen Maßstäben regiert, auch wenn es den Anschein hat, in Bezug auf den Tempelberg. Israel steuert auf immermehr Probleme ohne Lösung zu und durch die aktuelle Regierung, wird die Ablehnung fast aller Nationen, gegenüber Israel noch größer und Israel letztendlich immermehr isoliert. Die Bibel das Kursbuch für Israel weist uns ja darauf hin, dass noch sehr schwierige Zeiten auf Israel zukommen und auch das gehört zu dem Plan Gottes – ich bin so froh, dass das Gericht auch über Israel nicht Gottes letztes Wort ist, sondern sein Vorletztes – danach werden wir erleben, wie Jahwe seinem Volk übernatürlich zu einem bleibenden Sieg führt. Sehr spannende Zeiten, Jesus ist Sieger!
        Lieber Gruß, Martin

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        1. „danach werden wir erleben, wie Jahwe seinem Volk übernatürlich zu einem bleibenden Sieg führt.“

          Ja das bleibt zu hoffen, denn in der Vergangenheit hat er sein Volk durch seine Passivität ganz schön leiden lassen. Aber das gehört sicher auch alles zum großen Plan.

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          1. Hallo Peter, Ihrer Aussage muss ich widersprechen! „Ja das bleibt zu hoffen, denn in der Vergangenheit hat er sein Volk durch seine Passivität ganz schön leiden lassen. Aber das gehört sicher auch alles zum großen Plan.“
            Gott ist vollkommen gerecht und heilig.
            L.G. Martin

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          2. „Ja das bleibt zu hoffen, denn in der Vergangenheit hat er sein Volk durch seine Passivität ganz schön leiden lassen. Aber das gehört sicher auch alles zum großen Plan.“????
            Jetzt mal im Ernst, wissen Sie, und Ihr Mitstreiter Untertan überhaupt was Sie hier schreiben?
            Die Shoa gehört also zum „ großen Plan? Was soll das für ein „ Plan“ sein? Ich rate Ihnen zu einem Besuch in Auschwitz, dort können Sie sich vom „ großen Plan“ selbst überzeugen.

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      1. Da muss ich Ihnen Recht geben, Frau Berger.
        Ich halte Ihren obigen Kommentar ebenfalls für restlos überflüssig.

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  2. Al Aksa wurde einmal gestürmt, als von dort 2015 Molotow Cocktails flogen, nennt man Moschee des Friedens. Alle, die mich hier kennen wissen, dass ich damals dort war. Israelis “ retteten“ alle Pilger, Touristen usw.
    Israel gab 1967 Jordanien die Aufsicht über den Tempelberg. Das war ein Fehler, denn alle Religionen, alle Menschen sollten dort Zugang haben. Dem ist NICHT!
    Ben Gvir hatte in seinem Wahlprogramm versprochen, dass er den Tempelberg besuchen wird, was friedlich verlief. Ich mag diesen Herrn NICHT.
    Herr Netanjahu untersagte ihm einen Tag vorher, dass er den Tempelberg besucht.
    Das kann ja heiter werden mit der neuen Koalition nach drei Tagen macht Ben Gvir schon was er will.
    Erste Rakete aus Gaza, fehlgeleitet.
    Die nächsten werden folgen und zum Freitagsgebet auf dem Tempelberg Randale? Das hat mit Glauben nichts zu tun. Hetze pur des Imam.
    Obwohl der Besuch friedlich war, haben die Pals wieder einen Grund für Randale am Berg und Kriegswaffen aus Gaza, die von Kindergärten und Krankenhäusern abgeschossen werden.
    Alles beim Alten. Shalom, Salam.

    Saudi Arabien sagte letztes Jahr; Jerusalem hat keine Bedeutung für den Islam.
    Arabische Länder, vorneweg Katar, Al Jazeera berichtet, sprechen jetzt die Rechte. Hamas Terror- Finanziers. Zu denen sagt Weltsicherheitsrat nichts. Die dürfen Juden ermorden.
    BRD! Auswärtiges Amt! Nach Abbas Auftritt im Kanzleramt wundert mich nichts mehr.
    Weltsicherheitsrat. Stellen sich gehörlos und blind, dass dort die beiden Jüd. Tempel standen und auch unsere Kotel seitlich seit tausenden von Jahren steht. Vorverurteilung.

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    1. Alle Welt sollte die absurden und hetzerischen Reden von PA-Ministern kritisieren, die nur dazu gedacht sind, leicht erregbare Muslime in unsinnige Rage zu versetzen. Aber wie immer: Fehlanzeige! Stattdessen völlig absurde Kritik und Abstempelung der israelischen Regierung! Weiter so mit der antisemitischen Grundhaltung und Heuchelei!

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  3. Also ich finde es gut, wenn ich als Glaubender aus den Nationen den Schöpfer auf dem Tempelberg ehren darf durch Gebet. So freue ich mich, wenn dazu Akzente gesetzt werden.
    Und es ist ja bezeichnend für die Muslime, wegen allem gleich die Bedrohung ihrer Moschee dort als Anreiz zum Protest zu betonen. Sowas nennt man Öl ins Feuer giessen; und nicht wenn ein Jude seine heiligste Stätte besuchen und dort Gott ehren will. Was sind viele schon eingelullt vom „Jammern“ der Araber und erkennen nicht, wie die Schürung des Hasses gegen alles Nichtmuslimische immer mehr vorangetrieben wird.

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    1. @ René Sigg

      Jetzt verdrehen Sie aber etwas total: die ganze Welt verurteilt Ben Gvirs Provokation und Sie meinen, dieser Protest sei „Öl ins Feuer gießen“. Denken Sie nochmal nach, bitte.

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      1. Sie sollten es genauer lesen. Zu behaupten, dass die Moschee in Gefahr ist, dass ist das Öl ins Feuer.
        Der Protest ist einfach nur dumm. Wie kann man einem Menschen verbieten wollen seine wichtigste historische, und gegenwärtige und zukünftige Stätte seiner Religion zu besuchen? Vom Islam kann man das ja noch erwarten, aber unsere aufgeschlossene Zivilisation, welche soooo tolerant gegenüber allem ist und uns immer wieder sagen muss, wie schlimm doch Islamophobie sei, erstarrt die ganze Zeit in einer Judaismusphobie. Das nennt man glaub ich Doppelmoral, eine heuchlerische Haltung. Pfui EU, UNO, und alle anderen Staaten, die sich hier in solcher Weise äussern.

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      2. Mit solchen Lügen (Juden würden den Tempelberg stürmen) wurde u.a. 1929 das Massaker an den Juden in Hebron ausgelöst. Diese Lügen (Ben Gvir würde die Al Aksa stürmen) wurde sehr wohl und bewusst Öl ins Feuer gegossen.

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  4. Die internationale Gemeinschaft ist sich sehr einig in der Kritik! Was das Kursbuch die Bibel dazu sagt, wollen die meisten Nationen nicht wissen, bzw. ignorieren es einfach.
    So wie Deutschland die Regierung bekommen hat, die es verdient, so ist es auch mit Israel und den anderen Nationen. Gottes Wort beschreibt unter anderem in Jes. 58-66 das Handeln Gottes an seinem „Eigentumsvolk“. Die Nationen werden sich alle gegen Israel stellen, die Bibel sagt Jerusalem wird durch Gericht gereinigt. „Zion muss durch Gericht erlöst werden und, die zu ihr zurückkehren, durch Gerechtigkeit“ (Jes. 1,27). Die Nationen werden das Gericht Gottes erkennen können und dann die übernatürliche Wiederherstellung durch den allgewaltigen Gott. Jeder Mensch, Zweifler und alle Nationen werden die Größe Jahwes, dem Herrn aller Herren anerkennen müssen.
    Gottes Wort so kostbar in unserer „letzten“ Zeit – es gibt keine bessere Orientierungshilfe dafür.
    Lieber Gruß, Martin

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  5. Pardon, man nur den Kopf schütteln, ja fast Lachen, wenn es nicht so traurig wäre, so unmöglich.
    Da geht ein Minister 15 Minuten auf den Tempelberg seines Landes und der Weltsicherheitsrat will sich damit befassen und viele Regierungen anderer Länder, auch die USA, geraten außer sich; unmöglich.
    Ob es nötig war, das sollte die neue Israelische Regierung selbst beurteilen – denn es ist ihr Land, der Tempel ist als erstes ein jüdischer Ort – als zweites und auch als drittes und das seit wieviel tausend Jahren …
    Der Islam, Mohamed, kam erst so 600 n. Chr. und Jerusalem etc. steht zwar im Koran aber, soviel ich weiß, nur 1 x. Vorsichtshalber – d. h. nicht, dass ich den Islam, die Muslime herabsetze, nein. Aber Israel, Jerusalem, der Tempelberg usw. sind rein jüdische Orte und gehören, so will es der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dem jüdischen Volk. Und deshalb, weil unser Gott das so wollte und will, darum dieser ganze schlimmen Konflikt, tja … Bis Jesus wiederkommt, wird dieser nicht enden, so traurig es ist …

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  6. Ben-Gvir hat also, als er sich einfach 15 Min. auf dem Tempelberg aufhielt, die Al Aqsa-Moschee gestürmt und „ihre Heiligkeit“ verletzt? Ach ja??? Der war doch gar nicht drin….
    Und wenn in der Moschee Waffen gehortet oder Fussball gespielt wird – das ist dann keine Verletzung ihrer „Heiligkeit“???
    Ich hab nie ausgelernt….

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    1. Ich auch nicht.
      Wer stürmte gestern am Tempelberg?
      Die weltweiten Kritiker können sie nicht sehen, lesen?
      Anscheinend gegen Israel nicht.
      Lügen über Lügen.

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    2. Gottes Wort sagt; wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut! Das wird bei diesem „weltweiten Aufschrei“ auch sehr klar.
      L.G. Martin

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  7. Shalom,ich kann es nicht glauben!Ich bin auch absolut kein Fan von Ben Gvir! ABER:Täglich ist uns Juden,Turisten und anderen in vorgegebenen Zeitfenstern und vorgeschriebener Route erlaubt auf den Tempelberg zu gehen.Nur Beten dürfen wir dort nicht.Also hat ben Gvir nichts unerlaubtes gemacht!!! Er war ja auch vorher mehrere Male dort.Also warum jetzt dieses Theater??? Es wird von „Stürmen“ geschprochen und die UN beruft sogar eine sondersitzung ein,natürlich dem Wunsch der PA zufolge!!! UN wieder mal gegen Israel!!! Es ist langsam langweilig mit der UN!!!! Lasst uns in Ruhe und niemand auf der Welt hat Israel vorzuschreiben wo wir hin dürfen oder nicht in „UNSEREM LAND“!!! AM ISRAEL CHAI Avi

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    1. Tja, vor allem nicht, weil die Schreihälse ja immer von Apartheid faseln und hetzen wie das Zeug hält. Aber da, wo wirklich Apartheid herrscht, nämlich auf dem Tempelberg, da schweigen sie.

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    1. Frl. Susi,

      Sie scheinen eine besonders kompetente Konfliktexpertin zu sein?

      Ich kann dies von mir leider nicht behaupten. Denn ich meine, in
      Jerusalem liegen genug Sprengstoff,
      als dass man mit einer grossen Fackel in der Hand
      ohne Not ihn suchen sollte.

      Gruss EJ

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    2. Stimmt, das immer wieder kehrende Schüren von Abbas, dass die bösen Juden die Al Aksa schänden würden, hat auch nur ein paar Hundert pal. Jugendliche das Leben gekostet. Zynismus Ende.

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  8. Natürlich ist der Besuch auf dem Tempelberg eine Provokation gegen den Mainstream. Darauf kommt es aber nicht an. Israel hat jedes Recht, sich auf seinem Territorium zu bewegen.

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    1. Stimmt, Samuel. Dafür taucht der Herr Jesus überraschenderweise im Koran auf. Aber nur als Prophet dritter oder vierter Ordnung. Sein Gedankengut hat sich leider im praktizierten Islam überhaupt nicht durchgesetzt.

      Ach so: Ich bin Atheist. Schätze aber die überlieferte Person Jesus sehr. Die Ferse aus Mekka & drumherum dagegen überhaupt nicht.

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      1. Nicht nur das lieber T.
        Jerusalem wird sehr wohl im Koran genannt, allerdings unter
        أورشليم القدس ,Ūršalīm al-Quds ‚Jerusalem das Heiligtum‘, bekannter unter der Kurzform القدس

        Zur Zeit des Propheten Mohammed war das Gebet der Muslime zunächst sogar nach Jerusalem ausgerichtet

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        1. Du hast leider Recht, lieber Korankenner.

          Dann werte ich es mal als eine gute Nachricht, dass die Gebücktbetenden nicht mehr Richtung Jerusalem beten.

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          1. So ganz Recht habe ich nun auch wieder nicht, lieber T.
            Jerusalem wird im Koran tatsächlich nicht erwähnt, zumindest nicht in der Form, wie ich es obig geschrieben habe.
            Das mag zunächst überraschen ,angesichts der Bedeutung Jerusalems als drittheiligste Stadt des Islam nach Mekka und Medina. Jerusalem wird in der Bibel immerhin 826 mal erwähnt. Ein solches gegeneinander Aufrechnen geht jedoch am Koran als Heilige Schrift vorbei. Es geht dem Koran um Wahrheiten über Gott, und das rechte Verhalten von Menschen. Daher unterlässt der Koran die Fixierung bestimmter Erzählungen innerhalb chronologisch bestimmbarer Abfolgen weitestgehend und vermeidet daher genaue geographische Zuordnungen. Selbst Mekka wird nur an zwei Stellen namentlich genannt, Medina gerade 4 mal. Dass Jerusalem nicht namentlich im Koran bezeichnet wird, steht also in keinerlei Widerspruch zur Bedeutung der Stadt für Muslime.

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  9. @Armin E. Rinkewitz

    Sie schreiben: „Israel hat jedes Recht, sich auf seinem Territorium zu bewegen.“ Da haben Sie völlig Recht! Dumm nur, dass Ostjerusalem und die Westbank und auch der annektierte syrische Golan nicht zu Israels Territorium gehört. Israel hat auch kein Recht, tagtäglich den libanesischen Luftraum zu überfliegen und jede Woche Syrien zu bombardieren. Schon mal was von internationalem Völkerrecht gehört? Offenbar nicht.

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    1. @Bjoern Luley
      Gut, dass Sie NICHT entscheiden, welches Territorium zu Israel gehört. sondern Gott. Und Gott interessiert weder die UNO noch irgendein sogenanntes internationales Recht.

      Was Israel in Syrien und im Libanon macht ist nichts im Vergleich dazu, was am Ende von Hammagedon Gott selbst über die Feinde Israels bringen wird:
      Sacharja 14, 12 Das aber wird die Plage sein, mit welcher der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem Krieg geführt haben: ihr Fleisch wird verfaulen, während sie noch auf ihren Füßen stehen; ihre Augen werden verfaulen in ihren Höhlen, und ihre Zunge wird verfaulen in ihrem Mund. 13 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird eine große Verwirrung vom HERRN über sie kommen, sodass einer die Hand des anderen ergreifen und jeder gegen seinen Nächsten die Hand erheben wird.

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        1. Lieber Eddie, das Anliegen vor dem Gericht Gottes zu warnen, ist die Hoffnung, dass noch möglichst viele Menschen umkehren zu dem lebendigen Gott. Gottes Wort wird sich in jedem Fall erfüllen.
          Lieber Eddie ich möchte Ihnen von Simeon erzählen. „Und siehe, ein Mensch war in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm.. Umd ihm war vom Heiligen Geist offenbart worden, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen. Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten … da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott uns sprach: Herr nun lässest du deinen Knecht in Frieden fahren nach deinem Wort; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, …“ (Luk. 2, 25 ff).
          In diesem Jesus ist das Heil für alle Menschen, zuerst für die Juden und dann für die Heiden. Mögen noch viele Menschen, diesen Retter kennenlernen und dadurch vor dem Zorn Gottes geretten sein. Wie immer ein liebevoller Gruß zu Ihnen, Martin

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        2. @Eddie Jobson
          Echtes Christentum ist die Annahme der Vergebung durch das stellvertretende Opfer des Messias Jesus Christus für meine Sünden.

          Die von mir zitierte Stelle beschreibt ein anderes Thema, nämlich Gottes Strafe über sündige Menschen.

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      1. @ Markus

        Sie sollten Ihre Endzeit-Prophetie unbedingt an die Vereinten Nationen senden.
        Vielleicht überdenkt die UN dann das nachfolgende
        „Die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates wurde am 23. Dezember 2016 auf der 7853. Sitzung des UN-Sicherheitsrates mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme angenommen, mit einer Enthaltung (Vereinigte Staaten). Der Sicherheitsrat bekräftigt darin, dass Israels Siedlungen keine rechtliche Gültigkeit besitzen und eine flagrante Verletzung des Völkerrechts darstellen.

        Zunächst wird die Gültigkeit der vorhergehenden Resolutionen 242 (1967), 338 (1973), 446 (1979), 452 (1979), 465 (1980), 476 (1980), 478 (1980), 1397 (2002), 1515 (2003) und 1850 (2008) zu diesem Thema bekräftigt. Besonders hervorgehoben wird die Resolution 1515 (2003) mit dem Fahrplan des Nahost-Quartetts, wonach Israel verpflichtet ist, jegliche Siedlungstätigkeit, einschließlich des „natürlichen Wachstums“, einzufrieren und alle seit März 2001 errichteten Siedlungsaußenposten abzubauen. Abermals wird verlangt, dass Israel alle Siedlungstätigkeiten in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, sofort vollständig einstellt.

        Es wird festgehalten, dass nur solche Änderungen der Linien vom 4. Juni 1967, einschließlich in Bezug auf Jerusalem, zukünftig anerkannt werden, die die Parteien auf dem Verhandlungsweg vereinbaren.

        Alle Staaten werden aufgefordert, in ihren relevanten Beziehungen zwischen dem Hoheitsgebiet des Staates Israel und den seit 1967 besetzten Gebieten zu unterscheiden.“

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        1. @hajo

          Das ist nicht meine Prophetie sondern Gottes Wort, was zu 100% eintreten wird.

          Wie schon erwähnt interessiert Gott nicht die UN, die in Bezug auf Israel sich bewusst gegen Ihn auflehnt oder irgendeine menschliche Resolution, die sich gegen Gott stellt.

          Gott interessiert sich aber für Menschen, die ihre Sünden erkennen und Ihn und Seine Vergebung durch den Messian Jesus Christus suchen.

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          1. @ Markus
            Ihre Endzeitphantasien seien Ihnen unbenommen ‚ zumal sie nicht der einzige sind , der diesen Nonsense verbreitet, wie Sie an dem Artikel der New York Times aus dem Jahr 2011 erkennen können.
            Wie auch immer, bis Ihr

            Endzeitszenario eintritt, gilt auf diesem Planeten weiterhin das Völkerrecht!

            Ein US-Prediger prophezeit die Wiederkehr Christi und die Apokalypse: Seine Botschaften fruchten – viele US-Bürger glauben, die Welt gehe noch zu Lebzeiten unter.

            Für Ende Mai macht Harold Camping keine Termine mehr. Der Rundfunkprediger aus den USA ist davon überzeugt, dass Jesus Christus am 21. Mai wiederkehrt und der Weltuntergang bevorsteht. Aufgrund ihres Glaubens errettete Christen kommen dann laut Camping in den Himmel, für Nichtgläubige dagegen beginne eine Zeit des Leidens und der Weltuntergang.
            Der 89-jährige Prediger aus Oakland (US-Bundesstaat Kalifornien) will den Stichtag für den Weltuntergang anhand von biblischen Zahlen und Daten ausgerechnet haben. Außerdem sieht er viele aktuelle Anzeichen des nahen Endes, von den Erdbeben in Haiti und Japan bis zum moralischen Zerfall auch in den Kirchen. Der Glaube an die Endzeit helfe offensichtlich vielen Menschen, ihrem Leben Sinn zu geben und ihre Erfahrungen im „Strom der Geschichte einzuordnen“, schreibt der Historiker Paul Boyer in seinem Buch über Endzeitglauben (“When Time Shall Be No More“).

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  10. Hätte mir auch INTERNATIONALE KRITIK samt SONDERSITZUNG GEWÜNSCHT als man die illegalen Grabungsarbeiten für die unterirdische Moschee durchgeführt und die Artefakte auf den Mülldeponien Jerusalems entsorgt hat.

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  11. In der Broschüre „Der Tempel in Jerusalem und der Mythos al-Aqsa Moschee“ von Herbert H. Nowitzky, Lichtzeichen-Verlag 2019, sind alle wesentlichen Daten zur Geschichte des Tempelbergs zusammengefasst. Eine lesenswerte Fundgrube für Interessierte! Gemäß der Bibel ist das ganze Land ISRAEL viele Male als Gottes Eigentum bezeichnet, das ISRAEL zu ewigem Besitz anvertraut ist. Bemerkenswert, dass auch der Koran in den Suren 5 und 7 diesen Sachverhalt bestätigt.
    Auch im NT (u.a. Joh 11,1) bestätigt sich das Gesagte.
    Bei der der al-Aqsa Moschee handelt es sich um die ursprüngliche von Kaiser Justinian I. (527-565) um 530 errichtete dreischiffige byzantinische Basilika Santa Maria auf dem Gelände der Hallen Salomos. Da gab es noch keinen Islam!
    Der Felsendom erstand erst 691/92 nach der Eroberung Jerusalems durch Omar. Sein Sohn und Nachfolger Kalif Ab del-Malik baute den Felsendom aus handelspolitischem Interesse. Im Koran ist Jerusalem jedenfalls nicht erwähnt, in der Bibel dagegen mehr als 800mal! Da Mohammed bereits 632 starb, ist seine angebliche „himmlische Reise“ 621 auf dem Getier Buraq mit Bezug auf Sure 17,1 „die Nachtreise“ eine Fabel. Erhärtet wird diese Tatsache durch das von Mohammed 624 erlassene Verbot, in Richtung Jerusalem zu beten. Die Basilika wurde erst im Jahre 711, also 79 Jahre nach Mohammeds Tod, zur Moschee al-Aqsa umgewandelt, indem das Dach einen typischen Zwiebelturm erhielt.
    Als die Kreuzfahrer Jerusalem 1099 eroberten, wurde die al-Aqsa zunächst als Königspalast für Gottfried v. Bouillon genutzt und später dem Templerorden überlassen.

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  12. Teil 2
    Nach der Rückeroberung Jerusalems durch den Kurden Saladin wurde das Gebäude erneut zur Moschee umgewandelt und am 9.10.1187 Allah gewidmet.
    Nach zwischenzeitlicher Herrschaft der Mameluken, eroberte der osmanische Sultan Selim I. (1512-1520) Jerusalem, das Gebiet „Palästina“ (geographischer Begriff) und das Niltal, die alle bis zum Ende des Ersten WK Teil des Osmanischen Reiches blieben. Das abgelegene Jerusalem wurde für türkische bzw. arabische Herrscher bis in unsere Zeit
    nie eines Besuches gewürdigt.
    Mark Twain besuchte das „Heilige Land“ 1867 und beschrieb es in seinem Tagebuch als „trostlos“ und von wenigen Beduinen bevölkert. Auch Jerusalems war bis ins 19. Jh. heruntergekommen, der Tempelberg mit Unkraut bedeckt, was erste Fotografien belegen. Die Mehrzahl der Bewohner waren Juden. Muslimische Würdenträger fanden weder damals noch heute ihren Weg in die Stadt.
    Selbst als ISRAEL 1948 neugegründet und das „Westjordanland“ (Judäa u. Samaria) von dem neuen Staat Jordanien gegen den UN-Beschluss annektiert wurde, gab es kaum Interesse an Jerusalem, auch nicht an einem Staat „Palästina“, den es zuvor nie gab. Ein solcher wäre allerdings wohl ohne weiteres von der UNO anerkannt worden! Die PLO-Charta von 1964 belegt auch das (Art. 13). Das Ziel war ein arabischer Großstaat unter dem Ägypter Nasser (Panarabismus) und die Zerstörung ISRAELS.
    Eine neue Situation entstand, als ISRAEL im 6-Tage-Krieg 1967 die Altstadt Jerusalems eroberte und Judäa und Samaria befreite.

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  13. Teil 3
    Für die Araber, die in ISRAEL lebten und sich vermehrt „Palästinenser“ nannten, wurde nun die al-Aqsa Moschee und der Tempelberg, seit 3000 Jahren heiligste Stätte des Judentums, ohne jeden historischen Hintergrund zur drittheiligsten Stätte des Islams ausgerufen, obwohl im Koran nicht erwähnt. Al-Aqsa wurde zum Symbol des Kampfes vor allem der „palästinensischen“ Araber gegen den jüdischen Staat. Das ist insofern erstaunlich, weil diese vermeintlich heilige Stätte des Islam auch weiterhin nicht von den islamischen Würdenträgern aufgesucht wird.
    Durch die Fehlentscheidung des israelischen Generals Moshe Dajan, der 1967 – nach der Eroberung Jerusalems – die religiöse Verwaltung des Tempelplatzes den Moslems überließ und nur die Oberhoheit über das gesamte Areal für ISRAEL beanspruchte, wurde die heutige Situation herbeigeführt und ist ein Dorn im Fleische ISRAELS sowie ein weltpolitischer Unruheherd.
    Hier ist es hilfreich, einmal die Prophezeiungen das Sacharja, besonders ab Kap. 8 zu lesen. Alle Völker werden einmal gegen Jerusalem ziehen und es erobern (Sach 14,2ff), aber der HERR wird es zum Taumelbecher und Laststein für alle Völker machen (12,2ff), aber die Bürger Jerusalems wird ER beschirmen. Und über ISRAEL und die Heiden, die nach Jerusalem ziehen, um den HERRN anzubeten, wird ER Seinen GEIST der Gnade ausgießen. Sie werden Ihn ansehen, den sie durchbohrt haben und sie werden an dem Goßen Tag des HERRN betrübt ihren Messias erkennen. Und ER wird sie erhören und sagen: „Es ist Mein Volk – und sie werden sagen: HERR, mein GOTT!“ (Sach 13 + 14).

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  14. Der Tempelberg gehört zu Israel, schon seit König Davids Zeiten. An der Stelle wo nun diese Moschee steht stand früher der Tempel Salomons bis ins Jahre 70 nach Christus. Dieser Tempel wurde von der damaligen römischen Besatzungsmacht zerstört. Aber das gibt keinem Islamischen bzw. Arabischen Staat das Recht, diesen Berg, für sich in Anspruch zu nehmen. Auch wenn immer wieder der Mythos herangezogen wird das Mohamed von hieraus in den Himmelritt, was eine Lüge ist, denn seine Beine liegen in einem Grab bei der Moschee in Mekka. Deshalb hat jeder Israeli und jeder Jude das freie Recht diesen Berg frei zu Betreten.

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  15. Allein diesen Bericht zu lesen, ist wie eine Freikarte für Araber Unruhen vom Knie zu brechen. Warum berichtet man nicht, wie vorsichtig in einer Kürze von 15 Minuten ein notwendiger Besuch an dem oft als Unruheherd ausgehendem Ort, der doch wohl allen heilig sein sollte, von Statten ging, um auf eine bessere Zukunft hinzuwirken, die allen Menschen, die dorthin eilen, Friede, Freude und Innere Entlastung bringen können, indem sie Ihre Bitte äußern dürfen. Darin wären alle beteiligt und auf eine faire Lösung hin zu deuten, die allen zu Gute kommt, wäre auch gar kein Grund für Gewaltausbrüche. Aber hier redet man ja fast davon, als wäre man vorort gewesen, um genau soetwas zu provozieren. Warum berichten Sie nicht so, dass etwas positives daraus hervorquillt. Bitte 1. Lektion für Ihren Jounalismus.

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  16. Hat Ben Gvir etwas unerlaubtes getan?
    Darf ein Jude,egal wie er heist, den Tempelberg besuchen,
    auch wenn er offiziel nicht zu Israel gehört?

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