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Meinung

Eine Untersuchung als Farce

Die Beziehungen zwischen der UNRWA und der Terrorgruppe Hamas sind eng und vielfältig. Für das Hilfswerk der Vereinten Nationen stellt diese Verbindung offenbar kein Problem dar, analysiert Florian Markl.
Von Israelnetz
Der UNRWA-Direktor in Gaza nimmt eine positive Äußerung über die israelische Luftwaffe zurück

Vermutlich haben Sie den Namen des Faisal Ali Mussalem al-Naami noch nie gehört, und auch Rami Mohammed Ramadan Sabbah dürften Sie nicht kennen. Der eine wurde auf Aufnahmen identifiziert, als er am 7. Oktober 2023 an der Entführung eines israelischen Soldaten beteiligt war und sich um die Verteilung von Waffen an die Mördertrupps der Hamas in Israel kümmerte, der andere war ebenfalls am Kidnapping von Israelis beteiligt und wurde auf Fotos zusammen mit einer verschleppten Israelin identifiziert.

Beide waren also am Hamas-Massaker in Israel beteiligt – und beide, der eine Sozialarbeiter, der andere Mathematiklehrer, sind Mitarbeiter der „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“ (UN-Hilfswerk für Palästina-­Flüchtlinge in Nahost, UNRWA).

Mehr als ein Dutzend UNRWA-Mitarbeiter, die aktiv am größten Massaker an Juden seit dem Ende des Holocausts teilnahmen, sind namentlich bekannt. Von den rund 13.000 UNRWA-­Beschäftigten im Gazastreifen sollen israelischen Angaben zufolge mehr als 10 Prozent selbst Mitglieder der Hamas beziehungsweise des Palästinensischen Islamischen Dschihad sein, über 50 Prozent der UNRWA-Mitarbeiter engste verwandtschaftliche Beziehungen zu Mitgliedern der beiden Terror-Organisationen haben.

Hamas-Chef war UNRWA-Lehrer

Dass das Palästinenser-Hilfswerk in einem gelinde gesagt problematischen Verhältnis zur Hamas steht, ist nichts Neues. Bei Wahlen zu UNRWA-Angestelltenvertretungen 2012 gewannen Hamas-Vertreter beispielsweise alle elf Sitze im Lehrersektor, sechs von sieben im Arbeiter- und acht von neun Sitzen im Dienstleistungssektor.

Die wenigen gewählten Nicht-Hamas-Leute gehörten dem Palästinensischen Islamischen Dschihad an. Im Jahr 2017 wurde ein leitender Ingenieur der UNRWA ins Hamas-Politbüro gewählt. Im März 2024 wurde bekannt, dass Hamas-Chef Ismail Hanije früher Lehrer bei der UNRWA war.

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Die UNRWA weiß genau, dass sich unter ihren Mitarbeitern auch Hamas-Leute befinden­ – aber sie sieht darin kein grundsätzliches Problem. 2004 etwa antwortete der damalige UNRWA-Chef Peter Hansen auf entsprechende israelische Vorwürfe: „Oh, ich bin sicher, dass Hamas-Mitglieder auf der Gehaltsliste der UNRWA­ stehen, und ich sehe das nicht als Verbrechen an.

Dass die Hamas eine politische Organisation ist, bedeutet nicht, dass jedes Mitglied ein Militanter ist. Wir führen keine politische Überprüfung durch und schließen keine Menschen mit einer bestimmten Überzeugung gegenüber anderen aus.“ 

Niemand hat was mitbekommen

Das Problem der Terrorverstrickungen der UNRWA geht freilich weit über Mitglieder von Terrorgruppen in ihren eigenen Reihen hinaus. Immer wieder haben Organisationen dokumentiert, wie zahlreiche Lehrkräfte des Hilfswerks in sozialen Medien Terroraufrufe verbreiten und zur Ermordung von Juden aufrufen.

Im Januar 2024 veröffentlichte die UN Watch einen Bericht über eine von UNRWA-Mitarbeitern betriebene Telegram-Chatgruppe mit rund dreitausend Mitgliedern, in der das Hamas-Massaker vom 7. Oktober bejubelt und gefeiert wurde. Entgegen der ständigen Beteuerungen, keine Toleranz für die Verbreitung von Hetze und Hass zu kennen, hat die UNRWA nur in äußerst seltenen Fällen Schritte gegen ihre Mitarbeiter unternommen – selbst Lobpreisungen Hitlers führten nicht notwendigerweise zu Kündigungen.

In UNRWA-Einrichtungen fanden Gedenkfeiern für „Märtyrer“ der Hamas statt, Beschäftigte des Hilfswerks bauten in ihrer Freizeit Raketen, mehrere Male wurden in UNRWA-Gebäuden Raketen- und Waffenlager aufgespürt.

Im Februar 2024 entdeckte die israelische Armee direkt unter der UNRWA-Zentrale einen Tunnel der Hamas. Die Stromversorgung und eine Internetverbindung stellten Kabel direkt aus der Zentrale sicher, trotzdem will dort niemand etwas von dem Tunnel oder der freundlichen Hilfe für die Terrorgruppe mitbekommen haben.

Weißwaschung

Doch unter dem Eindruck des 7. Oktober war die UNRWA dieses Mal nicht in der Lage, die gegen sie gerichteten Vorwürfe so unter den Tisch zu kehren, wie sie es sonst immer tut: Nachdem 16 Länder, darunter die USA, Deutschland und Österreich, ihre Zahlungen an das Hilfswerk aussetzten, bestand Handlungsbedarf.

Also setzte die UNRWA eine „unabhängige“ Untersuchungskommission ein, um den laut gewordenen Vorwürfen auf den Grund zu gehen. Die Absicht hinter diesem Unterfangen war so offensichtlich wie einfach: Die Kommission sollte der UNRWA einen Persilschein ausstellen, damit das Geld der skeptisch gewordenen Geberländer möglichst rasch wieder ungestört fließt.

Die UNRWA

Das UN-Hilfswerk für Palästina-­Flüchtlinge in Nahost, UNRWA, begann seine Tätigkeit am 1. Mai 1950. Das Mandat wird seitdem alle drei Jahre verlängert. Ursprünglich war die Organisation nur temporär gedacht, um Flüchtlingen und Vertriebenen mit Nothilfe beizustehen, bis eine Regelung der Palästinafrage gefunden würde. Doch längst beschränkt sich die Unterstützung nicht mehr auf Nothilfe. Die UNRWA beschäftigt heute mehr als 30.000 Mitarbeiter und hat damit einen Personalschlüssel von 1 zu 166. Beim Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, liegt dieser Wert bei etwa 1 zu 6.500. Anders als beim UNHCR wird der Flüchtlingsstatus bei der UNRWA vererbt. Die UNRWA ist im Gazastreifen, dem Westjordanland, Jordanien, dem Libanon und Syrien tätig.

Das stellte die UNRWA auf mehrere Arten sicher. Erstens bestand die Kommission aus lauter Mitgliedern, die so zugunsten des Hilfswerks voreingenommen sind, dass am „richtigen“ Ergebnis der Untersuchung kein Zweifel bestand. Wie es bei den Vereinten Nationen in Sachen Israel üblich ist, war die offensichtliche Befangenheit der Kommissionsmitglieder kein Ausschlusskriterium, sondern vielmehr Voraussetzung, um mit der Untersuchung beauftragt zu werden.

Als ob die Auswahl der Kommissionsmitglieder nicht schon gereicht hätte, um ein wohlwollendes Ergebnis der Untersuchung sicherzustellen, wurde zweitens deren Aufgabenstellung so eingegrenzt, dass ja nichts allzu Unangenehmes ans Licht kommen konnte. Deshalb wurde die Untersuchung der Vorwürfe über konkrete Tatbeteiligungen von über einem Dutzend UNRWA-­Leuten einfach ausgegliedert und gehörte gar nicht zum Untersuchungsgegenstand.

Kommission ignorierte relevante Eingaben

Ebenfalls von der Untersuchung ausgeschlossen waren „Informationen über Einzelfälle und Informationen, welche die Menschenrechte und die Privatsphäre des Einzelnen verletzen können“. Deshalb ignorierte die Kommission beispielsweise sämtliche Eingaben von UN Watch, welche die Terrorverherrlichung durch Tausende UNRWA-­Mitarbeiter dokumentierten.

Was dann noch als Arbeitsauftrag übrigblieb, beschränkte sich auf eine Untersuchung der „Mechanismen und Verfahren“, mit denen die „Neutralität“ der UNRWA gewährleistet werden soll. Dass dabei außer den kosmetischen Änderungsvorschlägen, die in den Endbericht aufgenommen wurden, praktisch nichts herauskommen konnte, war von Anfang an klar.

Welcher der im Endbericht gelobten Mechanismen und Verfahren hätte denn auch zutage fördern können, dass es mit Leuten wie dem Sozialarbeiter Faisal Ali Mussalem al-Naami und dem Mathematiklehrer Rami Mohammed Ramadan Sabbah ein Problem geben könnte?

Deutschland zahlt weiter

Statt zu dem realistischen Schluss zu kommen, dass die der UNRWA zur Verfügung stehenden Mittel selbst bei gutem Willen schlicht komplett ungeeignet wären, um Verbindungen von Mitarbeitern zu Terror-Organisationen auf die Spur zu kommen, erklärte der Bericht, dass es zwar einige wenige faule Äpfel geben möge, es abgesehen davon aber keine Belege für eine massenhafte Terrorverstrickung von UNRWA-­Mitarbeitern gebe.

Aus Sicht der UNRWA dürfte die ganze Operation ein Erfolg sein: Nach der Veröffentlichung des Berichts erklärten mehrere Länder, darunter Deutschland, ihre Zahlungen wieder aufzunehmen zu wollen. Am zugrundeliegenden Problem – dass nämlich im Gazastreifen nicht klar ist, wo die UNRWA aufhört und die Hamas anfängt – hat sich damit nichts geändert. Aber das war ja auch nie das Ziel der „unabhängigen“ Kommission.

Florian Markl ist wissenschaftlicher Leiter der Nahost-Denkfabrik „Mena-Watch“. Mit Alex Feuerherdt hat er das Buch „Vereinte Nationen gegen Israel“ verfasst.

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51 Responses

  1. Es ist ein tiefer Schmerz, dennoch ist es wichtig, diesen wichtigen Israel-Netzwerk-Artikel zu verinnerlichen.
    Denn es ist immer die Möglichkeit, bei politischen Entscheidungen darauf hinzuweisen, gerade dann, wenn es mal andere Mehrheiten geben sollte. Scholz und Baerbock werden weiter zahlen, bis es Leute gibt, die darauf hinweisen, dass man die Gelder woanders besser gebrauchen kann.

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  2. …über 50 Prozent der UNRWA-Mitarbeiter engste verwandtschaftliche Beziehungen zu Mitgliedern der beiden Terror-Organisationen haben…

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Erklärt sich mir auch, warum UNRWA die Hilfslieferungen nicht zu den Zivilisten bringen kann, wenn man zwischen Mitarbeitern und Terroristen nicht mehr unterscheiden kann, dazu noch die Clans. Der Tunnel unter der UNRWA-Zentrale beweist auch, dass man der Organisation nicht trauen kann. Von Tuten und Blasen keine Ahnung gehabt? Das glauben sie ja selbst nicht. Da gehen unsere Steuergelder dahin. Und den Zivilisten wird kaum geholfen. Ich würde gerne an den Grenzzaun gehen und ihnen persönlich Brot und Milch bringen, da wüsste ich, dass es ankommt.

    Dass Haniye einmal selbst UNRWA-Lehrer war macht die Sache noch schlimmer. Was hat er den Kindern gelehrt? From the river to the sea! Sitzt mit Milliarden in Katar und lässt die Welt für „seine Organisation“ bezahlen. Und DE macht da mit! Zum Fremdschämen!

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    1. @ Ella

      Für die Vorwürfe hat Israel bislang nur begrenzt Beweise vorgelegt. UNRWA-Chef Phi­lippe Lazzarini sagte vergangene Woche im Interview mit der Süddeutschen Zeitung:„Ich habe Mitte Januar die Namen einiger Verdächtiger mündlich von Israel erfahren. Die anderen Vorwürfe, den Inhalt angeblicher Dossiers, kenne ich nur aus den Medien.“ Zudem berichtete Der Spiegel, dass Israel die Vorwürfe auch gegenüber der Bundesregierung bislang „kaum weiter belegt“ habe.
      Das Wall Street Journal schrieb, US-Geheimdienste hielten die konkreten Vorwürfe gegen einige Mitarbeiter für plausibel, nicht aber den Vorwurf, dass rund 10 Prozent der Mitarbeitenden in Gaza Terror-Verbindungen hätten. Die israelischen Dienste hätten ihr Material nicht mit den USA geteilt. Auch dass die UNRWA „komplett von der Hamas infiltriert“ sei, wie Israels Premier Benjamin Netanjahu behauptet, ist nicht belegt worden. Und Sie schreiben hier allen Ernstes, dass über 50 Prozent der UNRWA-Mitarbeiter engste verwandtschaftliche Beziehungen zu Mitgliedern der beiden Terror-Organisationen haben…“ Woher haben Sie diese Informationen? Wissen Sie mehr als die CIA und die NSA?

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      1. @ Hajo
        Woher haben Sie diese Informationen? Wissen Sie mehr als die CIA und die NSA?

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Diese Information steht in diesem Artikel oben. Auf ihn habe ich mich bezogen. Ob das im Endeffekt so stimmt, kann ich vor Ort nicht nachprüfen. Aber Sie können mir auch nicht beweisen, dass das Wall Street Journal, der Spiegel etc. mehr Wahrheit enthält. Im Übrigen habe ich eine eigene Meinung, die ich nicht weiter mit Ihnen kommuniziere.

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        1. @Ella
          Das war gut formuliert!👍🤪 Mich als Mutter würde ja interessieren,ob diese User auch etwas zum Beitrag der Muttermilch sagen können. Wäre interessant. Aber wahrscheinlich müssten sie dann erst recherchieren. Das dauert zu lange

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          1. @ Manu
            „Aber wahrscheinlich müssten sie dann erst recherchieren. Das dauert zu lange“
            Ich habe meine Recherche soeben beendet, sorry das es zu lange gedauert hat .
            Schuld an diesem Mangel an Muttermilch, sind natürlich die Vereinten Nationen, die EU und natürlich die UNWRA

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          2. @Danke Manu, ich hoffe, es ist mal gut jetzt. Mit der Redaktion hat man es ja auch übel versucht. Ich hab das Gefühl, einige haben die Rechthaberei mit der Muttermilch aufgesogen.

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        2. Vor allem sind die Nachweise ja vorhanden. Die Terrorschulungen in den Sommercamps sind dokumentiert – mit Video, da lassen sich die Mitarbeiter sowie die Aktivitäten nachvollziehen.

          Die Schulbücher werden von allen Lehrern genutzt, auch den UNRWA-Lehrern.

          Wir haben die Beispiele der Ärzte und des Pflegepersonals mit Doppelfunktion.

          Wir haben Geiseln, die von UNRWA-Mitarbeitern gefangen gehalten wurden.

          Die Bundesregierung hat Infos. Aber man müsste dann Konsequenzen ziehen und damit zugeben, dass man in den letzten Jahrzehnten eine Natter am Busen genährt hat – mit der UNRWA. Und wer gibt schon gerne Fehler zu.

          Und eines muss auch klar sein, die Bevölkerung im Gazastreifen ist nicht unschuldig. Da haben wir viele, die für die Hamas gearbeitet hat, die Familienangehörige haben, die dies taten. Die Arbeitgeber haben, die Hamashörig sind und die haben wieder Familie. Die Bildung in Terroristenhand. Die Überwiegende Mehrheit sind junge Leute im Gazastreifen. Die laufen da gerade durch das System durch. Oder haben es erst vor kurzen hinter sich gelassen. Die sind gehirngewaschen. Das Gesundheitssystem in Terroristenhand. Man kann jeden Sektor nehmen.

          Tut mir leid, wer das nicht begreift ist entweder dumm oder schaltet sein Gehirn vorsätzlich aus. Oder spielt einfach wieder sein Spielchen.

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          1. „Tut mir leid, wer das nicht begreift ist entweder dumm oder schaltet sein Gehirn vorsätzlich aus. Oder spielt einfach wieder sein Spielchen.“
            DU solltest hier nun wirklich niemanden als „dumm“ bezeichnen!

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          2. @Ella
            „ hab das Gefühl, einige haben die Rechthaberei mit der Muttermilch aufgesogen“.
            Wenn ich etwas „mit der Muttermilch aufgesogen“ habe, dann ist es Logisches Denken. Etwas was in Ihrer Muttermilch offensichtlich nicht vorhanden war!
            Laut den Amerikanischen Nachrichtendiensten
            haben die israelischen Dienste ihr Material nicht mit den USA geteilt. Auch dass die UNRWA „komplett von der Hamas infiltriert“ sei, wie Israels Premier Benjamin Netanjahu behauptet, ist nicht belegt worden.
            Die Washington Post zitiert aus dem Collona -Bericht

            „Israel hat bislang keine Beweise für seine Behauptung vorgelegt, eine „erhebliche“ Zahl von Mitarbeitern des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge unterhalte Verbindungen zu „terroristischen“ Gruppen und habe zu den Anschlägen vom 7. Oktober beigetragen.

            Der 54-seitige Bericht bestätigt , dass Israel keine glaubwürdigen Beweise zur Untermauerung seiner Behauptungen vorgelegt hat.“

            Fällt Ihnen etwas auf ? Es zieht sich wie ein roter Faden durch beide Berichte, dass Israel KEINE BEWEISE vorgelegt hat.
            Ihre Mitstreiterin schreibt hier allen Ernstes „ Vor allem sind die Nachweise ja vorhanden“ Und bezeichnet andere hier auch noch als „ dumm“
            Und mir unterstellen Sie Rechthaberei ??
            Ich habe eher das Gefühl, dass ich Sie überfordere.

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        3. @ Ella
          „Wer lesen kann ist klar im Vorteil.“
          Wer logisch denken kann aber auch, und das ist offensichtlich nicht Ihre Stärke
          Sie sehen es mir hoffentlich nach, dass ich dem Wall Street Journal, respektive den US Geheimdiensten mehr glauben schenke, als dem notorisch israelfreundlichen „Tinktank“ Mena-Watch
          Das gilt vor allem für die als „sattsam bekannten israelischen Lobbyisten“ Florian Markl and Alex Feuerherdt

          Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, bezeichnet Mena-Watch als „toxische Plattform“, die „islamfeindliche Propaganda at its best“ verbreite“
          Dieser Verein hat auch kein Problem damit,
          Israelkritische jüdische Intellektuelle zu diffamieren
          Haben Sie sich in Ihrer unendlichen Weisheit eigentlich schon einmal gefragt, warum die Nachrichtendienste des engsten Verbündeten Israels Fake News in die Welt setzen sollten?

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        4. @Ella
          Ella sagt:
          Mit der Redaktion hat man es ja auch übel versucht. Ich hab das Gefühl, einige haben die Rechthaberei mit der Muttermilch aufgesogen.

          Sie sollten mit Ihren schäbigen Seitenhiebe etwas vorsichtiger umgehen,oder was genau haben Sie an der Antwort der Redaktion auf meine Frage ob der Wahrheitsgehalt stimmt,nicht verstanden?
          Es wurde von Israelnetz nicht überprüft ob der Bericht der Wahrheit entspricht oder eine Lüge ist. Haben Sie das jetzt begriffen Ella?Nicht alles was in den Berichten steht muss auch stimmen. Aber Ihnen scheint das vollkommen egal zu sein, Sie plappern alles einfach ungeprüft nach, nach dem Motto, egal ob falsch oder richtig, Hauptsache man kann ordentlich lästern.Diese Denkweise ist mir einfach viel zu schlicht. Sie tun mir wirklich leid.

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          1. @Sam
            Ich entschuldige mich aufrichtig bei Ihnen, was Sie mit Israelnetz schreiben, geht mich auch gar nichts an. Sie sollten aber akzeptieren, dass es Menschen mit schlichter Denkweise gibt. Dafür muss ich mich nicht entschuldigen. Friede sei mit Ihnen!

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          2. @ Manu
            Wie definieren Sie „austeilen“?
            Sam hat die Redaktion gefragt, ob der Bericht der Wahrheit entspricht.
            Womit haben Sie nun ein Problem?

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    1. Bitte unbedingt ans Außenministerium weiterleiten. Danke an die Redaktion für den ausführlichen Bericht. Eigentlich kaum zu glauben – was für eine verlogene Welt!

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    2. Das ist ein guter Vorschlag: Vor allem sollte Israel Netzwerk Kontakt mit dem Bundesfinanzministerium der FDP herstellen: Die FDP ist die einzige Hoffnung, dass aufgrund von Sparzwängen UNRWA-Beträge eingespart werden, um den Haushalt zu retten.
      Überdies ist es ein Grauen, dass Hilfen missbraucht werden: Europa, insbesondere Deutschland, nahm viele arabische Flüchtlinge auf, und als Dank dafür attackieren diese Araber unsere Biblische Gesellschaft.
      So ist es auch mit dem Geld: Weniger Geld für Terroristen wäre gut für Israel und für den deutschen Steuerzahler. Also: FDP, sagen Sie NEIN zur UNRWA, Geld ist Geld !!

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    3. Und dann? Das interessiert doch eine Außenministerin nicht, die nur Platitüden von sich gibt.
      Beispiel: „Ohne Sicherheit für die Palästinenser keine Sicherheit für Israel, ohne Sicherheit für Israel keine Sicherheit für die Palästinenser“.
      Gaza war für die Bevölkerung sicher, solange Hamas Israel nicht mit Raketen angriff. Israel hatte nie die Absicht, gegen die Gazabewohner Krieg zu führen. Sie haben sich immer nur verteidigt gegen die vielen Angriffe durch Raketen, Branddrachen usw.
      Das alles wissen unsere Politiker.

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  3. Diese Kommission wurde von Madame Catherine Colonna geleitet, kurzfristige französische Aussenministerin. Das Quai d’Orsay ist bekannt für seine Aversion gegen Israel. Hohe Beamte des Ministeriums haben Israel als „petit pays de merde“ (kleines Sch…land) bezeichnet.

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    1. @ Antonia
      Sie schreiben
      „Das Quai d’Orsay ist bekannt für seine Aversion gegen Israel. Hohe Beamte des Ministeriums haben Israel als „petit pays de merde“ (kleines Sch…land) bezeichnet.“
      Diese Aussage von 2003 stammt
      von Claude Bernard, dem ehemaligen französischen Botschafter in Großbritannien.
      Vertritt Catherine Colonna, die von Mai 2022 bis Januar 2024 Außenministerin Frankreichs war, jetzt die gleiche Meinung, oder was wollten Sie jetzt mit diesem Kommentar sagen ?

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    2. @ Antonia

      Ich muss mich korrigieren.

      Der damalige Französische Botschafter in Großbritannien hieß nicht Claude Bernard sondern Daniel Bernard, die Aussage hat er bereits 2001 gemacht

      Nachzulesen ist das ganze in der Liberation unter demTitel „

      „Daniel Bernard gaffeur piégé“

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  4. Dss Mandat wird garantiert wieder verlängert damit Hamas über UNRWA Millionen erhält.
    Guterres gehört vor den Intern. Strafgerichtshof. Aber die BRD u.a. decken ihn.

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  5. Mit Sicherheit ist diese Untersuchung eine Farce!

    Christen und Juden müssen wieder neu entdecken, dass sie ihren starken und mächtigen Felsen, ganz neu in Anspruch nehmen. Dieser Fels, der allgewaltige Gott, will für uns und sein Volk kämpfen.

    Lieber Gruß Martin

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  6. @Israelnetz
    Aus welchen SERIÖSEN Quellen stammt dieser Bericht? Können Sie von Israelnetz Ihre Hand dafür ins Feuer legen dass die Zahlen zu 100% stimmen? Wenn es zu Untersuchungen auf höherer politischer Ebene kommt darf man sich dann auf Sie Frau Hausen berufen?Stehen Sie mit Ihrem Namen hinter diesen Zahlen und den damit verbundenen Aussagen?
    Entspricht der Artikel der VOLLEN Wahrheit?

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    1. Danke für die freundliche Nachfrage, Sam. Der Artikel ist von einem Gastautor, Florian Markl. Auf ihn können Sie sich berufen, wenn Sie daraus zitieren.

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      1. @Israelnetz
        Israelnetz hat den Artikel veröffentlicht. Ich nehme also an dass der Wahrheitsgehalt von Ihnen vorher überprüft wurde. Also nocheinmal meine Frage:Entspricht der Artikel der VOLLEN Wahrheit. Können Sie Frau Hausen diese Frage guten Gewissens (und mit ihrem christlichen Glauben) mit ja beantwortet?

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        1. @ Sam

          Florian Markl ist wissenschaftlicher Leiter der Nahost-Denkfabrik „Mena-Watch“

          Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, bezeichnete Mena-Watch in einem Leserbrief als „israellobbyistische Plattform“.Ebenso bezeichnet er die beiden Mena-Watch Autoren Florian Markl und Alex Feuerherdt als „sattsam bekannte israelische Lobbyisten“.[

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      2. @Israelnetz
        Ganz offensichtlich können sie nicht bestätigen dass ihr Bericht der Wahrheit entspricht. Nennen Sie das seriöse Berichterstattung?

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        1. Danke der Nachfrage. Es ist im Journalismus durchaus üblich, die Zahlen in Gastbeiträgen nicht zu überprüfen.

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        2. @hajo
          Ach hajo,ich dachte mir schon das so etwas kommt. Aber wissen Sie,wenn ich lese ,Sie schreiben anderen: ich scheine Sie eher zu überfordern,oder haben Sie in Ihrer unendlichen Weisheit … und so weiter. Wie klingt das denn,mal ganz ehrlich? Woher haben Sie denn Ihr Wissen? Vom Spiegel unter anderem? Der hat seine besten Zeiten doch auch schon lange hinter sich. Und Sam kann doch selber recherchieren, was seriös ist und was nicht. Keiner kann mit Sicherheit sagen,wie es wirklich ist. Sie mögen vielleicht toll mit Worten umgehen,aber was sagt das aus über einen Menschen? Meine Worte sind halt direkt. Und Sie kommen echt überheblich rüber. Und so habe ich mich dann auch ausgedrückt. Sorry, is halt ehrlich. Und nehmen Sie nicht immer alles so ernst. Da soll sich dann nun die ganze Welt verstehen. Ich frage mich,ob Sie auch mal lächeln können? Einfach nur so. Sein Sie nicht böse. Und jetzt lassen Sie uns friedlich auseinander gehen. Ich jedenfalls kann es. 😉 Schönen Sonntag Ihnen!!

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          1. Woher haben Sie denn Ihr Wissen? Vom Spiegel unter anderem?
            Gnädigste, um es mit den Worten Ihrer Mitstreiterin zu sagen, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe aus dem Spiegel zitiert, weil die Israelische Regierung auch der Deutschen Regierung keine Beweise für die Beteiligung der UNWRA am 7 Oktober vorgelegt hat. In unseren Zeitungen, und damit meine ich Amerikanische Zeitungen, ist so etwas eher selten zu lesen, klar soweit.?
            Woher haben Sie eigentlich Ihr „Wissen“?

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    2. Darf man nichts gegen die UNRWA sagen? Wollen Sie denen drohen, die die Machenschaften der UNRWA aufdecken?

      Nennen Sie doch mal Fakten, die die Verstrickung der UNRWA widerlegen würden. Am besten fangen Sie mal mit Herrn Hanije an, der stolz darauf ist, als Lehrer bei der UNRWA beschäftigt gewesen zu sein. Beteiligt an den Sommercamps. Oder wollen Sie uns erklärten, dass man dort den Schülern nur das Stricken beigebracht hat und damit es schneller geht mit dem Pullover Gewehre statt Stricknadeln verwendete? Zynismus Ende.

      Ein Terroristenchef bei der UNRWA. Und dann können Sie mit jedem einzelnen der rund 19000 UNRW-Mitarbeiter in den Palästinensergebieten weitermachen. Den Klinikleitern, die nicht merken, dass ihnen der Strom gestohlen wird und auch nicht gefragt haben, wo die PC hingekommen sind, die Mitarbeiter in die Klinik getragen haben – aber weder in der Verwaltung noch auf Station aufgetaucht sind. Ich hoffe, Sie haben dafür eine gute Erklärung!

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  7. Bei der UNRWA sollte es eine eigene Zensurabteilung geben wie bei der IDF. Nur eine Zensurabteilung kann eine unabhänge Untersuchung durchführen.

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    1. @ Moni
      Das ist richtig. Stattdessen hat keine unabhängige Person die Kommission angeführt, sondern die franz. Aussenministerin Catherine Colonna. Frankreich hat das Hilfswerk 2023 mit 60 Millionen Euro unterstützt und ist sehr anti-israelisch eingestellt. Niemand bei den Vereinten Nationen fand es seltsam, dass Colonna zur Chefin einer »unabhängigen« Untersuchung berufen wurde. Colonna, die bis kurz vorher noch hinter einem der größten Geldgeber der Organisation stand, die sie jetzt »unabhängig« untersuchen sollte. Also unabhängig nenne ich das nicht.

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      1. @ Ella

        „Das ist richtig. Stattdessen hat keine unabhängige Person die Kommission angeführt, sondern die franz. Aussenministerin Catherine Colonna. Frankreich hat das Hilfswerk 2023 mit 60 Millionen Euro unterstützt und ist sehr anti-israelisch eingestellt“ Länder wie Australien, Kanada, Finnland, Deutschland, Island, Japan und Schweden haben 2023 das Hilfswerk auch unterstützt, die USA werden nach diesem Bericht die Zahlungen wohl auch wieder aufnehmen. Sind diese Länder jetzt alle „sehr antiisraelisch“ eingestellt?
        Man kann über diesen Colonna-Bericht durchaus geteilter Meinung sein. Die Art und Weise wie hier versucht wird sie zu diskreditieren , ist einfach nur noch widerlich.

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          1. „Dann bin ich über den Colonna-Bericht geteilter Meinung mit Ihnen, falls Ihnen das besser gefällt“.
            Ihre Meinung sei Ihnen unbenommen
            Dieser Satz sagt mir allerdings, dass Sie meinen Kommentar nicht einmal ansatzweise kapiert haben!
            Oder um es mit Ihren Worten zu sagen. „ Wer lesen kann ist klar im Vorteil“
            Wenn Sie sich anstatt Frankreich eine „Antiisraelische Einstellung“ zu unterstellen,mal mit der Realität befasst hätten, wüssten Sie vielleicht, dass Israel leider auf dem besten Weg ist ein Pariastaat zu werden
            Das zu kapieren ist leider nicht jedem gegeben, vor allem nicht wenn man sich auf Mena Watch informiert

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  8. Liebe Ella, du hast Recht und ich werde es in Zukunft einfach ignorieren. Übrigens hatte ich heute Kartoffeln gekauft. Aus Israel. Und da war eine ganz große dabei,in Form eines Herzens.😊 Na,wenn das mal kein gutes Zeichen ist.♥️

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  9. Ich wünsche euch allen und dem ISRAELNETZ TEAM Shalom Shabat!!! Das alle Geiseln frei kommen und endlich Frieden herrscht! Das ist mein Gedanke an diesem Wochenende!!!! 🫠

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  10. @hajo
    Mit was ich ein Problem habe? Mit Ihnen und Ihren Mitstreitern. Jetzt mal ganz ehrlich: Sie stellen alle als Dummchen hin und tun so als ob Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Sein Sie mir nicht böse,aber wozu machen Sie das? Was gibt Ihnen das? Und jetzt ist es genug. Ich wünsche Ihnen trotz allem noch ein schönes Restwochenende.

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    1. „tun so als ob Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.“
      Manu, Sie scheinen ein massives Problem mit anderen Meinungen zu haben, oder wie muss ich mir diese Unverschämtheit erklären?

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    2. @Manu
      Nein,für mich ist es nicht genug. Sie greifen mich grundlos an und dafür verlange ich natürlich eine Erklärung. Hajo hat vollkommen recht ,wie definieren Sie „austeilen“? Ich habe der Redaktion eine(offensichtlich berechtigte)Frage gestellt .Was ist daran falsch?

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      1. Sam, lassen Sie es gut sein, dass führt zu nichts Zu dem ganzen hier fällt mir ein Zitat ein, dass ich kürzlich gelesen habe
        „Nichts gegen ein geistiges Duell, aber wie ich sehe, Sind Sie unbewaffnet“
        Ihnen noch einen schönen Sonntag

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  11. @Manu
    Sie stellen alle als Dummchen hin und tun so als ob Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben“
    Nach diesem Satz wäre ich fast geneigt Ihnen Dyslexie zu attestieren. So nennen Leute die wie ich , die die „Weisheit mit Löffeln gefressen haben“ die Leseschwäche
    Ich habe keineswegs die Weisheit mit Löffeln gefressen . Ich käme aber auch nicht auf die Idee andersdenkende , als dumm“ hirnlos“ oder ihnen zu unterstellen, dass sie irgendwas mit der Muttermilch eingesogen haben, und Sie schreiben jetzt den Nonsense mit den Löffeln
    Wenn das Ihre Art ist mit anderen Meinungen umzugehen, sollten Sie die Finger von der Tastatur lassen!
    Noch ein Wort zum Schluss. Weder Sie noch Ihre Mitstreiterinnen waren in der Lage auch nur einen Satz den ich hier geschrieben habe zu widerlegen! Stattdessen nur Beleidigungen, traurig eigentlich.
    Aber so ist das nun einmal wenn man keine Gegenargumente hat.
    Ihnen auch ein schönes Wochenende!

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  12. @hajo,
    Vielen Dank für Ihr Feedback. Hätte nicht gedacht,daß Sie da nochmal drauf eingehen!! Ob das alles so stimmt ,was der Spiegel schreibt, weiß man auch nicht. Sie sind ein harter Brocken! Aber ist ok. Ich will mich nicht am Spiegel festbeißen. Vielleicht haben Sie ja Recht. In Ihrem „geistigen Duell“ ,wie Sie es nannten möchte ich nicht mitmachen. Denn jeder hat seine Meinung. Und bitte, ich bin nicht „Gnädigste“. Klingt nicht nach mir. Vielleicht gewinnen Sie ja Ihr Duell. Ich gönne es Ihnen. Bei „Gnädigste“ musste mein Mann lachen. Du und Gnädigste! Nein,alles gut. Nicht immer so bissig bitte! So,jetzt muss ich in die Heia!🥱 Halb vier ist Schluss mit schlafen. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche. Bis danni! Auch wenn Sie mich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht leiden können. Mann kann auch vieles zerreden.

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    1. @ Manu
      „Sie sind ein harter Brocken! Aber ist ok. Ich will mich nicht am Spiegel festbeißen.“
      Das bin ich keineswegs, ich orientiere mich nur an den Fakten. Und Fakt ist nun einmal , dass Israel keine Beweise für eine Beteiligung der UNWRA am 7 Oktober vorgelegt hat !.
      Ob das jetzt im Spiegel, der Washington Post, New York Times, Le Monde etc steht ist irrelevant
      Wo Sie schon auf mein Zitat mit dem Geistigen Duell eingehen.
      Ich muss mir im Nachhinein eingestehen. dass es von mir unfair war, mich mit einem total unterlegenen Gegner überhaupt zu „duellieren“
      Eine angenehme Woche noch

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