Derzeit zeigt Phoenix eine dreiteilige Dokumentation zum israelisch-arabischen Konflikt, die im 2024 erstmals gesendet wurde. Nach einer Ausstrahlung am vergangenen Sonntag ist sie am kommenden Samstagvormittag ab 10.30 Uhr erneut zu sehen, online ist sie ebenfalls verfügbar. Sie bietet einen Überblick zur Geschichte des Konflikts in den vergangenen Jahrzehnten. Dabei lässt sie aber wichtige Aspekte weg, die für das Verständnis der Denkweisen und Entwicklungen wichtig wären.
Da ist zum einen der Beginn des Dreiteilers: Zu behaupten, der Konflikt beginne mit der Staatsgründung Israels, ist eine Falschdarstellung und gibt dem jüdischen Staat per se die Schuld an Tod und Leid der folgenden Jahrzehnte. Es ist zwar nicht nötig, im Detail auf die Vorgeschichte einzugehen, aber dass etwa Araber 1929 ein Massaker gegen Juden verübt haben, der Konflikt also schon vor der Staatsgründung heftig war, hätte zumindest Erwähnung finden sollen.
Derlei Auslassungen ziehen sich durch die Doku, so dass es schwer fällt, das nur mit einem Mangel an Sorgfalt oder mit Zeitgründen zu erklären. Für die Zeit nach dem Sechs-Tage-Krieg nimmt der Film etwa die einsetzende Siedlungsbewegung kritisch in den Blick. Sie lässt aber aus, dass Israel offen war für die Rückgabe der eroberten Gebiete im Tausch für Frieden. Doch die Arabische Liga entschied sich keine drei Monate nach Ende des Krieges für die berühmten „drei Neins“ von Khartum: Kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel. Das soll keiner Erwähnung wert sein?
Besonders augenfällig werden die Auslassungen, wenn es um den Oslo-Prozess der 1990er Jahre geht. Der Film beschreibt den Palästinenserführer Jasser Arafat (1929-2004) als Akteur, der nach Frieden und nach einer „Zwei-Staaten-Lösung“ gestrebt habe. Als Bösewichte stehen hingegen die israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu und Ehud Barak da: Netanjahu mit der Behauptung, er glaube Arafat nicht, und Barak, der nach den Verhandlungen von Camp David im Sommer 2000 sagte, Israel habe keinen Partner für Frieden.
Widerlegte Behauptungen
Dabei haben beide Politiker Gründe für ihre Aussagen, die der Zuschauer aber nicht erfährt. So ließ sich Arafat noch am Tag der Unterzeichnung des ersten Oslo-Vertrages am 13. September 1993 im jordanischen Rundfunk mit der Aussage vernehmen, er werde ganz Palästina erobern. Ein halbes Jahr später verglich er in einer Rede den Oslo-Prozess mit dem Vertrag von Hudaibija aus dem Jahr 628. Damit machte er deutlich, dass er den diplomatischen Prozess als taktischen Frieden verstand, um Kräfte für das Endziel zu sammeln, der Beseitigung Israels.
Bei der Schilderung der Verhandlungen von Camp David lässt die Dokumentation zudem unerwähnt, dass US-Präsident Bill Clinton wegen Arafats Blockadehaltung der Kragen geplatzt war: „Wenn die Israelis Kompromisse machen können und Sie nicht, dann sollte ich nach Hause gehen. Sie waren 14 Tage lang hier und haben zu allem Nein gesagt.“ Der Zuschauer erfährt nicht, dass Barak eigentlich zu einem Tabubruch bereit gewesen war, nämlich der Teilung Jerusalems.
Die Dokumentation verbreitet zudem die Mär, der damalige israelische Oppositionsführer Ariel Scharon (1928–2014) habe mit seinem Besuch auf dem Tempelberg Ende September 2000 die „Zweite Intifada“ ausgelöst. Dabei ist bekannt, dass Arafat sie schon vor den Camp-David-Verhandlungen planen ließ. So erzählte es der Arafat-Vertraute Marwan Barghuti später in einem Interview. Scharons Besuch war zudem mit den palästinensischen Sicherheitskräften abgesprochen.
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Mitunter geht die Dokumentation auch ungeschickt vor: Am Ende des zweiten Teils heißt es etwa, dass die „Palästinensische Befreiungs-Organisation“ (PLO) 1996 im Beisein Clintons für die Streichung der israelfeindlichen Passagen in ihrer Charta gestimmt habe. Erst im dritten Teil ist bei Minute 27 zu erfahren, dass dies nie umgesetzt wurde – in einer Beiläufigkeit, die erstaunen lässt. Immerhin hängt mit Blick auf den Frieden so einiges an einer grundsätzlichen Anerkennung des jüdischen Staates.
Unerwähnt bleibt auch ein wichtiger Aspekt im Konflikt, nämlich die Hetze gegen Israel, ob im palästinensischen Erziehungssystem oder in den Medien. Dafür ist der Autor der Doku, Charles Enderlin, allerdings auch keine geeignete Person. Enderlin verbreitete einst das Video des angeblich von israelischen Soldaten getöteten Jungen Mohammed al-Dura und sorgte so selbst für Hetze gegen Israel.
Erschütternde Chronik
Abgesehen von diesen – erheblichen – Mängeln ist die Dokumentation als Chronik des Konfliktes sehenswert. Sie zeigt die verwerflichen Anschläge, die es auch auf israelischer Seite gab, allen voran das Hebron-Massaker von Baruch Goldstein 1994 mit 29 ermordeten Muslimen und die Ermordung des israelischen Premiers Jizchak Rabin 1995 durch den Extremisten Jigal Amir. Auf der anderen Seite finden auch immer wieder die vielen Terroranschläge gegen Israelis Erwähnung. Insgesamt erhält der Zuschauer einen erschütternden Eindruck davon, welch unsagbares Leid der Konflikt schon verursacht hat.
Dabei bildet das Terrormassaker vom 7. Oktober den traurigen Tiefpunkt dieser Geschichte. Mit diesem einschneidenden Tag beginnt und endet die Dokumentation. Sie bemängelt dabei auch zu Recht, dass die israelische Regierung die Gefahr der Terror-Organisation Hamas massiv unterschätzt hat. Dabei macht sie Netanjahu den Vorwurf, die Hamas groß gemacht zu haben, um damit ihre Rivalin, die PLO beziehungsweise die Kreise um die Palästinensische Autonomiebehörde, zu schwächen.
Nun ist es nicht abzustreiten, dass Israel versucht hat, die beiden palästinensischen Größen gegeneinander auszuspielen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Palästinenser im Gazastreifen haben 2006 bei den Wahlen für die Hamas gestimmt. Zudem hat es mehrere Versuche einer Einigung gegeben, die allesamt scheiterten. Es ist also nicht so, dass Israel hier die Zwietracht gesät hätte, sie war ohnehin vorhanden.
Mit ihrem Ansatz wirkt die Dokumentation etwas aus der Zeit gefallen. Der Autor trauert den Hoffnungen nach, die noch während des Oslo-Prozesses Bestand hatten. Dass es falsche Hoffnungen waren, hätten bei ehrlicher Betrachtung längst auffallen können, spätestens aber mit dem Einschnitt des Terrormassakers. Die erwähnten Auslassungen zeigen die Bereitschaft, an einer Illusion festzuhalten.
43 Kommentare
Markus Söder, ein Freund Israels, drohte mal, das ZDF zu reformieren. Daraus ist nichts geworden.
Charles Enderlin : damit ist diese Doku für mich gestorben. Der Mann ist ein notorischer Israelhasser und Lügner. Bis heute hält er an der Lüge um Al-Dura fest.
Interessant. Dreiteilige Lücken-Doku wird gesendet, die hervorragende Doku (125 Minuten) von Bild.de hingegen wird von Zdf/Arte nicht ausgestrahlt. Man finde den Fehler!
Nicht überraschend – leider! ZDF der Zweitausenderjahre in Reinkultur. Einst war das anders. Der reale freie Journalismus wurde der Quote geopfert.
In den letzten Jahren gab es mehrere Erhebungen über und Umfragen bei Mitarbeitern des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks über politische Vorlieben (ARD, ZDF, Dritte). Bei diesen Umfragen, die in allen Medien online gegoogelt werden können, bekamen die Grünen und die SPD die meisten Stimmen. Die CDU lag weit hinten, die FDP und die AfD kamen, glaube ich, gar nicht vor.
Mich wundern lückenhafte Dokus und Berichte sowie übelste Geschichtsklitterung bei ARD und ZDF also nicht im Geringsten.
Man nennt das Desinformation.
Einer der Gründe, warum ich den ÖRR ausser
Musik betreffend, nicht mehr konsumiere.
SHALOM
Die Dokumentationen über Krisengebiete sind sehr wichtig, aber sie müssen wahrheitsgemäß sein und es sollten soweit wie möglich alle Parteien zu Wort kommen. Politisch eingefärbte und unwahrheitsgemäße Berichterstattung führt nur zu bösem Blut und zur weltweiten Ausbreitung von Konflikten.
Es ist sehr wichtig, dass wir Israel Netzwerk haben. So werden wir besser informiert als diejenigen, die beiläufig vom Nahen Osten erfahren und durch ARD u. ZDF Israel-feindlich „geschult“ werden.
Ich frage mich, warum hat es niemand geschafft, nach 1967 die Erkenntnisse der Bibel über den neuen Staat Israel weiterzugeben in Europa. Denn die Bibel ist ja vom Inhalt her genauso wie in den USA. In Europa wurde es seit Jahrzehnten versäumt, den Zionismus anhand der Bibel darzustellen. Hinzu kommen die Ereignisse um das unselige Osloer Abkommen, dass den Terroristen Arafat zum Friedensnobelpreisträger machte, ohne dass er nennenswert für Frieden gesorgt hat.
Aber warum gab es den Christlichen Zionismus nur in den USA ?
Dass Deutschland seit 1096 stets antijüdisch geprägt ist, ist keine Neuigkeit, dennoch hatte ich die Hoffnung, dass es nicht nur in West-Berliner Gymnasien Menschen gab, die ein besseres Deutschland wollten. Es ist erschütternd, dass wir nun eine Israel-feindliche Gleichschaltung bei ARD+ZDF+Unis+Schulen+Politik sondersgleichen haben. Traurig und bitter !
Martin Sechting @ Sie wissen aber schon, dass die Kreuzzüge und die Exactionen gegen die jüdische Bevölkerung nicht nur Deutschland betrafen ?
Es ist natürlich NICHT möglich, in Kürze die gesamte Geschichte europäischer Völker zu beleuchten. Gewiss gibt es neben unserem bösen Deutschland Vieles Andere, wie Spanische Inquisition, Kolonialismus und natürlich die bösen russischen Verbrechen aus der Zarenzeit.
Aber: Im Gegensatz zu UK mit der Konstitutionellen Monarchie gab es in D nur ein Jahr Demokratie (1848-1849). Im Gegensatz zum Tschechichen Reformator Jan Hus, der auch durch Deutsche verfolgt wurde, gibt es den bösen Martin Luther, der den Judenhass noch gewaltig erhöht hat und Europa gespalten und NICHT reformatiert hat. Deutschland ist und bleibt ein Land, in dem das Böse gegen das Gute gewinnt. Wäre die EKD bereit, Martin Luther abzusetzen und sich in Dietrich-Bonhoeffer-Kirche umzubennen, das wäre so ein Schritt, den es wohl nicht geben wird, weil keine Gescheiten Menschen im Mainstream auftreten können. Es ist traurig und bitter, aber Deutschland geht dem Ende entgegen, Ninive tat Buße, Deutschland spricht vom „Vogelschiss“. Nicht die Dichter,Denker u. Komponisten regieren, sondern das Anti-Religiöse, Verdummung und Hass. Leider ist das so !
M.Sechting @ : mein erster Kommentar zu Ihren – höflich ausgedrückt – bizarren Ausführungen wurde zensiert. Ist vielleicht gut so, denn ich habe sehr deutlich gesagt, was ich von Ihrem pauschalen Hass auf Deutschland halte. Anspielung auf christliche Nächstenliebe und so…Aber in fine ist es sinnlos, mit Ihnen zu debattieren, die Zeit kann ich besser verwenden.
Gern geschehen, liebe Antonia ! 🌹Gottes Segen für Sie und Ihren Mann und die Pflegerin !
Martin Sechting, mir unbegreiflich, warum Sie in Ihrem Kommentar solch einen Hass verbreiten. Böse, böse böse, das Böse…..
Wie Gott den Wert und Nutzen eines Landes oder einer Person bewertet und beurteilt, überlassen Sie bitteschön IHM. Wir alle können vor dem allweisen und heiligen Gott nicht bestehen ohne Busse und Vergebung.
Danke Marita ! Gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige in diesem Forum bin, die die Hasstexte von M.S. nicht erträgt.
Da möchte ich gern mal wissen, was unsere Gegenakteure Blub oder Ludovico dazu sagen. Ja es ist schon traurig, aber wahr, wie die ÖR die Geschichte verdrehen. Es ist nun einmal auch eine geistliche Dimension, die hier eine Rolle spielen. Der Teufel lässt nichts unversucht, um uns dumm zu stellen. Und manch einer lässt sich darauf ein.
Shalom in die Runde, Heinrich
eigentlich gehört der Produzent der Doku vor Gericht gezerrt, die Doku wegen Verleumdung verboten und einzelne Intendanten und Reporter – ich meine damit ganz bestimmte Reporterinnen – fristlos gekündigt und mit Redeverbot geahndet.
Wer übernimmt endlich Verantwortung und spricht Recht ??
Wehe denen, die „meinem Volk fluchen“ spricht Gott der Herr !!
@ Dieterle 99
Verspüren Sie manchmal den Wunsch, noch im letzten Jahrhundert leben und regieren zu können?
@ Brigitte
Achtung, Beitrag und Likes im Dienste der Unbelehrbaren! Fragen Sie Ihren Arzt und (!) Apotheker! Soweit diese nicht auch vom Israel-Hass und Antisemitismus zerfressen sind!
Die Staatssender, die sich ihr ‚Programm‘ vom Bürger per Zwangsabgabe bezahlen lassen, waren und sind noch nie von einem dezidiert projüdischen, proisraelischen Herzschlag angetrieben. Eher israelfreundlich der konservative ‚Welt‘ Nachrichtensender.
ZDF lückenhafte Dokus, ebenso ARD. Nachrichten inbegriffen. Die glauben, was sie senden und lassen es sich gut bezahlen.
Feinde der Wahrheit. Oftmals lediglich gegen Juden, Israel. Würde man sie Antisemiten nennen, wäre das Geschrei groß derer, die sich journalistische Preise zuschanzen.
@ Daniel Frick – ach, diese Lücken, diese entsetzlichen Lücken (Buchtitel)
Daniel Frick hat auch nicht alle Lücken im Blick das wäre zu viel verlangt, aber hier ist eine große Lücke, die vom 9. April 1948, also noch vor der israelischen Staatsgründung überfielen israelische Terroristen von Irgun und Stern, dessen Befehlshaber Begin war, das palästinensische Dorf Deir Yassin und töteten 254 Frauen, Kinder und Greise. Von den Einheiten Lechi und Etzil, unter Joschua Zetler und Mordechi Ra’anan.
Gehen Sie zu Al Jazeera, gibt’s auch auf Englisch, falls Sie kein Arabisch können.
@ Chris, lesen soll besänftigend wirken
Es gab immer schon und es gibt wunderbare jüdische Schriftsteller, Sie kennen bestimmt einige davon? Einer von diesen Großartigen war Erich Fried (1921-1988)
Von Erich Fried kommt die Dichtung „Deir Yassin“ – worüber Sie gerade gelesen haben!
Darf ich noch ein Stück daraus zitieren? (frage ich auch die Redaktion)
„Wohin gehört Deir Yassin in meinem Kopf?
Es gehört zu Guernica und zu Warschauer Ghetto
Es gehört zu Lidici und zu Oradour
Es gehört zu My Lai und zu Bin-Du-Ong in Vietnam
Wenn ich das Bild des jüdischen Jungen sehe
der vergeblich die Hände hochhob
Am Ende des Warschauer Ghettos
dann brennen mich meine Augen“ – Fried hat Gaza nicht gesehen.
@ Brigitte
Schon wieder zerren Sie einen jüdischen Antizionisten ans Licht, um ihn als Beweis der Schuld Israels zu präsentieren. Er wird u.a. auf „Das Palästina-Portal“ gehypt. Und genau in diese Fraktion gehören auch Sie. Wobei Sie meine Verortung Ihrer Person jedoch sicherlich nicht bekümmern wird, weil Sie sich zu gerne feiern lassen, aus welcher extremistischen Ecke auch immer.
Caja
Palästinaportal las ich als der „selbsthassende Jude“ – so wurde er mal in der komischen Achse der Guten bezeichnet, Uri Avnery noch lebte. Seit dem nicht mehr, Euer Ehren. Kennen Sie noch ein Gedicht von Erich Fried, politisch ganz harmlos, versprochen: „Es ist wie es ist, sagt die Liebe“
@ Brigitte
Es geht hier nicht um die Person Erich Frieds oder seines Werks. Er war in seiner Vielfalt so umfassend, dass er als geeigneter Adressat für den Missbrauch durch viele, völlig unterschiedliche und miteinander widerstreitende politische und weltanschauliche Strömungen missbraucht werden kann. Und eben dieses tun Sie! Das ist das, was ich Ihnen vorwerfe!
Er wurde auf Palästina-Portal gehypt. Diese Portal gibt es nicht mehr, der Betreiber ist verstorben. Eine Hetzseite weniger.
@Caja
Liebe Caja,
es gibt unter den Grünen und Roten Leute, die auf Demos „Deutschland, du mieses Stück S******“ schreien, so vulgär und voller Selbsthass das auch ist. Das ist ja auch kein Beleg für die Richtigkeit dieser Haltung und Meinung, ganz im Gegenteil, es ist primitiv. Insofern kümmert es nur einen antisemitischen und anti-israelischen Dunstkreis, wenn manche Juden diesem Dunstkreis aus Oikophobie als Kronzeugen dienen wollen.
Es war mal im Kommentarbereich von Ma’ariv, wo mir Israelis schrieben, dass man in Israel solche Juden, die ihr Jüdisch-Sein nur dann entdecken, wenn sie Israel „kritisieren“ und gegen den jüdischen Staat hetzen können, als „Kapo“ bezeichnet. Das sagt alles. Diese Leute würden auch ihre eigene Großmutter verkaufen, wenn sie dafür Applaus bekämen.
Machen Sie sich nichts daraus.
Viele Grüße
Chris
Warschau mit Gaza zu vergleichen ist kaum zu toppen. Was haben die Juden getan, um die Schoah zu verdienen? Klar, unser Katz-Fanclub wird wieder sagen, sie haben Jesus gekreuzigt und Gott musste sie durch Adolf, den Großen, strafen. Das satanistische Gedankengut ist krank. Aber nicht das Thema jetzt. Die Juden, die Hitler ermordete taten nichts. Sie sprengten sich nicht in Luft in Bussen oder Restaurants. Sie drangen nicht in Häuser ein und schlachteten schlafende Menschen ab. Sie vergewaltigten keine christlichen Mitbürgerinnen und spielten mit den Brüsten Fußball. Das alles aber steht für die Hamas. Und wie im 3. Reich gab es Mitläufer (Brigitte nennt sie Zivilisten). Aber wie im 3. Reich gab es auch in Gaza Menschen, die tatsächlich gegen die Hamas sind wie auch damals unter Hitler sich Menschen gegen ihn und an die Seite der Juden stellten. Aber leider auch die, die es bejubelten. Wer seiner Mutter ein Video schickt mit der „Heldentat“ ich habe 10 Juden getötet und die Mutter glücklich darüber ist, dann ist diese Mutter keine Zivilistin sondern Terroristin.
Und wer Warschau mit Gaza vergleicht hat den Schuss nicht gehört.
Und wenn der Wagen, der zuvor die Bewohner hätte warnen sollen, nicht in einen Hinterhalt geraten wäre, gäbe es die 254 Toten nicht. Haben Sie eine Lücke, Brigitte oder haben Sie dies mit Absicht geschichtsgeklittert?
christin
kennen Sie den Uralt-Kölner Witz?
Gehen Tünnes und Scheel über eine Brücke.
Da schmeißt Tünnes sein Brot über die Brücke und Scheel fragt neugierig: Mit Käse?
Tünnes: Nee, mit Absicht!
@Brigitte
Meine Ehefrau, das gesamte Hauspersonal und vor allem unser Bischof, bester Witzen-Erzähler von allen, haben so gelacht…
@ AlbertNola
So gelacht? Da mag sich mit dem hohen Alter einiges an Durcheinander in den Köpfen entwickelt haben!? Denn es kommt entscheidend darauf an, in welchem Zusammenhang man Witze vom Stapel lässt! Und dann darüber lacht! Dies zu erkennen, ist den von Ihnen Genannten anscheinend nicht mehr möglich!
@ Brigitte
Genau, Ihre höhnischen Verunglimpfungen geschehen in voller Absicht – und sind Käse! Sie stinken zum Himmel in ihrer Bösartigkeit.
Haben Sie die Likes der Israelhasser, in deren Dienst Sie sich so außerordentlich erfreut stellen, derart beflügelt, dass Sie nun meinen, Ihr Geschreibsel jetzt auch noch mit billigen Witzen zu garnieren?
Im Zusammenhang mit der Geschichte und der aktuellen Situation des Judentums in Deutschland, und international sind derartige Witze völlig deplatziert. Dass Sie nicht davor zurückschrecken, beweist Ihre niedere Gesinnung! Solche Entgleisungen habe ich selbst von Ludovico, Blub etc. noch nicht erlebt. In dieser Hinsicht sind Sie also bisher Spitzenreiter – eine mehr als fragwürdige Errungenschaft!
@Brigitte
„Und, ich bin über 14 Däumchen total überrascht, Danke an die vielen!“
(Ihr kürzliches Zitat, worauf Sie sich dann wieder zurückgezogen hatten (In „Wer ist der Wolf? Die Juden!“).
Für wie blöd halten Sie uns, was die vielen Likes angeht. Das Thema ist bekannt. Vielleicht sollte IN hier doch mal tätig werden.
Sie haben sich mindestens zweimal der Frage entzogen, wie Sie sich als Christ sehen und meinerseits durch die Blume gesagt, warum Sie dann auf solch hetzerische Weise hier auf IN rumwüten. Meine Antwort hatte ich Ihnen vorab gegeben: Dann handeln Sie wie ein Christ. Davon sehe ich nichts.
Das gilt umso mehr deshalb, weil Sie hier Anderen das „Christsein“ abgesprochen haben neben Ihrer hetzerischen Tätigkeit als Israelhasserin.
Dass Sie sich hier als Christ tarnen, empfinde ich als Gotteslästerung.
@Lothar
Ich hatte Caja einen Kommentar geschrieben. Der ähnelnd deinem. Wurde nicht gesendet. Vielleicht zu ehrlich? Aber du hast es gut argumentiert. DANKEEE!!!!
Lieber Lothar,
ist sie eine Christin, wenn sie anscheinend nicht weiß, dass der Gott der Bibel der Gott Israels ist und es sich bei Jeschua um den jüdischen Messias handelt?
Ist sie eine Christin, wenn sie dann offensichtlich nicht weiß, was es mit Erez Israel, dem Volk Israels, dem heutigen Staat Israel und was Gott für Israel bestimmt hat, auf sich hat?
Ein Christ, der an den HERRN Zevaot glaubt und die Bibel liest, kann nur ein Freund Israels sein. Man kann Israel nicht von Gott trennen und umgekehrt.
Ob Brigitte schon mal geschrieben hat, sie sei „Christin“, was ich bewusst in Anführungszeichen setze, weiß ich nicht. Ich überlese oft ihre Beiträge, deshalb bin ich da nicht im Bilde. (Aber ja, es wäre Gotteslästerung, wie Sie es schreiben.)
Viele Grüße
Chris
@Chris (Chrissen)
Ja, Brigitte hat sich schon mehrfach als Christ geoutet. Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass mich Ihre Äußerungen irritieren und sie möge mir „Christ“ definieren. Keine Antwort.
@Lothar
Lieber Lothar,
was die Likes angeht, so ist das tatsächlich mehr als merkwürdig und fragwürdig. Ich kenne Brigittes Beiträge seit vielen Monaten, auch wenn ich sie oft erst gar nicht lese, und sehe dort für gewöhnlich ein paar Likes. Jetzt ganz plötzlich explodieren die Likes von einem Tag auf den anderen. Mehr als seltsam.
Aber ganz ehrlich, die Wahrheit ist nicht abhängig von Likes und Beifall – sie steht für sich, und zwar auf der Seite des Gottes Israels und seinem Volk. Wenn übrigens Brigitte wirklich „Christin“ sein sollte, hat sie nicht die Bibel gelesen. Da steht nämlich, dass Juden und wir aus den Nationen „in Christus“ EINS werden und es sogar schon sind durch den Glauben an Jeschua.
Viele Grüße
Chris
@ Chris (Chrissen)
Ja, mit den Likes ist es so eine Sache.
Es gibt viele Unbelehrbare, die hier nicht mehr als Kommentatoren auftreten, weil sie möglicherweise entweder mittlerweile gesperrt wurden, einfach zu feige sind oder nicht ausreichend schlüssig argumentieren können oder schlichtweg zu faul sind, um selbst zu schreiben und sich deshalb lieber non-verbal äußern.
Andere aus dieser Fraktion legen sich immer mehr neue Kryptonyme zu bzw. wechseln die Mail-Adresse oder generieren so viele Adressen, dass sie mit wenigen Clicks das Portal mit Likes für einen Gleichgesinnten fluten können.
Besonders groß ist deren Freude, wenn sie sich zusammenschließen können, um in einer sog. konzertierten Aktion hier wellenförmig aufzuschlagen, um einen aus ihrer Fraktion mit Likes zu hypen.
Dahinter steckt insgesamt viel Ehrgeiz, wobei die Energie zum Aufwand sich letztlich aus einem gemeinsamen Nenner generiert: Hass auf Israel und das Judentum.
Es gibt genügend israel- und judenfeindliche Netzwerke, ich erinnere nur an die mittlerweile verbotene Samidoun, die an all dem mitwirken. Deren Anhänger sind mit dem Verbot in Deutschland nicht einfach verschwunden, sondern nur in neuen Plattformen organisiert. Und sehr erfinderisch in ihrem Vorgehen.
Deshalb ist es auch so naiv bspw. von Brigitte, sich über die plötzlich so ungewöhnlich vielen Likes zu ihren Kommentaren zu freuen. Denn ich unterstelle mal wohlwollend, dass sie mit diesen Extremisten nichts zu tun hat. Allerdings sollte sie begreifen, zu wessen Werkzeug sie sich machen lässt.
Um die Informations-Lücken zu schließen, meine Empfehlung aktuell:
Videobeitrag von Tobias Huch „Das arabische Verbrechen: Die jüdische Nakba!“
Die örr-Anstalten sind verantwortlich für fehlende Information der Bevölkerung in D zu:
– 1. Juni, internationaler Farhud-Tag zum Gedenken an das antijüdische Pogrom am 1. und 2. Juni in Bagdad
– die Rolle von M. al Husseini
– dass die Vertreibung der Jüdischen Bevölkerung in arabischen Staaten (Ägypten, Libyen, Syrien, Marokko, Algerien, Jemen, Irak, Tunesien, Libanon) und im Iran mit staatlicher Plünderung des Vermögens der vertriebenen Juden einherging. Es geht um Milliardenbeträge und 1 Million vertriebener Juden
– die Lüge, dass diese Menschen als Zionisten freiwillig nach Israel geflohen seien
@ Chris
Sie haben doch auch23 Likes bekommen , womit haben Sie eigentlich ein Problem?
@Chris,Lothar,Rts und Caja
Es ist schon merkwürdig,aber was soll’s? Und wenn Brigitte 300 Likes bekommt. Das sagt nichts über den Wahheitsgehalt ihrer Kommentare aus. Außerdem ist es kein Wettbewerb. Wenn sie meint,das macht es besser!? Soll sie doch. Das sagt auch ne Menge über jemanden aus. Nicht ärgern.
Luebe Grüße Manu