NEW YORK (inn) – Es gehe weniger um Hilfsgüter – vor allem gehe es um direkte Interaktion mit den israelischen Streitkräften. Das sagte der New Yorker Anti-Israel-Aktivist und Flottillen-Rückkehrer Rudy (Rosa) Martinez in einem am Montag veröffentlichten Instagram-Video.
Martinez war zuvor nach seiner Teilnahme an der Gaza-Flottille aus der israelischen Haft entlassen und nach Amerika ausgeflogen worden. Der amerikanische Flottillen-Dachverband „US_Globalsumud“ verbreitete den Beitrag. In den Medien werde laut Martinez oft fälschlicherweise dargestellt, dass die Flottille vorrangig Hilfsgüter liefern wolle. Das sei zu einfach gedacht.
Einige Sequenzen später erklärte er in dem Video: Vor allem gehe es um die direkte Konfrontation mit der israelischen Armee auf See. Das solle die Aufmerksamkeit erneut auf den Gazastreifen lenken. Der Amerikaner sehe das als historische Verantwortung. In einem Video aus dem Jahr 2023 bezeichnete der Aktivist die Hamas als „Befreiungsorganisation“ und den 7. Oktober als den „besten Tag“ seines Lebens.
Schlagstöcke und ein blasses Hämatom
Auch in Österreich sorgte ein Flottille-„Rückkehrer“ am Montag für Aufsehen. Polizisten nahmen den ehemaligen Profi-Skifahrer und Anti-Israel-Aktivisten Julian Schütter noch am Flughafen fest. In Videos in den Sozialen Medien ist zu erkennen, wir lautstark „Palestine free“ und „from the river to the sea“ ruft – Sprechgesänge, die die Existenz Israels infrage stellen.
Die Polizei bat Schütter und sein Empfangskomitee um Ruhe, doch sie folgten den Anweisungen nicht. Die Beamten führten ihn daraufhin ab. Der Aktivist, der sichtlich nicht kooperierte, zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Laut ihm sei dadurch nicht mehr nachvollziehbar, welche Verletzungen von der israelischen Armee stammen und welche von der österreichischen Polizei. In einem Video auf Instagram hält er dabei seinen Oberarm in die Kamera. Zu sehen ist ein handgroßes, blasses Hämatom mit leichten Kratzern.
Vergangenen Sonntag sorgte auch die Rückkehr von Aktivisten in Spanien für Auseinandersetzungen mit der Polizei. Videos auf X zeigen fünf Personen, die einen Eingang im Flughafengebäude blockierten. Nachdem Polizisten einen Weg für weitere Reisende freimachen wollten, eskalierte die Situation. Es kam zum Einsatz von Schlagstöcken und zu vier Festnahmen. (cb)
25 Kommentare
Der Judenhasser aus Spanien und seine Kumpane provozierten die israelischen Behörden und zogen sich bei diesen Provokationen leichte Verletzungen zu. Kaum zu Hause erzählen die pro Hamas-Aktivisten von Schlägen und sexuellen Belästigungen. Diese Lügen werden auch hier in Italien von allen linken Zeitungen verbreitet.
„In einem Video aus dem Jahr 2023 bezeichnete der Aktivist die Hamas als „Befreiungsorganisation“ und den 7. Oktober 2023 als den „besten Tag“ seines Lebens.“
Das lässt mich erahnen bzw. wissen, was für einen Staat sich Pro-Palästinenser wünschen; welche Werte, Gesetze und Regeln dort gelten würden. Meiner Meinung nach ist es gut, dass es diesen Staat nicht gibt.
Ahh, dieses allbewertete – Alle über einen Kamm scheren – Denkweise. Die Aussage von einem spricht für das ganze Volk.
Sprechen dann Aktionen und Worte von Ben Gvir für alle Israelis? Immerhin, ist er sogar in der Regierung.
Und als was bezeichnen Sie Ihre Vorgehensweise, Blub?
@Blub
Ach ne, Sind SIE es nicht, der hier dauernd GANZ Israel in den Senkel stellt, wenn ein israel. Soldat sich eine Fehltat erlaubt, z.B.Jesus-Statue?
Das können nicht ab, dass MEHRERE Aktivisten ihr wahres Gesicht gezeigt haben? Und Sie glauben, EINER hat eine Aussage gemacht, die anderen 429 von 430 Aktivisten hatten am 7.10. Mitleid für das israelische Volk? Die anderen 429 wollten Hilfsgüter nach Gaza bringen? Hören Sie sich selber zu? Das war keine Hilfsflotte und KEIN EINZELNER Judenhasser, sondern eine Krawallkarawane und eine Horde Antisemiten, angeheizt von Fans, die sie an den Flughäfen zuhause mit „from the river…“ begrüßten, von westlichen Regierungen unterstützt. Schlimm ist, dass diese Idioten diese Aktionen wieder versuchen werden. Reine PR für ihren Judenhass, den sie ALLE unverhohlen äußern. Das sind alles keine Lämmer, einige sind als Terroristenunterstützer seit langem bekannt, waren schon in Gefängnissen und haben Vorstrafen. Ein einzelner, Blub, wie naiv sind Sie?
@Blub
Wenn man nicht alle Pro-Palästinenser über einen Kamm scheren sollte,dann frage ich mich: wozu sind die dann mitgefahren? Wale gucken? Hätten sich ja in Bilbao nur benehmen müssen. Mitgehangen,Mitgefangen. 🤷♀️🤷♀️🤷♀️
@Manu
👍🏻👍🏻🤣🤣🐋🐋
Das hätten sie am Timmendorfer Strand ganz ohne Probleme haben können.
@Ella
Stimmt!🤣🤣🤣🐳🐳
Der amerikanische Dachverband verbreitete die Nachricht, es ist also keine Einzelmeinung, sondern er spricht für ALLE.
@ Blub:
Ist Ihnen an den Pro-Palästinensern, nicht nur einzelnen, denn nie aufgefallen, wie diese sich so äußern und verhalten? Ich könnte Hunderte von Beispielen bringen, belasse es aus Zeitgründen aber bei ein paar wenigen: In Deutschland wird auf pro-palästinensischen Demonstrationen zum Mord an Juden aufgerufen, Juden wird der Zutritt zu Geschäften und Restaurants verweigert, es wird skandiert „H…., H…., J…. … ….“, Juden werden körperlich angegriffen, „Burn … to the ….“, Homosexuelle werden in Gaza von Dächern geworfen, die Vita der pro-palästinensischen „Lichtgestalt“ Herrn Sinwars und vieler anderer kennen Sie vermutlich, das Jubeln der pro-palästinensischen Menschen in Gaza, als die Geiseln vorbeigeführt wurden, ein Ausbildungszentrum im Westjordanland wird nach einem Mörder (Salah-Khalaf) benannt; das war nur eine kleine Auswahl, die Liste ist endlos, wird Sie aber vermutlich nicht überzeugen.
Aber, vielleicht versöhnt Sie das: So wie es wenige Menschen gab, die während der Nazi-Zeit anständig blieben, gehe ich davon aus, dass es solche anständigen Menschen auch unter Pro-Palästinensern gibt. Ob diese Menschen in dem gewünschten Staat Einfluss erlangen könnten, bezweifle ich, sonst hätten sie ja auch bereits aus Gaza einen besseren Ort für sich selbst und ihre Mitmenschen gestalten können. Außerdem denke ich, dass Pro-Palästinenser sich auch in Jordanien nicht besonders konstruktiv verhielten (Schwarzer September). Weshalb man sie in Ägypten nicht so gerne in größerer Anzahl aufnehmen möchte, ist Ihnen sicherlich auch bekannt (Sinai Dschihadisten)
Vermute, dass es diesen Aktivisten um Aufmerksamkeit geht und Provokationen gegen Israel, nicht um Hilfsgüter für Gaza.
Ja, Sie haben vollkommen Recht. Die Gaza-Hilfsflotte ist nur selbstgefährdender grober Unfug und sonst nichts oder wie heißt es in Heinrich Mann Der Untertan, als der Kaiser blitzend auf dem Pferd vor den demonstrierenden Arbeitslosen reitet: Es ist nur Theater und nicht mal Gutes.
Es ist mehr PR statt Provokation. Diese Blockade wird im Endeffekt immer noch als illegal betrachtet. So wie auf das zuletzt erwähnte, als auch auf Gaza sollen die Augen weiterhin gerichtet sein.
Und dort auch auf die Hamas und den Umgang mit der eigenen Bevölkerung.
Menschliche Schutzschilde um den feigen Widerstandskämpfer zu schützen.
Die „sozialverträglichen“ Hinrichtungen derjenigen, die sich gegen die Hamas stellen.
Raketen u.a. in Kinderzimmern, Schulen, Krankenhäusern, Moscheen.
Möchten Sie da auch die Augen darauf gerichtet haben?
Laut UNO ist sie das aber nicht, auch wenn Sie sich ansonsten immer auf die UNO berufen.
Ich bedauere keinen der Aktivisten. Wer die Hamas als „Befreiungsorganisation“ und den 7. Oktober als den „besten Tag“ seines Lebens bezeichnet, gehört ein Jahr in die Tunnel in Gaza gesteckt. Das wird bestimmt das beste Jahr seines Lebens!
@Emma
Sehr richtig. Diesen „Staat“ darf es niemals geben.
Diesen Aktivisten geht es keineswegs um die Menschen in Gaza.
Sondern um Einnahmen für Klicks und um Aufmerksamkeit für ihre antisemitische Lügenpropaganda.
Das ist so offensichtlich, denn echte Hungersnot wie bspw. im Sudan lässt diese Aktivisten kalt.
Naja, jetzt ham sie die Sau rausgelassen und ihr wahres Gesicht gezeigt. Hoffentlich geht diesmal der Schuss nach hinten los, denn solche Aktionen könnten schon einen Gesinnungswandel bei denkenden Menschen bewirken, zu mindest Fragezeichen setzen.
Keine Sorge, Ben Gvir hat mehr für dir PR getan als die Aktivisten hätten erreichen können.
Ja, Blub, und das ganze relativieren sie in Wien und Bilbao gleich wieder, indem sie sich selbst dort aufführen wie die Tipperary-Wilden.
@ Blub:
Ich habe mir Videos des Besuches von Ben Gvir bei den Aktivisten aus verschiedenen Quellen angesehen. Vielleicht mangelt es mir an Empathie, aber so ganz kann ich die medial kommunizierte Empörung nicht nachvollziehen. Ja, Ben Gvirs Visite war überflüssig, unnötig und besonders nobel hat er sich nicht verhalten/geäußert. Aber. 😉
Dass die Äußerung des im Artikel genannten Rudy (Rosa) Martinez „… die Hamas als „Befreiungsorganisation“ und den 7. Oktober als den „besten Tag“ seines Lebens.““ weniger bis keine Empörung auslöst, ist für mich nicht verstehbar. Mir kommen da auch wieder Kfir und Ariel Bibas in den Sinn.
Wie sich Israelis ihren Staat vorstellen, mit allen Vorzügen und Schwächen, Defiziten und Stärken, sehen wir. Wie sich Pro-Palästinenser ihren Staat vorstellen, sahen wir am 07.10.23 und sehen wir ja weiterhin am Verhalten und den zustimmenden Äußerungen von Menschen wie Herrn Martinez und auch den Menschen, die den 07.10. jedes Jahr feierlich begehen. Ich persönlich weiß, mit welchen Werten ich mich vorzugsweise identifiziere … es sind nicht die Werte von Herrn Martinez und seiner Mitstreiter.
Für mich ist es bedauerlich, mit Menschen zusammenleben zu müssen, die die Werte der Täter und Unterstützer des 07.10.23 teilen. Ich würde diesen Personenkreis lieber im Iran leben sehen; in die IRGC und Basidsch würden sie meiner Einschätzung nach gut passen.
Es ist traurig, dass sich die Zeiten noch nicht ändern und dass der Hass mit den Gaza-Aktionen weiterhin ungehindert läuft. Die IDF hat viel zu tun, aber die Bilder sind weiter gegen Israel gerichtet. Der ÖRR wird das wieder ganz anders darstellen, die Hamas wird es freuen.
Wann müssen diese Leute endlich aufhören, sich zu freuen ? Wann kommt die Wende zu Gunsten Israels ?
Es ist erschreckend, wie sehr die Hamas die Medien in der Hand hält.
Wie wäre es, wenn sie der Befölkerung helfen würden beim Wiederaufbau
Völlige Kaoten die die Geschichte nicht kennen und nur auf der Antisemitenspur unwissendes Zeug faseln. Schämt euch in Grund und Boden. Ich dachte ihr seid intelligent . Dummköpfe von Anfang an.
Am Israel chai!!!!
Hoppla , da war einer dieser Bande (das ist das höflichste Wort, das mir für die eingefallen ist) ja mal ehrlich, es geht nicht um humanitäre Hilfe „das ist zu einfach gedacht „. Is klar. Es geht um Zoff, um Selbstdarstellung. Konfrontation mit der israelischen Armee, daß ich nicht kichere 🤭 . Wenn die Jungs von Tsahal ernst gemacht hätten…Ich habe die Videos vom Flughafen Bilbao gesehen und kann eine gewisse Schadenfreude nicht verleugnen (ja doch, ich schäme mich ja schon) . Die Guardia civil haut drauf , nicht so wie die israelischen Soldaten , die gerade mal „sheket“ schreien, wenn ihnen so ein Vollpfosten „free Palestine“ entgegen brüllt. Und jetzt haben sie Aua, die tapferen Seefahrer. Die Palästinenser könnten einem fast leid tun. Wer solche „Helfer“ hat, braucht keine Feinde mehr…
Es ist mit Sicherheit Provokation.
Mich erinnert das an eine Prophezeihung aus 5. Mose23,21.
Die Palästinenser sind kein ethnisches Volk. Das passt zu oben erwähnten Bibelvers.
Das sogenannte ,,Nicht-Volk,,!
Wer es anders sieht, gerne widersprechen. Ich beziehe mich auf Karin Lorenz mit Zeichen der Zeit und bin ihrer Meinung.