Heftige Kritik am Verhalten Ben-Gvirs

Der israelische Minister Ben-Gvir ist bekannt für seine Provokationen. Sein Umgang mit Aktivisten sorgt nun für breite Empörung.
Von Israelnetz
Itamar Ben Gvir bei Knesset-Debatte zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen

JERUSALEM (inn) – Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat durch sein Verhalten gegenüber den Aktivisten der Gaza-Flottille einen Sturm der Entrüstung im In- und Ausland ausgelöst. Kritiker werfen dem Chef der Partei „Jüdische Stärke“ Demütigung der Aktivisten vor. Dies wiederum schade dem Ruf Israels.

Ben-Gvir hatte das Haftlager in der israelischen Küstenstadt Aschdod aufgesucht und anschließend selbst ein Video davon veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie sich die gefesselten Aktivisten in erzwungener Beugehaltung befinden; Ben-Gvir schwenkt dazu eine israelische Flagge und ruft: „Wir haben hier das Sagen.“

An anderer Stelle ist er mit der Aufforderung an die Sicherheitskräfte zu hören, sich nicht von deren Schreien stören zu lassen. In einem weiteren Videoabschnitt sind ebenfalls Aktivisten in Beugehaltung zu sehen, während über Lautsprecher die israelische Nationalhymne ertönt.

Außenminister Sa’ar: Beschämender Auftritt

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud) veröffentlichte daraufhin eine Schelte. Israel habe zwar das Recht, gegen die Aktivisten vorzugehen. „Doch wie Minister Ben-Gvir mit den Flottille-Aktivisten umgegangen ist, entspricht nicht den israelischen Werten und Normen.“

Außenminister Gideon Sa’ar (Neue Hoffnung) wurde in seiner Kritik deutlicher. An Ben-Gvir gewandt schrieb er: „Du fügst durch Deinen beschämenden Auftritt unserem Staat wissentlich Schaden zu – und das nicht zum ersten Mal.“ Ben-Gvir habe die enormen Bemühungen zahlreicher Menschen zunichte gemacht. „Du bist nicht das Gesicht Israels.“

Oppositionsführer Jair Lapid (Jesch Atid) sprach von einem „kommunikativen Terroranschlag“. Ben-Gvir habe diesen zwar ausgeführt, Netanjahu sei aber letztlich dafür verantwortlich, da er eine Koalition mit Ben-Gvir eingegangen sei. Lapid selbst hatte sich einer Koalition mit Netanjahu verweigert.

Folgen Sie uns auf Facebook und X!
Melden Sie sich für den Newsletter an!

Verzweifelte Israelunterstützer

Auch bei pro-israelischen Aktivisten stößt das Video auf Abneigung und Unverständnis. Einer der bekanntesten von ihnen, Eylon Levy, sprach von einem „absichtlichen Terrorangriff auf unser weltweites Ansehen, auf unsere Seelen. Und das alles für den Wahlkampf“.

Levy war bis März 2024 Regierungssprecher. Vor dem Hintergrund weltweiter Hetze gegen den jüdischen Staat gründete er eine Initiative, die öffentlich für Israel eintritt. Daran beteiligten sich zahlreiche Freiwillige, die sich nun ebenfalls angewidert vom Auftritt Ben-Gvirs zeigten. Levy bekundete, er wisse nicht mehr, was er ihnen antworten soll. Seine Hoffnung liege in den anstehenden Neuwahlen.

Der Geschäftsführer der Organisation „UN Watch“, Hillel Neuer, nannte Ben-Gvir eine Zumutung und Schande. Er forderte Netanjahu auf, ihn zu entlassen. „UN Watch“ beleuchtet die Arbeit der Vereinten Nationen und weist immer wieder auf anti-israelische Tendenzen dieser Organisation hin.

Die pro-israelische Aktivistin Aviva Klompas forderte ebenfalls Ben-Gvirs Entlassung. „Wieder und wieder hat er sich rücksichtslos verhalten, Spannungen angefacht und Schande über den Staat Israel gebracht.“

Der israelische Journalist Itai Blumental weist darauf hin, dass die Armee überrascht war von dem Video. Ben-Gvir habe in komplettem Widerspruch zu den Entscheidungen der zuständigen Akteure gehandelt, die das Abfangen der Flottille über Wochen vorbereitet habe. Ben-Gvir habe seinen Posten missbraucht, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

Diplomatische Folgen

Die Verhalten Ben-Gvirs stößt auch international auf Empörung. Zahlreiche Länder, darunter Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Spanien, bestellten die jeweiligen israelischen Botschafter oder Amtsträger der Botschaften ein.

Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni (Brüder Italiens) forderte eine Entschuldigung; Außenminister Antonio Tajani (Forza Italia) forderte die Europäische Union auf, Ben-Gvir mit Sanktionen zu belegen. Der Staatenverbund nannte das Verhalten Ben-Gvirs „vollkommen inakzeptabel“.

Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, begrüßte die zahlreichen kritischen Stimmen in Israel. Er selbst bezeichnete das Verhalten als „unakzeptabel und unvereinbar mit den Grundwerten unserer Länder“.

Ausweisung beginnt

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft forderte ebenfalls die Entlassung Ben-Gvirs. Er habe mit seiner „beschämenden Inszenierung“ Israel „bewusst geschadet“, schrieb Präsident Volker Beck. „Wer dem Staat so wiederholt schadet, darf kein Minister bleiben.“

Indes hat Israel am Donnerstag mit der Ausweisung der Aktivisten begonnen. Die Organisation Adalah teilte mit, die meisten der knapp 430 Aktivisten seien auf dem Weg zum Flughafen von Eilat. Die Türkei schickt Flugzeuge, um die Aktivisten auszufliegen. (df)

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Schreiben Sie einen Kommentar

38 Kommentare

  1. Ben Gvir, ein Minister welcher schon vor 3 Jahren hätte entlassen werden müssen. In Deutschland hätte man von solch einem Minister eigentlich den eigenen Rücktritt erwartet.
    Ob es eine Entlassung von Gvir geben wird? Ich bezweifle das stark. Smotrich würde sich dagegen stemmen und Netanjahu will beide nicht verlieren.

    16
    1. (In Deutschland hätte man von solch einem Minister eigentlich den eigenen Rücktritt erwartet).

      In Deutschland hätte man alles daran gesetzt, zu verhindern, dass jemand wie Ben-Gvir der Regierung beitritt. Genau deshalb existiert die „Brandmauer“ gegen die AfD.

      9
        1. @ Chris (Chrissen)

          Die Brandmauer ist allenfalls deswegen schrecklich, weil sie verhindert, dass sich die Unfähigkeit der AfD in aller Deutlichkeit offenbaren kann.

          In dieser Partei tummelt sich eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Strömungen, die sich in politischer Verantwortung sehr schnell gegenseitig zerlegen wird – und mit ihr unsere demokratische Ordnung! Aber so weit möchte ich es gar nicht erst nicht kommen lassen!

          Falls es jedoch tatsächlich zum Desaster der Regierungsverantwortung der AfD kommen sollte, wird sich unser BVerfG endlich mal bewähren müssen, um das zu tun, für das es mal institutionalisiert wurde, nämlich den Schutz der demokratischen Ordnung zu gewähren.

          Auch wenn ich immer wieder über das Versagen unserer höchstrichterlichen Rechtsprechung in vielen Belangen nur den Kopf schütteln kann, so vertraue ich doch nach wie vor darauf, dass das Schwert der Justiz, das uns vor extremistischen und demokratie-feindlichen Akteuren bewahren soll, noch zum scharfen Gebrauch taugt.

          Und, Chris, ich unterstelle mal, dass du zu den sog. „Protestwählern“ gehörst, wobei dieser Allgemeinplatz eigentlich nichts aussagt, was für den Erhalt einer Demokratie dienlich ist.

          Die AfD ist eine Arena, auf der sich unterschiedlichste Frustrierte mit undefinierbaren Zielsetzungen tummeln. Aus einer solchen aufgeregten Hühner-Hof-Gemeinschaft heraus lässt sich keine an demokratischen Grundsätzen orientierte Politik generieren!

          Ich hoffe, du kannst dich noch rechtzeitig politisch anderweitig orientieren! Denn ich schätze deine Haltung ansonsten sehr!

          12
          1. Liebe Caja,

            ich sehe es ähnlich, was die unterschiedlichen Strömungen angeht, allerdings bin ich in der Sache „an sich“ einer völlig anderen Meinung.

            Ich war bis 2007 oder 2008 überzeugter CDU-Wähler. Unter Angela Merkel habe ich dann immer mehr die Entkernung einer einst konservativen Partei erleben müssen. Ich wählte CDU und bekam immer öfter rot-grüne Politik vonseiten der CDU. Ich wurde Nicht-Wähler.

            Als 2013 die AfD gegründet wurde, habe ich sie vor allem wegen der Migrationsfrage gewählt. Ich als Schwuler wurde seit meiner Jugend in den 90ern in jeweils 99 von 100 Fällen von Leuten mit arabischem oder türkischem Migrationshintergrund wegen meiner Homosexualität und teils auch wegen meines Deutschseins in Frankfurt am Main beschimpft, terrorisiert, auf der Schule gemobbt, auf der Straße bis heute bedroht, geschlagen oder angespuckt.

            Während ich in jungen Jahren noch auf die CDU und eine pro-deutsche, migrations- und islamkritische Politik gerade auch als schutzbedürftiger Schwuler gehofft hatte, hat mich die CDU im Stich gelassen.

            Übrigens: bei zwei Umfragen der letzten Jahre (eine zur letzten Europa-Wahl) hat in Gay Medien die Mehrheit der schwulen Männer für die AfD gestimmt, nicht für links-rot-grün. Was Ignoranten nicht sehen wollen, ist, von wem für „uns“ so erschreckend oft Gefahr ausgeht. Schwule wissen das und wählen entsprechend, auch wenn die Mainstreammedien das gerne verschweigen und ein „Regenbogen-Vielfalts-Traumbild“ zeichnen.

            Ich möchte mich nicht mehr beschimpfen und bedrohen lassen und dann von den Etablierten im Stich gelassen werden!

            12
          2. Lieber Chris,

            ich kann deinen Frust verstehen und weiß, wie schrecklich schwer es die Gay-Community in den letzten Jahrzehnten hatte.

            Ich habe in meiner Jugend viele Freunde aus der Schwulen-Szene gehabt und war in dieser Zeit zum Feiern und Tanzen oft im „Construction“ oder dem „Blauen Engel“ in Frankfurt.
            Vielleicht sagt dir das was?

            Und dass du von der CDU, aber auch vielen anderen als demokratisch und gemäßigt gelabelten Parteien enttäuscht bist, kann ich ebenfalls nachvollziehen.

            Das Fatale ist nur, dass du glaubst, die AfD würde eure Interessen und Ziele besser vertreten.

            Das sind Menschen-Fänger, die sich jeder Lüge bedienen, um Wählerzulauf zu generieren!

            Alles leere Versprechungen und Fake! Schau dir doch mal die unterschiedlichen Fraktionen mit ihren völlig gegensätzlichen Zielsetzungen an, die sich in diesem extremistischen Haufen tummeln! Unmöglich, darauf zu vertrauen, dass diese auch nur ansatzweise etwas für die Schwulen-Bewegung erreichen oder durchsetzen wollen und werden!

            Aber sei´s drum, ich will hier nicht partei-politisch missionieren, mir geht es hier im Forum in erster Linie um den Kampf für die Wahrheit bezüglich Israel und den Kampf gegen Antisemtismus. Da habe ich genug zu tun.

            Und abschließend: Du bist ein prima Kerl, den ich sehr schätze!

            9
          3. @Caja

            Liebe Caja,

            vielleicht siehst du das noch bei all den vielen Kommentaren: ich lese dich auch immer gerne und finde dich sehr sympathisch. Auch deine Leidenschaft für Israel und den Kampf gegen Antisemitismus ist eine große Freude!

            Dir und Manu ein schönes Pfingstfest!

            5
        2. @Chris(Chrissen)
          Finde gut,das du ehrlich bist. Ich hadere noch mit mir. Wenn im Herbst Wahlen sind,was soll ich wählen? CDU hat mich mehr als enttäuscht. Besonders, wenn ich an den großen Stromausfall im Januar denke. Bürgermeister spielte Tennis. Und auch sonst. Aber ich glaube nicht,das mit der AFD alles besser wird. Jedoch, ich verstehe die Wähler.
          Das Handeln von Ben Gvir geht natürlich gar nicht. Was wollte er damit zeigen? Ne,geht überhaupt nicht.
          Liebe Grüße Manu 🇮🇱🐿🫤

          5
          1. Liebe Manu,

            ich verstehe dich und Caja sehr gut.

            Ich wüsste nicht, warum ich es verschweigen sollte. Auch in meinem Freundeskreis ist das bekannt und niemand hat mich zum Aussätzigen erklärt, auch wenn alle Freunde der Meinung sind, dass die AfD zwar in manchen Dingen richtig liegt, aber am Ende zu rechts ist.

            Weißt du, in den 90ern war ich mit einer politisch extrem „grünen“ Freundin befreundet. Sie war pro-palästinensisch, ich war pro-israelisch. Ich saß sogar mal mit Omid Nouripour von den Grünen am Kaffeetisch, weil er mit dem Bruder der besagten Freundin befreundet war. Ich musste mir so viel Unsinn von der „grünen“ Freundin anhören, wenn es um Israel ging. Aber auch bei Gewalt gegen mich als Schwuler (lange Haare, geschminkt), hatte sie zwar Bedauern und Sorge, aber verschloss ihre Augen vor den Tätern, die ihr nicht ins Weltbild passten.

            Schon damals waren wir in so gut wie allem politisch uneins, haben uns aber als Freunde wertgeschätzt.

            Viele Grüße

            6
        3. Chris (Chrissen) hat leider wenig Ahnung von Geschichte. Die KPI hat in der Toskana, in Emilia-Romagna regiert und gut regiert. Aber die KPI hat bis 1990 Geld von der UdSSR bekommen und sie war außenpolitisch eine Gefahr für Italien wie heute die AfD (moskautreu) eine große Gefahr für Deutschland ist.

          13
          1. Nein, Albert, Chris liegt durchaus nicht weit daneben. Er bekommt im Grunde dasselbe zu spüren, was auch wir Juden immer wieder um die Ohren gehauen bekommen und zwar von genau denen, auf die wir vertraut und in die wir unsere Hoffnungen gesetzt haben.
            Wenn es nämlich hart auf hart geht und der Treuebeweis zu den eigenen Prinzipien angetreten werden muss, sind sie plötzlich alle nicht mehr da, und alles vormals gesagte ist nicht mehr wahr.
            SHALOM

            2
        4. @Chris Chrissen
          Alles gut. Meine Schwester wählt auch AFD. Und das aus Überzeugung. Das du als Schwuler so angemacht wurdest/wirst tut mir schrecklich leid. Das hatte ich bei meinem Papa nicht. Aber da war noch die Mauer. Ist also lange her. Ich würde mich als Protest-Wähler bezeichnen. Wir können es nicht ändern. Wenn die Politiker sich nicht endlich mal wirklich um das Volk kümmern, dann passiert so etwas.
          Ich wünsche dir schon vorab Schöne Pfingsten! Mit viel Sonnenschein.🌞🌞
          Manu

          5
      1. @ Gideon Lahav

        „In Deutschland hätte man alles daran gesetzt, zu verhindern, dass jemand wie Ben-Gvir der Regierung beitritt. Genau deshalb existiert die „Brandmauer“ gegen die AfD.“

        Ben-Gvir ist ein (kleiner) Vorgeschmack auf das, was uns ab Herbst in einigen Bundesländern unserer Republik erwarten könnte! Wenn wir es nicht endlich schaffen, eine Regierungspolitik umzusetzen, die diesen wahnsinnig gefährlichen, demokratieschädigenden, extremistischen Wölfen im Schafspelz den Wind aus den Segeln nimmt!

        Dummheit und Blödheit ist keine Kardinal-Tugend der Rechtsextremen in Israel! Hierzulande gibt es ausreichend gewiefte und kaltblütige Taktierer, die ihre Intelligenz geschickt dazu einzusetzen wissen, um die durch ihre Vernebelungs-Parolen zu willigen Werkzeugen Missbrauchten in Marsch zu setzen.

        Das Gesagte lässt sich ebenso eins-zu-eins auf unsere Linksextremen übertragen!

        Unsere Regierung muss endlich verstehen, dass nur noch wenig Zeit ist, unser Land vor dem Untergang durch die Machenschaften von extremistischen Rattenfängern zu bewahren! Ansonsten drohen uns Zustände wie derzeit mit der Irren-Koalition in Israel.

        20
    2. Blub, mit dieser Vorführung ist zumindest Ben Gvir nach den Wahlen weg vom Fenster, möglicherweise wird er dann auch das Ziel behördlicher Ermittlungen, ich würde mir das sehr wünschen. Wenn ein Politiker Israels eine Schande für das Land ist, dann er. Und wenn Smotrych nicht anfängt, kleine Brötchen zu backen, soll es ihn auch so erwischen.

      14
      1. Er wird nicht gehen. Seine Schuld ist nicht sein Verhalten, sondern die Zurschaustellung seines Verhaltens. Jeder in dieser Regierung weiß, dass diese offene Unmenschlichkeit nur ein Bruchteil der Unmenschlichkeiten hinter verschlossenen Türen darstellt. Wer sich jetzt künstlich empört, ist ein strategischer Heuchler.

        2
        1. Ich verstehe schon, was Sie meinen ,aber das ist es nicht allein, er war schon weit früher so gepolt, man sollte nicht vergessen, daß er ein Jünger Kahanes und seiner Kach-Partei war, und daß er Baruch Goldstein vergöttert, den Massenmörder von Hebron. Ferner ist Yigal Amir, der Mörder Rabins einer seiner Helden. Sein eigentliches Problem ist der ihm innewohnende extrem ausgeprägte Ethno-Nationalismus, der sogar die arabischen oder anders religiösen Israelis ausschließt. Wie sonst kommt es denn,daß er sich den Gewalttaten der arabischen Israelis untereinander nicht in dem Maße widmet, wie es seine Pflicht wäre? Oder daß er die Gewalt der illegalen Siedler im WJL nicht unterbindet,sondern eher befeuert?
          Nein, Julian dieser Mann strebt ein ethnisch reines Israel an, eines nur für die Juden. Woran das erinnert, können Sie sich wohl denken, und darauf habe ich als künftiger Bürger Israels nicht den geringsten Bock.
          SHABBAT SHALOM

          2
    3. Blub, anscheinend eifert man aber gerade in Spanien dem verhassten Ben Gvir nach. Gibt dazu ein Video in der TIMES OF ISRAEL, dort ist zu sehen, wie zurückkehrende Gaza-Aktivisten von spanischen Polizisten nach ein wenig Aufruhr noch im Flughafengebäude teils brutal niedergeknüppelt werden.
      Wie verstehen Sie das denn ? Was lesen Sie daraus ? Vielleicht KI-generierte israelische
      Propaganda ?

      11
  2. Eylon Levy, sprach von einem „absichtlichen Terrorangriff auf unser weltweites Ansehen, auf unsere Seelen. Und das alles für den Wahlkampf“. Er spricht mir aus der Seele.
    Und Bibi, es reicht nicht, das Verhalten Ben Gvirs als „nicht den israelischen Werten und Normen zu nennen“. Es wäre ein guter Zug, ihn sofort aus Ihrer Regierung zu entfernen, bevor Sie entfernt werden.

    13
  3. Ben-Gvir gehört umgehend in eine geschlossene Anstalt eingewiesen. Er und Smotrich schaden dem Ansehen Israels. Die Bundesregierung muss endlich ein Zeichen setzen und den beiden mit einem Einreiseverbot Sanktionieren.

    Und Netanjahu braucht hier keine Schelten zu veröffentlichen, um zu betonen, dass dieses Verhalten nicht mit den israelischen Werten und Normen entsprechen.
    Denn – wie Yair Lapid es treffend formulierte – trägt Bibi eine Mitschuld an diesem ,, kommunikativen Terroranschlag“ sowie an der internationalen Isolation Israels.

    Theodor Herzl, David Ben-Gurion und Yitzhak Rabin würden sich allesamt im Grab umdrehen, wenn die sehen von welche Kreaturen Israel heute regiert wird.

    10
    1. @Gideon Lahav
      „Ben-Gvir gehört in eine geschlossene Anstalt“, aber die Israel-Hasser, diese Pro-Pal-Aktivisten auch.

      36
  4. Regierungschefin Giorgia Meloni forderte eine Entschuldigung. Wozu? Die israelische Regierung hat sich entschuldigt. Aber sie muss das machen, sonst droht der nächste Generalstreik gegen Israel.

    23
  5. Wie kann sich ein Politiker freiwillig, ohne dass ihm die Pistole vor die Brust gehalten wird, zu so einem sein Land schädigenden Vollpfosten-Einsatz hinreißen lassen!!!???

    Genauso hätte er sich weinselig mit einer Palästinaflagge unter die Aktivisten einreihen können und mit ihnen Hass-Parolen gegen Israel schmettern können!

    Es ist zum Schreien! Wie blöd kann man sein, mit dieser albernen Kasperei das Werk der Aktivisten zu befeuern?! Ich bin fassungslos angesichts so viel Blödheit!

    16
    1. Hinreißen lassen? Das ist einfach seine Natur. Diese Person ist einfach so gestrickt. Das hat er schon mehrmals deutlich gemacht. Wie gesagt, schon vor 3 Jahren hätte diese Kreatur entlassen werden müssen. Aber hey, die Siedlungspolitik die er zusammen mit Smotrich macht, ist Bibi wohl wichtiger als das Ansehen des eigenen Landes.

      13
  6. Ben Gvir gehört angeklagt, bzw. in eine Anstalt. Er schadet Israel weltweit.

    18
  7. Was ich an den Kommentaren der Freunde Israels hier so angenehm finde, ist, wie selbstkritisch und kritisch gegenüber Schandtaten man ist. Hut ab!

    Das würde ich mir von denen, die Israel hassen und ständig zugunsten der „Palästinenser“ den jüdischen Staat kritisieren, ebenfalls wünschen.

    37
    1. Fang an die Kriegsführung und die Vertreibung von Menschen durch Israel zu kritisieren und diese als das zu benennen was es ist und wir können noch einmal reden.

      Du lobst die Leute dafür, das diese etwas kritisieren was unmenschlich ist. Wow.

      Heb in deinem nächsten Beitrag den Punkt hervor das der Rasen grün ist und ich lobe dich auch. Versprochen.

      19
  8. Chris, das kriegen Sie von denen nicht, die haben fast alle eine Blockade, die nur eine Richtung zulässt.
    SHALOM

    13
  9. Es ist eine Tatsache, dass die Regierung, weil Netanjahu sonst keine Mehraheit hätte, solche Leute in der Regierung hat, die Israel nur schaden können.
    Denn das Bild hängt schief: Durch Ben-Gvirs Verhalten wird die eigentliche Tatsache in den Hintergrund gerückt: Israel muss gegen jedwede Gaza-Flotte kämpfen, Israel ist in ernster Gefahr, weil die Hamas nun wieder aufgerüstet ist und das Programm gegen das Jüdische Volk samt Medien weiter durchführen kann.
    Der Gaza-Einsatz der IDF wird nach wie vor ISRAEL-FEINDLICH wiedergegeben, die Hamas hat bisher ihre Ziele erreicht, es wird eine Wende geben, aber sie ist nicht da. Israel steht zu Unrecht am Pranger und wird dann durch eigene Leute noch schlimmer, Ben-Gvir schadet Israel ! Bennet und Lapid sind besser.

    5
  10. Ben Gvir – ein in israel verurteilten Terrorist. Und für Terroristen gibt es nur Gefängnis.

    4
    1. @Pasu
      Sie denken und reden wie der Judenhasser Erdogan: wer eine andere Meinung hat als Erdogan ist ein Terrorist.

      21
    2. Ich dachte für Terroristen wurde die Todesstrafe eingeführt? Ahh nein stimmt ja, diese gilt nur für Palästinenser.

      3
      1. @Blub
        Ben Gvir ist ein Minister, ein guter Minister einer Regierung eines demokratischen Landes. Man kann BenGvir, man muss Ben Gvir kritisieren.

        24
        1. @Alberto
          Nee Alberto, so senil bist du nicht. Hast du dich verschrieben? Ben Gvir ein guter Minister? Er ist ein vorbestrafter Rechtsextremist. Er provoziert und heizt die kritische Situation Israels an. Er ist ein Araberhasser! Er praktiziert genau das, was wir Israelhassern auch vorwerfen. In diesem einen Punkt bin ich mit Blub einer Meinung.
          Sorry, Ella

          9
  11. (Spr 26:4 [G-Schla2000])
    Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst;
    (Spr 26:5 [G-Schla2000])
    antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält.
    (Spr 27:22 [G-Schla2000])
    Wenn du den Narren im Mörser mit der Keule zu Grütze zerstößt, so weicht doch seine Narrheit nicht von ihm.

    Ob sich Ben Gvir den Narren gleich gemacht hat oder ihnen nach ihrer Narrheit geantwortet hat, sei einmal dahingestellt.

    Was auf jeden Fall auf die Gaza-Flottille-Aktivisten zutrifft, ist die darauf folgende Aussage von Gottes Weisheit im Buch der Sprüche. Und sie beweisen die Richtigkeit davon immer wieder aufs Neue.

    27
    1. @ Bernhard Graf

      Da haben Sie aber wirklich sehr treffende Bibelpassagen zitiert! Wenn ich Ihren Kommentar nicht erst jetzt gelesen hätte, hätte ich diese auch gut in einen Kommentar einbauen können, den ich vorhin abgeschickt habe! Aber ich werde sie mir merken, denn eine passende Gelegenheit des Gebrauchs wird sich in diesem Portal sicherlich bald finden 😉 !

      11
    2. Bernhard, wer ist der Narr?
      Der Narr oder diejenigen, welche ihm nachlaufen ?
      SHALOM

      0
  12. Verkehrte Welt, Wenn man es nicht mit dem Schiffchen schafft, schafft man es mit Aufregung. Im Kern sollte man sich über die hohe Anzahl solcher Aktivitsten viel mehr aufregen und in allen Tönen ausmalen, wie unverschämt ihre Aktionen sind und welcher Aufwand und Ressourcen damit verschwendet werden. Auch sollte das Land von dem sie aus gestartet sind empfindliche Summen zur Widergutmachung zahlen. Kümmert euch um diese Themen, ansatt um einen einzelnen Quertreiber, der die Sachlage aus seiner Sicht beleuchtet.

    56
    1. @Beva
      Herzlichen Dank für Ihren hervorragenden Kommentar! 👍!👍!

      Sie leben in der realen Welt. Sie charakterisieren die sog. „Aktivisten“ in besonnener, ja zurückhaltender Weise.
      Wenn ich an diese Schreihälse denke, fällt mir zuerst ein Wort ein: Gesindel. Aber Gesindel oder Abschaum ist nicht unbedingt gefährlich. Gesindel kann sogar harmlos sein. Diese selbsternannten „Aktivisten“ sind es nicht.
      Sie unterstützen bewusst den arabischen Terrorismus und den noch gefährlicheren iranischen Staatsterrorismus. (Manche sind Täter.)
      Sie unterstützen jeden Gegner Israels. Dabei bedienen sich der dümmlichsten Propaganda, die in ihrer Verlogenheit selbst die Nazi-Propaganda in den Schatten stellen dürfte. Im Internet ist dazu vieles zugänglich. Ein Kommilitone meinte: „Das sind verkommene Dreckschleudern.“
      —–
      Itamar Ben-Gvir wird vorgeworfen, er habe die sog. Aktivisten „gedemütigt“ und dem Ansehen Israels auf unserer Erde geschadet. Inzwischen hat die spanische Polizei auf dem Flughafen Bilbao einige wenige dieser Personen und zahlreiche ihrer foto- und videobesessenen „Sympathisanten“ vermutlich auch „gedemütigt“, vielleicht sogar psychisch gefoltert? – Wie wird Herrn Sánchez zumute sein?

      Aber zurück zu Ben-Gvir. @Klaus hat in einem seiner Kommentare wichtige Stichworte genannt, z.B: Anhänger Meir Kahanes (für ihn ein „Heiliger“) – Bewunderer Baruch Goldsteins.
      Die Liste seiner Verfehlungen und kriminellen Handlungen ist lang. Er hätte nie Minister werden dürfen. Aber wer meint, er gehöre in eine „geschlossene Anstalt“, irrt sich.

      Nochmals vielen Dank, @Beva! 👍!

      53

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen