TEL AVIV / JERUSALEM (inn) – Zwei ehemalige Likud-Politiker haben am Donnerstagabend die Gründung einer neuen rechtsgerichteten Partei offiziell bekannt gegeben. Gilad Erdan und Juli Edelstein fühlen sich nach eigener Aussage in der Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu nicht mehr zu Hause.
„Dies ist einer der schwersten Tage in meinem Leben, aber auch einer der wichtigsten“, sagte Erdan laut der Zeitung „Yediot Aharonot“ auf der Pressekonferenz in Tel Aviv. „Heute Abend verabschiede ich mich von meinem politischen Zuhause, in dem ich mehr als 30 Jahre lang gewachsen bin. Leider kann ich es nicht mehr als Zuhause bezeichnen.“ Der Likud repräsentiere seine Wähler nicht mehr.
Ein zentrales Streitthema ist die Wehrpflicht für Haredim. Die aktuelle Koalition, der mehrere ultra-orthodoxe Parteien angehören, hat Ausnahmeregelungen beschlossen und das Torastudium in Form eines Grundgesetzes aufgewertet.
Erdan kündigte für den Fall seiner Wahl ein Grundgesetz an, das alle Bürger zum Wehrdienst oder Zivildienst verpflichten solle. „Das Gesetz wird einen einfachen Grundsatz festsetzen: Im Staat Israel hat jeder Bürger Rechte und auch Pflichten.“ Es könne nicht sein, dass ein Jugendlicher aus der arabischen Stadt Umm el-Fahm mit 18 sein Studium beginne, ein Altersgenosse aus Ofakim hingegen erst nach drei Jahren Wehrdienst. „Es kann nicht angehen, dass ein Jugendlicher aus Bnei Brak, der Tora und Gebote einhält, nicht der Allgemeinheit dient, während ein Jugendlicher aus (der Siedlung) Ofra, der Tora und Gebote hält, sein Leben im Libanon riskiert.“
Gegen linke Positionen
Weiter sagte Erdan: „Mein ganzes Leben lang war ich ein Mann der Rechten. Nie bin ich einen Zickzackkurs gefahren. Ich glaube an das Land Israel. Ich glaube an die Siedlungspolitik.“ Er lehne die Gründung eines palästinensischen Staates entschieden ab.
Die Positionen der Linken weise er zurück, habe aber nie einen Andersdenkenden gehasst. „Der politische Gegner ist nicht der Feind. Unsere Feinde befinden sich in Teheran, Gaza und dem Libanon.“
Unterdessen schloss Erdan es nicht ausdrücklich aus, mit Netanjahu zu koalieren. Auf eine entsprechende Frage antwortete er: „Solange Netanjahu vom Volk gewählt wird, ist es sein Recht und seine Pflicht, als Premierminister zu dienen.“ Disqualifizierungen oder persönliche Boykotte seien nicht sein Ding.
Gegen Koalition mit Jair Golan
Dennoch kann er sich eine Koalition mit dem Vorsitzenden der Partei „Die Demokraten“, Jair Golan, nicht vorstellen. Dieser habe „Soldaten vor der Welt verunglimpft“ und nicht um Entschuldigung gebeten, begründete Erdan seine Position. Golan hatte im Mai 2025 gesagt, Israel sei auf dem Weg, ein Paria-Staat zu werden wie Südafrika: „Ein gesundes Land kämpft nicht gegen Zivilisten, tötet nicht Babys als Hobby und setzt sich nicht zum Ziel, Einwohner zu vertreiben.“
Erdan sitzt seit 2003 in der Knesset. Er hatte Ministerposten für öffentliche Sicherheit, Kommunikation und regionale Zusammenarbeit inne. Von 2020 bis 2024 war er Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen.
Ehemaliger Parlamentssprecher: Vertrauen zurückbringen
An seine Seite hat sich der ehemalige Parlamentssprecher und Gesundheitsminister Juli Edelstein gestellt. Dieser wanderte 1987 aus der Sowjetunion in den jüdischen Staat ein. 1996 trat er für die Partei „Israel B’Alija“ in die Politik ein, die 2003 mit dem Likud fusionierte. Im vergangenen Jahr pochte er als Vorsitzender des Ausschusses für Äußeres und Sicherheit auf schärfere Sanktionen gegen Wehrdienstverweigerer. Daraufhin warf ihn der Likud aus dem Komitee. Anfang Juli trat er aus der Partei aus.
„Nach dem furchtbaren Bruch des Massakers vom 7. Oktober war mir klar, dass man nicht so weitermachen kann, als wäre nichts geschehen“, sagte Edelstein auf der Pressekonferenz. „Gerade aus dem großen Schmerz erwuchs auch eine historische Gelegenheit: die Risse zu kitten, das Vertrauen zwischen den Teilen des Volkes zurückzubringen und von Neuem die Gemeinsamkeit aufzubauen, auf der der Staat Israel entstand.“
Er habe sich seit Ausbruch des Krieges für ein „echtes und faires Rekrutierungsgesetz“ stark gemacht. „Nicht aus dem Wunsch, mit den Haredim zu streiten, sondern aus einer tiefen Verantwortung gegenüber den Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, gegenüber den Reservisten, die immer wieder die Last tragen, und gegenüber Israels Sicherheit.“ Aus dem Ausschuss sei er entfernt worden, weil er das „gefährliche Drückebergergesetz“ abgelehnt habe. Er sei dankbar, dass er dazu beigetragen habe, es in dieser Form zu verhindern.
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Die neue Partei hat noch keinen offiziellen Namen. Viele Medien titulieren sie als „Likud B“. Während der Pressekonferenz war ein Slogan zu lesen: „Rechtsgerichtet. Einberufung. Einheit.“. Edelstein sprach von einem „neuen politischen Zuhause“ für Hunderttausende Israelis, die nicht mehr wüssten, für wen sie stimmen sollten. Erdan betonte: „Wir werden selbstverständlich jede demokratische Entscheidung des Volkes respektieren. Dabei glauben wir an eine breite zionistische Regierung, die nicht von den ultra-orthodoxen oder arabischen Parteien abhängig sein wird.“
Reservistenpartei beginnt Wahlkampf
Eine weitere neue Partei hat derweil ihren Wahlkampf eröffnet: „Zionistisches Heim-Die Reservisten“. Ihre Gründung wurde bereits im September von Joav Hendel angekündigt. Der Politikwissenschaftler war von 2011 bis 2012 Berater von Netanjahu, er legte den Posten wegen des Vorwurfes sexueller Übergriffe nieder. 2019 trat er für die Partei „Blau-Weiß“ von Benny Gantz in die Politik ein und war von 2020 bis 2022 Kommunikationsminister. Vor den Wahlen tat er sich mit der ehemaligen Justizministerin Ajelet Schaked zusammen, doch das Bündnis scheiterte und trat in dieser Form nicht an.
Auch Hendel kritisiert eine Wehrdienstbefreiung für Haredim: „Jeder Bürger in Israel hat eine Verpflichtung, etwas für das Land zu tun. Es wird nicht länger eine Situation geben, in der es Rechte ohne Pflichten gibt.“ Und ebenso wie Erdan schließt er es nicht explizit aus, mit Netanjahu zu koalieren.
Neu mit im Boot ist der frühere Kultur- und Sportminister Chili Tropper, der ebenfalls von „Blau-Weiß“ kommt. Er trat der Reservistenpartei im Juli bei und belegt den ersten Platz auf der Kandidatenliste. Auf einer Pressekonferenz in Jerusalem am Mittwochabend kündigte er an, im Falle seiner Wahl eine „zionistische, staatsmännische Regierung errichten“.
„Persönliche Sicherheit statt Likes“
Wie die Nachrichtenseite „Times of Israel“ berichtet, übte Tropper Kritik an Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir (Jüdische Stärke): „Nach Jahren des Redens über Staatsführung ohne Staatsführung, nach Jahren großer Versprechungen, aber mit blutenden Straßen, ansteigender Gewalt und ungezügeltem Verbrechen ist die Zeit gekommen, dass jemand kommt, um zu arbeiten, nicht, um für Fotos zu posen. Die Zeit ist gekommen, sich um persönliche Sicherheit zu kümmern, nicht um TikTok-Likes.“
Hendel hatte bei der Ankündigung der Gründung gesagt: Diejenigen, die für das Versagen des 7. Oktober 2023 verantwortlich seien, „sollten nach Hause gehen und diejenigen, die an jenem Tag Verantwortung übernahmen, sollten die Kontrolle über die Zentren der Macht übernehmen und das Land führen“.
Ein weiteres Thema ist die Dezentralisierung. Die Partei will lokale Behörden stärken, auch im Bildungssystem.
Die Knessetwahlen sind für den 27. Oktober angesetzt. Bis zum 8. September können sich Parteien und Kandidaten registrieren lassen. (eh)
23 Kommentare
Der Wahlkampf hat begonnen: Netanjahu soll sich warm anziehen.
Albert, der Wahlkampf ist schon längst im Gange. Jeder Zahalnik, ob Mann oder Frau, ob Druse, Araber, Muslim oder Christ gibt mit dem Einsatz an den Fronten unbewusst seine Stimme ab. Was Israel braucht, ist eine breite
zionistische Regierung ohne Abhängigkeiten von Splitter-oder Kleinparteien, ohne Abhängigkeiten von den Ultraorthodoxen.
Jene sollen ebenso in die Pflicht genommen werden wie alle anderen, ohne Ausnahme.
SHALOM
Klaus @ Volle Zustimmung !
Und in Jerusalem protestieren diese Ultraorthodoxen gegen die Öffnung des Cafés Basimta am Shabbat.
Die sollen sich damit auf ihre Viertel beschränken und nicht der Mehrheit das Wochenende versauen. Soweit ist das schon gediehen.
SHABBAT SHALOM
@Klaus
Es wäre freundlich von Ihnen, wenn Sie erläuterten, worin Sie den Zusammenhang zwischen Ihrem Kommentar und Frau Elisabeth Hausens Artikel sehen, in welchem es um das Thema geht: „Ehemalige Likud-Mitglieder stellen neue Partei vor“.
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Zitat aus Frau Hausens Beitrag: „Erdan kündigte für den Fall seiner Wahl ein Grundgesetz [!] an, das alle Bürger zum Wehrdienst oder Zivildienst verpflichten solle.“ – Ein vernünftiger Vorsatz (und sicherlich auch eine Art Wahlversprechen).
Zwei ganz verschiedenartige Fragen: Hat Gilad Erdan denn eine Chance, gewählt zu werden? Sind die Haredim vernünftigen Vorstellungen zugänglich?
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Ich habe vor kurzem im IN-Form der Auffassung einer Foristin (oder eines Foristen?) zugestimmt, die zunehmende Anzahl Wehrdienst leistender Haredim könne in ihrer Vorbildwirkung nach und nach wirksamer sein als (Zwangs-)Rechtsvorschriften. Aber das ist ein weites Feld mit einem offenen Horizont . . .
Eine wahre und klare Aussage von Ihnen wie so gut.
Ganz schön viel Dynamik in der Zeit vor den Wahlen. Ich bete für Israel, das ist leichter! *SHALOM
Möge Israel eine stabile gute und gottgewollte Regierung bekommen!
@maria
Gott, wie wir ihn kennen, wird sich aus diesem Wahlkampf raushalten.
So schönes Bild.
Zwei Männer, gleiche Statur, vom Aussehen her könnten sie Brüder sein, gleiche Anzüge und immer blank geputzte Schuhe.
So soll es sein! Zwei Brüder im Geiste, mehr kann man sich doch wirklich nicht wünschen.
Ihr Programm Rechtsgerichtet. Einberufung. Einheit. Weitermachen.
Ironie, Brigitte?
Deren Programm sollte in der Tat dem entsprechen, was Sie in Ihren letzten Worten schreiben, aber bitte schön ohne die extrem rechten, linken oder ultraorthodoxen Shmocks.
@ Klaus – Ironie ist:
Bei strömendem Regen sagt jemand: „Das ist ja mal wieder ein traumhaftes Wetter“
Meine Überzeugung ist, dass ein Begriff wie „Rechtsgerichtet“ in einem deutschen Parteiprogramm nicht nur heftigste Reaktionen auslösen würde. Warum wissen Sie.
@Klaus
Es ist nicht anzunehmen, dass eine Foristin, wie sie hier unter dem Namen @Brigitte in die Erscheinung tritt, wüsste, was z.B. Thomas Mann oder gar Sokrates unter Ironie verstanden haben, geschweige denn, wie sie, die Foristin, diese hier und heute in praxi „umsetzen“ könnte. – Es fehlt unter anderem die Prise Understatement, die nun einmal zu dieser Spielart der Ironie gehört.
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In diesem Fall liegt es doch näher, an Otto von Leixners bekannte Definition zu denken: „Ironie kann Tochter der Weisheit – oder der Dummheit sein. Mancher Hohlkopf wendet Ironie an, weil er bemerkt hat, dass unbeholfene Menschen sich durch sie leicht verblüffen lassen.“
Aber auch von Leixner setzt mit seiner Definition sicherlich das Niveau, das es im vorliegenden Fall zu berücksichtigen gibt, entschieden zu hoch an. Und derartig „unbeholfene Menschen“ – sind sie nicht eher ein Trugbild? 😉
@Brigitte
„Blank geputzte Schuhe“, für mich, für meine Ehefrau, für unseren Bischof (er trägt Ferragamo-Rote-Schuhe), sehr wichtig.
Daniel 2 Vers 21 Gott setzt ab–Gott setzt ein.——In der Nacht vor seinem Tod (1968) sagte der Schweizer Theologe Karl Barth seinem Freund Eduard Thurneysen am Telefon:: Es wird regiert, von ganz oben, vom Himmel her. Wirklich ? Inzwischen gebärden sich Autokraten immer selbstherrlicher und rücksichtsloser. Völker und Länder werden untersucht. Warum lässt Gott sie eine Zeitlang gewähren ? Weil Gott geduldig sich hinten anstellt und wartet, ob Menschen sich auf Umkehr besinnen. Mächtige, Machthaber, Wähler. Eines Tages werden Gewaltherrscher und Despoten winselnd abtreten oder eliminiert werden.
Richtig, Marita, denn der Verlust der Macht ist das schlimmste, was ihnen passieren kann, und nichts davon nehmen sie auf die andere Seite mit, auch ihr ergaunerter Reichtum ist nur eitel Tand vor dem Ewigen, denn auch das ist nichtig vor IHM. Und damit sind sie ärmer dran als wir kleinen Krauter.
SHALOM
Danke Klaus, Du hast recht. Ich bin so froh, daß Gott der Garant ist, zur Verwirklichung dessen, was ER seinem Freund Abraham einst versprochen hast. Die Heilsgeschichte geht ihren Weg und kommt an ein wunderbares Ziel, auch da, wo es nach Unheilsgeschichte , nach Lücken oder Störungen aussieht, wo wir ins Warten gestellt sind. In unsicheren Zeiten wird mir diese Haltung immer wichtiger. Daran klammere ich mich täglich im Gebet. Sei gesegnet ! Shalom
Eine sehr nett formulierte Aussage von Ihnen. Cheausescu hat von seinem Reichtum auch nichts mitgenommen, aber eine Spur der Katastrophe hinterlassen von der viele Generationen betroffen waren. Ich habe einmal einen Artikel über ein rumänisches Klaukind gelesen, welches Anfang der 2000er-Jahre aktiv war.
Korrektur :: Völker und Länder werden tyrannisiert.
Alon David hat in Fokus Jerusalem einen Artikel mit anhängiger Grafik geschrieben, der die ganze Vielfalt der Parteien in Israel nach neuesten Umfragewerten zeigt. Demokratie und diese Vielfalt an Parteien, das ist und bleibt schwierig in einer Demokratie. Die große Koalition mit Bennet hat das gezeigt. Sie hat nicht lange gehalten. Mir macht mein Land Sorgen. Was wird das nur in Deutschland mal werden?
@Eleonora
Danke für den Hinweis auf A. Davids Artikel vom 07.08.2026! 👍
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Ergänzend auch zu Frau Hausens Beitrag zitiere ich aus diesem Artikel:
„Trotz der schwierigen Mehrheitsverhältnisse führt Benjamin Netanjahu in allen direkten Vergleichen um das Amt des Ministerpräsidenten. Im direkten Duell mit Naftali Bennett sprechen sich 40 Prozent der Befragten für Netanjahu aus. Bennett erreicht 31 Prozent, während 29 Prozent keinen der beiden Kandidaten bevorzugen.
Auch im Vergleich mit Gadi Eisenkot liegt Netanjahu vorne. 40 Prozent halten den amtierenden Ministerpräsidenten für den geeigneteren Regierungschef, 36 Prozent sprechen sich für Eisenkot aus. 24 Prozent entscheiden sich für keinen der beiden.
Beim direkten Vergleich zwischen Bennett und Eisenkot erreicht Eisenkot 37 Prozent, Bennett lediglich 15 Prozent. Auffällig ist jedoch, dass 48 Prozent der Befragten keinen der beiden Kandidaten als geeignet ansehen.
[. . .]
Die Umfrage verdeutlicht, dass Israel weiterhin vor einer offenen politischen Ausgangslage steht. Zwar bleibt Benjamin Netanjahu bei der persönlichen Eignung für das Amt des Ministerpräsidenten der stärkste Einzelkandidat. Gleichzeitig zeigt die Mandatsverteilung, dass sein bisheriger Regierungsblock derzeit keine parlamentarische Mehrheit erreichen würde.
Mit dem Gleichstand zwischen Likud und Eisenkots neuer Partei sowie mehreren mittelgroßen Parteien [. . .] dürfte die politische Entwicklung [. . .] spannend bleiben.“
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Wird A. Davids Artikel die Foristen, die sich über den tief gesunkenen B.N. verbreiten, zum Nachdenken anregen? Nicht zu erwarten.
@Alida
Was wissen Sie schon über Foristen. Nicht genug auf jeden Fall, um Ihrerseits peinlich zu vermeiden, erwartete Antworten in unveränderter Form zu erwarten. Gähn.
Gadi Eisenkot genau so wie Bennet und Nethanjahu sind alte Krieger. Zu nichts mehr nutze. Was unsere dt. derzeitige und jede neue Regierung betrifft: Israel sollte uns endlich mal politische Vorbilder liefern.
@ Brigitte. Wehrpflicht, Einheit, Zusammenhalt. Könnte auch auf uns noch zukommen in Deutschland. Wir wissen nicht was noch kommt. Auch wir werden uns wehren, wenn wir angegriffen werden. Und nicht vergessen „Israel ist am 7.10.23 angegriffen worden.“ Nicht umgekehrt.