Neue ultra-orthodoxe Partei gegründet

Von Israelnetz

Ultra-orthodoxe Politiker aus ganz Israel haben am Sonntag eine neue Partei gegründet, die bei den Knessetwahlen am 27. Oktober antreten will. Sie heißt „HaZibur HaHaredi“ – „Die haredische Öffentlichkeit“. Vorsitzender ist der stellvertretende Bürgermeister von Beit Schemesch, Moti Leitner. Die Politiker wollen nach eigenen Angaben Themen in Angriff nehmen, die die bestehenden ultra-orthodoxen Parteien vernachlässigten. Dazu gehörten die Integration von Einwanderern, Armut in ultra-orthodoxen Familien und das Ausbrechen von Haredim aus dem Milieu. (eh)

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6 Kommentare

  1. Mal sehen, was die für eine Politik machen. Streng gläubige Christen haben auch immer Angst, dass Mitglieder die Gemeinschaft verlassen.

  2. Aha, die Haredim haben also auch mit dem gleichen Problem wie die Christen zu kämpfen, mit der Mitgliederflucht, wenn auch (noch) nicht
    im gleichen Ausmaß.
    Bei dem Ruf der Ultraorthodoxen und ihrer Lebensweise kann ich gut nachzuvollziehen,daß
    einige von denen den religiösen Stress dicke haben und raus ins echte Leben wollen.
    SHALOM

  3. Eine zusätzliche Partei ist nun wirklich das, was Israel braucht, hat ja sonst keine Sorgen ! Und ausgerechnet die Oberfrommen ! Es ist ja gut, sich um die Armut in den orthodoxen Kreisen zu kümmern, aber warum sind die wohl so arm ? Ob sich Neueinwanderer ausgrechnet bei den Haredim wohlfühlen, wage ich zu bezweifeln.

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