NEW YORK (inn) – Bei einer Geberkonferenz in New York hat die Weltgemeinschaft am Dienstag dem UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) rund 4 Milliarden US-Dollar zugesagt. Das Werk bedankte sich für die Zuwendung, sieht seinen Bedarf jedoch noch nicht gedeckt: Das Defizit von 100 Millionen US-Dollar für das Jahr 2026 werde damit nur unerheblich reduziert.
Nach eigener Auskunft kümmert sich die UNRWA um 5,9 Millionen „Palästina-Flüchtlinge“. Sie betreibt unter anderem Schulen und Krankenhäuser und die Versorgung in „Flüchtlingslagern“. Ihre Arbeit beschreibt sie als unabdingbar für den Schutz und die Unterstützung der „Palästina-Flüchtlinge“.
Im Jahr 2025 belief sich das Kernbudget auf rund 840 Millionen US-Dollar, hinzu kommen diverse Nothilfe-Gelder, die die UNRWA etwa durch Geberkonferenzen erhält.
Folgen Sie uns auf Facebook und X!
Melden Sie sich für den Newsletter an!
Aufhebung der Immunität gefordert
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, warb bei der Geberkonferenz für Spenden: „Bis eine Zwei-Staaten-Lösung erreicht ist, bedeutet die Unterstützung der UNRWA die Unterstützung eines gerechten und dauerhaften Friedens.“ UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich ähnlich und sprach dabei von „internationaler Verantwortung“.
Kritiker werfen der UNRWA jedoch vor, das Flüchtlingsproblem zu verstetigen, anstatt Betroffene zu integrieren. Anders als bei allen anderen Personengruppen ist der Flüchtlingsstatus bei den palästinensischen Arabern vererbbar. Organisationen wie UN Watch bescheinigen der UNRWA zudem Verwicklung in Terror gegen Israel. Das Werk verbreite in seinen Schulen außerdem Hetze gegen den jüdischen Staat.
UN Watch hat am Dienstag in diesem Zusammenhang UN-Generalsekretär Guterres aufgefordert, die Immunität für den bisherigen Generalleiter Philippe Lazzarini aufzuheben. Ende Juni endete die Amtszeit des Schweizers. Trotz Warnhinweisen habe die UNRWA unter Lazzarini zahlreiche Personen angestellt, die tiefe Verbindungen zu Terror-Organisationen wie der Hamas aufwiesen.
Betätigungsverbot in Israel
Das israelische Parlament hatte der UNRWA bereits Ende Oktober 2024 ein Betätigungsverbot erteilt und dies mit den Verwicklungen in Terrorismus begründet. Im Januar ließen die Behörden Gebäude des Hauptquartiers in Jerusalem abreißen.
Zuletzt zeigte eine vom israelischen Sender „Kan“ entwickelte Dokumentation die Terrorverwicklungen der UNRWA auf. Entgegen der ursprünglichen Pläne verzichteten die Öffentlich-Rechtlichen Sender in Deutschland auf eine Ausstrahlung, angeblich wegen einer „Überbuchung des Sendeplatzes“. Die „Bild“-Zeitung zeigte den Film daraufhin zwei Wochen lang. (df)
7 Kommentare
„Zuletzt zeigte eine vom israelischen Sender „Kan“ entwickelte Dokumentation die Terrorverwicklungen der UNRWA auf.„
Eine Studie aus Nordkorea bestätigte, das nordkoreanische Bürger die glücklichsten Menschen der Welt seien und Ihren freien Willen ausleben konnten wie kein anderes Land.
@ Blub
Führt die derzeitige Wärme bei Ihnen zur Gehirnerweichung?
@Blub
Sie vergleichen Israel mit Nordkorea? Im Ernst???? Ihre Kommentare werden immer merkwürdiger. Liegt es an der langen Hitzewelle? Oder gehen Ihnen jetzt die sachlichen Argumente aus?
War ja klar, Baerbock und Guterres mal wieder in Action und sagt UNRWA 4 Milliarden Dollar zu, der Sudan hingegen erhält 1,5 Milliarden. Wo bleibt da Gerechtigkeit? DieWeltgemeinschaft hält die Terrorunterstützer UNRWA am Leben und damit auch die Flüchtlingsdefinition der Palästinenser. Ich werde nie verstehen, dass DE eine Organisation unterstützt, die Hass und antisemitische Inhalte in ihren Schulbüchern verbreitet und am Massaker beteiligt waren, zumal von Reformen bisher keine Rede sein kann. Die Sicherheitsüberprüfungen für UNRWA Mitarbeiter ist auch immernoch unerlässlich, denn Hamas lebt. Und sie lebt nicht von Brot allein.
So ist es, Ella.
So ist es, Klaus. Klartext. Dafür danke. Shalom
Die Terrororganisation UNRWA, genannt UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge, erhält 4 Milliarden US-Dollar.
Tut mir leid für Sie, Blub, aber Israel ist keine Diktatur wie Nordkorea sondern eine Demokratie.
Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie Sie sich immer wieder solch bizarre und geradezu lächerliche Vergleiche zusammenbasteln.