Grenzsturm: Haftstrafe wegen schwerer Körperverletzung

NAZARETH (inn) – Das Magistratsgericht Nazareth hat am Donnerstag einen Teilnehmer der "Naksa"-Proteste zu acht Monaten Haft verurteilt. Der 37-jährige Bewohner der drusischen Ortschaft Madschdal Schams hatte gestanden, am 5. Juni beim syrischen Sturm auf Israels Grenze Steine auf Sicherheitskräfte geworfen zu haben.

Botschafter Israels ist chinesischer Ehrenbürger

CHENGDU (inn) – Der israelische Botschafter Amos Nadai hat am Mittwoch die Ehrenbürgerschaft der Stadt Chengdu in der chinesischen Provinz Sechuan erhalten. Deren Beziehung zu Israel hatte sich 2008 nach dem schweren Erdbeben in der Region entwickelt.

Palästinensische Versöhnung stagniert

RAMALLAH / GAZA (inn) – Die Versöhnung zwischen Hamas und Fatah ist auf Eis gelegt. Dies gab der ranghohe Hamas-Vertreter im Westjordanland, Asis Dweik, am Mittwoch bekannt. Die beiden palästinensischen Gruppen können sich nicht darauf einigen, wer Premierminister der von ihnen beschlossenen Übergangsregierung werden soll.

Israel versehentlich auf US-Terrorliste

WASHINGTON (inn) – Nicht schlecht gestaunt haben israelische Diplomaten in den USA beim Anblick einer Terrorliste: Dort war Israel als eines von 36 verdächtigen Ländern aufgeführt. Nun teilte die zuständige Behörde mit, es handele sich um ein Versehen.

Münchener Linke stimmt für Teilnahme an Gaza-Flottille

MÜNCHEN (Inn) – Weiterhin gespalten zeigt sich die Linkspartei im Hinblick auf ihre Haltung zu Israel. Der Münchener Kreisverband hat mit großer Mehrheit einer Reise seines Vorstandsmitgliedes Elfi Padovan mit der Gaza-Flottille zugestimmt – und sich so klar gegen die eigene Bundestagsfraktion gestellt.

„Nakba“-Proteste: UN werfen Israel Unverhältnismäßigkeit vor

NEW YORK (inn) – Israel hat auf die Proteste an der Grenze zum Libanon anlässlich des sogenannten "Nakba"-Tages mit unverhältnismäßiger Gewalt reagiert. Zu diesem Ergebnis kommen die Vereinten Nationen in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Auch die Demonstranten auf der libanesischen Seite werden in dem Dokument kritisiert.

Ajalon lobt deutsche Verbundenheit

BERLIN (inn) – In Sachen Iran befinden sich fast alle Staaten des Nahen Ostens auf einer Seite – deshalb widerspricht ein deutsches Panzergeschäft mit Saudi-Arabien nicht lsraels Interessen. Diese Ansicht äußerte der stellvertretende israelische Außenminister Danny Ajalon in einem Interview, das in der Donnerstagsausgabe der Tageszeitung "Die Welt" veröffentlicht wurde.

Unterstützung für Israel aus Rumänien

BUKAREST / SOFIA (inn) – Rumänien ist gegen einseitige palästinensische Schritte zur Gründung eines eigenen Staates. Das teilte Premierminister Emil Boc am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu in Bukarest mit.

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