Petition: Firmen boykottieren, die palästinensische Stadt bauen
JERUSALEM (inn) – Eine Gruppe Knesset-Abgeordneter hat einen Boykott von israelischen Firmen gefordert, die am Bau der palästinensischen Stadt Rawabi im Westjordanland beteiligt sind. Denn diese haben sich verpflichtet, israelische Siedlungen zu boykottieren.
Rechnungsprüfer kritisiert Umgang mit Schoah-Opfern
JERUSALEM (inn) – Die israelische Gesellschaft, die Besitz von Holocaust-Opfern ausfindig machen soll, erfüllt ihre Aufgabe nur mangelhaft. Diesen Vorwurf äußert der staatliche Rechnungsprüfer Micha Lindenstrauss in einem Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde.
Ariel Scharon: Seit fünf Jahren im Koma
TEL AVIV (inn) – Israels früherer Premierminister Ariel Scharon liegt nun bereits seit fünf Jahren im Koma – am 4. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall erlitten. Sein behandelnder Arzt, Schlomo Segev, bezeichnete den Zustand des 82-Jährigen als „unverändert stabil“.
Asiatische Hilfsflotte für Gaza
RAFAH (inn) – Mehr als 100 Aktivisten aus verschiedenen asiatischen Ländern sind am Sonntag im Gazastreifen eingetroffen. Sie wollen Hilfsgüter im Wert von etwa 1 Million Dollar in das palästinensische Gebiet bringen. Die Waren wurden per Schiff in die ägyptische Hafenstadt El-Arisch gebracht, von dort sollen sie auf dem Landweg nach Gaza transportiert werden.
Bruder von Abbas in Syrien gestorben
DAMASKUS (inn) – Am gestrigen Montag ist in Syriens Hauptstadt Damaskus Atta Rida Schehada Abbas, der ältere Bruder des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, verstorben. Er gehörte zur ersten Generation der Fatah-Partei und zählte viele Jahre zu deren Führern. Zur Todesursache wurden bislang keine Angaben gemacht.
Terrorverdächtige arbeiten im britischen Konsulat
JERUSALEM / LONDON (inn) – Zwei der Palästinenser, die wegen eines geplanten Terroranschlags festgenommen wurden, sind als Hausmeister am britischen Konsulat angestellt. Dies meldet die britische Tageszeitung „The Telegraph“. Nach Vermutung des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schabak wollten die Verdächtigen Waffen für einen Raketenangriff auf das Jerusalemer Teddy-Kollek-Stadion liefern.