Landverkauf an Siedler: Todesurteil gegen Palästinenser

HEBRON (inn) – Ein Militärgericht der Autonomiebehörde in Hebron hat am Dienstag einen Palästinenser zum Tode verurteilt, weil er Land an israelische Siedler verkauft hatte. Dies wurde als Verrat gewertet. Es ist das erste derartige Urteil, das durch ein palästinensisches Gericht verhängt wurde.

Krista Gerloff: Das jüdische Selbstverständnis als Problem der tschechischen Grammatik

Wenn ich auf Deutsch über Israel und das Judentum schreibe, muss ich mir nicht überlegen, ob ich „Jude“ oder „jude“ schreibe. Wir Tschechen schreiben nicht jedes Substantiv mit großem Anfangsbuchstaben. Im Gegenteil, wir gehen mit Großbuchstaben sehr sparsam um. Deswegen haben wir eine grammatikalische Regel entwickelt, die sehr einfach klingt: Das Wort „Jude“ schreiben wir mit einem großen Buchstaben, wenn es um die nationale Zugehörigkeit geht, die auch als ethnische oder historische Zugehörigkeit definiert werden kann. Geht es um die Religion, schreiben wir „jude“ mit kleinem Anfangsbuchstaben.

Erster Schweinegrippefall in Israel bestätigt

JERUSALEM (inn) – In Israel ist ein erster Fall der Schweinegrippe aufgetaucht. Der Betroffene war kürzlich aus Mexiko zurückgekehrt. Nach Angaben von Ärzten ist der 26-Jährige allerdings in einem ausgezeichneten Zustand.

Israelische Schüler verwechseln Weizmann und Ben Gurion

JERUSALEM (inn) – Israelische Oberstufenschüler haben grundlegende Wissenslücken bezüglich der Geschichte ihres eigenen Staates. Bei einer Studie wussten nur 39 Prozent der Teilnehmer, dass David Ben Gurion der erste israelische Regierungschef war.

Hamas und Fatah beginnen neue Gesprächsrunde

KAIRO (inn) – Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) soll „nationale Vertretung“ sein, bis neue Wahlen zum Palästinensischen Nationalrat (PNC) abgehalten wurden. Darauf einigten sich die rivalisierenden Gruppen Hamas und Fatah in ihrer vierten Verhandlungsrunde, die am Montag in Kairo begonnen hat.

Israel gedenkt der gefallenen Soldaten

JERUSALEM (inn) – Am Montagabend hat in Israel der diesjährige Gedenktag für die Gefallenen und die Terror-Opfer (Jom HaSikaron) begonnen. Staatspräsident Schimon Peres sagte bei einer Zeremonie an der Klagemauer, die Existenz des jüdischen Staates sei auch 61 Jahre nach seiner Gründung weiterhin bedroht.

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