Peres: „Neue Regierung wird Friedensbemühungen fortführen“
PRAG (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres sieht gute Chancen auf produktive Friedensgespräche in der Amtszeit der nächsten israelischen Regierung. Am Montag kam er in Prag mit dem tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus zusammen.
Schüler fordern Frauen auf Banknoten
HOD HASCHARON (inn) – Zweitklässler aus einer Schule der Stadt Hod HaScharon haben eine Kampagne eingeleitet, mit der sie sich für Frauen auf israelischen Banknoten einsetzen. Ihre Recherchen hatten ergeben, dass seit der Gründung des Staates Israel 17 Männer und lediglich drei Frauen auf den Geldscheinen gezeigt wurden.
Nach Gaza ausgewiesener Palästinenser darf zurück nach Ramallah
GAZA / RAMALLAH (inn) – Nach fünf Jahren Exil im Gazastreifen ist ein Palästinenser am Montag ins Westjordanland zurückgekehrt. Er war von der israelischen Armee in den Küstenstreifen gebracht worden.
„Tag des Landes“: Araber warnen vor „Judaisierung“
DEIR HANNA (inn) – Tausende Araber haben am Montag in Israel den 33. „Tag des Landes“ begangen. Sie demonstrierten gegen die „Enteignung arabischen Landes“. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautete: „Wir sind alle vereint unter israelischem Faschismus und Rassismus“.
Militärischer Anwalt: „Anschuldigungen gegen Soldaten beruhen auf Gerüchten“
GAZA (inn) – Der militärische Anwalt hat die Akte zu vermeintlichen Kriegsverbrechen israelischer Soldaten während des Gazakrieges im Januar geschlossen. Die Anwälte der Armee hatten zwei vermeintliche Fälle der Erschießung von „unbeteiligten Nicht-Kombattanten“ untersucht.
Zwei bewaffnete Palästinenser getötet – Soldat verletzt
GAZA (inn) – Die israelische Armee hat am Dienstagmorgen zwei schwer bewaffnete Palästinenser im Gazastreifen erschossen. Die Männer hatten zusammen mit zwei weiteren Palästinensern versucht, Bomben am Grenzzaun nahe des Kissufim-Überganges zu legen.
Kommentar: Israels Mammutregierung

„Das Gruppenbild der neuen Netanjahu-Regierung mit Staatspräsident Peres wird ins große Teddy-Kollek-Fußballstadion verlegt werden müssen, damit alle Minister aufs Bild passen.“ So mokiert sich der angesehene Kommentator Ahron Barnea über die vom designierten Premierminister Benjamin Netanjahu anvisierte Mammutregierung mit ungefähr 30 Ministern mit und ohne Amtsbereich, Vizeministerpräsidenten, parlamentarischen Staatssekretären und stellvertretenden Ministern. Ein Kommentar von Ulrich W. Sahm.