Hamas-Regierung hebt Verbot palästinensischer Zeitung auf
GAZA (inn) – Die palästinensische Tageszeitung „Al-Ajjam“ darf im Gazastreifen wieder veröffentlicht werden. Damit beendet die Hamas-Regierung ein siebenmonatiges Verbot.
Zum ersten Mal: Frau repräsentiert israelisch-arabische Partei
JERUSALEM (inn) – Erstmals wird eine arabische Partei in der Knesset von einer Frau vertreten. Die Balad-Partei erhält nach den Wahlen vom Dienstag wie bisher drei Sitze im israelischen Parlament. Auf dem dritten Listenplatz findet sich Hanin Suabi aus Nazareth.
Rafah: 40 Schmuggler festgenommen
RAFAH (inn) – Die ägyptische Polizei hat rund 40 Schmuggler am Grenzübergang in Rafah verhaftet. Ranghohe Vertreter vermuteten, dass der Wert der Schmuggelware etwa 1 Million Dollar betrage.
Fußball: Enttäuschendes Spiel macht wenig Hoffnung für WM-Quali
TEL AVIV (inn) – In einem über weite Strecken enttäuschenden Spiel hat die israelische Nationalmannschaft am Mittwoch Abend das Team der Ungarn mit 1:0 besiegt. Das Tor für die Gastgeber erzielte Yossi Benayoun in der 76. Minute. Das Freundschaftsspiel fand im Ramat Gan-Stadion in Tel Aviv statt.
Jüdische Initiative spannt pro-palästinensische Banner
NEW YORK (inn) – Eine jüdische Gruppierung hat Transparente mit pro-palästinensischen Sprüchen in New York aufgehängt. „Befreit Palästina“ ist auf den Bannern zu lesen.
Hamas: „Amnesty International-Bericht ist Propaganda“
GAZA (inn) – Die Hamas hat die von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Dienstag gegen sie erhobenen Folter- und Tötungsvorwürfe als „Propaganda“ zurückgewiesen. Einen entsprechenden Bericht bezeichnete die radikal-islamische Gruppe als „unfair“ und „diskriminierend“.
Der siebenarmige Leuchter: Vom Sinai zum Staatswappen Israels

Vor 60 Jahren, am 10. Februar 1949 – nach jüdischer Zeitrechnung am 11. Schvat 5709 – entschied der vorläufige Rat des Staates Israel, den siebenarmigen Leuchter zum Staatswappen zu erklären. An einem Wettbewerb, den der Rat ausgerufen hatte, hatten sich 164 Künstler mit 450 Vorschlägen beteiligt.
Bildungsprogramm zur Förderung des jüdisch-arabischen Dialogs
HAIFA (inn) – Jüdische und arabische Schüler in Israel sollen im Schulunterricht die jeweils andere Kultur besser kennenlernen. Das beschloss ein öffentliches Komitee zur Klärung von Bildungsfragen.
Jerusalem will „Bibi“ – Tel Aviv stimmte für Livni

JERUSALEM (inn) – Bei den Wahlen in Israel zeichneten sich deutliche regionale Unterschiede ab: Während in Jerusalem der Likud-Block von Benjamin „Bibi“ Netanjahu die meisten Stimmen erhielt, ging in Tel Aviv die Kadima-Partei von Außenministerin Zippi Livni als Sieger hervor. Das ergaben die bis zum Mittwochnachmittag ausgezählten Stimmen.