Finanzspritze für Palästinenser

RAMALLAH (inn) – Kuwait hat 80 Millionen Dollar in den Treuhänderfonds der Weltbank für die Palästinensischen Autonomiegebiete eingezahlt. Das Geld komme genau zur rechten Zeit, um die gegenwärtigen Reformen und sozialen Dienste in der Region weiter fortzusetzen, sagte Weltbank-Geschäftsführer Juan Jose Daboub.

Olympia: Tennisspieler enttäuschen, Surfer hofft auf Gold

PEKING (inn) – Die israelischen Tennisspieler sind beim olympischen Turnier in Peking früh ausgeschieden. Am Dienstag unterlagen die Medaillenkandidaten Andi Ram und Joni Erlich in der ersten Runde dem französischen Doppel Michael Llodra und Arnaud Clement.

Gusch Kativ-Museum eröffnet

JERUSALEM (inn) – In Erinnerung an die Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen wurde am Dienstag in Jerusalem das „Gusch Kativ-Museum“ eröffnet. Mehr als 500 Menschen besuchten die Ausstellung am ersten Tag.

Kritik an israelfreundlichen Bemerkungen

TEHERAN (inn) – Das iranische Parlament will in einer Sondersitzung über die israelfreundlichen Äußerungen von Vizepräsident Esfandiar Rahim Maschai beraten. Laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA erhielt der Politiker eine entsprechende Vorladung für den heutigen Mittwoch.

Neue Pässe für Palästinenser

RAMALLAH (inn) – Das palästinensische Innenministerium gibt neue Pässe heraus. Statt wie bisher drei sollen diese fünf Jahre gültig sein. Die erste Lieferung wird in Deutschland gedruckt.

Israel unterstützt Georgien

JERUSALEM / TIFLIS (inn) – Israels Außenministerin Zipi Livni hat Georgien humanitäre Hilfe angeboten. Unterdessen wurde ein israelischer Journalist schwer verwundet, als er über Kampfhandlungen in der georgischen Stadt Gori berichten wollte.

Leichtes Erdbeben

AKKO (inn) – In der nordisraelischen Küstenstadt Akko hat es am Mittwochmorgen ein leichtes Erdbeben gegeben. Dabei wurde jedoch niemand verletzt, auch Sachschaden entstand nicht.

PA lehnt Olmert-Angebot ab

RAMALLAH (inn) – Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat das in der israelischen Presse veröffentlichte Angebot des Premierministers Ehud Olmert für eine Zweistaatenlösung abgelehnt. Ein solch detaillierter Vorschlag sei zu keiner Zeit unterbreitet worden. Alle in dem Zeitungsbericht erwähnten Details seien unwahr oder hätten keinen Bezug zur Realität, sagte PA-Unterhändler Saeb Erekat.

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