Schas-Führer: Öfter für Soldaten beten

JERUSALEM (inn) – Juden sollten dreimal in der Woche in der Synagoge für die israelischen Soldaten beten. Das forderte das geistliche Oberhaupt der ultra-orthodoxen Schas-Partei, Rabbi Ovadia Josef, am Samstagabend während einer Predigt in Jerusalem.

Zermürbungskrieg ohne Ende

Seit mehr als sechs Jahren leiden die Einwohner der israelischen Grenzstadt Sderot unter der ständigen Bedrohung durch Mörsergranaten und Kassamraketen. Neuerdings hat die Hamas auch Katjuscharaketen, die nach „Hamastan“ geschmuggelt wurden, eingesetzt und damit die Küstenstadt Aschkelon erreicht. Tausende von Einwohnern werden nach Einschätzungen von Experten möglicherweise ihr Leben lang unter den traumatischen Folgen des Raketenbeschusses zu leiden haben.

Angst vor Lynchmord: Siedler erschießt Palästinenser

RAMALLAH (inn) – Ein bewaffneter Israeli hat am Montag in Samaria einen 17-jährigen Palästinenser erschossen. Dieser hatte mit etwa 200 palästinensischen Demonstranten Steinbrocken auf einen Bus geworfen, der bei Ramallah unterwegs war. Die Passagiere befürchteten nach eigenen Angaben einen Lynchmord.

UNO besorgt über Kämpfe in Gaza – PA unterbricht Verhandlungen

NEW YORK (inn) – UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat am Wochenende seine „tiefe Besorgnis“ über die jüngsten Kämpfe im Gazastreifen bekundet. In einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates forderte er Israel zur Verhältnismäßigkeit auf. Gleichzeitig kritisierte er die palästinensischen Raketenangriffe.

Die „Holocaust“-Propagandaschlacht

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas behauptete in Ramallah, dass das israelische Vorgehen im Gazastreifen „mehr als der Holocaust“ sei. Aus seiner Sicht hat er Recht, zumal allein am Samstag über 40 Palästinenser, die Hälfte bewaffnete Kämpfer der Hamas, ums Leben kamen. Denn Abbas hatte in Moskau eine Doktorarbeit geschrieben, in der er darstellte, dass es den Holocaust an den Juden nicht gegeben habe. Also ist alles „mehr“, als etwas, was es gar nicht gab.

Nach blutigen Kämpfen: israelischer Abzug aus Gaza

GAZA (inn) – Die israelischen Truppen haben sich am Montagmorgen aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Die Hamas wertete dies als „Sieg über den Feind“. Am Wochenende waren bei Militäreinsätzen mehr als 70 Palästinenser und zwei israelische Soldaten ums Leben gekommen, seit Mittwoch gab es über 100 Tote.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen