Hälfte der Palästinenser würde Fatah wählen

RAMALLAH (inn) – Die Hamas hat nach ihrer Machtübernahme im Gazastreifen deutlich an Wählergunst verloren. Laut einer aktuellen Umfrage würden jetzt 50 Prozent der Palästinenser für die gegnerische Fatah stimmen, die Hamas erhielte hingegen nur 14,6 Prozent. Bei den jüngsten Wahlen Anfang 2006 hatte sie im Parlament die absolute Mehrheit erreicht.

Israel entlässt 441 Häftlinge

JERUSALEM (inn) – Israel will 441 palästinensische Gefangene freilassen. Das entschied das Kabinett am Montag. Die meisten Häftlinge gehören der Fatah an.

Zeitung: Türkisches Team forderte Ende der Arbeiten am Mugrabi-Tor

ANKARA / JERUSALEM (inn) – Ein türkisches Expertenteam hat Israel vorgeworfen, durch Arbeiten nahe dem Tempelberg islamische Artefakte zu gefährden. Die Delegation war im März im Auftrag ihrer Regierung nach Jerusalem gereist, um die Bauarbeiten am Mugrabi-Tor zu überprüfen. Nun berichtet die türkische Zeitung „A-Zamaan“, die Gruppe habe die arabischen Vorwürfe bestätigt, nach denen Israel keine Rücksicht auf heilige Stätten des Islam nehme.

Israelische Fußballer lassen England jubeln

TEL AVIV / LONDON (inn) – Die englischen Medien haben die israelische Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag mit begeisterten Kommentaren bedacht. Am Samstagabend hatten die Israelis Russland besiegt – damit kann sich England aus eigener Kraft für die Europameisterschaft 2008 qualifizieren.

Türkei will „Friedens-Universität“ in Jerusalem gründen

ANKARA (inn) – Die Türkei will in Jerusalem eine Universität eröffnen, die sowohl israelischen als auch palästinensischen Studenten offenstehen soll. Das Vorhaben soll den Friedensprozess im Nahen Osten vorantreiben. Vergangene Woche hatten sich der israelischen Präsident Schimon Peres und Palästinenserchef Mahmud Abbas in Ankara getroffen.

Livni verärgert israelische Araber

JERUSALEM (inn) – Israels Außenministerin Zipi Livni sieht in einem zukünftigen Palästinenserstaat auch eine Lösung für die nationalen Bestrebungen der israelischen Araber. Israelisch-arabische Abgeordnete reagierten am Sonntag empört auf eine entsprechende Äußerung der Kadima-Politikerin.

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