GIESSEN (inn) – Viele Akteure versuchen, Israel auf dem internationalen Parkett zu isolieren und an den Pranger zu stellen. Dabei geben sie teilweise Zitate verfälscht wieder oder schaffen neue Regeln, die nur für den jüdischen Staat gelten. Über dieses Phänomen hat der österreichische Politikwissenschaftler Florian Markl am Montag im mittelhessischen Gießen referiert. Er ist Autor des Buches „Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“.
Markl sprach in seinem Vortrag von einem „Krieg um die Weltmeinung“, dem Israel ausgesetzt sei. So sei bereits kurz nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 der Vorwurf des Verstoßes gegen das Völkerrecht oder eines „Genozids im Gazastreifen“ geäußert worden. Wenn solche Anschuldigungen „im Gewande des Rechts“ aufträten, hätten sie eine andere Qualität als Parolen bei Demonstrationen.
„Israel konnte in Gaza keine Verkehrskreuzung kontrollieren“
Ein Vorwurf, den der Referent ansprach, bezieht sich auf Israel als „Besatzungsmacht“. Er verwies auf UN-Generalsekretär António Guterres: Der Portugiese hatte in einer ersten Stellungnahme vor der UN-Vollversammlung den Großangriff auf Israel verurteilt, aber auch behauptet, dieser habe „nicht im Vakuum“ stattgefunden. Er sprach von 56 Jahren „erstickender Besatzung“.
Demnach hätte Israel den Gazastreifen von 1967 bis 2023 besetzt gehabt. Dies führte Markl zu der Frage: „Was ist eine Besatzungsmacht?“ Antworten hat er in der Haager Landkriegsordnung (1907) und in den Genfer Konventionen (1949) gefunden. Demnach übt eine Besatzungsmacht militärische Kontrolle aus und hat Soldaten vor Ort. Es gibt eine Administration, die sich von der Zeit vor der Besatzung unterscheidet.
Ab dem Rückzug vom August 2005 habe sich jedoch kein Israeli im Gazastreifen befunden – „es sei denn, die Hamas hatte einen verschleppt“. Der Politologe ergänzte: „Israel konnte im Gazastreifen nicht einmal eine Verkehrskreuzung kontrollieren.“ Die Kontrolle habe spätestens nach der Machtübernahme vom Juni 2007 die Hamas gehabt. Um den jüdischen Staat dennoch an den Pranger zu stellen, hätten internationale Funktionäre kreative Konzepte kreiert – etwa eine „funktionale Besatzung“.
Zum Recht auf Selbstverteidigung wiederum habe beispielsweise die UN-Sondergesandte für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, eine Einschränkung erfunden: Es gelte nur bei einem Angriff von einem Staat, aber die Hamas sei keiner.
Markl hielt dagegen, im Artikel 51 der UN-Charta komme der Begriff „Staat“ nicht vor. Der Weltsicherheitsrat selbst habe nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 den USA in einer Resolution das Recht auf Selbstverteidigung zuerkannt. Dabei ist Al-Qaida ebenfalls kein Staat.
Begriff „Verhältnismäßigkeit“ falsch angewandt
Ein weiteres Stichwort des Vortrages war die „Unverhältnismäßigkeit“. Allgemein würden die etwa 1.200 Toten am 7. Oktober gegen die Getöteten im Gazastreifen aufgerechnet, deren Zahl höher ist. Doch: „Verhältnismäßigkeit hat mit diesen Zahlen nichts zu tun!“, betonte der Referent.
Bei der Verhältnismäßigkeit gehe es um den militärischen Nutzen: „Was ist der Zweck des Angriffes? Mit welchen Opfern ist zu rechnen?“, lauteten die dazu gehörigen Fragen. „Das darf nicht extrem unverhältnismäßig sein.“ Zudem verliere eine zivile Einrichtung ihren Schutzstatus, wenn sie militärisch genutzt werde.
In diesem Zusammenhang schilderte Markl das Vorgehen von Amnesty International. Im Oktober 2023 kritisierte die Organisation fünf Angriffe auf zivile Einrichtungen. Für den Bericht waren keine Mitarbeiter vor Ort. Amnesty habe im Gazastreifen lebende Palästinenser dorthin geschickt, mehrere Tage nach dem Angriff. Deren Schlussfolgerung habe gelautet: An dem Ort sei keine Hamas, kein Waffenlager, keine Kommandozentrale zu finden.
Warnungen an Zivilbevölkerung: Immer anti-israelisch ausgelegt
Der Politikwissenschaftler befasste sich ferner mit Warnungen vor Angriffen, die Israel vor einem geplanten Angriff etwa in Massen-SMS an die Zivilbevölkerung richte. International werde nicht anerkannt, dass der jüdische Staat mit diesen Evakuierungsaufrufen seinen Verpflichtungen nachgekommen sei. Stattdessen werde der Vorwurf der „ethnischen Säuberung“ laut. Gebe es hingegen keine Warnung, heiße es, Israel nehme „keine Rücksicht auf Zivilisten“. Dabei könne selbst das Absehen von einer Warnung zuweilen militärisch sinnvoll sein, um Terroristen nicht zu alarmieren.
Ein angebliches Verbot von weißem Phosphor, den Israel im Libanon einsetzte, habe indes die Organisation „Human Rights Watch“ (HRW) erfunden. Weiter hinten im Bericht folge dann aber der Hinweis auf eine „Lücke in der Rechtsordnung“. Diese habe HRW offenbar eigenständig füllen wollen.
Auch die Völkermord-Klage Südafrikas beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag kam in dem Vortrag zur Sprache. Darin würden die Hamas, die Tunnel und die Geiseln kaum erwähnt. Die Klage habe „nichts zu tun mit dem realen Krieg in Gaza“, es handele sich um eine derealisierende Art und Weise von Präsentation des Krieges.
Verfälscht wiedergegebene Zitate
Diese und andere Beschuldigungen wegen „Völkermordes“ stützen sich nach Erkenntnis des Politologen auf immer dieselben Zitate von israelischen Politikern. Sie kämen in der Anklage ebenso vor wie bei Amnesty International. Doch seien sie falsch oder sinnwidrig interpretiert oder auch verkürzt wiedergegeben. Als Beispiel nannte er den früheren Verteidigungsminister Joav Gallant (Likud), der nach dem Massaker gesagt hatte: „Wir kämpfen gegen menschliche Tiere. Nichts wird im Gazastreifen so bleiben, wie es war.“
Im Original werde deutlich, dass Gallant von der Hamas gesprochen habe, nicht von den Palästinensern an sich. Die Terrorgruppe habe er als „palästinensischen IS“ bezeichnet, führte Markl weiter aus.
Benjamin Netanjahu (Likud) wiederum hatte die Israelis aufgefordet: „Gedenkt an Amalek“. Dabei habe er nicht gemeint, dass Israel ein Volk auslöschen solle, wie es der biblische Kontext nahelegen könnte. Sondern es gehe darum, an die Taten der Feinde zu erinnern.
Das Zitat steht in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem an der Wand. Doch niemand komme auf die Idee, sie wolle damit zum Völkermord an den Deutschen aufrufen. Auch in Den Haag beim Denkmal für die vertriebenen Juden sei der Ausspruch zu finden. Immer gehe es darum, was Feinde Juden angetan hätten.
„Unsinnige Argumentation“
Amnesty habe aus Satellitenaufnahmen von Zerstörung und aus Interviews mit Angehörigen von getöteten Palästinensern auf „absichtliche Angriffe auf Wohnhäuser“ geschlossen. Doch dies sei kein Beweismaterial für einen Völkermord, sagte Markl. Es handele sich um eine „unsinnige Argumentation“. Denn aus den Bildern gehe nicht hervor, warum und auf welche Weise die Häuser zerstört wurden. Im Jugoslawienkrieg seien viele Gräueltaten begangen worden. Aber nur das Massaker von Srebrenica wurde als Völkermord eingestuft.
Aus Sicht von Amnesty International sei die Definition für einen Völkermord „zu eng“ gewesen, fügte der Referent hinzu. Die Organisation habe eine „holistische“ Sichtweise angestrebt, die Geschichte des Konfliktes seit 1947. Nach der Veröffentlichung kritisierte die israelische Sektion den Bericht als „falsch“. Es sei von Anfang an ein „Völkermord-Bericht“, das Urteil habe festgestanden, warf sie der Organisation vor. Daraufhin wurde die israelische Sektion wegen „anti-arabischen Rassismus“ ausgeschlossen.
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Der IGH hat sich derweil noch nicht inhaltlich mit den Vorwürfen beschäftigt, auch wenn es vielerorts so dargestellt wird. In dem ersten Gutachten heiße es nur: „Wenn die Vorwürfe stimmen, könnte es ein Fall für die Völkermord-Kommission sein“. Mit einem Urteil rechnet Markl erst in einigen Jahren. Aber Israel sei schon verurteilt.
Der Referent ging auf den Stand Ende Mai ein: Südafrika habe 18 Monate Zeit, um auf die israelische Replik zu antworten. Danach würden Israel auch wieder 18 Monate zugestanden. Also würden drei weitere Jahre vergehen, bis sich der Internationale Gerichtshof mit dem Inhalt befassen könne. „Wenn es Südafrika ernst wäre, würde es es nicht darauf anlegen, ein Verfahren in die Länge zu ziehen.“ Im Fall eines Völkermordes wäre doch schnelles Handeln nötig.
Haftbefehle: Chefankläger wollte eigene Haut retten
Mit Bezug auf die Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant ging der Politikwissenschaftler auf den bisherigen Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) ein. In einem ungewöhnlichen Schritt habe Karim Khan im Mai 2024 öffentlich gemacht, dass entsprechende Anträge vorliegen. Dies sei schon aus ermittlungstaktischen Gründen nicht üblich, der Gerichtshof sei darüber nicht erfreut gewesen.
An sich hatte Khan eine Israelreise geplant, um mit Verantwortlichen zu sprechen. Diese habe er plötzlich abgesagt. Denn eine Mitarbeiterin warf ihm sexuellen Missbrauch vor, gegen ihn liefen Ermittlungen. Um sich zu schützen, habe er die Frau gedrängt, ihre Aussagen zurückzuziehen – mit der „Begründung“: „Denken Sie an die Opfer von Palästina.“ Mittlerweile erhebt eine weitere Frau den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, Khan wurde vom Dienst suspendiert.
Der Inhalt der Haftbefehle sei unterdessen größtenteils unbekannt. Ein öffentlich bekannter Vorwurf sei der, Israel habe versucht, den Gazastreifen auszuhungern. Als Indiz dafür werde die Schließung des Grenzüberganges Rafah genannt; doch den habe bis kurz vor dem Antrag Ägypten kontrolliert – was offenbar keine Rolle spiele.
Der Eres-Übergang wiederum ist außer Betrieb, dieser Umstand werde ebenfalls angeführt – ohne dass der Grund genannt werde: Die Hamas überfiel den Übergang am 7. Oktober, massakrierte Soldaten und sprengte ihn in die Luft. Das werde als „israelisches Kriegsverbrechen“ gedeutet, wunderte sich der Referent.
Foto: edition mena-watchMit diesen „Winkelzügen“ sprechen internationale Akteure Israel nach Markls Auffassung das grundsätzliche Recht ab, sich gegen Terror zu verteidigen – unabhängig vom Vorgehen der Armee. „Jede Aktion von Israel gilt als unverhältnismäßig“, sagte er. „Völkerrecht wird nicht angewandt, wie es tatsächlich existiert.“ Inhalte würden umdefiniert oder neu erfunden. Dies geschehe mit keinem anderen Land und bei keinem anderen Konflikt. Dabei herrsche politische Willkür statt Recht.
Bis heute vermisst der Referent von denjenigen, die den jüdischen Staat verurteilen, eine Antwort auf die Frage: „Wie hätte eine völkerrechtliche Antwort auf den 7. Oktober aussehen sollen?“
Florian Markl ist wissenschaftlicher Leiter der Nahost-Denkfabrik „Mena-Watch“. Zu dem Vortrag eingeladen hatte die AG Gießen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG).
68 Kommentare
Vielen Dank Frau Hausen für die Wiedergabe des Vortags von Florian Markl. Er hat in so vielem Recht. Seine Frage, „wie hätte eine völkerrechtliche Antwort auf den 7. Oktober aussehen sollen?“, gebe ich mal an alle unsere Kontraforisten weiter, die sich bestimmt schon formieren und genügend Gegenargumente sammeln.
Nicht übel, die Idee, dann können wir uns königlich darüber amüsieren, wie unsere Kontraforisten versuchen, die Kompetenz eines ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet anzuzweifeln.
SHALOM
Liebe Ella,
ich befürchte, dass die bloße Existenz Israels für manche Mitkommentatoren zumindest eine Zumutung ist, wenn sie Israel nicht schon ausgelöscht haben wollen, insofern können Sie und ich schreiben und sagen, was wir wollen – der jüdische Staat stört sie, und wenn diese Leute ehrlich und nicht so schrecklich verlogen wären, würden sie das auch zugeben. (Aber dann müssten sie ja ihre wahre Fratze zeigen, über die man bisher nur Vermutungen anstellen kann.)
@Chris
Lieber Chris, ich hab mir das Buch aufs Kindle geladen und gestern Abend gleich angefangen zu lesen. Ist sehr aufschlussreich und zerlegt die Lügen der Kritiker. Die Frage des letzten Satzes im Artikel oben wird mir keiner der Trollgruppe beantworten. Wie auch? Es gab keine Alternative zum Krieg mit Hamas, außer ruhig bleiben und weiter den Kopf hinhalten. Am besten hätten die Israelis die Tore der Kibuzzine noch weit geöffnet und die Terroristen selbst
hereingebeten, Sarkasmus off!
Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, es bietet klare und belegte Antworten, die gut zu wissen sind in Diskussionen aber auch für sich selbst.
Liebe Grüße Ella
@Chris
Sie haben, nach meiner Auffassung, ein zu lockeres Mundwerk, um das mal freundlich zu sagen.
ICH verachte Rechte u. ihre rechtsausgerichteten Meinungen und ich wage die Vermutung, dass Sie dazu gehören könnten. Könnten wohlgemerkt. So hasserfüllt gegen jede andere Meinung und mit Ihrer tendenziösen Wortwahl (Fratze) erinnern Sie mich an dieses Herrenmenschen-Pack.
Ich habe mich sehr mit dem Judentum auseinander gesetzt.
Ich ACHTE das Judentum, glaube deshalb, dass der neue Zionismus in Teilen nicht dazugehört.
Etliche Rabbiner Meinungen scheinen mir Recht zu geben, ich kenne zwei persönlich, drei meiner langjährigen jüdischen Freunde denken ebenso. Sie kennen die Thora u. deshalb behaupten sie auch, dass die Thora andere Werte, wie als Beispiel den Frieden bewahren, schätzen. Die Thora kennt viele Weisheiten, klassische können sehr wohl in der Gegenwart Bestand behalten, weil sie sich mit christlichen Werten decken. Ich spreche hier nicht von den Ultraorthodoxen.
Orthodoxie kannte das europäische Judentum immer schon, klar.
Also Chris: Bevor Sie „andere Mitkommentatore“ hier gefährlich der Vernichtung Israels beschuldigen, halten Sie sich zusammen.
@Brigitte
Wie kommen Sie dazu @Chris auf die rechte Seite zu stellen? Nur weil er AFD gewählt hat? Sie machen hier ständig Mitforisten lächerlich. Und Sie haben langjährige jüdische Freunde? Kennen 2 Rabbiner? Das glaube ich Ihnen nicht. Sie haben mal eben KI befragt. Und jetzt wollen Sie anderen die Thora erklären. Sie kennen sich ja noch nicht mal mit der Bibel aus. Natürlich will die Thora Frieden bewahren. Nur wenn man ständig angegriffen wird und alles verdreht wird? Die Bibel predigt auch „Frieden bewahren“. Aber wenn Sie der Kommentar so aufgeregt hat,dann hatte Chris ja wohl irgendwie Recht. Immer gegen Israel und Juden. Und Sie achten das Judentum? Davon hat hier noch niemand etwas gemerkt. Wenn Sie das Judentum achten würden,dann würden Ihre Kommentare anders aussehen. Also,lassen Sie Chris in Ruhe. Vielleicht schreibt ja Klaus noch etwas? Er kennt sich besser aus.
Liebe Manu,
es ehrt dich, dass du mich so verteidigst, aber glaube mir: ich kann nicht nur austeilen, sondern auch einstecken. Das ist eine Eigenschaft, die man bei vielen, lauten Leuten leider nicht mehr findet. Man kann austeilen, aber nicht einstecken und empört sich dann über Gegenwind.
Ich fühle mich nur bestätigt, dass das alles etwas abstrus bei ihr ist. Ich müsste dann ein schwuler, Israel liebender, das jüdische Volk als kostbar wertschätzender, ganz gut Hebräisch sprechender „Herrenmensch“ aus dem „rechtsextremen Lager“ sein, der sogar noch total gerne israelische Rock-Musik hört. 🤣 Siehst du den Irrwitz bei ihr?
Es sind doch die allermeisten ihrer Kommentare, die so gut wie keine Achtung und Wertschätzung gegenüber der Heimstätte des jüdischen Volkes erkennen lassen. Ich muss mir da nichts vorwerfen.
Den Tanach scheint sie auch nicht wirklich gelesen zu haben (wie sie behauptet), sonst wüsste sie darum, wie JHWH mit seinem Volk auch immer wieder Kriege gegen Feinde führen musste und das Eine (Liebe zum Frieden) das Andere (Krieg ums Überleben) nicht ausschließt.
Wenn es dann noch um die AfD geht, halte ich mich nicht an Brigitte, sondern führe einen konstruktiven Austausch in den Kommentarbereichen von Ma’ariv, Jediot Achronot, Israel HaJom und Walla mit Israelis, die die AfD sogar teils befürworten, gut und richtig finden und zudem immer wieder die einzelnen Autoren der besagten Zeitungen fragen, warum rechtskonservative oder nationalkonservative Parteien in Europa immer als „extrem“ und „böse“ gelabelt werden müssen, während man das bei Linken nicht tut.
Zumal es keine Verurteilung der Linksextremisten und der Islamisten gibt. Und die stehen genauso für Judenhass wie die Rechtsextremen. Aber da wird verteidigt.
Brigitte, es gibt keinen alten und keinen neuen Zionismus, es gibt nur DEN Zionismus. Was Sie und die anderen Kontraforisten, die offenbar immer noch nicht kapiert haben, und es auch garnicht kapieren wollen, weil es nicht ihrer Interpretation entspricht, ist hier vollkommen obsolet, am wahren Charakter des Zionismus ändert ihre Sichtweise nicht das geringste.
Ob Sie tatsächlich Juden kennen, die Ihrer Meinung sind, lasse ich mal im Raum stehen, sie entspricht aber mit Sicherheit bei weitem nicht der mehrheitlichen Auffassung des Judentums weltweit.
Wenn zum Beispiel die äthiopischen Juden oder die Bnei Menashe aus Indien die Aliya vollziehen dann folgen sie der Original Interpretation des Zionismus, indem sie einfach nur heim kommen, nach Hause zum Berg Zion.
@Klaus
Ich danke dir für die ausführliche Erklärung. Im Gegensatz zu Brigitte habe ich kein Problem damit zuzugeben,etwas nicht genau zu wissen. Trotz Internetrecherche. Da ist es gut,wenn Foristen wie du alles mit eigenen Worten erklären.
Viele Grüße Manu
@ Brigitte, Ihr Kommentar geht am Artikel über „Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird, von Florian Markl“ vorbei.
Das Buch werde ich auf jeden Fall lesen
Zitat „ICH verachte Rechte“, Zitat Ende. Wie undemokratisch ist das denn bitte?
Sowohl rechts als auch links gehören zum legitimen, demokratischen Spektrum. Ohne rechts existiert auch kein links mehr.
Dieses Denkmuster „In Deutschland gäbe es angeblich nur die Wahl zwischen der 1. und der 2. Diktatur und Sozialismus / Kommunismus seien alternativlos“ ist zutiefst infantil und gegen die verfassungsgemäße Ordnung.
Als Angela Merkel die deutsche Fahne einem erwachsenen, mündigen Bürger aus der Hand nahm und in die nächste Ecke warf, kam dieses Denkmuster zum Ausdruck.
Schwarz Rot Gold braucht keine links-Ideologische „Erneuerung“!
Mit Einigkeit und Recht und Freiheit, für Demokratie, Grundgesetz, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit – das ist die Bedeutung von Schwarz Rot Gold.
Nur mal so nebenbei: Man achte auf die Likes der hier im Hintergrund (Untergrund) sehr fleißigen Troll-Truppe! Keine Argumente, weil nicht genug Verstand, aber der Finger am Button funktioniert noch.
@Caja
Das interessiert mich nicht. Wer weiß, wie das entsteht??? Es gibt am Ende nichts zu gewinnen. Egal wieviel Likes man hat. Darauf gebe ich nix. Es gibt ein Sprichwort: Viel hilft nicht viel! Gilt nicht nur für meine Reiniger im Treppenhaus! Qualität und wirkliches Wissen zählt!
Liebe Manu,
es geht mir mit Sicherheit nicht darum, wer einen Wettstreit um die meisten Likes gewinnt.
Ich habe schon öfter erklärt, dass für mich Mehrheiten keine Relevanz dafür haben, was richtig oder falsch ist. Aber das ist nicht bei jedem so. Viele lassen sich durch vermeintliche Mehrheiten in der Bewertung bezüglich mancher Geschehnisse manipulieren.
Deshalb halte ich es für elementar aufzuzeigen, dass sich im Forum Israelnetz Israelfeinde und Antisemiten tummeln, die hier konspirativ und wellenförmig immer wieder aufschlagen, um durch ihre Likes den Eindruck zu erwecken, die Mehrheit der User würde die Meinung der Troll-Truppe teilen.
Mit derart subversiven Methoden wird seit längerem unsere Gesellschaft in die Irre geführt und ich werde nicht unwidersprochen zulassen, dass dies auch in unserem Forum stattfindet.
@Caja
Ok,so gesehen hast du Recht. Wahrscheinlich liegt es daran,das ich eben anders denke.😉😉
Endlich wird das alles mal klargestellt.
Um es mit @Brigittes Worten zu umschreiben: Ein Artikel,der sachlich bleibt: ohne Vorverurteilung oder Anspielung.
Im Übrigen sollte die Trolltruppe das Buch : der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird, lesen.
Vielen Dank für diesen erklärenden Bericht,Frau Hausen!!! 👍👍👍🇮🇱🇮🇱
Manu
Ich hörte die Buchvorstellung Florian Markl im Deutschlandfunk vor etwa 2 Wochen ausführlich und seine geäußerte Meinung.
Anders, als sie viele hier verbreiten, ist Israels Regierungspolitik wirklich nicht un-umstritten.
„Wie hätte eine völkerrechtliche Antwort auf den 7. Oktober aussehen sollen?“ fragt er. DAS kann ich so nicht beantworten! Aber die Frage nach völkerrechtlichem Umgang verdient ein großes Fragezeichen, ob das irgendwie überhaupt in den führenden politischen Köpfen erfragt wurde? Die Wut auf den Hamas-Überfall kann ich sehr wohl verstehen.
@Brigitte
Ich merke,Sie wollen alles verdrehen. Wenn ich das Buch habe,werde ich es lesen. Anders als Sie. Wieder irgendwas gehört im Radio. Die Frage nach dem völkerrechtlichen Umgang verdient ein großes Fragezeichen? Was hätte Israel denn machen sollen? Habe ich Sie schon einmal gefragt.Die Wut über den Hamas-Überfall kann ich verstehen. Es war kein Überfall,es war ein Massaker. Und wie hätte Israel darauf reagieren sollen? Mein Tipp: Kaufen Sie sich das Buch und lesen es. Immer dieses „Stückchenweise“.
Sehr interessanter Bericht. Aber @ Ella und @ Manu, ich fürchte, auch das kann weder unsere Troll-Truppe noch die übrigen Antisem…ups Antizionisten überzeugen.
Ich weiß, aber man will ja nichts unversucht lassen.🫣😃
@Antonia
Denke ich auch. Aber man kann sein Unwissen in Wissen umwandeln. Alsooo, sage ich jetzt einfach mal. Man lernt nie aus!😉😉🙃🙃
Ach wissen Sie @ Antonia,
sollte die Deutsch-Israelische Gesellschaft oder der Zentralrat der Juden plötzlich zu Antizionisten werden, würden sie nicht mehr bezahlt werden, weil sie für die deutsche Regierung keinen Nutzen mehr erzeugen. Für Waffenlieferungen braucht man ja Argumente.
@Brigitte
Was für ein wirres Gerede.
Chris @ Sie haben es auf den Punkt gebracht !
Und was, Brigitte, würde das an Ihrer Haltung oder jener der anderen Kontraforisten ändern ?
Zur Existenz des jüdischen Staates oder der Juden überhaupt ?
Waffenlieferungen sind da doch nur der kleinste Nenner, nicht wahr?
Abgesehen davon gehören heutzutage Judentum und Zionismus zusammen, jedenfalls für den allergrößten Teil der jüdischen Glaubensgemeinschaft, von den Haredim und ein paar Abweichlern einmal abgesehen, also ist eine solche Vorstellung obsolet, vergessen Sie es.
@Brigitte
Wenn man kein Gegenargument hat und die o.g. Frage nicht beantworten kann oder will, schreibt man einfach Nonsens.
Lesen Sie das Buch von Florian Markl. Dort werden alle Begrifflichkeiten, die Sie und Ihre Mitstreiter wiederholt anbringen wie Besatzung, Völkermord, Verhältnismäßigkeit, Apardheit und Rassismus zerlegt.
Die üblichen Verschwörungstheorien wieder. Brigitte. Zu mehr sind Sie ja nicht fähig. Für Waffenlieferungen braucht man Argumente? Ja. Judenmord gehört dazu.
Sollte die PA die Zahlungen der Häftlingsgehälter und Märtyrerrrenten einstellen, die Hamas, Hisbollah ihre Waffen ablegen, wären sie für die unsäglichen Judenhasser nicht mehr zu gebrauchen.
@Brigitte: Pfui Teufel. War lange abstinent von diesem Forum und merke, es hat sich nicht all zu viel geändert. In meinen Augen ein zutiefst antisemitischer Beitrag – ich wundere mich, warum So etwas hier stehen bleiben kann, aber meine Beiträge damals zensiert wurden. Manche Dinge ändern sich anscheinend nie…
Übrigens habe ich das Buch bestellt! Mann-oh-Mann. Ich hab echt zu tun mit den Büchern!📚🤣🙈
Lesen,bis die Brillengläser blind sind.🤓🤓
😂😂😂🤓🤓🤗🤗🤗🤪
Du schaffst das schon.🙋♀️
Ja,kriege ich hin. Sitze in der Freizeit auf dem Balkon und lese. Und passe gleichzeitig auf. Letztes Jahr hatte das 🐿🐿meine Erdbeeren abgeerntet. Dieses Jahr musste der Rukola dran glauben. Und wir haben jetzt auch Ringelblumen ohne Blüten!!!🤣🤣Alles abgeknabbert und aufgefuttert. Na, was soll’s? Schnittlauchblüten sind auch schön.🤷♀️😅😂😂
@Manu
Oh nein.😱 Da musst du mal kräftig den Rauch rauslassen bei deinen Hörnchen.🤣🤣
@Ella
🤣🤣😂😂😂
Ich liebe sie trotzdem!🐿🐿❤️🔥❣️🥰🥰
@Manu
Meine Ehefrau, Politologin, die besten Universitäten besucht, auch. Ernesto, unser Gärtner, lernt gerade Deutsch und kann es nicht abwarten.
@Dann wünsche ich euch viel Freude mit dem Buch. Und Ernesto soll schön deutsch lernen!😉😅🤣
@Manu
Danke
Habe mir das Buch unmittelbar nach der Lektüre dieses Artikels bestellt und noch zwei weitere von unterschiedlichen Autoren, dieses Fachgebiet betreffend. Ich habe zwar einiges an Literatur dazu, aber ausgerechnet dieser Bereich weist noch eine Lücke auf. Wenn die dicht ist, dann nehme ich die Kontraforisten auseinander, egal mit welcher Argumentation, ob wahr oder verlogen, die aufwarten.
SHALOM
Ich werde dieses Buch auch noch bestellen. Ich werde es im Buchhandel bestellen und nicht bei Amazon, um den Buchladen minimal zu unterstützen, damit er nicht schließen muss.
Das Buch ist heute angekommen, en bloc zusammen mit den anderen.
SHALOM
Florian Markl, Politologe, der beste von allen.
Danke für diesen guten Bericht.
Es sind alle Vorwürfe an Israel deutlich und klar angesprochen, recherchiert und widerlegt!
Vielen Dank für den Bericht, Elisabeth Hauser.
Es ist doch immer wieder gut zu wissen, dass es aus Österreich viel Gutes gibt, so wie der Politologe Florian Markl.
Leider wird im deutschen Mainstream so nicht berichtet und die meisten Deutschen glauben an die böse Darstellung gegen Israel. Mit dem „Völkermord-Vorwurd“ ist vor allem der Hamas gediehnt, das will die Hamas, Israel und weltweit das Judentum sollen verurteilt werden. Es ist traurig, dass dieser Mainstream so beständig ist.
Vielen Dank, Frau Hausen, für die schöne Zusammenfassung! Bin ganz begeistert. Wie schön, wenn man als Laie in so klaren Worten über juristische Hintergründe und Wirklichkeiten informiert wird.
Eigentlich müsste in Streitgesprächen die letzte Frage schon reichen. Und keine weitere Diskussion, bis sie nicht beantwortet ist.
Jedenfalls: Das Buch muss her!!!
Schade. Schon im ersten Absatz wird die Lücke in seiner Argumentation deutlich. Und die ist so groß wie ein Scheunentor:
„Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“.
Das Völkerrecht definiert Rechtsbeziehungen (nicht nur, aber in erster Linie) zwischen Staaten. Da aber nach der Meinung Israels (und der meisten Kommentatoren hier) der Staat Palästina nicht existiert, kann man sich auch nicht auf das Völkerrecht berufen.
@Schneemann
Meine Ehefrau, 4 Semester Jura, die besten Universitäten besucht, meint: das Völkerrecht schützt niemanden, siehe Ukraine. Kann Israel sich darauf verlassen?
Wenn Sie meinem Kommentar verstanden hätten, würden Sie merken, daß sie weit weg vom Thema sind.
Und deswegen dürfen die Terroristen der Hamas und Fatah auch Juden töten. Vor 80 Jahren wären Sie mit Ihrer Argumentation willkommen gewesen.
Als nicht existierender Staat sind die aber schon von der UNO anerkannt. Wie verträgt sich denn das mit Ihrer Sichtweise?
Und selbst, wenn es anders wäre, so greift, weil die Palästinenser de facto ein Volk sind, das Völkerrecht auch bei ihnen, aber nicht nur bei den Rechten, sondern auch bei den Pflichten. Wie sieht es denn mit deren Erfüllung bei den Palästinensern aus ?
ICH habe nicht behauptet, das der Staat Palästina nicht existiert. Das tut Israel und die Mitkommentatoren, die Israel jedes Wort blind glauben.
Und das ist das genau das, was ich Israel vorwerfe: dann, wenn es für Israel bequem ist, ist Palästina auf einmal ein Staat. Dann werden die Regeln angewendet, die auch zwischen zwei Staaten gilt.
Und wenn man dann Israel vorwirft, daß sie diese Regeln eben NICHT anwenden kann, da sie den Staat Palästina nicht anerkennen, wird wieder das alte Klagelied angestimmt: alle sind gegen uns, alles Antisemiten… Halt die alte, abgenutzte billige Leier.
Entscheidet euch: gibt es den Staat Palästina oder nicht? Aber dreht es euch nicht immer so hin, wie es gerade bequem ist.
@lieber Schneemann
Leider, leider gibt es keinen „Staat“ Palästina. Es gibt nur den „palästinensischen Beobachter-Status“ bei den Vereinigten Nationen.
Palästina war ein Teil des Osmanischen Reiches bis 1917. Balfour-Deklaration von A. Balfour an Rothschild 1917:
Kurz und knapp aus der KI: „Schutzklausel: Gleichzeitig enthielt die Erklärung die Bedingung, dass die „bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina“ (die arabische Mehrheitsbevölkerung) nicht angetastet werden dürfen“
Die Ambivalenz der Formulierung: Das Dokument vermied den Begriff „Staat“ und sprach stattdessen bewusst vage von einer „nationalen Heimstätte“.
Und von da an ging der Salat weiter.
@Brigitte
@lieber Schneemann
Zum Glück gibt es keinen Terror-Staat Palästina, denn Gaza war ein palästinensischer Terror-Staat. Wollen wir das ein zweites Mal erleben?
Erklären Sie das besser mal den über 100 Staaten, die Palästina anerkannt haben.
@Schneemann
Ihre Argumentation weist ebenfalls Lücken auf. Nicht Israel spricht den Palästinensern den Staat ab. Den Staat Palästina gibt es auch bei den Bewohnern des Gazastreifens nicht, sie wollten und wollen ihn bis heute nicht. Und auch Francesca Albanese behauptet: „das Recht auf Selbstverteidigung könne nur geltend gemacht werden, wenn Israel von einem anderen Staat bedroht wird. Doch das sei bei Hamas nicht der Fall, Hamas sei kein Staat.“ Ja was denn nun?
Komisch, was regiert die Hamas denn dann, wenn es kein Staat ist? Ein Nichts!
Albanese hat übrigens nicht Recht, denn in der UN Charta Art.51 ist mit keinem Wort davon die Rede, „dass ein bewaffneter Angriff von einem Staat ausgeführt werden muss.“
Zu Ihrem wiederholt genannten Völkerrecht prangern Sie doch lieber mal die dokumentierten Verbrechen der Terroristen an: vorsätzliche Ermordung von 1200 Israelis, Verstümmelungen, Folter, Vergewaltigung, Ausrottung= massenhafte Tötung, Geiselnahme, alles nach Art.7 der Agenda des intern. Strafgerichtshofs als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Rahmen eines ausgedehnten und systematischen Angriffs gegen die Zivilbevölkerung.“ (Markl)
Also bleiben Sie mir vom Leib mit Ihrem Völkerrecht!
Wie man sieht, passt es Ihnen nicht, wenn man mit dem Völkerrecht kommt. Nur blöd für Sie, daß der Autor selber sich auf das Völkerrecht beruft.
Nachtrag: Schön, daß Sie selbst zugeben, daß Israel sich im Gazastreifen eben NICHT hinter dem Völkerrecht verstecken kann.
@Schneemann
Ihr Text erschüttert mich. Haben Sie das Buch gelesen, dass Sie das Scheunentor erkennen wollen? Und: Wer beruft sich denn immer auf das Völkerrecht? Es sind die, die gegen Israel argumentieren. Also verfehlt Ihr letzter Satz das Thema.
Oder anders ausgedrückt: was Sie schreiben ist xxx (zensiert von mir 😉).
Ach so. Die Angriffe Israels gegen den Lybanon und Gaza sind also doch nicht durch das Völkerrecht gedeckt?
@Schneemann
Interessant. Statt auf meine Frage einzugehen, machen Sie ein neues Thema auf. Wie soll da ein vernünftiger Austausch stattfinden?
Ich würde sagen, als Volk haben die Palästinenser, geschützt durch das Völkerrecht, das sich nicht nur auf Staaten beschränkt, das Recht, zu existieren, ein Recht, das den Juden oft abgesprochen und verweigert wird. Ist das so oder nicht?
Mit der Staatlichkeit sieht das etwas anders aus.
Wie wird ein zu gründender Staat von der Weltgemeinschaft beurteilt, dessen staatstragende Idee, ja, künftige Verfassung im Kern den Passus beinhaltet, einen anderen Staat und dessen Volk vernichten zu wollen oder zu müssen ? Egal ob auf politischer oder religiöser Basis ?
Kann mir diese Frage jemand beantworten ,
fundiert und sachlich ?
SHALOM
Klaus
Allein schon Ihre Fragestellung kann unmöglich eine sachliche Antwort erzeugen. Sorry.
Palästinenser haben weit aus mehr als das Recht auf bloße Existenz.
Israelis „existieren“ nicht nur, sondern sie wohnen! Damit ist einer der wichtigsten Unterschiede klargestellt.
Ich kenne den Kern eines Passus (Teil einer möglichen Verfassung) nicht, der fordern soll, einen anderen Staat und dessen Volk vernichten zu wollen oder zu müssen, leider nicht. Das kann an meiner Unwissenheit liegen, helfen Sie mir mit einer verifizierbaren, seriösen Quelle.
Begründung: es wird sehr viel gesponnen und der Strom dieses Narratives (Erzählweise) scheint nicht enden zu wollen. Mein Wissen endet mit einer offiziellen Verzichterklärung auf dieses Ansinnen der PLO im Jahr …? Könnte es da um die OSLO-Vereinbarung als Vermittler Präsident Clinton gehen? Aber selber gelesen habe ich diese Erklärung nicht!
Brigitte, dann lesen Sie mal bitte die die Hamas-Gründungsakte, da werden Sie fündig, wenn Sie es sehen wollen. Aber: „Schlimmer als blind sein ist, nicht sehen zu wollen.“
Charta der PLO.
Und ja, Clinton saß in Ramallah im Parlament und sollte Zeuge der Streichung des Israel-Vernichtungsparagraphen werden. Leider war die erforderliche Anzahl von Abgeordneten nicht vorhanden. Arafat versprach dies bei nächster Möglichkeit nachzuholen. Komisch, in all den Jahrzehnten fand sich angeblich nie eine Mehrheit dafür.
Brigitte, Sie glauben alles, was die PLO / Fatah sagt. Die Charta findet sich auch im Netz. Ihre Unwissenheit ist gewollt. Wäre ja schrecklich, wenn Sie ihre Meinung hinterfragen müssten.
Warum, Brigitte kann eine solche Frage nicht sachlich beantwortet werden?
Aufgrund der eigenen Ansichten vielleicht, die gar keine oder nur wenig Objektivität beinhaltet oder auch nur zulässt?
Nun, was die Charta der Hamas betrifft, so weicht sie nur unwesentlich von der ursprünglichen Charta von Arafats Fatah ab,
das können Sie jedem seriösen Geschichtsbuch aus der Zeit vor dem Internet, welches so viel verfälscht und missinterpretiert ,entnehmen, diese Ecke der Welt und die Ereignisse jener Zeit dort betreffend.
Hier noch eine Buchempfehlung, um Manus überquellenden Bücherschrank noch weiter zu füllen oder die von Klaus beschriebene „Lücke“ zu füllen:
„Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ von Alex Feuerherdt und Florian Markl, ISBN 978-3-95565-249-4.
Glaube, es hier schon einmal empfohlen zu haben, vielleicht habt ihr es ja auch schon? Jedenfalls sehr lesenswert und eine wertvolle Ergänzung zu dem hier diskutierten Thema.
@ Frau Hausen: Vielen Dank für diese hervorragende Zusammenfassung des Vortrags von Herrn Markl!
@Caja
🤣🤣🤣😂😂😂 Vielen Dank für den Buchtipp. Jetzt muss ich im Akkord lesen!🥴😵💫😵 Schließlich will ich ja auch wissen,was da steht. Aber im Juli hab ich Urlaub! Werde das Buch bestellen!
Viele Grüße Manu 📚🤓🙊🙃
Danke, Caja, aber habe ich schon.
SHALOM
@ Klaus
Das spricht für die Qualität Ihres Bücherschranks und Ihres klugen Verstands! 😉
Die Vereinten Nationen – wer trifft sich da in schöner Regelmäßigkeit? Wer sitzt ihnen vor, wie hat er sich verhalten? Wie äußert sich Albanese regelmäßig? Wer meint noch, dies wäre eine neutrale Institution?
„Wen die Götter strafen wollen, den schlagen sie mit Blindheit“