Unterirdische Mauer fertiggestellt

Eine unterirdische Mauer säumt auf israelischer Seite den Gazastreifen. Das teuerste Bauprojekt seit der Staatsgründung soll verhindern, dass Hamas-Kämpfer über Tunnel nach Israel eindringen.
Von Israelnetz
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Foto: Israelische Verteidigungsstreitkräfte, IDF

Die unterirdische Sicherheitsanlage führt an der Grenze zum Gazastreifen entlang und ist 65 Kilometer lang

JERUSALEM / GAZA (inn) – Im Beisein des israelischen Verteidigungsministers Benny Gantz (Blau-Weiß) ist nach dreieinhalb Jahren Bautätigkeit am Dienstag an der Grenze zum Gazastreifen eine unterirdische Stahlmauer fertiggestellt worden. Wie tief sie ist, bleibt geheim, doch überirdisch ergänzt ein sechs Meter hoher elektronisch gesicherter Zaun die Barriere.

Gantz spricht von einer „eisernen Mauer“ zwischen der Hamas und der israelischen Bevölkerung und ist überzeugt: „Diese Barriere wird den israelischen Bürgern ein Gefühl der Sicherheit geben und es dieser schönen Region ermöglichen, sich weiter zu entwickeln und zu gedeihen.“

Die größte Bedrohung für Terror-Organisationen stelle es dar, wenn die Bürger im Süden Israels ihr Leben normal weiterlebten. „Wir werden weiterhin unsere Bereitschaft aufrechterhalten, jeden Versuch zu vereiteln, israelischen Bürgern zu schaden, wobei der Schwerpunkt auf Raketenangriffen aus dem Gazastreifen liegt.“ Das gelte auch für den Transfer von Wissen und Technologie aus dem Iran sowie die Terrorzellen der Hamas in Judäa und Samaria.

Um die Realität in Gaza zu ändern und langfristig Ruhe zu bekommen, müsse die Hamas ihre Aufrüstung stoppen und „die Rückkehr unserer Jungs ermöglichen“. Er rate der Hamas, „sich mit diesen Problemen zu befassen und sich nicht auf Drohungen zu konzentrieren”.

Sensoren, Stahl und Kameras

Die Mauer ist 65 Kilometer lang, es wurden etwa 140.000 Tonnen Eisen und Stahl sowie 220.000 Lastwagenladungen Beton verbaut. Die Mauer ist mit einer Meeresbarriere, hunderten Kameras, Radaren und Elektrosensoren ausgestattet.

Die Anlage wurde in Zusammenarbeit von Armee und Verteidigungsministerium geplant und errichtet, nach Angaben des Verteidigungsministeriums waren mehr als 1.200 Personen an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Zur Zeit wird ein ähnliches Projekt im Norden des Landes entlang der libanesischen Grenze durchgeführt. (mh)

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16 Antworten

  1. Es ist aus den Erfahrungen der Vergangenheit ein Stück Sicherheit für israelische Bürger. Israel sollte alles tun, um dem Terror Einhalt zu gebieten.

  2. Halleluja! So können hoffentlich viele In Israel wohnende Menschen in einigermaßen großer Sicherheit leben!

  3. Ken Mazel tov.
    Der Wall ist auch auf Google schon gut zu sehen.
    Leider muss es dieses Bauwerk nun zum Schutz der Menschen geben. Es wird wohl sehr, sehr viele verbrecherische Anschläge verhindern können und ein gutes Stück Sicherheit für die Bewohner geben.

    1. Nicht nur Sicherheit, Herr Ehlers. Sondern die Möglichkeit, dass Gelder, die seither in den Bau der Tunnel geflossen sind, nun für die Bevölkerung verwendet werden könnten. Für Tunnel hatte man Geld, für den Aufbau der zerstörten Häuser der Bewohner nicht. Das ist die Hamas. Durch die Mauer werden sie wohl kaum durchkommen, also sollte man sein Hirn einsetzen und umdenken. Aber wahrscheinlich denkt die Hamas nur an andere Möglichkeiten, wie man Israelis ermorden kann. Die eigene Bevölkerung ist ihr doch vollkommen egal.

  4. Eine Alternative bzw. Ergänzung wäre mit Hilfe ausrangierte Braunkohlebagger aus den Kohlengebieten der Lausitz oder Leipzigs einen sehr tiefen Graben gegen die Tunnels der Hamas rund um den Gazastreifen zu schachten und sie mit Wassser zu füllen. Dies würde gleichzeitig etwas zur ökologischen Verbesserung der Gegend beitragen! Hier wäre die hochgelobte Sicherheit Israels ist Staatsräson, mal praktisch finanziell und nützlich reralisiert!

  5. Die Regierung in Israel weiß was sie tut. Mit langjähriger Geduld hatte Israel immer noch geglaubt, dass die Aktion LAND GEGEN FRIEDEN eine Lösung sei. Mit dem Mauerbau wurde dieser Fehler nun berichtigt.

  6. zum Glück hat Israel die Intelligenz und Fähigkeit, sich gegen den arabischen und auch iranischen Terror zu schützen.
    Tonia

  7. Wenn man die Kommentare der bedingungs- und vorbehaltslosen Unterstützer Israels hier liest, kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ignoranz. Als hätten Mauern gegen eine schlechte Politik in der Menschheitsgeschichte jemals etwas ausrichten können. Die Herrschaften erliegen ihren Illusionen und merken es noch nicht mal. Tragisch und bemitleidenswert!

    1. Wenn man die Kommentare der bedingungs- und vorbehaltslosen Unterstützer der Palästinenser liest, kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ignoranz. Mauern haben die Selbstmordattentate auf fast Null heruntergefahren. Judenmord war nicht mehr möglich und ist es bis heute nicht mehr auf diesem Wege. Und sie haben die Palästinenser am Leben gehalten, denn wer nicht morden kann, überlebt auch selbst. Für die Verteidiger des pal.Terrorismus eine schreckliche Tatsache, dass die heutigen Juden sich nicht mehr ausrotten lassen . Die Herrschaften erliegen ihren Illusionen, deren Grundlage 80 Jahre zurückliegt und merken es noch nicht mal. Tragisch und bemitleidenswert!

      1. Und wieder nur bla bla bla. Hauptsache Tatsachen verdreht und Wörter in den Mund gelegt die niemals gesagt wurden. Sie sind so peinlich und vorallem keine Hilfe für Israel.

  8. Wenn man die Kommentare der bedingungs- und vorbehaltslosen Unterstützer der Palästinenser liest, kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ignoranz. Mauern haben die Selbstmordattentate auf fast Null heruntergefahren. Judenmord war nicht mehr möglich und ist es bis heute nicht mehr auf diesem Wege. Und sie haben die Palästinenser am Leben gehalten, denn wer nicht morden kann, überlebt auch selbst. Für die Verteidiger des pal.Terrorismus eine schreckliche Tatsache, dass die heutigen Juden sich nicht mehr ausrotten lassen . Die Herrschaften erliegen ihren Illusionen, deren Grundlage 80 Jahre zurückliegt und merken es noch nicht mal. Tragisch und bemitleidenswert!

  9. Selbst die Ägypter halten die Grenze dicht und nur Israel wird es vorgeworfen. Warum wohl?
    Wer einen Tunnel gräbt hat nichts gutes im Sinne. Gut das die Mauer fertig ist. Ich wünschte mir in Europa auch so eine Mauer als Grenze. Dann kann Europa nicht mehr mit Menschen erpresst werden. Menschen als Druckmittel oder Schutzschild zu benutzen ist Menschenverachtend. Israel zeigt Europa wie es geht.

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