UNRWA-Schule in Jordanien eingeweiht

In einem Flüchtlingslager in Jordanien eröffnet die UNRWA eine Schule. Finanzielle Unterstützung für das Projekt kommt aus Deutschland.
Von Israelnetz

Foto: UNRWA, Twitter

Staatssekretär Annen und UNRWA-Stabschef Majekodunmi (l.) bei der Eröffnung der Grundschule

AMMAN (inn) – Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge in Nahost (UNRWA) hat in Jordanien eine neue Grundschule für Jungen eingeweiht. An der Feier am Mittwoch nahm auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Niels Annen (SPD), teil.

Die Schule im Lager Talbije sei „durch einen großzügigen Beitrag von der deutschen Regierung über die Entwicklungsbank KfW“ saniert, erweitert, eingerichtet und ausgestattet worden, teilte die UNRWA mit. Sie gehöre zum Regionalen Programm für die Verbesserung der Lebensbedingungen in palästinensischen Flüchtlingslagern (REPAC). Mehr als 1.200 Schüler könnten dort lernen. Die Schule hat 16 Klassenzimmer, eine Bibliothek, Labore und eine Mensa.

Annen bezeichnete die UNRWA als wichtigen Partner, um deutsche Unterstützung für Palästina-Flüchtlinge in der Region auszuweiten. „Die Lebensbedingungen für Palästina-Flüchtlinge zu verbessern, vor allem durch Maßnahmen zur Verbesserung in Lagern mit dem REPAC-Programm, ist eines der Hauptthemen in unserer Zusammenarbeit“, ergänzte er. „Heute bin ich erfreut, an der Einweihung der neuen Jungenschule im Lager Talbije teilzunehmen und so viele Kinder zu sehen, die profitieren und eifrig darauf bedacht sind, ihre Ausbildung zu verfolgen.“

Dank für deutsche Finanzierung

UNRWA-Stabschef Ben Majekodunmi dankte für die „langjährige Unterstützung der am meisten gefährdeten Palästina-Flüchtlinge“: „Deutschlands anhaltende Verpflichtung gegenüber der UNRWA war eine enorme Unterstützung für die Bemühungen der Behörde, die Stabilität ihrer Operationen zu gewährleisten.“

Nach Angaben der UNRWA hat Deutschland der Organisation im Jahr 2021 insgesamt 150 Millionen Euro zukommen lassen. Damit ist es der zweitgrößte Geber des Hilfswerkes, das immer wieder wegen Hetze in Schulbüchern in der Kritik steht. (eh)

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7 Antworten

  1. Grundschule für Jungen?
    Zahlt die BRD auch eine für Mädchen?
    Hoffentlich keine Feriencamps wie in Gaza.
    Frage?
    Diese Kinder, in 4..5. Generation sind kein Flüchtlinge, sondern Geldeintreiber für UNRWA.
    Warum finanzieren reiche arabische Länder nicht Schulen für Pal- Araber?
    Die BRD finanziert bereits in Jordanien das syrische Flüchtlingslager von Assads Krieg.

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  2. Über 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg werden verschiedene arabische Volksgruppen finanziell durch Deutschland und der EU mit astronomischen Summen bedacht. Wie viele Jahre noch? Wird nicht gerade in D über Hilfspakete für die eigene Bevölkerung gestritten und gefälscht? Wenn die Menschen hier im Land Steuern zahlen, sollte es ihnen nicht in irgend einer Weise zu Gute kommen? Ich verstehe die Welt nicht mehr!

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  3. Finanzierungen ohne Kontrolle sind bedenklich. Sie fördern den Terrorismus von morgen. Humanitäre Unterstützungen müssen kontrolliert werden, damit sie humanitär bleiben.

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  4. Diese Menschen als Flüchtlinge zu bezeichnen ist eine große Anmaßung! Zuerst müsste die Hetze gegen Israel aufhören, bevor man solche “Schulen” unterstützt! Besonders wichtig wäre jedoch eine tatsächliche Kontrolle, was mit den Geldern in Wahrheit passiert!

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