Stadt Paris verleiht Ehrenbürgerschaft an alle palästinensischen Zivilisten

Angesichts der humanitären Lage im Gazastreifen und im Westjordanland macht die Stadt Paris die palästinensische Zivilbevölkerung zu Ehrenbürgern. Die Geste gilt auch Medienschaffenden in Konfliktzonen des Nahen Ostens.
Von Israelnetz
Paris Eiffelturm

PARIS (inn) – Der Stadtrat der französischen Hauptstadt Paris hat der palästinensischen Zivilbevölkerung am Mittwoch die Ehrenbürgerschaft zuerkannt. Das gilt auch für „Journalisten“, die in den Konfliktgebieten des Nahen Ostens aktiv sind. Die Verleihung versteht der Stadtrat als „Akt des Friedens“.

Hamas-Zahlen übernommen

Ein Anlass für die Maßnahme sei die prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen und im Westjordanland. Mit Blick auf den Gazastreifen beklagt der Stadtrat, dass die Lage von Hunger, Rattenplagen und Krankheiten geprägt sei. Im Westjordanland seien seit Oktober 2023 mehr als tausend Palästinenser von der Armee und von Siedlern getötet worden.

Die israelische Zivilverwaltung in den Gebieten (COGAT) erklärte am Freitag, dass in Hilfsküchen im Gazastreifen täglich 1,7 Millionen Mahlzeiten angeboten und 3,6 Millionen Pita-Brote gebacken werden. COGAT beruft sich auf Angaben internationaler Hilfsorganisationen. Zudem verbessere sich das Marktangebot, so dass die Lebensmittelpreise sinken würden. „Diese Zahlen zeigen, dass es keinen Lebensmittelmangel im Gazastreifen gibt.“

In der Resolution übernimmt der Stadtrat auch die Zahl des Gesundheitsministeriums der Hamas. Demnach sind rund 72.800 Menschen im Gazastreifen seit Beginn des Krieges getötet worden. Weder die Hamas noch die Stadt Paris nehmen eine Unterscheidung zwischen Terroristen und Zivilisten vor.

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Medienschaffende im Dienst von Terrorgruppen

Der Stadtrat spricht in seiner Resolution von 252 „Journalisten und Medienschaffenden“, die seit Oktober 2023 getötet worden seien. Die Mehrheit sei palästinensischer Herkunft. Das Gremium beruft sich dabei auf das „Komitee zum Schutz von Journalisten“ (CPJ). Die in New York ansässige Organisation wirft Israel vor, Journalisten gezielt zu töten und damit zu „ermorden“.

Die CPJ listet allerdings auch Medienschaffende als „Journalisten“ auf, die für Terror-Organisationen Hisbollah und Hamas arbeiteten. Das bleibt in der Mitteilung der Stadt Paris unerwähnt. Mohammed al-Bardawil war für die Hamas aktiv und spielt laut israelischer Armee eine Schlüsselrolle in der Produktion von Hamas-Propaganda-Aufnahmen von Geiseln.

Der Fall des getöteten Anas al-Scharif hat für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Er galt gemeinhin als „Journalist“ des katarischen Staatssenders „Al-Dschasira“. Die israelische Armee legte zwar Dokumente vor, die belegen sollen, dass er zugleich Hamas-Mitglied war und eine Terrorzelle anleitete. Die CPJ weist diese Dokumente aber als unglaubwürdig zurück.

Israelis als Ehrenbürger

Im Stadtrat hat die Sozialistische Partei bei den Wahlen im März mit 53 Sitzen die Mehrheit erlangt. Unter Bürgermeister Emmanuel Grégoire regiert sie zusammen mit den Grünen und den Kommunisten.

Bereits im Februar 2024 hatte der Stadtrat israelische Geiseln der Terror-Organisation Hamas die Ehrenbürgerschaft verliehen. Das Rathaus stellte ihre Porträts aus. Im Jahr 2008 machte die Stadt die damalige Hamas-Geisel Gilad Schalit zu einem Ehrenbürger. Schalit, der die israelische und französische Staatsbürgerschaft hat, kam 2011 nach mehr als fünf Jahren Geiselhaft frei. (df)

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118 Kommentare

  1. Das ist nur eine logische Konsequenz des weltweit anwachsenden Antisemitismus! Mein Gebet, dass Nachfolger Jesu aufwachen, und in den geistlichen Kampf einsteigen.

    Wir brauchen eine Dringlichkeitssitzung für ChristiFreunde.

    Lieber Gruß Martin

    1. @Untertan
      Nachfolger Jesu sind doch bereits wach; oder sind Sie der Einzige.

      1. @Lothar, ich glaube, dass viele Christen im weltzugewandten, humanistischen, kompromisbereiten Tiefschlaf sind, und es allen recht machen wollen! Darf ich Sie fragen, ob Sie schon dabei sind zu sterben? Das ist kein einfaches Ding und tut auch weh.
        Lieber Gruß Martin

        1. @Untertan
          Sie sprachen von „Nachfolgern Jesu“ und nicht von (weltzugewandten) „Christen“.
          „Letzteres“ ist ein anderes Thema.

          1. Lieber Lothar, das Nova – Festival ist der Lackmustest für Christen, bzw. Nachfolger Jesu.
            Lieber Gruß Martin

          2. @Untertan
            Lieber Martin,
            zum Nova-Festival hatte ich mich mal nur dahingehend geäußert, dass wir in DE sicherlich auch fündig würden und dass es indiskutabel ist, die Ermordung der Besucher als Strafe Gottes zu deuten (sinngemäß).
            Und wichtig, dass wir nicht die Richter sind.
            Den Rest müssten Sie bitte mit den anderen damaligen Diskussionsteilnehmern besprechen.

          3. Diese Frage „darf“ sich jeder selbst beantworten. Das woanders auch gesündigt wird, ist kein gutes Argument.
            Lieber Gruß Martin

          4. @Untertan
            Ich habe nicht gesagt, dass Sünde gut ist, weder in Israel noch woanders.
            Mein Eindruck ist aber eher, dass Sie sündige „Flecken“ in Israel geradezu mit der Lupe suchen und sich daran ergötzen, wenn Sie fündig geworden sind.

            Das ist als Jesus-Nachfolger nicht unsere Aufgabe und unserer nicht würdig. Man könnte dazu auch religiös motivierter Antisemitismus und somit Antijudaismus sagen.

            Die Heidenationen befinden sich in der Gnadenzeit und selbstverständlich auch Israel, wobei Israel noch eine besondere Rolle übernehmen wird.
            Israel wird von Sündern aus den Heidenationen heimgesucht, das ist schon grotesk genug. Und da soll Gott noch mit den härtesten Methoden sein Volk bestrafen und teilweise ausrotten wollen?
            Kann sein, dass IN Ihre Katzideologie nicht durchgehen lässt. Das wäre dann der Punkt, den Sie immer wieder bemängeln. Dann weiß ich es jetzt, hätte auch ohne Sie draufkommen können.
            Sie bedienen diese Ideologie aber regelmäßig indirekt. Damit werden Sie weder mit mir noch mit einigen anderen Foristen übereinkommen. Das haben Sie richtig festgestellt.
            Niemals. Vergessen Sie es.

          5. Lieber Lothar, Sie liegen daneben! Dennoch sollten wir einen Punkt machen. Lieber Gruß Martin

        2. @Untertan
          Ihre übliche Rhetorik, alle anderen sind nicht so gläubig wie Sie, nur weil nicht alle genau die Meinung äussern, wie die Ihre. Ihr Lackmustest ist auch wieder so eine Vorverurteilung. Und hören Sie bitte jetzt mit dem Nova-Festival auf. Es ist echt widerlich, immer dieses gleiche Ereignis als
          „die ultimative Strafe Gottes“ hier anzubringen. Wieso hat dann Gott einige am Leben gelassen und nur einen Teil bestraft? Ob die Bewohner in den 22 Kibuzzinen und in Sderot ihren Betten auch „vor Nova getanzt“ haben? Das ist so ein hirnrissiges Glaubensbild. Das müssen wir nicht übernehmen und uns den Glauben nicht absprechen lassen. Lg Ella

          1. Liebe Ella, Gott ist vollkommen gerecht – das ist die Kernaussage, die wir in Gottes Wort nachlesen können. Viele hundert Bibelstellen bestätigen, dass Gott die gerechten Menschen behütet, ihre Zuflucht ist, und sie völlig sicher sind. Das ist nicht meine Rhetorik, das ist auch keine Verurteilung. Die Nationen wollen ohne Gott leben, die Staatsgründer von Israel wollten dies übrigens auch. Auch wenn es den Menschen, leider auch vielen Christen nicht gefällt, wir müssen alle wählen zwischen Segen und Fluch. Sie wissen sicher auch, dass die meisten Kubuzze, eher weltlich ausgerichtet waren, und Gott dort keine Rolle spielte.
            So grüße ich Sie herzlich Martin

          2. @Untertan
            Lieber Martin,
            Ella hat Recht. Außerdem steht in meiner Bibel nichts davon, dass eine Strafe immer auf den Fuß folgen muß, sofern überhaupt angemessen. Warum geht es dem Gerechten oft so schlecht und dem Ungerechten oft so gut? Das fragt die Bibel!!!

            Und auch hierauf wollten Sie mir keine Antwort geben:
            Matth. 24
            19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! 20 Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.“

            Warum warnt Jesus hier und gibt den Juden Tips und Aufforderung zum Gebet mit, so dass sie im schlimmsten Geschehen nicht soviel leiden müssen?
            Sie predigen hier leider einen anderen Gott.

            Aber JA, „meine Antwort hat es nicht geschafft, zu Ihnen zu gelangen“.
            So kommen wir nicht weiter.

          3. Nachtrag @Untertan

            „Sie wissen sicher auch, dass die meisten Kubuzze, eher weltlich ausgerichtet waren, und Gott dort keine Rolle spielte.“ (Ihr Zitat)

            So wie die 6 Millionen ermordeten Juden im Holocaust? Das kann man nur als das deuten was es ist:
            Gotteslästerung!
            Schämen Sie sich.

  2. Solidaritätsbetrunken in den Untergang.

    Das sozialistische Paris ist schon länger heruntergekommen und eine „Failed City“ wie Berlin.

    Europa befindet sich im Niedergang und wird nach und nach verschwinden und im Chaos versinken.

    Ob die Sozialisten Europas sich dann immer noch gefallen und sich freuen werden, wage ich zu bezweifeln.

    Wer mich heute auslacht und verspottet, wird eines Tages jammern und mit den Zähnen knirschen – und genau das ist meine Genugtuung.

    Mir bleibt da nur noch Zynismus.

    Der einzige Trost, der immer bleiben wird, ist der, dass das jüdische Volk mit seiner angestammten Heimstätte Israel weiterhin bestehen, blühen und sich tapfer behaupten wird, auch wenn verblendete Europäer „dem Juden“ böswillig „Dämonisches“ unterstellt haben.

    1. Lieber Chris, ganz so einfach wird es nicht funktionieren, auch wenn ich es Israel, Ihnen und auch mir wünschen würde. Ganz am Ende wird es so kommen, vorher, befürchte ich, wird es auch für Israel und die Juden weltweit, eine ganz schwere Zeit geben.
      Lieber Gruß Martin

      1. @Untertan
        „… wird es auch für Israel und die Juden weltweit, eine ganz schwere Zeit geben.“
        Wird es und war es schon!

        In der Gott als Initiator seiner Strafaktion sein „halbes Volk“ ausrottet?
        Bitte nehmen Sie Abstand von dieser Irrlehre.

        1. @Lothar, meine Antwort hat es nicht geschafft zu Ihnen zu gelangen.

          Lieber Gruß Martin

      2. @Untertan

        Wieder mal nicht („… meine Antwort hat es nicht geschafft“)? Was ist es denn, Allversöhnung oder was denn genau? Ich kann mir keinen Reim draus machen, wenn Sie immer wieder schreiben, IN mache das nicht mit oder „das darf man hier nicht sagen“.

        Hier noch einmal zur Erinnerung aus unserer intensiven Söder-Diskussion (12. Juni) ein Miniauszug:

        „Denn ich bin sehr zornig über die stolzen Völker; denn ich war nur ein wenig zornig, sie aber halfen zum Verderben. (Sacharja 1,15)“

        „Der theologische Kern dieser Bibelstelle ist, dass Gott zwar sein Volk für Verfehlungen bestrafen oder „zurechtweisen“ wollte, die feindlichen Völker dieses Maß jedoch völlig überschritten und aus reiner Bosheit und Zerstörungswut gehandelt haben.“

        Man muß schon die ganze Bibel betrachten.

        Erinnern möchte ich noch an die Worte Jesu an seine Jünger in Matthäus 24, wo er im Zusammenhang mit der Jakobs-Trübsal mitleidend an die Schwangeren und Stillenden jener Zeit denkt und die Jünger um Fürbitte bittet, dass die Flucht nicht im Winter oder am Sabbat geschieht (V. 19-20). Jesus spricht hier die Jünger als Repräsentanten der nachfolgenden Generationen und des heutigen Israel an („euch“, „ihr“…).

        Und in diesem Sinne sollen die Nachfolger Jesu mitbeten, bereits jetzt. Wenn Jesus Gottes Sohn ist und er damit das Wesen Gottes widerspiegelt, warum können „Sie“ das dann nicht so akzeptieren?

        Besinnliches Wochenende.

        1. Lieber Lothar, es ist ganz einfach IN bringt meine Antwort nicht an Sie.
          Ich denke es ist alles von mir gesagt, wir kommen so nicht zusammen!
          Jesus ist Sieger

          1. Sorry lieber Martin, das halte ich für eine Ausrede. Man kann auch anders umschreiben und neu senden.
            Ich hätte an dieser Stelle noch Vieles zu sagen, respektiere aber Ihren Wunsch und schließe mich Ihrer letzten Aussage an „Jesus ist Sieger“.
            ER ist aber auch der Maßstab.

  3. France sieht mich nicht mehr. Wobei ich Bretagne, Normandie, Provence sehr mag.
    Shabbat Shalom🇮🇱✡️

    1. @ Am Israel chai:

      Das handhabe ich ebenso. Gegenwärtig reise ich nur noch in die USA und im Winter nach Israel, vorher Tschechien. Bevor ich überhaupt noch Reisen plane, gebe ich bei Google KI ein Land und „Gaza“ oder „Israel“ ein und schon weiß ich, ob ich das Land besuchen möchte oder nicht. Ich rate zurzeit auch allen Leuten von Reisen nach Spanien ab. Ein Freund von mir wird, auf meine Intervention hin, sogar sein Haus in Spanien verkaufen.

      Und hier bei Israelnetz suche ich selbstverständlich auch immer nach Informationen über Länder, die Israel wohlgesonnen sind oder nicht.

      @ Israelnetz: Möchten Sie nicht, besonders in der Ferienzeit, eine kleine Liste mit Ländern erstellen, die jüdischem und/oder israelischem Leben positiv gegenüberstehen? Dann müsste nicht jede/r Ihrer Leser vor Urlaubsreisen selbst recherchieren und würde dank Ihrer Liste vielleicht so manche bisher unbekannte „Perle“ entdecken. Danke.

      1. @Emma
        Das ist eine nette Idee. Aber erstens schaffen wir das mit der kleinen Redaktion nicht. Zweitens sehen wir es auch nicht als unsere Aufgabe an, Reiseempfehlungen auszusprechen. Und drittens: Woran legen wir dann fest, ob ein Land israelfreundlich ist?

        1. @ Israelnetz:

          Ja, Sie haben recht, da habe ich nicht gründlich nachgedacht. Wobei Sie ja schon einmal u.a. Somaliland erwähnten, das ich bisher nicht auf dem Radar hatte. Ohne Sie würde ich nicht wissen, dass Somaliland Israel wohlgesonnen ist. Am einfachsten ist es wohl nachzusehen, wer in Jerusalem eine Botschaft eröffnet hat. Das sind lt. meinem Kenntnisstand: USA, Guatemala, Honduras, Kosovo, Papua-Neuguinea, Paraguay, Fidschi und das bereits erwähnte Somaliland.

    2. Am Israel chai

      Frankreich hat vieles überstanden: Die Belagerung von Saint Malo, Vichy und wird Ihre werte Abwesenheit auch überstehen.

      1. @Brigitte
        Und Sie regen sich über ein angeblich zu lockeres Mundwerk bei anderen auf? Ihres ist nicht nur locker,sondern auch frech!

  4. Paris soll diese “ Ehrenbürger“alle mit Grossraumflugzeugen abholen zur Urkundenübergabe und dort bitte behalten. 🤣 Mein Vorschlag weckt hoffentlich Begeisterung !

    1. Marita @ Nein, bitte, denkt auch an mich 🙂 Ernsthaft, ich habe diese Schwachmatiker-Truppe par mail wissen lassen, dass dieser Unfug „NOT IN MY NAME“ vonstatten geht. Das geht ihnen natürlich sonstwo vorbei, aber mir hat es gut getan. Ich erkläre feierlich, dass ich diese Typen bei den Gemeidewahlen im März NICHT gewählt habe (ich darf ja hier nur bei Gemeinde- und Europawahlen wählen ). Gütiger Himmel, als hätten wir hier nicht schon genug Probleme. 12 Jahre Hidalgo haben aus Paris einen Anziehungspunkt für…Ratten gemacht (ich rede von den vierbeinigen). Wenn ich morgens zum Bäcker gehe, läuft mir manchmal eine über den Weg, ich habe ihn/sie Willy genannt. Dafür sind viele Parks für Hunde gesperrt, auch angeleinte, vermutlich, damit die die Ratten nicht stören.

      1. Liebe Antonia, ich hatte beim Schreiben gewiss an Sie gedacht und Ihre Antwort erwartet. Nein , ich will Ihnen das nicht zumuten. Habe gerade gelesen, dass Huckabee tatsächlich die französische Reviera vorschlägt. Segensgrüsse zu Ihnen. 🤗🌹

      2. @Antonia. Muss mich entschuldigen. War bisschen voreilig mit Kommentar.
        Chaim sagte vorhin, du magst deine franz. Freundin in Saint Malo sehr. Omaha Beach, Etretat, Mont Saint Michel, Mont Ventoux. “ LA MER“ Wir fahren wieder hin. Er hat ja so Recht. Shabbat Shalom🇮🇱✡️

  5. Stadtrat der französischen Hauptstadt Paris aus Sozialisten, Kommunisten und Grünen verleiht Ehrenbürgerschaft an sogenannten palästinensischen Zivilisten.

  6. Der Stadtrat von Paris will sich wohl selbst beweihräucheren mit dieser „Verteilung“. Der grosse Teil dieses Rates würde sich besser um die Probleme von Paris kümmern das kann der Bevölkerung nützlich sein. Aber „Orden für alle im Multipack“ zu verteilen grenzt an Lächerlichkeit!

  7. Und jetzt sehen wir, was die Kommentatoren in Wahrheit wollen: die Vertreibung der Palästinenser. Es geht euch in Wahrheit gar nicht gegen die Hamas.

    1. @Schneemann
      Zu lange in der Hitze gewesen? Wer verlangt denn hier die Vertreibung der Palästinenser? Sie mögen uns aber kritische Anmerkungen zu den unschuldigen Zivilisten gestatten, die am Massaker beteiligt waren.
      Aber hier geht es um Ehrenbürgerschaft. Eine EBS ist die höchste Auszeichnung, die eine Stadt/Kommune verleihen kann. In der Regel wird sie an Personen vergeben, die sich um das Wohl der Allgemeinheit oder das Ansehen des Ortes besonders verdient gemacht haben. Ich wüsste jetzt nicht, dass sich „alle Palästinenser“ um das Wohl der Geiseln in Gaza oder während des Massakers an Menschen in den Kibuzzinen verdient gemacht haben. Finden Sie es richtig, dass ein Mann, der Israelis getötet hat und dies prahlerisch seinen Eltern am Telefon mitteilte, die Ehrenbürgerschaft von Paris verdient hat? Als Akt des Friedens? Mein Schwiegervater war 30 Jahre lang Bürgermeister, hat die Ehrung selbst verliehen und selbst bekommen. Er hat sie aber auch einmal jemandem aberkannt. Es reicht nicht, Palästinenser zu sein, zu dieser Ehrung gehört mehr dazu.

      1. In dem Moment, wo sich Zivilisten am Massaker beteiligt haben, waren sie nicht mehr unschuldig. Und jemand, der mit der Tötung von Israelis angibt, kann auch nicht unschuldig sein.
        Diev Bedeutung des Wortes „unschuldig“ scheint ihnen unbekannt zu sein.

        1. @Schneemann
          Hören Sie doch auf mit der Wortglauberei. Das war keine Antwort auf meine Frage, ob dieser Mann die Ehrenbürgerschaft in Paris verdient hat und mit ihm 1000 Palästinenser, schuldig oder unschuldig. Die EBS bekommen alle Palästinenser unverdient, darum geht’s. Ich mein das ernst mit der Hitze. Tut Ihnen nicht gut.

    2. @ Schneemann

      Sie wissen schon, dass die Mehrheit der Pals himter Hamas und dem 7.10. steht?

      Der Judenhass unter Arabern ist mehr als weitverbreitet.

      Wie viele Kriege haben arabische Staaten gegen Israel inszeniert?

      So etwas Blödes, sie haben alle verloren.

      Meistverkauftes Buch im Islam ist nach dem Koran Hitlers „Mein Kampf“.

      Es ist schwer, die Wahrheit zu ertragen.

      1. Nein, aus zwei Gründen:
        1. Ich weiß nicht, wer die „Pals“ sein sollen. Ich kenne niemanden mit dieser Bezeichnung.
        2. Falls Sie die Palästinenser meinen sollten: ich habe bisher keine Erhebung gefunden, die diese These untermauert.

        1. @Schneemann
          Dann sind Sie falsch informiert und/oder leugnen einfach die Tatsachen! Und da kann man dann auch nix machen. Traurig.

        2. @Schneemann
          Ihren Punkt 1 kann man noch als Ironie sehen, aber Punkt 2? Damit outen Sie sich als jemand, der sich nicht informiert und trotzdem seinen Senf dazugibt oder als jemand, der bewusst lügt. Beides fällt negativ auf Sie zurück.
          Warum Lüge? Wenige Sekunden Suche im Internet reichen, um etliche Quellen dazu zu finden.

          1. @Rts
            Zu dem Senf fällt mir ein Spruch ein,den hier mal jemand gesendet hatte. Weiß nicht mehr wer das war. Aber der ging ungefähr so: wenn jemand ständig seinen Senf dazugeben will,dann muss er lernen wie eine Bratwurst zu denken!
            Passt doch.😂😂🤣🤣👍

        3. Schneemann, möchten Sie nicht Guthers Fragen beanworten? Auch wenn er selbst schon Antworten gab, können Sie auch noch Antworten geben. Oder sind Sie zu feige dazu? Und ja Ella hat recht, es geht hier um die Ehrenbürgerschaften. Welchen Palästinensern würden Sie denn welche geben?

    3. @ Schneemann:

      Ich weiß nicht, wie gut Sie Paris und auch Frankreich kennen. Würde mir die Stadt Paris die Ehrenbürgerschaft verleihen, würde ich freiwillig dorthin übersiedeln, zumal, wenn viele meiner Glaubensgeschwister bereits dort leben und ganze Stadtteile eher pro-palästinensisch als jüdisch und/oder israelisch sind.

      Ich persönlich habe keinerlei Problem damit, dass die Deutschen nach dem 2. WK Gebiete verlassen mussten, die lange deutsch waren bzw. als deutsch verstanden wurden. So ist das halt, wenn man, wie beispielsweise Gaza, einen Krieg anfängt und verliert.

      Ebenso, wie es mir an Verständnis für Antisemitismus mangelt, kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb gazanische Eltern und Großeltern partout in Gaza leben wollen. Sicherlich ein schönes Fleckchen Erde mit Potential. Aber entweder sterben meine Kinder und Enkel, weil sie von der gazanischen Regierung und ihren Kämpfern aus nichtigen Gründen getötet werden (da reicht schon Homosexualität, die Ablehnung einer Zwangsehe, ein abwesender Blick auf den Falschen, der sich beleidigt fühlt, die Nachrede der Zusammenarbeit mit Israel, …) oder sie sterben, weil sie, von wem auch immer, motiviert werden, jüdische und/oder israelische Menschen anzugreifen und zu töten.

      Weshalb in einer solchen Situation, den Kindern und Enkeln zuliebe, nicht die Alternative Paris/Frankreich in Erwägung ziehen (wenn Mekka oder Medina nicht möglich sind)?

      Ebenso, wie ich Antisemitismus nachvollziehen können will, will ich nachvollziehen können, was Pro-Palästinenser in Gaza und Judäa/Samaria/Westjordanland hält.

  8. @Schneemann: Gut dass jetzt (angeblich) eine Hitzewelle kommt! Das soll, so ließ ich mir sagen, für Schneemänner nicht sehr förderlich sein. Aber fließendes Wasser hat gegenüber Schnee den Vorteil, dass es zum Reinigen gut ist. Naja, und eine Reinigung bekäme auch dem Geist von so manchem Schneemann recht gut.
    Noch ein kleiner Hinweis zu dem, wer hier was will. Wenn ich jemanden zum Ehrenbürger erkläre, ist das eine unmissverständliche Einladung an den Ehrenbürger, in den Ort seiner Ehrenbürgerschaft zu ziehen. Wenn also hier irgendjemand will, dass alle Palästinenser nach Paris ziehen, dann sind das nicht die Kommentatoren, sondern jene Pariser, die die Ehrenbürgerschaft verliehen haben.

    1. Abgesehen vom unsachlichen Teil Ihres Kommentares:
      „Wenn ich jemanden zum Ehrenbürger erkläre, ist das eine unmissverständliche Einladung an den Ehrenbürger, in den Ort seiner Ehrenbürgerschaft zu ziehen.“ – Unfug. Eine Ehrenbürgerschaft ist nichts weiter als ein Titel, eine Auszeichnung. Damit sind keinerlei Sonderrechte, wie zum Beispiel eine Staatsbürgerschaft oder ein Einreise Visum verbunden.
      Nein, hier werden ganz klar alle Palästinenser mit Hamas-Terroristen gleichgestellt.

      1. @Schneemann
        „ hier werden ganz klar alle Palästinenser mit Hamas-Terroristen gleichgestellt“
        Das ist eine Lüge. Es wird immer von der Mehrzahl der Palästinenser geschrieben. Wenn das mal unterbleibt, ist es aus dem Zusammenhang klar erkennbar.

      2. .. Eine Ehrenbürgerschaft ist nichts weiter als ein Titel, eine Auszeichnung…

        Ein bisschen mehr ist sie schon: z.B.kostenlose Tickets im Nahverkehr, Einladungen und freien Eintritt zu städt.Veranstaltungen, Abbas hat sie auch schon von Paris verliehen bekommen. Außerdem, wie beurteilt Paris, ob ein Gazaner Zivilist oder Terrorist ist?
        2013 wurde der Palästinenser Majdi al-Rimawi zum Ehrenbürger von Bezon /Paris ernannt. Das war der Mörder vom damaligen israelischen Tourismusministers. UND? War das jetzt in „unschuldiger Zivilist“?
        Paris macht sich mit dieser Aktion gleich mit Mördern und Verbrechern. Das schmälert auch nicht die Tatsache, dass Paris auch den israelischen Geiseln die Ehrenbürgerschaft verliehen hat. Diese Tatsache steht nicht im Artikel, aber wer will schon mit seinem Peiniger im gleichen Atemzug genannt werden? In der Verleihungsrede: „Vom 7. Oktober 2023 bis zum 20. Mai 2026 wurden vom Gesundheitsministerium des Gazastreifens 72.773 Todesfälle registriert.“ Wieder so eine fatale falsche Anschuldigung an Israel, da wird nicht unterschieden zwischen Zivilisten und Terroristen, Kranken und natürlichen Todesfällen. Die Toten in Israel wurden nicht genannt. Aber dann die palästinensische Flagge an den Eifelturm projizieren. Ich kann das echt nicht mehr hören. Paris macht sich zum Affen.🐵

      3. @ Schneemann:

        „Nein, hier werden ganz klar alle Palästinenser mit Hamas-Terroristen gleichgestellt.“

        Ich bezeichne diesen Personenkreis nicht als „Hamas-Terroristen“, das ist mir zu oberflächlich und entspricht meiner Meinung nach nicht der Wahrheit. Ich nenne sie „gewählte gazanische Regierung und ihre Kämpfer“ und manchmal auch „iranische Söldner“.
        Und diejenigen, die den 07.10.23 bejubelt haben (auch deutsche Staatsangehörige/Berlin in, meiner Meinung nach, schrecklicher Tradition), diesen Tag jährlich feiern, auf Demonstrationen in Deutschland „H.. H.. … G..“ rufen, die „Parade“ mit u.a. Shani Louk genossen haben, die nenne ich deren Unterstützer.

        Tatsächlich weiß ich nicht, ob es viele „anständige“ Menschen auf dieser Welt gibt, die mit solchen Nachbarn und Mitbürgern leben wollen. Da traue ich mir wirklich keine Einschätzung zu. Aber wenn, dann sollten Staaten und Städte, die diesen Menschen die Ehrenbürgerwürde verleihen, den Anfang machen.

    2. @little Brother
      „Wenn ich jemanden zum Ehrenbürger erkläre, ist das eine unmissverständliche Einladung an den Ehrenbürger, in den Ort seiner Ehrenbürgerschaft zu ziehen.“ Nööö. Wo haben Sie das denn her?

      1. @ RTS:

        Juristisch ist das in Frankreich nicht durchsetzbar, nehme ich an (in Deutschland zumindest ist es das nicht). Aber es wäre dann halt mehr, als eine Geste in der Hoffnung, ein paar Antisemiten als zusätzliche Wähler zu gewinnen.

        1. @Emma
          Wenn sollten die wählen? Die Linken etwa?🙈🙈😱😱
          Irgendwie mag ich Sie wirklich. Aber wie meine Oma jetzt sagen würde,Emma,Sie sind nicht geboren worden wie alle anderen,sondern sind auf einer Lotusblüte aufgewacht. Völlig unbedarft. 🪷🪷😉
          Sie haben echt eine niedliche Art. Und das meine ich positiv. Nur an Ihrer Einstellung sollten Sie noch etwas feilen.
          Ganz liebe Grüße 🙋🏻‍♀️🙃
          Manu

  9. Ehrenbürgerschaft für Palis, ermordete und verfolgte Juden, auch Paris. Wer erinnert daran?

  10. Der Bericht zeigt eindeutig, was in Paris und in Frankreich vor sich geht.
    Indes hoffe ich, dass auch dort und in vielen anderen Ländern eine Veränderung eintritt, wenn Israel wieder im Glanz erleuchten wird.
    Diese Israelfeindliche Welt wird nicht so bleiben, auch die Medien werden sich ändern, momentan ist es jedoch so, wie in diesem Bericht beschrieben.

  11. Da bin ich doch froh, dass ich Bürger im Reich des Ewigen bin. Dieses Bürgerrecht kann mir niemand nehmen. Ich brauche keine Ehrenbürgerschaft – von niemandem.

    1. Oha. Die spinnen, die linken Gallier. Obwohl, on second thought vielleicht eher sehr raffiniert: „palästinensische Zivilisten“ – das wären schätzungsweise nur die Unter-5-Jährigen. 😆

      1. @ Niemals wieder ist JETZT.
        Wenn ich so einen wahren Schund von Ihnen lesen muss, so scheint das niemals aufzuhören. Von der falschen Seite dieses Mal nur.

  12. Ich hoffe, es bleibt nicht nur bei dieser symbolischen Geste, sondern die pro-palästinensischen Ehrenbürger dürfen sich alle in und um Paris herum niederlassen und werden dort herzlichst willkommen geheißen. Am liebsten wäre es mir, wenn sich das auch auf die pro-palästinensischen Bürger in Deutschland ausweiten ließe.

    1. Oh ja. Die Linke könnte doch so eine Art Patenschaft übernehmen. Mir war bei den Berichten zu deren Bundesparteitag in Potsdam fast schlecht geworden. Volksverhetzung.
      Ich glaube, Manu hat die Ironie übersehen. Die Hitze kann auch Nachteile haben, außer Restschnee ist dahingeschmolzen

      1. @Lothar
        Vielleicht setzt die Hitze mir wirklich zu.🥵🥵 Mir geht’s wirklich nicht so gut(Kreislauf,musste Freitag die Arbeit abbrechen). Aber das kann von Emma doch nicht wirklich ernst gemeint sein? So etwas ähnliches hatte sie schon einmal geschrieben.

  13. @Emma
    Sein Sie mir nicht böse,aber Sie gehören zu den ,,naiven Gutmenschen“,oder wie darf ich Ihren Kommentar verstehen? Das sich die pro- palästinensischen Ehrenbürger in und um Paris nieder lassen dürfen. Und am besten in Deutschland auch. Ist das Ihr Ernst? Insgesamt haben wir hier schon an die 500 Terroristen,die sich munter weiter entwickeln und fleißig ihre ,,Schützlinge“ anwerben. Sind Sie wirklich so naiv?

  14. @ Manu:

    Es ist durchaus möglich, dass ich naiv bin, kann schon sein. Wird öfter gesagt.

    Grundsätzlich denke ich, dass es eine Entlastung Israels bedeutet, wenn Paris/Frankreich und auch Deutschland (ebenso wie andere Staaten) Pro-Palästinenser aus Gaza/Judäa/Samaria/Westjordanland aufnehmen. Nicht, dass ich mir diese Antisemiten als Nachbarn oder Mitbürger wünsche, aber es würde die in der dortigen Region lebenden israelischen und jüdischen Menschen ein wenig entlasten und schützen, darum geht es mir. Wir Deutschen können unsere Schuld niemals abtragen, aber das Leben für jüdische und/oder israelische Menschen vielleicht ein wenig erträglicher machen. Mir ist selbstverständlich klar, dass „wir“, vielleicht auch ich und Menschen die ich liebe, in die Schusslinie dieser Pro-Palästinenser geraten (war in der Vergangenheit auch schon so), aber trotzdem ist es meiner Meinung nach richtig, Israel und jüdische Menschen auch auf diese Weise zu unterstützen.

    Die Zahl der mindestens ca. 500 Terroristen (plus etliche Schläfer) ist mir bekannt, dennoch bleibe ich bei dem oben Geschriebenen. Ich sehe uns Deutschen in der Verpflichtung, Israel zu entlasten.

    1. @Manu @Emma
      Vertan, vertan, das war keine Ironie?
      Schönes Wochenende an Sie beide.
      Bei mir sind es 30 Grad im Schatten, genießen wir es.

      1. @ Lothar:

        Ich halte es „einfach“ für naheliegend, Israel zu entlasten, indem Pro-Palästinenser, die das wünschen, in anderen Ländern aufgenommen werden und gebe die Hoffnung nicht auf, dass manche von ihnen dann vielleicht doch einen friedlicheren Weg des Zusammenlebens einschlagen.

    2. @ Emma

      Es ist schon richtig mit der Bemerkung, in Rück-Kommentaren spiele grundsätzlich der „richtige Ton die Musik“
      Aber: Bei soviel (naiv-gespielter) Fremdenfeindlichkeit wie bei Ihnen, sollte ich besser nichts schreiben, bevor ich doch den falschen Ton treffe.

      1. @ Brigitte:

        Siehe meine Antwort an Lothar.

        Den Zusammenhang mit Fremdenfeindlichkeit verstehe ich nicht. Sie müssen es aber auch nicht erläutern, wenn Sie Befürchtungen haben, damit gegen die Netiquette zu verstoßen. Geht mir auch öfter so und dann schweige ich lieber, auch wenn es mir schwerfällt. Ich betrachte das als Übung. 😉

        1. @Emma
          Ich verstehe nicht Ihr ständig wiederholtes „pro Palästinenser“ Im Allgemeinen sind damit Gruppen, Einzelpersonen, Vereine od. Organisationen gemeint, die sich für das Recht der Palästinenser auf Leben, auf Selbstbestimmung, auf ungefährdetes Leben und auf deren Frieden und einen eigenen Staat Palästina einsetzen.
          DAS Völkerrecht, wie der Name schon sagt, gilt für Völker, die in ihren Ländern leben. Dieses V.-Recht verbietet die Vertreibung, deren Tötung, die Vernachlässigung des Rechts auf gute Gesundheitsversorgung, und so weiter. Ein Standard, auf den Sie sich in Ihrem Land beziehen können.
          Ihr Zitat „….kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb gazanische Eltern und Großeltern partout in Gaza leben wollen. Sicherlich ein schönes Fleckchen Erde mit Potential“ Ein schönes Fleckchen Erde… war es einst – dazu muss ich wohl nichts weiter bemerken!

          Ein Potenzial ist für Gaza und für ein zusammenhängendes und nicht für ein fragmentiertes Palästina. Auch das Land Israel hat ein Recht auf einen zusammenhängenden Staat! Für die Zukunft beider Staaten darf es nicht bei diesem Antagonismus (nicht auflösbaren Widerspruch) stehen bleiben.

          1. @Brigitte
            Haben Sie Nachsicht mit Emma,bitte! Sie meint es nicht böse. Und wenn sie von Pro-Palästinenser schreibt,ist doch ok. Jeder weiß, was gemeint ist. Sie ist eine liebenswürdig Person,die vielleicht etwas anders denkt. Emma ist ein Mensch,der /die mir nicht unsympathisch ist. Anders als andere. Sie sucht in jedem das Gute. Ist doch ok.
            Und ja,Gaza war mal schön. Aber warum ist das nicht mehr so? An Israel lag es nicht. Ich empfehle Ihnen weiterhin das Buch ,,der andere Krieg“. Da können Sie auch noch was lernen. Bestimmungen,wann verletzt man das Völkerrecht. Hat die Hamas übrigens ab dem 7.10.in fast allen Punkten verletzt. Nicht Israel!!!
            Grüße aus Berlin,Manu

          2. „Ich verstehe nicht Ihr ständig wiederholtes „pro Palästinenser““

            Ich verwende diesen Begriff, weil mir „Palästinenser“ zu unpräzise ist und „Pro-Palästinenser“ zutreffender erscheint. Menschen, die in Berlin den 07.10.23 feiern und auf Berliner Demonstrationen zum Mord an Juden in Deutschland aufrufen, sind das „Palästinenser“ oder „Pro-Palästinenser“?

            Und historisch ist es meiner Meinung nach auch nicht einfacher. Sollen „Palästinenser“ diejenigen sein, die im britischen Mandatsgebiet lebten? Dann wären das auch jüdische und/oder israelische Menschen. Oder Menschen, die in dritter Generation irgendwo anders auf dieser Welt leben? Die Region hieß auch einmal „Kanaan“. Der Begriff „Palästinenser“ ist mir persönlich zu unscharf. Ich denke, „Pro-Palästinenser“ trifft die Personengruppe besser.

            Der Begriff „Palästinenser“ wurde, wie vermutlich bekannt, von einer Terrororganisation (PLO) geprägt, verstärkt und etabliert. Wundert mich ohnehin, dass sich Leute damit identifizieren und einen Staat danach benennen wollen.

            „DAS Völkerrecht, wie der Name schon sagt, gilt für Völker, die in ihren Ländern leben.“

            Meiner Meinung nach hat der 07.10.23 gezeigt, dass das u.a. Völkerrecht/Kriegsvölkerrecht überarbeitet werden muss. Wenn sich die Alliierten zu 100% an das Völkerrecht hätten halten müssen, hätten sie den 2. WK verloren. Keine schöne Vorstellung.

            „Ein Potenzial ist für Gaza …“

            Gaza hätte ab 2005 etwas gestalten können. Dermaßen viel Geld, Hilfe und Unterstützung bekamen wenige so kleine Gebiete auf dieser Welt. Das Ergebnis 07.10.23 finde ich enttäuschend.

          3. @Emma
            Ich glaube,jetzt haben wir es fast. Pro-Palästinenser sind die Demonstranten in Berlin und so. Und die sogenannten Palästinenser sind in Gaza. Mal einfach erklärt. Und die Palästinenser leben in Gaza in der 3.oder4. Generation(da bin ich mir jetzt nicht sicher). Mit Flüchtlingsstatus.
            Könnte mir jetzt vielleicht mal jemand helfen? Das ganze in Kurzversion erklären? Sonst schreibe ich Romane.🙏🙏😬😬
            Vielleicht Christin oder Klaus????? Ich bin keine guter ,,Erklärbär“. Das wäre lieb .

    3. @Emma
      Grundsätzlich ist Ihnen das hoch anzurechnen. Das Problem ist nur, dass bereits jetzt Extremisten die allgemeine Politik in DE mitbestimmen, auch hinsichtlich unserer Haltung zu Israel.
      Man hat Angst um den öffentlichen Frieden und knickt dann ein, siehe Waffenstopp … . Ist natürlich nicht die einzige Komponente, die Israel schadet.
      Ich hoffe, es war für Sie in Ordnung, wenn ich mich in Ihre Diskussion eingeklingt habe. Alles Gute.

      1. @ Lothar:

        Danke für Ihre Antwort und Ihr „Alles Gute“. Selbstverständlich ist es in Ordnung, wenn Sie sich in diese und jede andere Diskussion einklinken. Das macht das Forum doch lebendig und die Gespräche interessanter, wenn sich viele beteiligen.

        Einfach ausgedrückt denke ich, jeder Pro-Palästinenser, der nicht in der Region um Israel lebt, sondern an einem anderen Ort dieser Welt lebt, findet vielleicht leichter inneren und äußeren Frieden und entlastet Israel und die jüdischen Menschen dort. Und Deutschland schlage ich deshalb vor, weil ich uns in allerhöchster Verpflichtung gegenüber Israel sehe und ich, als Deutsche in Deutschland lebend, ungern andere Länder vorschlagen möchte.

        Ganz pragmatisch betrachtet: Wenn ein Pro-Palästinenser an einer Bushaltestelle jüdische und/oder israelische Menschen angreifen möchte, ist die Wahrscheinlichkeit, diese Personengruppe an einer deutschen Bushaltestelle zu treffen, erheblich geringer, als an einer Bushaltestelle in der dortigen Region und somit unterlässt er es vielleicht. Besser für alle, auch für ihn selbst, somit win-win.

        Sehe ich das falsch?

        1. @Emma
          Ein wenig. Hat etwas vom Tal der Ahnungslosen. Das ist jetzt nicht bösartig gemeint. Aber das ist seeehr Realitätsfremd.
          Viele Grüße Manu

        2. @Emma
          Danke. Ich verstehe das. Es würde mal festgestellt, dass es unmöglich ist, bereits nur die Schläfer rund um die Uhr zu überwachen.
          Was machen wir denn im Fall konzentrierter Aktionen. Da würde unsere Polizei genauso machtlos sein wie die am 7.10.23 in Israel.

          Wenn wir Palästinenser hier in größerem Umfang aufnehmen würden, müßten sich anschließend welche drum kümmern. Die größte Chance, diese Menschen hier in Ihrem gut gedachten Sinne unterzubringen, bestünde m. E. In einer großflächigen Verteilung im Land. Und welche Politiker sich dann dagegen stellen würden, weiß ich jetzt schon.
          Zurück auf Los. Die großmundige EU soll jetzt dafür sorgen, dass die Hamas die Waffen abgibt und verschwindet. Ich wünsche es den dort lebenden „Palästinensern“.
          Dann könnten die weiteren Pläne für eine friedliche Region dort auch umsetzbar sein.

          1. @ Lothar:

            Da sage ich ganz klar: Lieber sind wir „mal“ die Opfer, als immer und immer und immer wieder jüdische und/oder israelische Menschen.

            Außerdem gibt es in Deutschland sehr viele Pro-Palästinenser und Linke, die sich dann ernsthaft und nahe mit den Menschen auseinandersetzen müssten, die sie, bisher meist aus der Ferne, unterstützen und bewundern, als „Widerstandskämpfer“ und „Helden“ feiern. Das Grauen, dem israelische und/oder jüdische Menschen in der dortigen Region tagtäglich ausgesetzt sind und seinen furchtbaren Höhepunkt am 07.10.23 fand, ist „unseren“ Pro-Palästinensern und Linken zu weit weg, um die Strenge der israelischen Regierung verstehen zu können.

            „Dann könnten die weiteren Pläne für eine friedliche Region dort auch umsetzbar sein.“

            In diesem Punkt traue ich mir keine Einschätzung zu. Da ich Judenhass in keinster Weise verstehe, weiß ich auch nicht, ob er für die dort ansässige Bevölkerung überwindbar ist. Außerdem hat der Iran ja auch seine Söldner vor Ort.

    4. @Emma
      Mal ganz ehrlich: wir sollen Israel entlasten,indem wir die her holen? Damit hier deren größter Traum in Erfüllung geht,nämlich das Kalifat? Damit helfen wir Israel nicht und dem Rest der Welt auch nicht. Sein Sie bitte realistisch. Wir haben hier in Berlin schon genug von denen. Mehr brauchen wir nicht. Und deren Einstellung werden wir auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Ich will mit denen nichts zu tun haben. Mir reichen schon die Pro-Pali Demos.

      1. Liebe Manu,

        zumal ja jetzt schon immer wieder ganze Stadtteile in französischen Städten geradezu „brennen“, wenn eine gewisse Gruppe von Leuten mal wieder ihren Hass auslebt, zuletzt vor kurzem in Paris (es gab Artikel darüber z.B. bei „Welt“).

        Letztlich muss ich aber dabei bleiben, dass ich ziemlich zynisch geworden bin und ich eine gewisse Genugtuung dabei empfinde, wenn ich in 10 oder 20 Jahren die Gesichter derjenigen sehen darf, die sich heute mit den Falschen solidarisieren.

        1. @Chris(Chrissen)
          Mein erster Kommentar an dich hat es wohl nicht geschafft. Warum auch immer?🤷‍♀️🤷‍♀️
          Ich hatte dir lediglich beigepflichtet. Besonders wegen des Zynischen. Und das ich die gleichen Gedanken habe!
          Liebe Grüße Manu 🇮🇱🇮🇱🙏🙏🙋🏻‍♀️

      2. @ Manu:

        Ich verstehe Sie, nur dass ich eben tatsächlich denke, dass wir damit Israel und den dort lebenden jüdischen Menschen helfen würden. Das hat für mich aus verschiedenen Gründen höchste Priorität.

        Des Weiteren gilt in Deutschland gegenwärtig noch weitestgehend das Grundgesetz, nicht die Scharia, insofern wird es vorerst kein Kalifat in Deutschland geben. Das kann sich vielleicht einmal ändern, dann muss halt nach Lösungen gesucht werden.

        1. @Emma
          Am Kalifat wird aber eifrig gearbeitet. Konnte man im ZDF erst neulich sehen. Scharia ist ganz groß im kommen. Gerade jetzt im Sommer,wo so viele leicht bekleidete Mädels rumlaufen. Wie meinte der Inhaber dieses Ladens? Eine Frau ist wie ein Handy. Das muss man in die Hülle packen! Und der meinte nicht nur seine Glaubensschwestern.Sondern alle Frauen.Das sind die kleinen Anfänge.
          Und das jetzt im ÖRR auch noch zu senden ist der Knaller,sorry.

  15. @ Manu:

    „Das muss man in die Hülle packen!“

    Die „Jungs“ übersehen allerdings gerne, dass auch für sie selbst islamische Bekleidungsvorschriften gelten. Die afghanische Regierung ist in der Hinsicht konsequent und erwartet auch von ihren männlichen Bürgern, die islamischen Bekleidungsvorschriften einzuhalten. Bei uns verlangen die männlichen Anhänger des Islam das nur von den Mädchen/Frauen. Die typische Doppelmoral.

  16. @Untertan,
    aus Platzmangel oben, hier meine letzte Antwort auf diesen Unsinn:
    …Sie wissen sicher auch, dass die meisten Kubuzze, eher weltlich ausgerichtet waren, und Gott dort keine Rolle spielte…
    …Auch wenn es den Menschen, leider auch vielen Christen nicht gefällt, wir müssen alle wählen zwischen Segen und Fluch…

    Martin, Sie werden mir immer suspekter. Waren Sie mal beim Arzt? Das ist ja wirklich krankhaft bei Ihnen, den Israelis ihren Unglauben vorzuwerfen. Jetzt sind also nicht nur die Nova-Festivalbesucher sondern auch die Menschen in den Kibuzzinen von der Strafe Gottes heimgesucht worden. Ja, die kleinen Jungen Ariel und Kfir waren bestimmt sehr sündig und haben den Fluch gewählt. (Ironie off).
    Ich werde auf solche Aussagen von Ihnen nicht mehr antworten. Kein Wunder, dass Ihre Kommentare oft nicht durchkommen. Wir sind Jünger Jesu und sollen unseren Glauben bezeugen. Aber was Sie hier veranstalten ist haarsträubend, nicht christlich und widerspricht der Art und Weise, wie Gott ist und liebt.

  17. Um das Thema: Palästinenserzuzug abschließend klar zu stellen:
    Aus dem Artikel, s. o., ging mit keinem Wort hervor, dass 1,75 Millionen Palästinenser/Araber nach DE, nach Paris oder sonst wo hin, emigrieren sollen!!

    Palästinenser/Araber gehören keineswegs zu einem Volk, dem „man neuerdings Betreuung“ zuzumuten hätte.
    Und bevor man überhaupt solche merkwürdigen Gedanken entwickelt: fragt mal die Palästinenser, ob die sich überhaupt jemals wünschten, aus einer Gemeinschaft kommend, zerstreut in de-zentralisierte Auffanglager in DE/Frankreich usw. kommen zu wollen! Um in einer Diaspora zu verenden.
    Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass sich die Hamas in Palästina auflöst, weil es schlicht keinen Bedarf dafür geben sollte. Dafür müssen ALLE Waffen schweigen!

    1. @Brigitte
      Ich glaube auch nicht, dass die Palästinenser aus Gaza weg wollen, sie lieben die Hamasgemeinschaft. Außerdem sollte man sie nicht vertreiben, dann würden sie auch ihr Erbe des Flüchtlingsstatus verlieren.
      Die Hamas wird sich nicht auflösen (das bleibt ein frommer Wunsch), ihre Waffen nicht abgeben und verhindern somit den Wiederaufbau Gazas. Und wenn doch, würde ich mir wünschen, dass die Hisbollah sich auch „auflöst“, die sind so überflüssig wie ein Kropf. Solange die Waffen der Terroristen nicht schweigen, werden auch die israelischen Waffen nicht schweigen. Aber man darf wünschen und träumen.

      1. Liebe Ella
        Danke für Ihre Meinung. Ist zwar kontraproduktiv. Wenn in diesem Forum für MENA-Watch Bücher geworben werden darf, dann auch für Sätze aus „Rosa-Luxemburg-Stiftung“? Frage ich mal die Redaktion. Da ist von „träumen“ einer Mutter die Rede:

        „Wir in Gaza bitten nicht um Mitleid, sondern um Gerechtigkeit. Wir wollen keine Tränen, sondern Taten.
        Ich frage mich manchmal, ob die Welt weiß, dass die Menschen in Gaza trotz allem nicht aufgehört haben zu träumen. Ja, wir träumen noch! Wir träumen vom Geräusch prasselnden Regens auf das Dach eines richtigen Hauses, statt auf die Zeltbahn, durch die Wasser und Kälte eindringen. Wir träumen davon, dass unsere Kinder zur Schule gehen und mit Heften voller Hausaufgaben heimkehren, nicht leer und verängstigt. Wir träumen von einer warmen Mahlzeit am Tisch mit der ganzen Familie, von der niemand fehlt. Sehr banale Träume, aber in Gaza scheint ihre Verwirklichung unmöglich. Und trotzdem hören wir nicht auf, davon zu träumen“

        1. Brigitte, das hatten Ihre „Träumer“ alles und dann begannen sie einen Krieg mit denen, die sie fütterten, Häuser bauten und Schulbücher lieferten. Die Väter dieser Schüler konnten in Israel Arbeit finden und haben es auf diese Weise gedankt ?

          1. @Marita,
            danke, dass Sie mal mit mir reden. Nicht nur, aber auch durch die Soziologie weiß man sicher, dass ALLES immer einen Anfang hat.
            Sie Marita, beschreiben hier das Ende einer längeren bitteren Geschichte.
            Ein ganzes Volk „füttert“ man erst, nachdem man ihm jede Gelegenheit zur Eigenversorgung genommen hat.
            Ein jüdischer Uri Avnery war oft, so oft Augenzeuge von jährlich sich wiederholten Vernichtungen ganzer Olivenhaine der Palästinenser, von deren Erzeugnisse sie durch Verkauf hätten leben können, neue Pflanzungen sie hätten vornehmen können. Hätte man ihnen das nötige Wasser nicht kassiert. Unzählige Geschichten gibt es darüber, man muss sie nur wahrnehmen wollen.

        2. @Brigitte
          Bei „Liebe Ella“ dachte ich schon, oh vielleicht kommen wir uns näher. Aber bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist unsere Gemeinsamkeit schon wieder zu Ende. Die Stiftung steht der Linkspartei nahe und ich habe auf einer Veranstaltung in Stgt schon sehr anti-israelische Parolen von Mitgliedern gehört.
          Zu den Träumen der palästin. Mutter: ich verstehe diese Träume von etwas, das für uns selbstverständlich ist, sehr gut. Ich höre auch nicht auf zu betonen, dass mir die wirklich unschuldigen Gazaner leidtun. Vielleicht sollte diese Mama das aber Hamas mitteilen. Gazaner hatten Häuser, grüne Parks, Unis, Geschäfte, Kaufhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Märkte bei denen früher sogar Israelis einkauften, Freunde in den Kibuzzinen, die ihnen halfen und bei denen sie arbeiteten. Aber beim Massaker kamen Tausende und halfen zu töten und zu plündern.
          Ich hoffe sehr, das sich die Hamas, wenn nicht auflöst, dann doch die Waffen ablegt und die Charta des Hasses gelöscht wird. Dann kann ein Wiederaufbau geschehen. Ich glaube, davon träumen viele pal. Mütter. Ella

          1. @Ella, also näher im inhaltlichen Sinne, kommen wir wohl nicht, auf’s Gemeine können wir beide verzichten.
            Ihre Antwort finde ich schön, einfühlsam über die Mutter. Ja ich habe noch einige alte GEO-Ausgaben mit Fotos, wie schön Gaza mal war. Helfen wir doch, dass das Westjordanland nicht zu Schrott wird.

            Aber am selben Tag um 13:01 Uhr an Doreen geschrieben, da kam der alte Vulkan wieder aus Ihnen hervor. Au weia dachte ich.
            Trotzdem, Grüße aus dem einzigen Bundesland, in dem die Sonne schien und die Wellen schlugen

        3. @ Brigitte:

          Die meisten Menschen müssen sich für die Erfüllung ihre Träume auf zielführende Weise einsetzen und anstrengen. 2005 hat sich für die Menschen in Gaza ein Fenster geöffnet, das sich spätestens am 07.10.23 vorerst wieder geschlossen hat. Der 07.10.23 war nicht zielführend, auch wenn sich an dem Tag die Träume mancher der u.a. gazanischen Menschen erfüllt haben mögen.

  18. Wenn Umfragen ergeben, dass 50% oder in anderen bis zu 80% der Einwohner von Gaza den Streifen verlassen wollen und Paris den Palästinensern die Ehrenbürgerschaft anbietet, können dann nicht die Palästinenser, die den Streifen verlassen wollen, dann nach Paris auswandern?
    Auch wenn manche Foristen gleich von Vertreibung sprechen. Aber wenn jemand freiwillig den Streifen verlassen will, was ist daran Vertreibung? Wenn jemand sagt, er will den Streifen freiwillig verlassen, warum darf er es dann nicht tun?

    1. @Doreen
      Hallo Doreen, ich meinte das mit Vertreibung eher ironisch, weil dies Israel immer wieder vorgeworfen wird, zB bei Trumps Vorschlag, das Volk umzusiedeln wegen der Schaffung einer Riviera.
      Das 80% den Gazastreifen verlassen wollen, ist mir vollkommen neu. Woher stammt denn diese Zahl? Ich denke eher, die Palästinenser wollen nicht weg, weil sie Angst haben, dann nie wieder zurückkehren zu dürfen in „ihre Heimat“. Nach der Nakba wollen sie nie wieder vertrieben werden. Arabische Staaten wie Ägypten/Jordanien wären ja noch am ehesten denkbar, aber KEINER will sie aufnehmen. Ägypten hat zudem Angst, sich Hamas-Terroristen ins Land zu holen und machen die Grenze zu. Wir in DE haben m. E. auch schon zu viele Migranten und im Gegensatz zu best. Politikern bin ich nicht bereit zu sagen:
      Der Islam gehört zu Deutschland.
      @Manu beschrieb das oben, Kalifat und Scharia sind ganz groß im Kommen.
      Frankreich will sie im Prinzip auch nicht. Das mit der EBS war nur eine pro-palästinensische Aktion, um als Gönner mit Mitleid in den Medien aufzuschlagen.
      Aus Sicherheitsgründen Israels lassen auch die niemand über die Grenze. Die Gefahr wäre viel zu groß, dass die Palästinenser ein Attentat begehen. Palästina ist eben nicht nur irgendein Staat (im Prinzip gar keiner) sondern ein mit Terroristen besetzter Landstrich. Sie wollten bisher keinen eigenen Staat und wenn, dann nur ohne Israel, siehe: From the river..
      Lg Ella

    2. @ Doreen,
      Seit wann genau dürfen Palästinenser einfach so den Gazastreifen „verlassen“?

  19. @Doreenn,wenn diese Menschen wirklich gehen würden,dann hätten die Israelhasser keinen Grund mehr auf die Straße zu gehen und Free-Palästina zu schreien. Dann würde ihr Weltbild zusammen brechen. Könnten nicht mehr gegen Israel agieren. Und das geht ja nun wirklich nicht, oder(Ironie off)?

  20. @ Doreen

    Ich finde auch, dass man den Palästinensern die Ausreise aus Gaza erlauben sollte.

    Nachdem sie in Jordanien mit dem Schwarzen September einen Bürgerkrieg angezettelt hatten, der die dortige Regierung fast zum Zusammenbruch brachte,

    nachdem sie danach, in den Libanon vertrieben, dort 1982 für einen erneuten Krieg sorgten ( Avivim-Schulbus-Anschlag, Maʿalot-Massaker), der den Libanon ins Chaos stürzte,

    nachdem sie mit ihrem Massaker des 7.10. dafür sorgten, dass ganz Gaza in Schutt und Asche liegt,
    sollten sie nun die Chance erhalten, endlich als „Ehrenbürger“ von Paris ihr Werk zu vollenden!

    Die arabische Community in Frankreich wartet schon hoffnungsvoll auf derart potente Kräfte, um endlich den Weg für Scharia und Kalifat zu ebnen. (Ironie off)

  21. @Caja und @Ella
    Eure Ironie ist auch sehr gut.👍 Meine Sorge gilt der Hamas und deren Freunde. Die brauchen doch auch eine ,,Daseinsberechtigung“. Und man kann dann Israel nicht mehr irgendwas anhängen(auch ironisch gemeint).

  22. @Brigitte

    Rein aus Interesse. Meinen Sie mit den Waffen auch die unterirdischen Waffenlager der Hisbollah, eines vor etwa 7 Tagen entdeckt, direkt unter einem libanesischen Dorf (!), ganz in der Nähe einer Schule (!) und einer Moschee (!) (Drohnen, Sprengstoff und Munition, stammend aus dem Iran)?
    Ein Terrortunnel von vielen.
    Machen Sie sich das nicht zu einfach?

    „Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass sich die Hamas in Palästina auflöst, weil es schlicht keinen Bedarf dafür geben sollte.“ (Ihr Zitat)

    Damit rechtfertigen Sie die Hamas. Die Hamas ist nicht der Freund der „palästinsischen“ Zivilbevölkerung. Das hat die Hamas dieser – und offensichtlich nicht nur dieser – vorgelogen.

    1. Ich habe mich mit Bedacht nicht an der Diskussion zu diesem Artikel beteiligt, möchte auch nur ganz kurz drei Dinge anmerken :
      Herr Dobat (Untertan), die Dinge, die Israel widerfahren, sind keine Bestrafung, sondern eine Prüfung, ob Israel dem treu bleibt, für was es nach eigenem Bekunden steht, mit allen Konsequenzen.
      Emma, Pro zu sein, ist per Definition immer eine Füsprache für etwas oder jemanden, nicht die Sache oder Person selbst. So wie wir Proforisten für das jüdisch-christliche ISRAEL NETZ sprechen und kommentieren aber nicht das ISRAEL NETZ selber sind, obwohl es durch, mit und wegen uns existiert.
      Brigitte, was würden Sie denn davon halten, wenn im Zuge dieser massenhaften Ehrenbürgerschaft in nicht allzuferner Zukunft in den versteckten Winkeln der Steinbrüche unter Sacre Caeur oder in den entlegensten Winkeln der Katakomben von Paris plötzlich umfangreiche Waffen-,Munitions-und Sprengstofflager, vorzugsweise in Kisten mit arabischer oder Parsi Aufschrift gefunden werden? Sind sie so sicher, daß diese Annahme rein hypothetischer Natur ist?

      1. @Klaus, rein hypothetisch würde ich mich totlachen. Mich dann fragen, ob es versteckte, so breite Hintertüren gibt und fragen, warum die hypothetischen keine Moscheen benutzten. Und natürlich würde ich die hypothetischen bitten, den Klingelbeutel nicht mit zu nehmen.
        Danke Klaus, so platt war ich selten.

        1. Na, dann warten Sie einfach mal ein kleines Weilchen , in Frankreich war es, Anschläge großen Kalibers betreffend, dem Ewigen sei Dank eine Zeit lang recht ruhig, zu ruhig, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich bete nur, daß nicht eine Situation eintritt, in der Sie an Ihrem Lachen ersticken.

  23. @Lothar
    Klare Frage aus Interesse – Klare Antwort: Nein.
    Ob ich es mir (zu) einfach mache? Ja. Nein.
    Ich kenne mein Zitat. Gaza-Situation muss schnellstens befriedigt werden, dann ist für die Anwesenheit von Hamas keine Nahrung mehr vorhanden. Ein selbst bestimmt lebendes Volk, wie jedes auf der Erde, schützt sich selbst mit möglichst moderaten Mitteln.
    P.S. ich saß 2006 am Radio und hörte in Interviews mit Gazabewohnern fast das gleiche: Wir geben der Hamas unsere Stimmen weil wir hoffen, unsere Situation wird wirtschaftlich bedeutend besser. So kann es nicht bleiben!

    1. @Brigitte
      Sie sind nicht auf die anderen Vernichtungspotenziale, Feinde für Israel eingegangen (Iran, Hisbollah, Huthi…).
      Die sind allesamt erst dann zufrieden, wenn Israel vernichtet ist.
      Oder glauben Sie, wenn die Situation für die *Palästinenser“ wieder besser wird, dass dann der Vernichtungswille gebrochen ist?

      Nein, das hat der Gazastreifen nach der Räumung 2005 doch bewiesen.

      1. Lothar,
        ich bin darauf nicht eingegangen, weil ich keine Bücher darüber schreiben möchte, ich hatte Pizzen im Backofen!
        Über uns Deutsche wird behauptet, „der Schoß sei fruchtbar noch“ (was stimmen mag)
        Durch die Tür fragen Sie das Gleiche über die Palästinenser, ohne Gänsefüßchen bitte. 1945 war DE so zerstört wie Gaza heute.
        Hätte es 1946 keine umfangreiche Unterstützung zur D-Mark gegeben, keine Maßnahmen f.e. Grundgesetz gegeben, damit DE wieder einigermaßen zur Besinnung kommen konnte, und wichtig! Sehr viel später ihre Besatzungsmaßnahmen aufgehoben, wer weiß, ob DE nicht doch wieder wütend geworden wäre.
        Betrachten Sie das bitte gerne als Parallele zu Gaza und Westjordanland.

        1. Das kann man nicht nicht vergleichen, Brigitte. Deutschland hatte kapituliert und wurde besetzt wie Sie wissen, die Hamas und Gaza nicht, sondern sie baut ihren Machteinfluss wieder aus und ist weiter bewaffnet, zumal sie ein Proxy des Iran ist. Da helfen auch Ihre Pizzen nicht, um über diesen Punkt hinwegzuspringen. Die Gänsefüßchen bleiben. Ich denke, es ist Alles gesagt.

  24. @Brigitte
    Pizza im Ofen! 😂😂 Wenn ich mit meiner Schwester telefoniere und ihr passt ein Thema nicht,dann sagt sie immer: ich muss mit dem Hund raus!😂😂🤣🤣🤣
    Aber das mit der Pizza ist auch ne tolle Ausrede.

      1. @Lothar
        Gern geschehen. Aber das ist mir echt gleich spontan eingefallen dazu.☺️🙃😂🤣🤣👍Kam mir irgendwie bekannt vor.

        1. @Manu
          Im Fall Deiner Schwester gut für den Hund 😋 .
          Jeder sollte einen Hund haben wegen der frischen Luft.
          LG Lothar

          1. @Lothar
            Ob sie dann wirklich an die Luft geht bezweifle ich dann immer. Aber ist ok.🤣🤣☺️🙃

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