NEW YORK (inn) – Das „Komitee zum Schutz von Journalisten“ (CPJ) hat Ende Mai acht Palästinenser von seiner Liste der im Krieg getöteten Reporter entfernt. Als Grund gibt die Organisation ihre Beteiligung „an Kämpfen“ an. Damit entsprächen sie nicht der Definition eines Journalisten.
Das CPJ wurde 1981 in New York gegründet und setzt sich für Pressefreiheit und die Rechte von Journalisten weltweit ein. Seit 1992 führt das Komitee eine Liste über getötete Journalisten. Nach eigenen Angaben werden nur jene Medienvertreter gelistet, die „in Verbindung mit ihrer Arbeit“ getötet wurden, oder deren Tod zumindest „möglicherweise arbeitsbedingt“ war. Namen würden im Nachhinein gelöscht, wenn sich herausstelle, dass die betreffenden Personen an „Feindseligkeiten“ beteiligt oder keine Journalisten waren.
📌Committee to Protect Journalists has quietly removed 8 fake Gaza "journalists" because it finally admitted they "participated in combat." @pressfreedom issued over 100 articles since 10/7 slamming Israel but not ONE mention that Hamas & PIJ abused the press vest for combat. 1/ pic.twitter.com/YPKlZRYuBp
— Aizenberg (@Aizenberg55) June 8, 2026
Terroristen als Pressevertreter „verkleidet“
Israel hat Anschuldigungen, Journalisten gezielt anzugreifen, wiederholt zurückgewiesen. Zudem verwies die israelische Armee immer wieder auf Fälle, in denen Pressevertreter in Terrorhandlungen involviert waren oder Verbindungen zu terroristischen Organisationen hatten.
Die kürzlich erfolgte Aktualisierung der CPJ-Liste bestätigt nun die Angaben in acht Fällen – ohne jedoch auf Israels Vorwürfe einzugehen. Stattdessen erneuert das Komitee seine Anschuldigungen gegenüber dem jüdischen Staat. So wirft das Komitee Israel vor, das Leben von Journalisten zu „missachten“ und damit gegen die Genfer Konventionen zu verstoßen.
Das Militär habe mindestens 258 Journalisten und Medienvertreter seit dem 7. Oktober 2023 getötet, allein 206 von ihnen im Gazastreifen. (mw)
Ein Kommentar
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