NEW YORK (inn) – In UNRWA-Schulen lernen Kinder Hass auf Juden. Wer sich dagegen stellt, wird bedroht, sagte eine ehemalige palästinensische Lehrerin aus dem Gazastreifen im Gespräch mit der US-amerikanischen Zeitung „New York Post“.
In dem Artikel, der am Montag erschienen ist, erzählt sie auch von der Drohung, die ein Mitarbeiter der Schule ihr gegenüber aussprach. Um die Palästinenserin nicht in Gefahr zu bringen, verzichtete die „New York Post“ deshalb auf die Nennung ihres Namens.
Fünfzehn Jahre lang arbeitete die 40-jährige Geografielehrerin in Gaza-Stadt an einer Schule des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA). Ursprünglich habe sie sich an einer UNRWA-Schule beworben, weil sie geglaubt habe, dass Kinder dort Schutz vor der Gewaltkultur der Hamas erhielten. Die Realität sah jedoch anders aus: Die Palästinenserin habe dort ein Umfeld vorgefunden, in dem manche Lehrer offen zu Hass auf Juden aufriefen und die Hamas verherrlichten.
„Sie hassen den Krieg, den der 7. Oktober über sie gebracht hat. Aber sie hassen nicht den 7. Oktober.“
Ihrer Schätzung nach glaubt mehr als die Hälfte der Lehrer, dass Gewalt gegen Juden notwendig ist, um politische Ziele zu erreichen. Auch sähen viele Lehrkräfte das Terrormassaker positiv. „Sie hassen die Folgen des 7. Oktobers. Sie hassen den Krieg, den der 7. Oktober über sie gebracht hat. Aber sie hassen nicht den 7. Oktober“, sagte die Lehrerin der „New York Post“.
Von Kollegen bedroht
Kritik an der Hamas zu üben, ist im Gazastreifen mit Risiken verbunden. Das erlebte die Palästinenserin am eigenen Leib. Einmal geriet sie in einen Streit mit einer Kollegin, die ihre Klasse dazu aufgefordert hatte, sich dem Krieg der Hamas gegen die Juden anzuschließen. Entsetzt über die Indoktrination der Kinder sprach sie die Kollegin darauf an.
Das hatte Folgen: Einige Tage später bedrohte ein Mitarbeiter der Schule sie mit der Schere in der Hand. Die Person habe gesagt: „Wir werden dafür sorgen, dass du dir den Tod wünschst, und wenn du nicht aufhörst zu streiten, schneiden wir dir die Zunge ab.“ Aus Angst um ihre Sicherheit und die Sicherheit ihrer Familie habe sie nach diesem Erlebnis zunächst keine Kritik mehr geäußert.
Doch nun möchte sie reden, denn sie sehe, wie das Bildungssystem in Gaza eine neue Generation von Extremisten produziere. Sie fordere die Weltgemeinschaft auf, „unsere Kinder vor diesen Ideen zu retten“. Damit palästinensische Kinder eine Zukunft haben, wünsche sie sich, dass Lehrkräfte im Gazastreifen von unabhängigen Institutionen überwacht werden. Des Weiteren müsse der Lehrplan geändert werden. Das sei in ihren Augen wichtiger als die Entwaffnung der Hamas.
Die „New York Post“ bat das Werk der Vereinten Nationen um eine Stellungnahme zu den Aussagen der Palästinenserin. Die UNRWA hat auf die Anfrage jedoch nicht reagiert.
Kritik an UNRWA
Wegen ihrer Nähe zur Terrorgruppe Hamas steht die UNRWA schon lange in der Kritik. Nach dem 7. Oktober spitzte sich diese noch weiter zu. Israel wirft dem Werk vor, von der Hamas unterwandert zu sein. Damit sei sie entgegen den eigenen Statuten nicht mehr neutral. Gemäß nachrichtendienstlichen Erkenntnissen sollen rund 12 Prozent der Mitarbeiter Mitglieder der Hamas und anderer Terrorgruppen sein. Unter den UNRWA-Schulleitern seien es sogar 80 Prozent.
Mindestens neun Mitarbeiter des Werks beteiligten sich aktiv an dem brutalen Terrorüberfall auf Israel. Zwar entließ die UNRWA die Betreffenden nach dem Vorlegen von Beweisen – eine strafrechtliche Verfolgung blieb jedoch aus, denn das UN-Werk weigert sich, die Immunität der Täter aufzuheben.
Im Oktober 2024 beendete Israel durch zwei Gesetze die Zusammenarbeit mit dem UN-Werk. Im August 2026 übernahm Israel die Kontrolle über ein UNRWA-Ausbildungszentrum in Ostjerusalem.
Auch andere Länder zogen angesichts der Terror-Verwicklungen Konsequenzen und setzten die Finanzierung des Werks im Januar 2024 zeitweise aus. Während die meisten Länder sowie die EU die Zahlungen wieder aufnahmen, beschlossen die USA einen dauerhaften Stopp. Dem folgten auch Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Finnland. (mw)
15 Kommentare
Die Terrororganisation UNRWA erzieht Palästinenser zu Judenhass. Das hat keiner gewusst…
Was will man von einer UN erwarten. Ist sie doch selbst antizionistisch unterwegs. Wir sollten nur noch Geld an die UN überweisen, wenn sichergestellt ist, dass Neutralität herrscht.
Weltgemeinschaft taub, wenn es darum geht.
Hamas-Einfluss auf die Bildung in den Schulen, das ist jetzt auch nichts Neues mehr unter der Sonne. Neu ist, dass eine beteiligte Lehrerin so mutig war, aufzustehen und es anzuprangern. Und wir wissen alle, dass diese Frau jetzt aufpassen muss, dass sie nicht an den Haaren durch die Gassen Gazas geschleift wird. Die UNRWA wird ihr nicht beiseite stehen, sie war ja beteiligt und dürfte es immernoch sein. Wann wird dieses Werk wohl endlich das Handwerk gelegt? Es ist echt zum Verzeifeln, dass die nächste Terroristen-Generation schon wieder gezüchtet wird.
Angeblich, Albert, angeblich.
Alle wussten es, und alle haben es geduldet, wenn nicht sogar begrüßt. Und zwar bis in die Spitze der UN.
So korrumpiert und moralisch verrottet ist diese eigentlich gut gemeinte Idee von F.D. Roosevelt
Inzwischen, und der Anständigen, Neutralen und Unbescholtenen sind es nicht mehr viele.
Schade drum, sehr schade .
SHALOM
Der Lack blättert immer schneller ab ! Wer will ernsthaft diesen Verein noch verteidigen ?
So oder so ähnlich hat man es vorgestellt. Man muss sagen, die Realität ist trotzdem immer schlimmer als die eigene Vorstellung. Es sind im Krieg einige Schulen zerstört worden, weil von dort aus auf Israel geschossen wurde. Aber auch dieser, an sich schlimme Kolatteralschaden steht im Nachhinein in ganz anderem Licht. Wenn eine Schule dazu dient, Kinder mit Hass gegen Isarel zu indoktrinieren, ist es nicht tragisch, wenn es eine solche Schule nicht mehr gibt.
Ärzte, Pfleger, Rettungssanitäter, Lehrer, in Deutschland alles Berufe kurz vor der Seligsprechung. Dort Strippenzieher des Bösen.
So, die Straftaten ihrer Leute hassen sie nicht, aber das darauf folgende unabwendbare Strafgericht, das hassen sie. Was zum Geier haben die denn erwartet ? Wie kann man nur so naiv sein zu glauben, daß solches Tun keine massiven Folgen hat ?
SHALOM
Diese Lehrerin verdient großen Respekt. Sie beugt sich nicht der allgemeinen Lesart, sagt die Wahrheit über die UNRWA. Leider wird diese Wahrheit im World-TV nicht zu hören / lesen sein.
Ich glaube aber, dass sich die Wahrheit am Ende durchsetzen wird und dass alle diejenigen geehrt werden, die der Wahrheit gedient haben.
Israel Netzwerk trägt ein wichtiges Stück dazu bei, dass es eine Zukunft gibt, in der viele Menschen nach Wahrheit suchen und finden.
Was für eine mutige Frau, die nicht nur eine echte Lehrerin ist, sondern sich in all dem Hass das Menschsein bewahrt hat. Es gibt sie immer noch, gute Menschen in Gaza. Bei all dem blinden Terror und der Gewaltherrschaft. Das gibt mir ein kleines Bisschen den Glauben daran zurück, dass nicht alle dort Feinde sind – sondern es Menschen gibt, die sich dem Bösen entgegenstellen. Aber Unterstützung wird sie wohl kaum erfahren, weder von „Kollegen“ vor Ort noch von ihrem „Arbeitgeber“. Für den Fall, dass sie Asyl in D beantragt, wäre ich schwer dafür, dass sie es auch bekommt, denn sie wird ihres Lebens nicht mehr sicher sein.
@christian
Wird sie in Deutschland, in Berlin ihres Lebens sicher sein?
@AlbertNola: Eine berechtigte Frage. In erheblichen Teilen Berlins sehr berechtigt
@Christian
Danke
Hmhmhm. Die Identität wird geheim gehalten, aber: 40 Jahre / Geographie-Lehrerin / Gaza-Stadt.
Das sind Angaben, mit der die Chance meines Erachtens recht hoch ist, sie zu finden. Allerdings finde ich im Original nichts von Gaza-Stadt. Aber ein guter Detektiv würde die Dame bestimmt finden.
Für mich gibt es zwei Optionen:
1. die Aussagen sind wahr und die Dame schwebt in höchster Lebensgefahr, sobald sie in den Gazastreifen zurückkehrt.
2. die Aussagen sind erfunden bzw. das Interview ist „getürkt“.
Die Aussagen mögen korrekt sein, die Angaben zur Person könnten tatsächlich ,wie Sie sagen,
,,getürkt“ sein, aus Sicherheitsgründen.
SHALOM