John F. Kennedy war noch Präsidentschaftskandidat der Demokraten, als er einen für die amerikanische Politik der folgenden Jahrzehnte maßgeblichen Gedanken formulierte: „Freundschaft mit Israel ist keine Parteisache. Sie ist eine nationale Verpflichtung“, sagte der damals 43-Jährige Ende August 1960 bei der Zionistischen Organisation von Amerika. Seiner Ansicht nach stand der Zionismus für den Wert der Freiheit, und alle Parteien wie auch alle Amerikaner unterstützten dies.
In der Folgezeit schufen die USA und Israel eine immer engere Allianz, die viele als „besondere Beziehungen“ beschreiben – eine Wendung, die ebenfalls auf Kennedy zurückgeht. Diese Allianz zeigt sich in militärischer Zusammenarbeit, aber auch in politischem Rückhalt. Nicht selten waren die USA das einzige größere Land, das bei den Vereinten Nationen für Israel eintrat.
Auf die Frage, warum es zu dieser engen Beziehung gekommen ist, gibt es viele Antworten: Die Gegebenheiten des Kalten Krieges etwa oder der Umstand, dass im 20. Jahrhundert viele Juden in den USA ihre Heimat gefunden haben. Ein wesentlicher Grund liegt aber auch darin, dass sich die USA von Anfang an als eine „auserwählte Nation“ sahen, sogar als „neues Israel“. Damit bestand eine gewisse Seelenverwandtschaft mit dem Volk, das aufgrund biblischer Aussagen als von Gott auserwählt gilt. Zudem deuteten viele christliche Kreise den Staat Israel religiös und sahen dessen Unterstützung als selbstverständlich an.
Wenn die USA in diesem Juli ihr 250-jähriges Bestehen feiern, lässt sich festhalten, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern eng wie nie sind. Das zeigt sich etwa am ersten gemeinsam begonnenen Waffengang gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran Ende Februar. Diese Verbundenheit hängt allerdings stark am Personal im Weißen Haus: Im breiteren politischen Umfeld wie auch in der Gesellschaft sind die Beziehungen umstritten wie nie. Nicht selten tragen die dabei erhobenen Vorwürfe antisemitische Töne, etwa wenn die Rede ist von einer angeblich übermächtigen „Israel-Lobby“.
Biblisch inspirierte Pioniere
Schon die ersten amerikanischen Siedler haben sich von biblischen Geschichten und Motiven inspirieren lassen. Sie sahen sich in der Tradition der Israeliten, die der ägyptischen Knechtschaft in ein verheißenes Land entflohen. Es galt, ein „Neues Zion“ zu schaffen. 1776 schrieb einer der Gründungsväter, Thomas Paine (1737–1809), die amerikanische Revolution biete die Chance, wie es sie „seit den Tagen Noahs“ nicht gegeben habe, nämlich „die Welt von Neuem zu starten“ mit dem Ziel einer besseren Gesellschaft.
Diese Auffassung führte zu der Ansicht, die USA seien „Gottes neues Israel“. Der Geistliche Abiel Abbott (1770–1828) meinte etwa in einer Predigt zum Erntedankfest 1799: „Es wurde oft gesagt, dass das amerikanische Volk einer Angleichung an das alte Israel näher kommt als irgendeine andere Nation auf dem Erdkreis. Daher ist ‚Unser amerikanisches Israel‘ eine verbreitete Wendung, und allgemeine Zustimmung erachtet sie als treffend und angemessen.“
Zur Mitte des 19. Jahrhunderts war dann das Motiv der „offenkundigen Bestimmung“ prägend. Damit versuchten die Befürworter einer Gebietsausweitung nach Westen dieser Unternehmung höhere Weihen zu verleihen. In dieser Sicht war es ein von Gott oder zumindest von der Vorsehung vorherbestimmtes Schicksal, sich das Land anzueignen, ähnlich wie es bei der Landnahme der Israeliten der Fall war. Umgekehrt galt die Warnung in der Tradition biblischer Prophetie, dass bei einem fragwürdigen Lebensstil „Vertreibung“ aus dem „verheißenen Land“ droht.
Diese Verquickung von Glaube und Patriotismus hält sich bis heute und gehört zu den Gründen, warum die USA oft polarisieren. Während dabei sicher oft das Anliegen vorherrscht, das Land nach dem Willen Gottes zu gestalten, sehen Kritiker in manchen Auswüchsen auch einen unbiblischen „christlichen Nationalismus“ am Werk.
Frühform des christlichen Zionismus
Biblisch inspirierte Taten fanden auch den Weg in die umgekehrte Richtung, nämlich als Unterstützung für den Zionismus, lange bevor dieses Phänomen im heutigen Sinn aufkam. 1819 begaben sich Missionare aus Boston in das Heilige Land mit dem Ziel, die Voraussetzungen für einen Judenstaat zu schaffen – 77 Jahre, bevor Theodor Herzl (1860–1904) seine Programmschrift „Der Judenstaat“ veröffentlichte. Sie sahen die „Wiederherstellung“ der Juden in ihrem Land als nach wie vor gültiges Versprechen Gottes und als Voraussetzung für die Rückkehr des Messias.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs bei den Amerikanern das Interesse an Reisen nach Palästina und zu den biblischen Stätten, auch als Folge der Zweiten Großen Erweckungsbewegung (1790–1840) und aus dem Bedürfnis, die Bibel besser zu verstehen. Allerdings erlebten die Reisenden vor Ort oft Ernüchterung angesichts eines verwahrlosten Landes, „ganz und gar dem Unkraut überlassen“, wie der Schriftsteller Mark Twain (1835–1910) es nach seiner Palästina-Reise 1867 beschrieb.
Ein grausames Schicksal hatte wenige Jahre zuvor die „Amerikanische Landwirtschaftsmission“ ereilt. Auch hier waren die Akteure um Clorinda Minor (1806–1855) und Walter Dickinson (1799–1860) von dem Anliegen beseelt, die Rückkehr der Juden ins Land zu fördern. Sie betrieben mit Gesinnungsgenossen aus Deutschland den Landhof „Mount Hope“ bei Jaffa unter harschen Bedingungen. Der Mission war auch deswegen wenig Erfolg beschieden, weil die Juden den Enthusiasmus dieser frühen christlichen Zionisten nicht teilten. Im Januar 1858 fand sie ein jähes Ende, als Beduinen den Hof überfielen, dabei Männer töteten, Frauen vergewaltigten und Häuser ausraubten.
Petition mit religiösem Argument
Der Geist ihres Anliegens blieb in den USA jedoch wach. Im Jahr 1891 forderte eine Petition Präsident Benjamin Harrison (1889–1893) dazu auf, amerikanischen Einfluss zu nutzen, um einen „jüdischen Staat im Land der Bibel“ herbeizuführen. Anlass war die Judenverfolgung in Russland. Die Schrift wurde als „Blackstone-Memorial“ bekannt, benannt nach dem Prediger William Eugene Blackstone (1841–1935). Zu den 413 Unterzeichnern gehörten höchst prominente Personen, darunter der Industrielle John D. Rockefeller (1839–1937), der Bankier John P. Morgan (1837–1913) und mehrere Senatoren.
Die Petition hatte zunächst keine Wirkung. Doch im Jahr 1916 entdeckte sie Louis Brandeis (1856–1941) wieder, der in jenem Jahr der erste jüdische Richter am Obersten Gerichtshof wurde. Brandeis, selbst ein Befürworter des Zionismus, ermutigte Blackstone, erneut um Unterstützung zu werben. Wenig später legte dieser die Petition US-Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) vor, wenn auch nur privat. Doch dieses Mal hatte sie Wirkung: Sie bekräftigte Wilson darin, den Briten Unterstützung für die Balfour-Erklärung von 1917 zu signalisieren, die die Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Palästina in Aussicht stellte.
Ausschlaggebend war hierbei, dass Blackstone die Unterstützung der Presbyterianischen Kirchen erhalten hatte, denen Wilson angehörte. Der Präsident war ein tiefgläubiger Mensch: Tägliche Bibellese und regelmäßige Gottesdienstbesuche prägten sein Leben. Insofern hatte es für den Demokraten Gewicht, dass sich seine Kirche hinter die Petition stellte.
Evangelikales Augenmerk auf Israel
Dies ist nur ein Beispiel für den in den USA so typischen Einfluss der Religion auf die Politik. Mit Blick auf Israel galt das in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere für Christen, die in der Tradition des modernen Dispensationalismus stehen, hierzulande als Brüderbewegung bekannt. Die Bewegung hatte in den 1820er Jahren in England mit John Nelson Darby (1800–1882) ihren Anfang genommen und fand in den USA besonders durch Dwight L. Moody (1837–1899) und Cyris I. Scofield (1843–1921) und dessen „Scofield-Bibel“ Verbreitung. Theologen dieser Richtung betonten unter anderem die endzeitliche Bedeutung Israels.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich allerdings die Haltung. Die Gründung Israels galt vielen als Zeichen der Endzeit, der Kalte Krieg als letzter großer Konflikt vor dem Weltende. Hal Lindsey (1929–2024) leistete dem durch den 1970 erschienenen Verkaufsschlager „Alter Planet Erde“ (The Late Great Planet Earth) ebenso Vorschub wie die von 1995 bis 2007 erschienenen „Left Behind“-Romane von Tim LaHaye (1926–2016), die später zum Teil auch verfilmt wurden.
Israelnetz Magazin
Der bekannte Prediger Billy Graham (1918–2018) stand zwar auch in dieser Tradition, äußerte sich zu endzeitlichen Themen aber zurückhaltender. Doch er hat großen Anteil daran, dass Evangelikale in Amerika den Staat Israel in ihr Herz schlossen. Der „Präsidentenprediger“ sprach sich spätestens seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 für die Unterstützung Israels aus, nachdem er das Land bereits 1960 bereist hatte. Im Dezember 1967 erklärte er gegenüber der „Jewish Telegraphic Agency“, er habe noch während des Krieges und danach Politiker aufgefordert, für das Existenzrecht Israels einzutreten. „Die Juden sind das auserwählte Volk Gottes“, sagte er. „Wir können uns nicht gegen Israel stellen ohne Nachteil für uns.“
Im Jahr 1970 produzierte Graham den Film „Sein Land“ (His Land). Darin führten die Musiker Cliff Richard und Cliff Barrows (1923–2016) durch Israel und präsentierten dabei den Staat als Erfüllung biblischer Prophetien. Der Film hatte die evangelikale Welt „im Sturm erobert“, wie es der Kirchenhistoriker Daniel G. Hummel formulierte: Durch Vorführungen in Gemeinden sahen ihn Millionen Gläubige. Darüber hinaus warben auch jüdische Organisationen dafür, allen voran der Amerikanisch-Jüdische Ausschuss (AJC), der den Film dafür lobte, Empathie und Unterstützung für Israel zu fördern.
Die Evangelikalen begannen in jenen Jahren, an politischem Einfluss zu gewinnen. Zuletzt kamen sie auch in höchste Ämter: Einer von ihnen ist Mike Huckabee, der aktuelle US-Botschafter in Israel. Mike Pompeo gehört ebenfalls in diese Tradition. Er war von 2017 bis 2021 Außenminister; in dieser Zeit veröffentlichten die USA die „Pompeo-Doktrin“ – die Auffassung, dass Siedlungsbau im Westjordanland grundsätzlich legal sei.
Erste Anerkennung
Diese Entscheidung wie auch die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt im Jahr 2018 fiel in eine Zeit entschieden pro-israelischer Politik unter Präsident Donald Trump (2017–2021 & seit 2025). Bei aller Unterstützung für Israel mussten die USA jedoch stets auch die Interessen der arabischen Welt berücksichtigen – nicht nur wegen des Erdölbedarfs, sondern auch, um Eskalationen im Kontext des Kalten Kriegs zu vermeiden.
Derlei Abwägungen spielten bereits in den Tagen der Gründung Israels eine Rolle: Die USA waren das erste Land, das den neuen Staat anerkannte – genau elf Minuten nach dessen Etablierung. US-Präsident Harry S. Truman (1945–1953) entschied sich trotz heftigen Widerstands des Außenministeriums dafür. Dabei spielten moralische Erwägungen eine Rolle angesichts des Holocausts, aber auch die biblische Überzeugung, Gott habe den Juden das Land gegeben – so schilderte es sein damaliger Berater Clark Clifford. Nicht zuletzt war 1948 ein Wahljahr, und Truman dachte auch an die jüdische Wählerschaft, die Israel unterstützte.
Besonders Außenminister George Marshall (1880–1959) – bekannt für den Marshall-Plan zum Wiederaufbau Europas – war gegen die Anerkennung und geriet mit Truman aneinander. Er fürchtete Schaden für das Ansehen der USA bei den arabischen Ländern und einen Krieg, in den die USA mit hineingezogen werden könnten. Daher sprach er sich für eine UN-Treuhänderschaft für das Gebiet aus.
Die Anerkennung Israels durch die USA
Am Nachmittag des 14. Mai 1948, an einem Freitag kurz vor Beginn des Schabbats, hatte Staatsgründer David Ben-Gurion in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung verlesen, die um Mitternacht mit dem Ende des britischen Palästina-Mandats in Kraft treten sollte. An der amerikanischen Ostküste war es zum Zeitpunkt der Geburtsstunde Israels 18 Uhr (in den USA war gerade Sommerzeit, während es in Palästina/Israel damals keine solche gab, daher herrschte eine Zeitdifferenz von sechs anstatt der üblichen sieben Stunden). Auf dem von US-Präsident Truman unterzeichneten Dokument ist die Uhrzeit der Anerkennung vermerkt: 18:11 Uhr.
Bei der Suezkrise von 1956 machten die USA unter Präsident Dwight. D. Eisenhower (1953–1961) dem gemeinsamen Vorstoß Israels, Englands und Frankreichs gegen Ägypten einen Strich durch die Rechnung, als sie unter Androhung von Sanktionen einen Waffenstillstand forderten. Allerdings sicherte Eisenhower Israel freie Schifffahrt im Golf von Akaba zu; das gilt vielen Beobachtern als Beginn der strategischen Zusammenarbeit beider Länder, die in den folgenden Jahrzehnten immer enger wurde.
Kennedy vertiefte die Allianz mit dem erstmaligen Verkauf von Luftabwehrraketen an Israel. Im Jom-Kippur-Krieg waren die Waffenlieferungen der USA entscheidend für das Überleben des jüdischen Staates. Im Kooperationsabkommen von 1981 unter Ronald Reagan (1981–1989) bauten die USA diese Allianz weiter aus, und seit 2008 gilt ein Gesetz, demzufolge die Regierung den „Qualitativen militärischen Vorsprung“ Israels bei Rüstungsgeschäften sicherstellen muss.
Abkommen und Vermittlungsversuche
Zugleich versuchten die Amerikaner immer wieder, im Nahost-Konflikt zu vermitteln und auf die Araber zuzugehen. Dabei konnten sie durchaus auf Erfolge zurückblicken: Sie vermittelten etwa bei den Friedensschlüssen mit Ägypten (1979), Jordanien (1994) und bei den Abraham-Abkommen (2020), als Israel diplomatische Beziehungen mit vier arabischen Ländern aufnahm, darunter mit den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Foto: Public DomainOft genug hingen die USA in ihrer Nahost-Politik aber auch Illusionen nach: Unter Präsident Richard Nixon (1969–1974) führten sie erste, damals noch geheime Gespräche mit der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO). 1988 erfolgte die Anerkennung der Terror-Organisation als diplomatischer Partner. Dies mündete in den 1990er Jahren in den Oslo-Prozess, der eine dauerhafte Lösung herbeiführen sollte, mit den Camp-David-Verhandlungen vom Juli 2000 und der anschließenden zweiten „Intifada“ (2000–2005) aber krachend scheiterte. Ihren gegen Israel gerichteten Vernichtungswillen hegt die PLO bis heute.
Auch der Versuch, mit dem Iran eine diplomatische Lösung zu finden, der mit dem Atomabkommen von 2015 seinen Höhepunkt fand, gelang nur durch die Leugnung der anti-israelischen Töne des Regimes. Das Atomabkommen ermöglichte dem Iran die massive Finanzierung der Hamas, die sich in der Folge zum Terrormassaker vom 7. Oktober bestärkt sah.
Schwindender Rückhalt
Im anschließenden Verteidigungskrieg hatte Israel zwar mitunter schillernde Erfolge vorzuweisen, kämpfte zugleich aber mit einem sich verstärkenden anti-israelischen Meinungsbild und einer Zunahme des Antisemitismus, was sich auch in Morden und Anschlägen zeigte. Der Historiker Michael Wolffsohn sprach zuletzt von einem „globalen antisemitischen Tsunami“ und sieht darin eine existenzielle Gefahr nicht nur für Israel, sondern für das Judentum.
Die USA spielen hier eine besondere Rolle. Die Demokraten waren schon vor dem Terrormassaker weltanschaulich stark nach links gerückt. Sie stellen die Unterstützung Israels immer stärker infrage. Einige wie die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez waren nicht mehr bereit, zusätzliche Gelder für das Abwehrsystem Eisenkuppel aufzubringen, das nur defensiv agiert.
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Inzwischen kritisieren aber auch rechte Kreise die Allianz, allen voran einflussreiche Podcaster wie Tucker Carlson oder Megyn Kelly. Im Kern stellen sie die bislang so wirkmächtige politisch-religiöse Konnotation im Verhältnis zu Israel infrage.
Carlson bezeichnete Trump als „Geisel“ der israelischen Regierung. Kelly, die bis zum Sommer 2025 noch pro-israelisch auftrat, sieht sich nun als Opfer einer „Manipulation“ von Medien unter israelischem Einfluss und bezeichnete Israel als „Schurke der Welt“. Manche Beobachter erklären diesen Denkwandel mit dem Kampf um Klickzahlen.
Kritische Zeiten
Zu ihrem 250-jährigen Bestehen scheinen die USA bei ihrer Haltung zu Israel damit an einem Scheidepunkt zu stehen. Die oft als „unzerbrechlich“ beschriebenen Beziehungen stellen immer mehr Amerikaner infrage. Derzeit ist offen, ob es sich um eine vorübergehende Welle oder einen dauerhaften Trend handelt.
Israel scheint sich auf mögliche Entwicklungen in der Zeit nach Trump vorzubereiten. Die Regierung hat bereits angeordnet, bei der Rüstungsproduktion die Abhängigkeit von den USA abzubauen. Zudem rücken die Beziehungen zu Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien stärker in den Fokus. Sollte es entgegen dem aktuellen Trend bei der einzigartigen Unterstützung für Israel bleiben – umso besser.
Ein Kommentar
Die USA pflegen eine einzigartige, oft mit der Bibel begründete Verbundenheit mit Israel. Unser Bischof, bester Bibelkenner von allen, ist davon überzeugt und Trump, bester Freund Israels, sagt: „Ohne mich gäbe es kein Israel“.