Ehemalige Geisel: „Der Schöpfer hat sich uns in Gaza offenbart“

Von Israelnetz

Die ehemalige Geisel Bar Kuperstein organisiert am heutigen Donnerstagabend eine besondere Veranstaltung in Tel Aviv. Auf dem Geiselplatz will der Israeli Bußgebete (Slichot) anleiten. Diese werden um den Beginn des jüdischen Jahres regelmäßig gesprochen. Auch im Gazastreifen hat er dies getan, sofern er die Slichot auswendig wusste. Er habe sie für seine Mitgefangenen notiert und mit ihnen gebetet, sagte er der Nachrichtenseite „Arutz Scheva“. „Der Schöpfer der Welt hat sich uns dort in der Gefangenschaft offenbart, er war bei uns, hat über uns gewacht und uns sehr viel Kraft gegeben.“ (eh)

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16 Kommentare

  1. Jesaja 45,3: 
    Ich gebe dir verborgene Schätze, und Reichtümer, die im Dunkel versteckt sind. So sollst du erkennen, dass ich der HERR bin, der dich bei deinem Namen ruft, ich, Israels Gott.

  2. Gesegnet seist du!
    Und gesegnet sei SEIN Name.
    Gesegnet sei Israel.
    SCHALOM AL ISRAEL!

  3. Baruch HaShem!!!! Das freut uns so sehr !!! ADONAI ist barmherzig u. gnädig . Es ist wunderbar ,dass ihr im Vertrauen zu IHM durchgehalten habt , im finsteren Tal . ER war u. ist bei euch , bei SEINEM Volk Israel . ER tröste u. heile euch alle . Am Israel Chai !!!! Baruch ha Shem !!!!

  4. Tja, die Frage wo war Gott in Auschwitz hat sich damit auch geklärt. Wie in Gaza bei seinem Volk. Hätte er nicht getan, wenn er sie bestraft sehen wollte.

    1. Die Frage die noch immer nicht beantwortet werden kann, will und soll? In den letzten 2000 Jahren 8 – x Millionen Tote, Gott – strafen will er nicht, er kann auch nicht eingreifen – schon eine merkwürdige Logik.
      Schaut Gott einfach nur zu? Ist er gar hilflos? Kann er sein Eigentumsvolk nicht schützen – ist sein Arm zu kurz?
      Da stimmt etwas nicht!
      Lieber Gruß Martin

      1. Da stimmt etwas nicht. Stimmt und zwar für den, der Zusammenhänge nicht erkennen kann. Ist aber nicht mein Problem, Martin, da müssen Sie sich schon selbst drum kümmern.

        1. Nachtrag: Martin, wie lange kennen wir uns jetzt? So um die zwanzig Jahre? Zwanzig Jahre in denen Sie nicht bereit waren weiter zu denken als ihr Suppenschüsselrand reicht. Je ein Zentimeter rechts und links und das war es. Und so suchen Sie auch die aus, die Ihnen all das vorbeten, das ohnehin in Ihrem Kopf ist. Weiterdenken, querdenken verboten. Verbieten Sie sich selbst. Aber das ist nicht was Gott will. Sie akzeptieren nur ganz wenig von Gottes Wort. Und zwar nur das, dass mit Gericht, Strafe, Fluch zu tun hat. Alles andere verbieten Sie sich selbst und damit auch anderen.

          Martin, Sie schöpfen nicht aus der unendliche Weite des Wortes Gottes. Sie verwalten ihre Mini-Einstellung. Ist Gott so wenig wert für Sie, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass er in seiner unerschöpflichen Weitsicht die Völker, sein Volk und jeden einzelnen Menschen in Blick hat? Trauen Sie ihm so wenig zu Martin? Haben Sie sich je gefragt, ob Gott weder den Holocaust noch den 7.10 wollte, ebenso wenig wie die Pogrome im MIttelalter. Aber es für seinen Gesamtplan, seinen Heilsplan genutzt hat? Kann nicht sein, darf nicht sein, Martin? Passt es nicht in Ihr Bild von Gott? Vielleicht liegt es daran, dass Ihr Gottesbild falsch ist. Und sich jeder Korrektur verweigern.

          Ich habe kürzlich mal geschrieben, wenn Gott nur wäre wie manche Zeitgenossen sind, dann wäre in deren Sicht alles gut. Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ER mehr ist.

  5. Bar Kuperstein organisiert heute eine besondere Veranstaltung in Tel Aviv. Meine Ehefrau, ich selbst, unser Bischof, unser Hauspersonal wären gern dabei.

  6. Das Gott bei den Geiseln war, habe ich auch nie angezweifelt. Im Gegenteil. Bar Kuperstein hat ja einige Erlebnisse gehabt,die ihn stark im Glauben gemacht haben. Ich warte ungeduldig,wann sein Buch auf deutsch zu kaufen ist. Und nein @Christin,Gott wollte sein Volk nicht bestrafen.

  7. Liebe Manu, “ Und nein @Christin,Gott wollte sein Volk nicht bestrafen.“ – Was wollte er denn dann? Hat er garnichts damit zu tun? Ich verstehe Ihre Logik nicht! Gott schaut einfach zu, völlig hilflos – spricht die Bibel nicht davon zu wählen zw. Segen und Fluch. Ein Segen ist es ja wohl nicht gewesen!
    Nachdenkliche Grüße
    Martin

    1. Tipp: schauen Sie mal nach was sich seit 7.10 in der Region verändert hat. Da steckt viel Segen drin. Es geht nicht immer nur um Israel. Gott auch auch die Nachbarländer im Blick. Vielleicht sollten Sie statt Katz die Bibel lesen. Und sich vor allem eigene Gedanken machen.

      1. @christin
        Allein schafft er das nicht. Ein Gespräch mit unserem Bischof, bester Seelsorger von allen, würde Untertan sehr helfen. Er kann kommen. Meine Ehefrau bucht schon die Fahrkarte.

      2. @Christin
        Ich glaube das bringt nichts. Ein Beispiel: vorgestern klingelte es an meiner Tür. 2 ältere Damen(sogar mit Lippenstift) standen vor der Tür. Haben noch den Namen vom Klingelschild auf einen Zettel geschrieben( hab ich durch den Türspion gesehen).Das Übliche: wie ich die Welt so sehe. Wußte schon,wer da steht. Ich habe gefragt,wer sind sie? Na Zeugen Jehova. Ob ich christlich bin. Ja,bin ich. Sie würden kostenlos Bibelstunden anbieten. Danke,ich hatte Bibelstunden bei den Siebenten -Tags-Adventisten. Ob die da Bibeln haben????? Ich so: na wenn ich Bibelstunden hatte,wo sollen wir drin studiert haben? Ihren Flyer hab ich abgelehnt. Wir sind mit Christus nicht einig und noch einiges mehr. Die 144.00 Geretteten. Und bitte streichen Sie meinen Namen von Ihrem Zettel. Ich habe kein Interesse. Das ist die Zeit. Wir hatten hier lange keine Zeugen Jehova. Man muss echt aufpassen. Und Untertan auch. Man erliegt leicht einem Irrtum. Die sind dann abgezogen. Meinen Namen mussten sie streichen. Vielleicht haben sie ihn nochmal angeschrieben. Aber gut,ich kann es nicht ändern. Ich will nur sagen,Irrlehren sind stark im Kommen.
        Schönes Wochenende Manu 😘😘🙏🙏🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱

        1. @Manu
          Oh je, du arme. Wir hatten einen jungen Mann im Haus, Zeuge Jehova. Als er bestimmte Regeln nicht befolgen wollte, wurde er mit „züchtigenden Maßnahmen“ bestraft und ausgestoßen. Seitdem (3 Jahre) meiden ZJ unser Haus, denn wir haben den „Abtrünnigen angenommen.“ So grausam wie Menschen sind, ist Gott aber nicht. Leider ist er heute ganz weg von Gott, aber das war der Druck, Angst vor Strafe usw. Ich frage mich, warum man Gott so reduziert auf den Strafenden. Man könnte so viel mehr Menschen erreichen, wenn man seine Gnade und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellt. Ich sage es wie

          @Christin: Ich bin dankbar, dass Gott so viel mehr ist. Danke dir, Christin.

    2. @Untertan
      Gott ist nicht hilflos. Ich verstehe IHRE Logik nicht wirklich. Hamas sind Gottes Helfer? Und manche Geiseln haben überlebt und manche nicht? Warum? Holocaust Überlebende haben die Schoah überlebt und mussten am 7.10. nochmals alles durchmachen? Warum? Wo ist da der Sinn? Wo Gottes Plan? Was ist daran Gottes Plan? Das klingt eher „Planlos“. Sorry. Da ist kein Sinn drin.
      Viele Grüße aus Berlin,Manu

    3. @Untertan
      Ja, nachdenklich bin ich auch. Wo hat denn das Volk Israel den Fluch gewählt, als es vergast werden sollte? Wo hat denn das Volk den Fluch gewählt, als es am 7.10. morgens in ihren Betten überfallen wurde?
      Gott ist nicht hilflos, aber er wendet sich manches Mal ab, wenn wir uns abwenden. Sein Arm ist nicht zu kurz, er umfasst die ganze Welt. Sein Eigentumsvolk ist ihm aber Verpflichtung. Er hat sich immer wieder über sein Volk erbarmt. Auch als es sich abwandte, brachte Gott es wieder aus fremden Land zurück. Gott ist nicht nur lieb, aber es ist zu kurz gegriffen, dass Gott jedes sündige Verhalten bestraft. Dann käme er aus dem Strafen nicht mehr heraus. Er korrigiert, er züchtigt wie ein Vater, aber er bestraft nicht mit Unglück, Tod oder Krankheit. In 5. Mose 32,4 ist von einem gerechten Gott die Rede. Er lässt doch nicht 6 Millionen Juden vergasen, um 20 sündige zu bestrafen. Abraham fragte Gott in Sodom, wenn es 50 Gerechte in der Stadt gäbe, ob er sie verschone. 1. Mose 18,25: „Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose.“
      Prediger 9,2: „Alles geschieht gleicherweise allen. Es kann dem Gerechten dasselbe begegnen wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen, dem, der Opfer darbringt, wie dem, der keine Opfer darbringt; dem Guten wie dem Sünder, dem, der schwört, wie dem, der sich vor dem Eid fürchtet.“
      Keiner hat sein Geschick in der Hand Martin, nicht der gläubigste und reinste. Aber wir sind alle in Gottes Hand.
      LG Ella

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