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Meinung

Die „Zwei-Staaten-Lösung“

Die Hamas repräsentiere nicht die Palästinenser. Außerdem sei jetzt die Zeit, eine „Zwei-Staaten-Lösung“ für nach dem Krieg anzusteuern. Diese Zukunftsvision verbreiten westliche Politiker in wohlmeinenden Reden. Dafür fehlt jedoch der notwendige Friedenspartner auf palästinensischer Seite.
Von Carmen Shamsianpur

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat es nicht nur „versäumt“, den Terrorangriff der Hamas zu verurteilen, sondern diesen offen unterstützt. Dennoch häufen sich täglich Stimmen, die dem jüdischen Staat die antisemitische Palästinenserführung als Friedenspartner für „nach dem Krieg“ präsentieren wollen.

Wer repräsentiert das Volk?

Die Palästinenserregierung im Westjordanland unter der Führung von Mahmud Abbas versteht sich als legitime Führung des palästinensischen Volkes. Weil das nicht stimmt, finden dort keine Wahlen statt. Die Fatah als stärkste Partei in der Regierung hätte bei freien Wahlen gegen die Hamas keine Chance. Bei sämtlichen Umfragen sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland sowie bei Studentenwahlen ging fast immer die Terrorgruppe Hamas als stärkste Kraft hervor.

Im Sommer protestierten Tausende mutige Palästinenser im Gazastreifen gegen die Hamas. Sie empörten sich über ständige Stromausfälle.

Die Menschen auf Gazas Straßen wissen aus ihrem Alltag, wo die Milliarden westlicher Hilfsgelder hinfließen: Jedenfalls nicht in die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Deswegen demonstrierten sie gegen ihre Regierung. Dieselben Menschen feiern jedoch den Terror gegen Israel. Damit punktet die Hamas bei der Bevölkerung.

Nicht jeder Palästinenser würde sich Drogen einwerfen, um sich in die Lage zu versetzen, eigenhändig Kindergartenkinder abzuschlachten. Aber Umfragen haben immer wieder gezeigt, dass Mehrheiten der Palästinenser im Westjordanland wie im Gazastreifen den Terror befürworten. Sie stehen hinter der Hamas, nicht trotz, sondern wegen der Gewalt.

Fatah war mit dabei

Die Fatah veröffentlichte auf ihren eigenen Kanälen ein Video, das beweisen soll, dass ihre „Kämpfer“ selbst aktiv an dem Massaker beteiligt waren. An einer gelben Kopfbinde erkennbare Fatah-Terroristen stürmen den Kibbutz Nahal Os. Sie posieren vor der geschändeten Leiche eines entkleideten Israelis. „Wir töteten Soldaten und zertrampelten ihre Köpfe“, sagt ein vermummter Fatah-Vertreter.

Im Westen hat man sich darauf geeinigt, die Fatah in einen politischen und einen militärischen Arm zu unterteilen. Deswegen wird zu hören sein, dass es sich hier nicht um die Fatah, sondern die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden handle. Das sei eine Terror-Organisation. Die Fatah hingegen nicht. Ohne diesen Kunstgriff wäre auch in den vergangenen Jahren kein „Friedenspartner“ verfügbar gewesen.

Die Bundesregierung verurteilt nach demselben Muster den militärischen Arm der Hamas, während deutsche Steuermillionen ungehindert in den „humanitären Arm” fließen. So können westliche Geldgeber ein reines Gewissen wahren. Gleichzeitig muss die Hamas-Regierung sich kaum noch um die Belange der Bevölkerung kümmern. Stattdessen kann sie sich ganz auf ihre Kernkompetenz „Terror gegen Israel” konzentrieren.

Nicht einmal diesen verhängnisvollen Fehler räumen die Verantwortlichen ein. Und schon bringen sie wieder die „Zwei-Staaten-Lösung“ ins Gespräch. Mit wem denn bitte?

„Dann wäre das nicht passiert“

Itamar Marcus gründete 1996 in Israel die Medienbeobachtungsstelle „Palestinian Media Watch“ (PMW). Seine Mitarbeiter dokumentieren täglich den antisemitischen Hass der palästinensischen Führung und Zivilbevölkerung. Sie übersetzen dafür politische Reden sowie Beiträge aus Zeitungen, Fernsehen, Rundfunk und Internet. Außerdem berichten sie über Gehirnwäsche an Jugendlichen in Schulen und Sommerlagern.

Im Gespräch mit Israelnetz sagt Marcus: „Hätte die internationale Gemeinschaft die Empfehlungen von PMW ernstgenommen und die PA vor Jahren wie eine Terror-Organisation behandelt, dann wäre das nicht passiert.“ Als treibende Kraft hinter der Stärke der Hamas stehe die Erziehung der PA. Sie lehre, Juden zu hassen und zu töten. Diese Erziehung wurde maßgeblich von Europa und Deutschland finanziert. Sie war immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Aber das Geld floss ungehindert weiter.

PA-Religionsministerium

Am Donnerstag in der zweiten Woche nach dem Gewaltexzess gab das PA-Ministerium für religiöse Angelegenheiten eine Vorlage für die Freitagspredigten heraus. In allen Moscheen des Landes sollten die Prediger ein Hadith (Ausspruch Mohammeds) verlesen, das Muslime zum Töten von Juden aufruft.

Gewaltsame Übergriffe auf Juden durch aufgepeitschte Muslime erfolgten in der Geschichte häufig im Anschluss an Freitagspredigten. Die Textauswahl des Ministeriums ist als direkter Mordaufruf zu verstehen. Außerdem setzt er den Terrorangriff der Hamas in den Zusammenhang islamischer Endzeitvisionen. Denn, so heißt es in dem Hadith, „Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft“. Auch die Hamas rief für diesen Freitag zu weltweiten Angriffen gegen Juden auf.

Fatah-Studentenbewegung

Die Studentenbewegung „Schabiba“ der Fatah feierte auf ihren Online-Kanälen unverhohlen und unwidersprochen das Massaker an Zivilisten. Sie rief dazu auf, den Terror fortzuführen, auch im Westjordanland.

Die Palästinensische Polytechnik-Universität, von der aus der Aufruf startete, unterhält zahlreiche internationale Partnerschaften mit Hochschulen in Deutschland, Österreich, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Viele weitere Studentengruppen feierten den 7. Oktober öffentlich.

Hartnäckig hält sich die hoffnungsvolle, im Blick auf Israels Verteidigungskrieg oft vorwurfsvoll gebrauchte Aussage, die Hamas vertrete nicht das palästinensische Volk. Auch US-Präsident Joe Biden (Demokraten) argumentiert so. PMW merkt dazu an: „Es ist nicht bekannt, woher Joe Biden seine Informationen bezieht, aber er spricht offensichtlich nicht mit Palästinensern.“

Auf den Straßen

Die Menschen, die seit dem 7. Oktober auf den Straßen im Westjordanland den Terror der Hamas bejubeln, fordern seit langem einen Rücktritt von Abbas. Es reicht ihnen nicht, dass ihr nicht-gewählter Anführer den Terror mit keinem Wort verurteilt. Sie wollen Taten sehen.

Laut palästinensischen Umfragen vom Juni dieses Jahres würde Hamas-Chef Ismail Hanije mit 56 Prozent Zustimmung weit über Mahmud Abbas (33 Prozent) liegen, wenn Wahlen stattgefunden hätten. Höhere Zustimmungswerte kann nur der in Israel inhaftierte Fatah-Terrorist Marwan Barghuti verzeichnen.

Mit jedem bewaffneten Angriff gewann die Hamas an Zustimmung. In der Phase vor dem 7. Oktober, in der die Hamas sich ruhiger verhielt, verlor sie an Popularität zugunsten des Palästinensischen Islamischen Dschihads (PIJ), der den Raketenbeschuss auf Israel übernahm. Diese Arbeitsteilung hat der demokratische Westen inklusive Israel falsch interpretiert. Die Zurückhaltung der Hamas-Terroristen war keine Mäßigung, sondern nur die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm.

Im Netz

Sämtliche Social-Media-Kanäle aller Fatah-Offiziellen und Sympathisanten sind voll des Lobes für die Taten der Hamas. Einige brüsten sich damit, bei den Gräueltaten geholfen zu haben. Durchweg bezeichnen sie sie als „heroische Operation“. Eventuell gibt es irgendwo Einzelne, die beschämt geschwiegen haben. Aber die Schweigenden bleiben immer unsichtbar, und in der Mehrheit sind sie sicher nicht.

Wenn irgendein Vertreter der PA das Massaker der Hamas verurteilt hätte, wäre das bekannt geworden. Dieser Vertreter wäre seinen Posten los. Ein solcher Fall ist jedoch nicht eingetreten. Kurzzeitig gab es eine Meldung, laut der Abbas behauptete, die Hamas repräsentiere nicht das palästinensische Volk. Die Nachricht verschwand nach wenigen Stunden wieder aus dem Netz.

Ijad Dscharad, Sekretär der Fatah in Tulkarm, sagte im offiziellen PA-Fernsehen am 10. Oktober: „Wir stehen an der Seite unserer Brüder im Gazastreifen, weil sie wirklich eine Quelle des Stolzes, des Heldentums und der Ehre für das palästinensische Volk sind.“

Beteiligung an Lügenpropaganda

Bis heute wiederholt die PA, allen voran ihr Premierminister Mohammed Schtaje, die Propagandalüge, Israel habe am 17. Oktober gezielt ein Krankenhaus bombardiert. Das bereits erwähnte amtliche Schreiben der Religionsbehörde behauptete, dabei seien „mehr als 1.000 Märtyrer“ gestorben.

Was tatsächlich passierte: Durch die Fehlzündung einer palästinensischen Rakete schlug ein Teil eines Geschosses auf dem Parkplatz des Krankenhauses ein. Die Hamas sprach von einem direkten Treffer durch Israel, der 500 Menschen getötet habe. Die PA hat die weit übertriebene Zahl einfach verdoppelt.

Außerdem bekräftigt die Autonomiebehörde, die Hamas habe keine Zivilisten ermordet, sondern gegen „Militäreinheiten“ gekämpft. Mahmud Chaluf, offizieller politischer Kommentator im PA-Fernsehen, betrauerte am 11. Oktober das „Abschlachten unbewaffneter Zivilisten“ in Gaza durch die israelische Armee. Die „Militäroperation“ der Hamas sei im Gegensatz zum „Völkermord“ der Israelis nicht verboten.

Zwei-Staaten-Lösung?

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), US-Außenminister Antony Blinken (Demokraten) und viele andere meinen, jetzt sei die richtige Zeit gekommen, um über eine „Zwei-Staaten-Lösung“ nachzudenken. Ginge es nach Blinken, sollte Abbas die Kontrolle in Gaza übernehmen.

Israelnetz hat Itamar Marcus gefragt, was er von solchen Vorschlägen hält. „Die Palästinensische Autonomiebehörde war nie ein Friedenspartner und wird es auch nie sein“, sagt der PMW-Chef. „Wenn die PA nicht aufgelöst wird, werden wir in nur wenigen Jahren ein Hamas-Äquivalent mit einem anderen Namen haben.“

Das heißt nicht, dass Marcus sich grundsätzlich keinen Frieden mit Palästinensern vorstellen kann. „Die internationale Gemeinschaft muss eine andere Führung unter den Palästinensern finden, die Frieden mit Israel haben wollen.“ Es gibt welche, aber: „Keiner dieser Menschen hat eine Machtposition innerhalb der PA oder der Fatah. Diese Leute müssen woanders gefunden werden.“ Bis dahin wird die „Zwei-Staaten-Lösung” Wunschdenken bleiben.

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24 Antworten

  1. Dieser Bericht macht deutlich, dass keine Lösung in Sicht ist. Menschlich betrachtet kann und wird es in Israel keinen Frieden geben. Wo bleibt der Blick in das Buch der Bücher? Die Bibel ist das Kursbuch für Israel und alle Nationen, dort steht geschrieben, dass das Unheil am Ende der Tage über das Volk Gottes hereinbrechen wird, dass das aber nicht das Ende ist – sondern das übernatürliche Eingreifen Gottes – für alle zweifelnden Menschen (Juden und Heiden) sichtbar. Mit Freude in ihren Augen wird Gott die Erlösten zurückbringen aus allen Ländern. Die Nationen werden erkennen, dass der allmächtige Gott, diese Rückführung gestaltet. – NICHT MENSCHLICH!

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  2. Die „Zwei-Staaten-Lösung“ gibt es schon: Nordkorea und Südkorea. Ist das die Lösung?

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    1. Die „Zwei-Staaten-Lösung“ gibt es auch bereits in Palästina:
      Jordanien, das als Ostpalästina in den 1920ern aus dem Völkerbundmandatsgebiet Palästina als Staat der „Palästinenser“ (palästinische Araber… denn eine Ethnie „Palästinenser“ gibt es nicht, das ist ein politischer Kampfbegriff aus den 1960ern) ausgegründet wurde – auf 78% des Mandatsgebietes.
      „Rest-Palästina“ – das was heute schlicht als „Palästina“ bezeichnet wird sind die übrig gebliebenen restlichen 22% Palästinas.
      Darauf wurde auf 55% dieses Restes 1948 durch den UNO-Teilungsplan von 1947 des jüdisch verfasste Staat Israel gegründet.
      Der Rest des Restes ist umstrittenes Gebiet – kein Palästinenserstaat (den die Araber als zweiten (!) Palästinenserstaat neben Jordanien hätten haben können, hätten sie nicht NEIN gesagt).

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      1. Das Wort Philister gibt es schon in der Bibel … Simson der Nasiräer hatte seinen Streit mit ihnen (AT)… Palästina haben die Römer das Land Israel genannt. Sie hatten ein chronisches Problem mit den Juden, da sich diese konsequent geweigert haben, den Cäsar als Gott anzubeten. Bei der Zerstörung Israels und Jerusalems haben sie zur Strafe diesen Namen benutzt. In der Archäologie heißt es, die Philister waren Seevölker (Ursprung unbekannt), die kriegerisch den Osten des Mittelmeeres erobert haben.

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  3. Am 29.11.1947 hat die UN darüber bereits entschieden. Sie hat auch entschie-
    den, welche Gebiete jeweils den Ethnien zustehen. Da israel den Beschluß da-
    mals angenommen hat und die Resolution nicht aufgehoben wurde seither
    kriegt israel das auch nicht mehr von der Pfanne, da kann es tun was es will.

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    1. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Ja, es hätte zwei Staaten geben sollen. Aber wer hat denn den eigenen Staat gelehnt. Es waren Ihre Freunde. Aber jetzt jammern.

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    2. @ la Jolla: Irrtum! Der von den Feinden Israels 1948 angezettelte Krieg hat die politische, militärische, und geographische Grenzsituation spätestens im 6-Tage-Krieg zugunsten von Israel nachhaltig verändert. Der ehemalige Teilungsplan taugt deshalb nicht mehr. Wer im selbst verursachten Krieg besiegt wird, zahlt einen entsprechenden Preis. Das gilt auch für die Feinde Israels nicht weniger als für Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Den Frieden zu gestalten waren sie mangels Bereitschaft zum Teilen des Landes auch im so genannten Friedensprozess seit 1993 niemals wirklich bereit. Auch das wird einen hohen Preis für die palästinensischen Feinde Israels und deren Verbündete haben.

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      1. Wenn die andere Seite das angenommen hatte und nicht versucht. Hatte Israel zu vernichten wahre so. Jetzt sollen die palis auf Existenz Israel bedienen oder die Konsequenz tragen.

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    3. Wenn die andere Seite das angenommen hatte und nicht versucht. Hatte Israel zu vernichten wahre so. Jetzt sollen die palis auf Existenz Israel bedienen oder die Konsequenz tragen.

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    4. Leider haben damals schon die Araber (Palästinenser) ihr wahres Gesicht gezeigt und nach dem Motto -alles oder nichts- nicht zugestimmt sondern gleich mit den Waffen geantwortet. Die Geschichte zeigt die Wahrheit!

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  4. Danke für den Bericht. Wahrheit die niemand lesen und hören will, wo sind unsere ,, christlichen „ Politiker in der , C, Partei was lesen und glauben sie ?????

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  5. Auch von mir Danke an den Bericht. Es zeigt, dass wir schweren Zeiten entgegensehen. Es muss ein Umdenken in Europa her, hin zu einem Israel-freundlichen Europa. Ich glaube, dass es in manchen Ländern ein Umdenken gibt, doch die Mächtigen in EU usw. sehen das anders. Mit CDU/CSU in einer großen Koalition wäre eine bessere Unterstützung für Israel möglich. Die Welt muss endlich verstehen, dass viele Palästinenser NICHT am Frieden interessiert sind, umso mehr muss an deutschen Schulen eine bessere Integration für Muslims her. Die Ringparabel muss gelehrt werden, wir dürfen in Deutschland nicht den Kampf gegen den Antisemitismus verlieren. Die Fatah-Bewegung darf nicht länger ein Vorbild für Deutschland sein, wir brauchen engagierte Kräfte, die Deutschland Israel-freundlich machen.

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  6. Sehr guter Artikel! Nach meiner Meinung hat Israel nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 einen Fehler gemacht. Nach jeden Krieg den die Araber Israel aufzwangen und den sie alle verloren, mussten viele Israelis aus den arabischen Ländern fliehen, bzw. wurden enteignend, verloren ihr Hab und Gut. Genauso hätte es Israel mit den Arabern machen sollen. Wer friedlich mit jüdischen Bürgern leben wollte, der konnte ja bleiben. Die jetzige Situation wie oben beschrieben, macht eine Zwei-Staaten-Lösung zum Absurdum!

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  7. Diesen Bericht sollten sich alle, die eine Zwei-Staaten-Lösung propagieren, an den Spiegel stecken und jeden Morgen durchlesen!!!
    Liebe Carmen, herzlichen Dank! Bleib so mutig! Gott schütze Dich!

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  8. Es ist wirklich abscheulich, dass diese hohen Europa-Leute so gedankenlos sind, als müsste man der Hamas als Belohnung gleich einen eigenen Staat erteilen, damit sie Teheran den roten Teppich ausrollen können, damit Ali Chamenei dort seine Raketen zur Schau zu stellen kann. Warum können diese hohen Herren in ihrem modernen Europa nicht mal der Hamas erklären, dass alle die nicht der Auffordreung Israels nachkommen und den Norden verlassen totgeweiht sind und mit jedem Toten die Chance auf eine Zweistaatenlösung schwindet. Wenn Israel den Gazastreifen eingenommen hat, fragt man nicht nach einer Rückgabe, sondern man fragt ausschließlich nach einem friedlichen Volk im Wiederaufbau begriffen. Dieses Volk muss Regeln unterschreiben, um sich beim Wiederaufbau zu beteiligen und die lahmen Euros braucht dazu keiner. Das bekommen friedliebende LEute zusammen mit Ihren israelischen Brüdern wunderbar alleine hin. Guterres soll sich entlich mal um die ganzen Flüchtlinge kümmern, bevor dieses wieder das Morden anfangen und aufpassen, dass er nicht die Hamas Kämpfer befreit und in seinen Herbergen unterbringt und diese dort füttert. Das könnte Europa gut tun, alles andere scheinheilige Getue wäre besser direkt zu begraben. Der Natu tut auch Erdogan nicht gut. Sollte Guterrez doch diesen Abtrünnigen Thyrannen aus der Nato ausschließen und die Grenze dicht machen. Das würde für Weltordnung sorgen. Und wenn irgend ein Türke auf die Straße geht, kann Herr Scholz diesen gleich abschieben, anstatt die Flüchtlinge zu verscheuchen. Diese Leute gehören nicht zu Deutschland.

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  9. Seltsamerweise wird dieses Mantra regelmässig ausgerechnet auch von den Politikern aus dem Land heruntergebetet, das eine Zweistaatenlösung hatte und diese mit voller Energie beenden wollte.
    BRD – DDR.
    Darum haben die Deutschen wirtschaftlich das geschafft, was mit Krieg nicht möglich war: Sie haben das Sagen in Europa!

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  10. Egal ob die Fatah oder ob eine andere islamische Regierung den sog. Palästinensern vorsteht, der Islam wird die jüdische Präsenz auf Dar al-Islam – isrsael liegt auf ehem. muslsmischem Territorium – niemals akzeptieren! D.h. vergesst den Begriff Frieden, dieser wird erst mit der R0ckkehr von Jesus Christus einkehren.

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  11. Wer den Tod und die Vernichtung aller Juden und des Staates Isreal propagiert, stellt sich eindeutig und unwiederruflich ins Abseits. Alle Terrorgruppen, Parteien und Sympatisanten sind somit dem Rechtsextremeismus zuzuorden. Das Extrem-Nationalistische Gedankengut, das in den europäischen Ländern weitgehend überwunden wurde, hat die arabische Gesellschaft im Nahost noch voll im Griff.
    Die große Mehrheit der Bevölkerung in den Autonomiegebieten und im Gaza-Streifen unterstützt und beklatscht die Aktivitäten dieser Gruppen. Das hat das Massaker am 07.10.2023 wieder eindrücklich gezeigt.

    Bei uns hierzulande werden rechtsrextreme Parteien oder Gruppen verboten. Warum will man mit diesen Parteien überhaupt noch verhandeln? Mit Extremisten wird man keine akzeptable Lösung erzielen können.

    Die sogenannte „2-Staaten-Lösung“ ist ein totes Pferd, auf dem noch viel zu lange herumgeritten wird.

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    1. Der Antisemitismus unter Linksextremen ist mindestens so verbreitet wie bei den Rechtsextremen. Erstere können ihren Antisemitismus nur geschickter verpacken und verschleiern.

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    2. Nicht zu vergessen die linken und grünen Antisemiten! Die sind nicht weniger extrem, nur viel besser getarnt.
      Humanitär blah, blah…

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  12. Immer wenn ich diese Hamashelden und andere Schiiten mit erhobenem Zeigefinger reden sehe, kommt mir der Gedanke, dass dies möglicherweise das einzige Gelernte ist, das übrig blieb vom Besuch unteren Schulklassen!

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  13. Wer würde den palästinensischen Staat wohl regieren? Das wären doch wohl die Antisemiten von Hamas und Fatah…. (und Jihadisten)

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  14. Die 2-Staaten-Lösung, zuletzt Camp David 2 (2000) und Konvergenzplan (2008), sind u.a. daran gescheitert, daß das fruchtbare westliche Jordantal in endgültigen Besitz Israels kommen und drei außerhalb der Stadtgrenzen liegenden Orte die Hauptstadt „Ost-Jerusalem“ bilden sollten. Das war für die Palästinenser nicht annehmbar. Seitdem haben die rechtsgerichteten Regierungen Israels hauptsächlich unter Netanjahu das Erstarken der Hamas wohlwollend gesehen und diese gegen die PA ausgespielt, um keine Friedensverhandlungen führen zu müssen. Natürlich nicht nur, jedoch u.a. durch den zunehmenden Frust des Stillstandes der Friedensverhandlungen mit israelischer Missachtung der PA und den sich verschlechternden Lebensverhältnissen haben sich viele Palästinenser leider radikalisiert. Der erwähnte Marwan Barghuti wäre jemand, der die Palästinenser einen könnte, warum hat man ihn nicht freigelassen beim Geiselaustausch mit Gilad Schalit? Weil man genau davor Sorge hatte, die Uneinigkeit der Palästinenser gewollt hat, um kein Land und Wasser abzugeben. Man will den Status Quo erhalten. Eine faire 2-Staaten-Lösung will man nicht, obwohl diese die beste Garantie für den Erhalt des jüdischen Staates Israel wäre, 1 Staat mit den Palästinensern als Demokratie geht nicht, da die jüdische Mehrheit verlorengehen könnte, also 1 Staat mit ungleichen Rechten, also Apartheid? Geht nicht, also was dann? Den Status Quo ewig fortführen? Oder wie Einige meinen, die Palästinenser nach Jordanien oder Ägypten umsiedeln, weil es ja alles Araber sind, unter Missachtung der Herkunft und Heimat?

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  15. Anwar El Sadat ist nach dem Jom-Kippurkrieg von seinem Volk ermordet worden, weil er Frieden mit Israel wollte. Heute gibt es einen Friedensvertrag zwischen Ägyptem und Israel.

    „Seelig ist der da Frieden stiftet!“ Bergpredigt HEILIGE SCHRIFT

    Wenn Israel und Palästinenser über Frieden verhandeln, sollte das vielleicht ergebnisoffen geschehen. Dialog ist immer gut. Wenn die Palästinenser verstanden haben, dass Nelson Mandela und Mahatma Gandhi erfogreich waren, weil sie Gewalt abgelehnt haben – ihr Charisma leuchtet auch jetzt – dann gibt es erst Fortschritt. Jedoch jeden Dialog zu verweigern und nur pessimistisch zu sein, hilft auch nicht und ist auch nicht klug. Ich vertraue darauf, dass Israel schlau genug ist, sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen und hoffe viel mehr, dass es vernünftige Politiker gibt, die dabei helfen. Henry Kissinger hat das im Fall Ägypten geschafft!

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