US-Präsident Donald Trump ist nicht bekannt dafür, Gelegenheiten für Prahlereien verstreichen zu lassen. Oft sind derlei Äußerungen nicht von Bedeutung, doch manche verdienen Aufmerksamkeit. Wie die vom 25. Juni, als der Republikaner für sich beanspruchte, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (AKP) davon abgehalten zu haben, beim Irankrieg mitzumischen. „Alles, um was ich ihn jemals gebeten habe, hat er gemacht“, sagte Trump stolz vor Journalisten im Weißen Haus.
Neben Trump saß NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der angereist war, um letzte Abstimmungen vor dem NATO-Gipfel in der Türkei zu treffen. Im Beisein des Niederländers sagte Trump mit einer etwas vagen Formulierung über Erdogan: „Er war ein wahrscheinlicher Kandidat, um in den Krieg zu ziehen, vielleicht auf der Seite des Iran, denn er ist kein großer Fan von Israel.“
Anti-israelische Rhetorik
„Kein großer Fan von Israel“ – das ist eine Untertreibung. Erdogan hat sich besonders seit dem Terrormassaker vom 7. Oktober mit übler Rhetorik gegen den jüdischen Staat hervorgetan. So bezeichnete er am 17. März bei einem abendlichen Fastenbrechen während des Ramadan Israel als „Terrorstaat, der sich vom Blut, dem Leben und den Tränen Unschuldiger ernährt“.
Seine Minister stehen dem in nichts nach. Anfang Juli bezeichnete der türkische Außenminister Hakan Fidan (AKP) Israel als „gemeinsames Problem der Menschheit“. Mitte April nannte das Außenministerium den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) den „Hitler unserer Zeit“.
Innenminister Mustafa Ciftci (AKP) sprach Anfang Juni von der „Befreiung Jerusalems“, ähnlich wie Damaskus nach dem Sturz des Al-Assad-Regimes „befreit“ worden sei. „Wie in der Vergangenheit werden diese Länder wieder uns gehören.“ Die Regierung in Ankara träumt schon länger von einer Wiederherstellung der einstigen Reichsgröße zur Zeit der Osmanen oder jedenfalls einer Ausweitung des Einflussraumes.
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Ambitionierte Aufrüstung
Bei diesen Äußerungen handelt es sich nicht nur um Wichtigtuerei. Sie sind unterfüttert mit einer im Aufschwung begriffenen militärischen Macht. Die Armee verfügt über 480.000 aktive Soldaten und ist in dieser Hinsicht die zweitgrößte Streitmacht der NATO. Das Land baut zudem seine Rüstungsindustrie massiv aus und treibt eigene Rüstungsprojekte voran.
In diesem Zuge hat die Türkei im Mai ihre erste selbst entwickelte Interkontinentalrakete auf der Rüstungsmesse Saha in Istanbul vorgestellt. Der Name Yildrimhan ist eine Anspielung auf einen Sultan des Osmanischen Reiches, Bayezid I. (1360–1403), genannt „der Blitz“ (Yildrim).
Zudem tüftelt die Türkei derzeit am Kampfjet „Kaan“, der zur fünften Generation dieser Flugzeugart gehört, der aktuell weltweit modernsten Generation. „Kaan“ soll in den 2030er Jahren in Dienst gestellt werden und ist zudem für den Export vorgesehen.
Beim Rüstungsexport macht die Türkei schon jetzt große Sprünge: Im Jahr 2025 verzeichnete die Branche einen Anstieg von 48 Prozent. Im globalen Vergleich kommt die Türkei auf Platz 11 der Rüstungsanbieter, Israel steht hier auf Platz 7.
Im genannten Jahr vergrößerte die Türkei zudem ihr Militärbudget um 7 Prozent, in der vergangenen Dekade um 94 Prozent. Mit 30 Milliarden US-Dollar bewegt sich das Land global gesehen noch im Mittelfeld. Israel investierte 2025 zum Beispiel 48 Milliarden US-Dollar in das Militär und steht damit auf Platz 11.
Eindringliche Warnungen
Die Verbindung von giftiger Rhetorik und militärischer Aufrüstung nehmen die Israelis sehr genau wahr. Die Warnungen vor der Türkei häuften sich zuletzt. Interessanterweise gilt dabei der Iran fast schon als Bedrohung vergangener Zeiten: „Die Türkei ist der neue Iran“, sagte etwa der frühere Regierungschef Naftali Bennett im Februar. Der 54-Jährige strebt mithilfe des Parteienbündnisses „Zusammen“ erneut den Posten des Premierministers an.
In seiner Sicht versucht die Türkei gemeinsam mit Katar und der Nuklearmacht Pakistan, eine sunnitische Achse aufzubauen. Diese soll an die Stelle der vom Iran geführten schiitischen Achse treten, die die USA und Israel mit ihren Angriffen erheblich geschwächt haben. „Die Türkei und Katar nähren das Monster der Muslimbruderschaft, das wächst und irgendwann so gefährlich werden könnte wie der Iran“, sagte Bennett mit Blick auf die 1928 in Ägypten gegründete islamistische Bewegung.
Unter anderem ist die Hamas der Ideologie der Muslimbrüder zuzurechnen. Die Terror-Organisation konnte in den vergangenen Jahren in der Türkei frei agieren, einen Kommandoposten aufbauen, Anhänger rekrutieren und für Spenden werben. Erdogan betonte zwar erst im März, dass er keine Extremisten oder Terroristen dulde, meint damit aber Anhänger des Islamischen Staates.
Auch die israelische Regierung scheint sich über die türkische Gefahr im Klaren zu sein. Diaspora-Minister Amichai Schikli (parteilos) fand im Juni ähnliche Worte wie Bennett: „Die Türkei Erdogans und das Syrien Al-Schar‘as sind jetzt viel besorgniserregender als der Iran. Die Ära des Schia-Imperiums von Iran ist vorüber. Die neue Achse ist die der Muslimbrüder der Türkei, Syriens und Katars. Es ist besser, jetzt aufzuwachen und die Augen zu öffnen.“
Wenige Tage später meldete sich Netanjahu zur Türkei zu Wort: Es vergehe kaum ein Tag, an dem Erdogan nicht zur Zerstörung Israels aufrufe, meinte er. Doch wenn das jüdische Volk etwas aus seiner Geschichte gelernt habe, dann das: „Wenn jemand sagt, er wolle uns zerstören, dann nehmen wir ihn ernst.“
Gegenmaßnahmen weit und fern
Israel belässt es nicht bei Warnungen, sondern bereitet sich auf eine mögliche Verschärfung des Konfliktes vor. Mit Griechenland und Zypern, den Kontrahenten der Türkei im östlichen Mittelmeer, pflegt der jüdische Staat schon seit Jahren eine Allianz in der Energie- und Verteidigungspolitik. Schikli nannte dieses Bündnis eine „strategische Säule“ gegen die Türkei.
Der jüngste Beleg für diese Allianz ist die Genehmigung des griechischen Sicherheitskabinetts für den Erwerb von israelischen Verteidigungssystemen im Wert von 3,5 Milliarden Euro. Griechenland will sich unter anderem mit der Raketenabwehr „Davidsschleuder“ gegen die Türkei schützen.
Bereits im Dezember hatte Israel als bislang einziger Staat die Souveränität Somalilands anerkannt. Der Schritt hat auf den ersten Blick nichts mit der Türkei zu tun. Doch Israel bildet damit ein regionales Gegengewicht, denn Ankara hat seit einigen Jahren in Somalia Fuß gefasst: Die Türkei nutzt dort etwa einen Flughafen und einen Hafen, testet Raketen und bildet somalische Soldaten aus. Im Gegenzug erhält Somalia Schutz und Infrastruktur. Beobachter nennen dieses Konzept „parallele Souveränität“, für die Türkei ist es ein Mittel der regionalen Machtausstrahlung.
Somaliland hat sich bislang dem Zugriff Ankaras verweigert. Im Hafen von Berbera hat Taiwan, das Somaliland ebenfalls als Partner ansieht, ein Frühwarnsystem aus israelischer Produktion aufgestellt. Gemeinsames Ziel ist es, die Meerenge Bab al-Mandab zu schützen, also den Zugang zum Roten Meer und zum Suezkanal. Zudem gilt es, neben der Türkei auch die Huthis an der gegenüberliegenden Küste im Jemen in Schach zu halten.
Zu den Vorsorgemaßnahmen zählt auch der Ausbau der Marine. Im Vergleich zur Luftwaffe spielte dieser Zweig der Streitkräfte bislang eine untergeordnete Rolle. Im Zentrum stand die Verteidigung der Küste, der Gasfelder und die Möglichkeit eines Zweitschlages per U-Boot. Doch im Falle eines Konflikts mit der Türkei wären die Israelis unterlegen. Laut dem „Weltverzeichnis Moderner Militärischer Kriegsschiffe“ unterhält die Türkei derzeit die zehntstärkste Marine der Welt, Israel kommt auf Platz 31.
Zu den Ausbaubemühungen gehört die Anschaffung zweier amphibischer Schiffe, über die Israel seit 2024 verfügt. Diese dienen dem Transport von Soldaten und Ausrüstung für Landungsmissionen. Im Krieg gegen die Hamas gab es bereits einen erfolgreichen Einsatz. In den vergangenen Monaten erwarb das Verteidigungsministerium fünf weitere solcher Schiffstypen, wenn auch von kleinerer Art als die ersten beiden.
Bleibende Herausforderungen
An Trumps Äußerung zu Erdogan lässt sich ablesen, dass derlei Vorbereitungen keinen Augenblick zu früh kommen. Sie sind ein Hinweis auf die Bereitschaft Erdogans, militärisch mitzuwirken.
In besagtem Fall ging es allerdings weniger um die Unterstützung des Iran als solches. Beweggrund war vielmehr Erdogans Sorge wegen der Rolle der Kurden, deren Nationalbestrebung die Türkei bekämpft. Bekanntlich war es der Plan der Amerikaner und Israelis, das Regime in Teheran mithilfe kurdischer Milizen zu stürzen. Der Plan ist bislang gescheitert, aber ein Erfolg hätte den Kurden Auftrieb gegeben.
Die Äußerung wirft außerdem die Frage auf, wie sich Erdogan gebärdet, wenn Trump nicht mehr im Weißen Haus sitzt. Bereits am 10. Juni hatte der US-Präsident angedeutet, dass in dieser Hinsicht viel an seinem Draht zu Erdogan hängt. Auf die Frage einer Journalistin, ob er einen möglichen Konflikt zwischen Israel und der Türkei sehe, antwortete er: „Nicht, solange ich Präsident bin. Denn er respektiert mich, und ich respektiere ihn.“
Israel hat ein Interesse daran, die Türkei unabhängig vom Personal im Weißen Haus in Schach zu halten. Entsprechend bat Premier Netanjahu Anfang Juli Trump darum, den geplanten Verkauf fortschrittlicher F-35-Kampfflieger an die Türkei zu überdenken. So ein Geschäft würde die Luftüberlegenheit der Israelis in der Region schwächen, eine Säule der Sicherheit des jüdischen Staates.
Vom Partner zum Rivalen
Die geschilderten Entwicklungen sind umso tragischer, als die Türkei über Jahrzehnte enge Beziehungen mit Israel pflegte. 1949 war sie das erste Land mit muslimischer Mehrheit, das den im Jahr zuvor gegründeten jüdischen Staat anerkannte. 1958 vereinbarten die beiden Länder und der Iran ein Dreierbündnis, den so genannten Dreizack, als Bollwerk gegen die arabische Welt.
Mit der islamistischen Revolution 1979 fiel der Iran als Partner weg, auch wenn Israel weiter um die Unterstützung des Regimes bemüht war, etwa durch Waffenlieferungen im Krieg gegen den Irak. Iranische Juden nutzten die Türkei als Drehkreuz für Besuche im Iran, iranische Diplomaten taten dies für Reisen nach Israel.
Israelnetz Magazin
Seit knapp 20 Jahren positioniert sich jedoch auch die Türkei unter Erdogan zunehmend israelfeindlich. Dahinter steckt das Bestreben, das Land stärker am Islam auszurichten und die Orientierung am Westen abzuschwächen. Als zumindest vordergründiger Anlass dieser Wende gilt die israelische Gaza-Operation „Gegossenes Blei“ im Winter 2008/09, die bei Erdogan auf Unmut stieß.
Die Anfänge dieser Entwicklung liegen weiter zurück: Erdogans politischer Ziehvater war Necmettin Erbakan (1926–2011), der als erster Premier mit islamistischem Denken gilt. Während seiner kurzen Amtszeit 1996 bis 1997 stellte er die Bindung an Israel infrage, da diese nicht vereinbar sei mit dem Islam. Kurz vor Amtsantritt hatte er Israel als „zeitlosen Feind“ bezeichnet.
Die Aufrüstung der Türkei erfolgt derzeit im Gewand der NATO, zu der das Land seit 1952 gehört. Hier entsteht allerdings ein Widerspruch: Einerseits wird die Türkei mit ihrer Aufrüstung und mit ihrer geopolitischen Lage zu einem unverzichtbaren Bestandteil der NATO. Andererseits stellt sich die Frage, ob das Land mit seiner Neuausrichtung noch zum Selbstverständnis der NATO als westliches Verteidigungsbündnis passt.
Für Israel ergibt sich ein Dilemma: Zwar ist die iranische Achse dank militärischer Erfolge geschwächt, aber die Türkei schickt sich an, als neuer Widersacher an ihre Stelle zu treten. Die Herausforderungen für den jüdischen Staat in der Region nehmen nicht ab.
20 Kommentare
Die Türkei ist eine Gefahr für Israel, aber nicht nur. Erdogans Megalomanie bedroht auch Europa, Die in Deutschland und Frankreich lebenden Türken und Doppelstaatler haben bei den Wahlen mit überwältigender Mehrheit für den Möchtegern-Sultan gestimmt… In memoriam Berg-Karabach…das Menetekel sollte uns alle aufwecken.
Heute berg karabach morgen golan höhe wird wieder von türken zurückgeholt, und jerusalem
Erdogan ist der beste
Necoo @ Sie bestätigen meine Analyse und bestärken mein tiefes Musstrauen nicht nur gegenüber Erdogan…
@Necoo
Denken Sie um bevor es zu spät ist!!! (Es sei denn, Ihr Kommentar ist Ironie)
Ja, herrlich, Necco. Berg Karabach und die Golanhöhen und Jerusalem gehören also zur Türkei. Hätten Sie die Güte dies geschichtlich nachzuweisen?
Ja,natürlich, Necoo, und wenn Schweine jemals Flügel entwickeln, können sie eines Tages vielleicht sogar fliegen.
Trump übertreibt, untertreibt und respektiert Israels Feind. Die Türkei hat unter Erdogan eine 180°Wendung vollzogen. Bis vor 20 Jahren Israel zugewandt, jetzt erbitterter Feind Israels, unterstützt dieser Diktator Erdowahn die Muslimbruderschaft und Terroristen Hamas. Hat Trump hat keine Ahnung von Erdogans Plän, „den früheren Ruhm wiederherzustellen und die Türkei erneut zum stärksten muslimischen Staat zu machen?“ Vertraut er seinem neuen Freund so sehr, dass er Israel, wie hier schon oft befürchtet, eines Tages fallen lässt? Mit Ende von Trumps Amtszeit wird sich der Nahe Osten noch einmal grundlegend verändern. 🙏🇮🇱
Die Herausforderungen für den israelischen Staat werden nicht kleiner. Die Feinde Israels lassen nicht locker. Israel bedenken wie mächtig Dein Gott ist, er freut sich wenn wir zu Ihm schreien. Lieber Gruß Martin
„Die Türkei ist der neue Iran“, sagte etwa der frühere Regierungschef Naftali Bennett. Das sagen wir auch.
Im Grunde ist die Lösung ganz einfach,es liest sich zwar völlig bescheuert, aber schafft das Vetorecht bei der NATO ab, schmeißt die Türkei raus und holt dafür Israel rein,die wären als NATO Member auf jeden Fall zuverlässiger und vertrauenswürdiger.
Wie gesagt völlig bekloppt und ja auch nur mein Gedanke.
SHALOM
Sie haben immer interessante Ideen.
@ Klaus:
Ich stimme zu und würde Israel auch gerne in der EU sehen. „Europäisch“ kann ja durchaus kulturgeografisch verstanden werden. Evtl. lösen sich damit auch die Schwierigkeiten bezüglich Samaria und Judäa, da ich davon ausgehe, dass die arabischen Bewohner gerne auch woanders in Europa leben und die hiesigen Angebote nutzen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen. Die jungen Menschen, nehme ich, sind dafür sicherlich offen. Und da wir in der EU dann auch die tüchtigen Mossad-Mitarbeiter bekommen, wäre die Gefahr durch die arabischen Neubürger vermutlich kontrollierbar. Israel würde die EU meiner Meinung nach zum Besseren verändern.
Vielleicht auch völlig bekloppt und auch nur mein Gedanke.
Dem Klaus kann, ja muss, ich im vollen Umfang zustimmen, was den Vorteil für Europa betrifft. Aber welchen Vorteil hätte Israel von einem derart brüchigen Bündnis namens NATO? Alle Nato-Mitglieder in Europa bemühen sich, aber alle sind meilenweit entfernt von der notwendigen Abschreckungskraft.
Es gibt für Israel nur einen einzigen zuverlässigen Partner. Er heißt Adonai Zevaoth, Herr der Heerscharen und er ist der Ewige Israels. Wehe, wenn Israel sich auf Menschen verlässt, dann ist es sehr bald verlassen.
Nein, little brother, wenn die Türkei rausflöge aus der NATO und Israel reinkäme, ergibt sich eine ganz neue Situation. Wäre Israel NATO Member und würde mit Hightech zügig und großzügig bei der raschen Aufrüstung der Verbündeten helfen, könnten Türken und alle anderen moslemischen Feindnationen jegliche Erfolgsaussichten bei einem Angriff auf Israel knicken, da dieses kleine Land die Lücke in der Südostflanke füllen würde, welche der Wegfall der Türken hinterlassen hätte. Abgesehen davon wäre bei einem Angriff auf diesen Eckpfeiler der NATO sofort Artikel 5 gegeben.
Das bedingt allerdings auch, daß Israel von sich aus jeden separaten Angriff unterlassen müsste. Und das Problem mit den Palästinensern müsste gelöst werden, und ich vermute, daß dieses Problem auch das größte Hindernis auf dem Weg zu einer NATO-Mitgliedschaft darstellt, weil die Palästinenser nichts unversucht lassen würden, eine solche aus ihrer Perspektive äusserst negative Entwicklung zu verhindern. Und ob die gemäßigten moslemischen Nationen und jene die Israel sogar freundlich gesonnen sind, dabei mitspielen, sofern sie Bündnisvorteile genössen, also daran partizipieren würden, ist auch mit einem großen Fragezeichen zu versehen.
Ist also nur eine fixe Idee mit dem Kern einer vagen Möglichkeit.
SHALOM
Die NATO-Bündnispartner sind auch nicht alle Israelfreunde. Das wäre ein Fehler.
Hesekiel 38 lesen.
Ich stimme little brother und Martin zu: Israel hat nur einen zuverlässigen Partner – Adonai Zevaoth, den Ewigen, der Seine Verheißungen erfüllt.
Na, ich würde nicht darauf wetten, ob der Ewige nicht genau solch ein Szenario im weiteren Fokus hat wie oben beschrieben.
Desweiteren könnte man auch argumentieren, daß die nukleare Bewaffnung Israel einen zwar kleinen, aber bei der zu vermutenden Präzision dieser Machtmittel nicht unerheblichen Zuwachs für das NATO Potential darstellen würde, brächen die Amerikaner weg.
SHALOM
„Die NATO-Bündnispartner sind auch nicht alle Israelfreunde.“
Da möchte ich gerne mit
„Staaten haben keine Freunde, nur Interessen“
antworten. Wenn es den Interessen Israels dient, finde ich egal, ob das Freunde sind oder nicht.
@Emma
Schurkenstaat Irland, Spanien nicht so gefährlich. Schurkenstaat die Türkei brandgefährlich.
Weil Erdogan immer mehr zum Tyrann geworden ist, ist genau dies das Samenkorn für seinen Untergang. Nur die Zwischenzeit muss überbrückt werden und die Israelis werden von der Schlange Kaa nicht eingelullt. Die islamischen Herrscher scheitern immer an überalten Männern, Despotismus und auch an ihrem Hass auf die Juden und Christen. Ich persönlich möchte nicht in einem islamischen Jerusalem anbeten müssen als christlicher Idiot. Wie viele Kopten werden jedes Jahr in Ägypten ermordet – am liebsten am Heiligen Osterfest. Der Mann ist gefährlich größenwahnsinnig und zum Scheitern verurteilt – langfristig. * SHALOM
Bennett: „Die Türkei Erdogans und das Syrien Al-Schar‘as sind jetzt viel besorgniserregender als der Iran.
Und:
„Wenn jemand sagt, er wolle uns zerstören, dann nehmen wir ihn ernst.“
Leider aber nehmen sie diejenigen Völker. welche ein echtes zuverlässiges Bündnis angeboten haben, und die wirklich vertrauenswürdig sind, eben nicht ernst!
Warum haben sie Syrien den Islamisten überlassen??? Ich hätte erwartet dass sie hier die Kräfte unterstützen die im Kampf gegen die Islamisten viel Engagement und Leben eingesetzt haben und sich jetzt der Willkür dieser Terroristen ausgesetzt sehen.
Und wer hat die Opposition gegen Erdogan unterstützt? Keiner!!! Demokraten und Kurden verschwanden und verschwinden lautlos in den türkischen Folterkellern! Plötzlich denkt man darüber nach, ob es „Zeit ist wach zu werden“?!
Gute Angebote von treuen Demokraten/Kurden (die keine Christen und keine Juden verfolgen!) hat man arrogant ausgeschlagen. Jetzt ist der Jammer groß. Denn Feinde die man unterschätzt rächen sich. Und Freunde die man abweist fehlen! Quo vadis?